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Der 2024 BMW i7 ist BMWs vollelektrische Luxuslimousine mit drei Motorisierungen von 455 bis 660 PS, einer 101,7-kWh-Batterie und bis zu 625 km WLTP-Reichweite[1][2]. Neupreis ab 115.700 € laut ADAC (eDrive50), als Gebrauchtwagen (Modelljahr 2024) ab ca. 89.250 €[9]. Der ADAC vergibt die Gesamtnote 1,7[1].
| Datenpunkt | Wert |
|---|---|
| Motorisierungen 2024 | eDrive50 (455 PS) · xDrive60 (544 PS) · M70 xDrive (660 PS) |
| Batterie (netto) | 101,7 kWh |
| Reichweite WLTP | bis 625 km (xDrive60) |
| Neupreis ab (UVP) | 115.700 € (eDrive50) |
| Gebrauchtpreis (2024er, Stand 2026) | ab ca. 89.250 € |
| ADAC-Gesamtnote | 1,7 |

Welche technischen Daten hat der 2024 BMW i7?
Der 2024 BMW i7 fährt auf der G70-Plattform und steht in drei rein elektrischen Varianten zur Wahl — alle mit identischer 101,7-kWh-Batterie[2][3]. Die Bandbreite reicht vom 455 PS starken eDrive50 mit Hinterradantrieb bis zum 660 PS leistenden M70 xDrive, dem stärksten vollelektrischen BMW überhaupt[5].
| Technische Daten | eDrive50 | xDrive60 | M70 xDrive |
|---|---|---|---|
| Leistung | 335 kW (455 PS) | 400 kW (544 PS) | 485 kW (660 PS) |
| Drehmoment | 650 Nm | 745 Nm | 1.100 Nm |
| Antrieb | Hinterrad | Allrad | Allrad |
| 0–100 km/h | 5,5 s | 4,7 s | 3,7 s |
| Höchstgeschw. | 205 km/h | 240 km/h | 250 km/h |
| Reichweite WLTP | 610 km | 624 km | 559 km |
| Verbrauch WLTP | 19,2 kWh/100 km | 18,5 kWh/100 km | 20,8 kWh/100 km |
| Batterie (netto) | 101,7 kWh | 101,7 kWh | 101,7 kWh |
Der eDrive50 ist die einzige Hinterrad-Variante — ein einzelner Elektromotor an der Hinterachse reicht für 455 PS[2]. Wer verschiedene Antriebsarten vergleicht, stellt schnell fest: Heckantrieb bei einem E-Auto bringt spürbar mehr Fahrdynamik als bei Verbrennern. Im Alltag? Mehr als genug.
Der xDrive60 verteilt 544 PS auf beide Achsen. Im ADAC-Ecotest verbrauchte er 22,0 kWh/100 km und schaffte real 545 km Reichweite[1]. Das liegt rund 13% unter dem WLTP-Wert — ein praxistypischer Abstand.
Der M70 xDrive ist das Flaggschiff: 660 PS, 1.100 Nm Drehmoment, 3,7 Sekunden auf 100 km/h[3]. Der Haken? Höchster Verbrauch (20,8 kWh) und kürzeste Reichweite (559 km) im Trio. Ein spezieller MAX-RANGE-Modus kann die Reichweite um 15–25% steigern, indem Leistung und Komfortverbraucher gedrosselt werden[5].
Alle Varianten messen 5.391 mm × 1.950 mm × 1.544 mm bei einem Radstand von 3.215 mm[1][2].
Antrieb und Motorisierungen
Jede Variante nutzt stromerregte Synchronmaschinen (SSM) mit 1-Gang-Reduktionsgetriebe[2][3]. Beim M70 arbeiten zwei Motoren: vorne 190 kW (258 PS), hinten 360 kW (489 PS)[3]. Im Teillastbetrieb kann der vordere Motor abgekoppelt werden — das senkt den Verbrauch auf Langstrecke. Der xDrive60 setzt ebenfalls auf zwei SSM-Motoren an Vorder- und Hinterachse[1].
Batterie, Reichweite und Laden
Die 101,7-kWh-Batterie (brutto: 105,7 kWh) von Samsung SDI sitzt im Fahrzeugboden und senkt den Schwerpunkt[2][3]. DC-Schnellladen geht mit bis zu 195 kW — von 10 auf 80% in rund 34 Minuten[2]. An der Wallbox lädt das AC-System mit bis zu 22 kW; Vollladung dauert ca. 10,75 Stunden[2].
Mit bis zu 624 km WLTP-Reichweite (xDrive60) gehört der i7 zu den E-Autos mit der größten Reichweite seiner Klasse[1]. Im Winter und bei Autobahntempi sollte man 20–30% Abzug einplanen.

Was kostet der 2024 BMW i7? — Neupreis und Gebrauchtmarkt
Der 2024 BMW i7 startet als eDrive50 bei 115.700 € UVP (ADAC) bzw. 115.900 € (Carwow) und reicht bis 182.400 € für den M70 xDrive[2][3][6]. Da Modelljahr 2024 im Frühjahr 2026 primär als Gebrauchtwagen relevant ist, lohnt der Blick auf beide Seiten des Marktes.
UVP-Neupreise nach Variante
| Variante | UVP Grundpreis (2024) | Quelle |
|---|---|---|
| i7 eDrive50 | ab 115.700 € (ADAC) / 115.900 € (Carwow) | [2][6] |
| i7 xDrive60 | ab 135.900 € (Carwow) / 140.100 € (ADAC) | [7][1] |
| i7 M70 xDrive | ab 182.400 € | [3] |
Die Preisdifferenz beim xDrive60 (135.900 € vs. 140.100 €) erklärt sich durch unterschiedliche Ausstattungslinien oder Erfassungszeitpunkte[7][1]. Klassenübliche Ausstattung nach ADAC-Vorgabe addiert rund 3.119 € zum Grundpreis[3]. Serienmäßig sind 19-Zoll-Felgen, Curved Display, Soft-Close-Türen, 4-Zonen-Klimaautomatik und Luftfederung an Bord[6].
Aber Achtung: Carwow listet den eDrive50 als Neuwagen ab 85.022 € — das sind rund 27% unter UVP[6]. Wer Gebrauchtwagen in Betracht zieht, sollte aktuelle Neuwagenrabatte unbedingt gegenrechnen.
Gebrauchtwagenpreise im Frühjahr 2026
| Kategorie | Preis (Stand Frühjahr 2026) | Quelle |
|---|---|---|
| Durchschnittspreis (alle i7) | 113.897 € | [8] |
| 2024er xDrive60 (niedrige km) | ab ca. 89.250 € | [9] |
| 2024er M Sport (gebraucht) | ca. 112.790 € | [8] |
| M70 Executive Lounge (10/2023, ~24.000 km) | ca. 96.489 € (NP: 218.000 €) | [11] |
| Angebote auf mobile.de | 271+ Inserate (alle Baujahre) | [10] |
Der Wertverlust ist erheblich: Ein xDrive60 mit ca. 140.000 € Neupreis wechselt als 2024er Gebrauchter ab 89.250 € den Besitzer — rund 36% in zwei Jahren[9][1]. Bei M70-Modellen mit hoher Sonderausstattung liegt der Verlust teils über 55%[11]. Die Kombination aus Neuwagenrabatten und Leasingrückläufern drückt den Gebrauchtmarkt zusätzlich.
Und die Betriebskosten? Der i7 xDrive60 kommt bei 22,0 kWh/100 km Realverbrauch und 0,35 €/kWh auf ca. 7,70 €/100 km[1]. Ein BMW 740i (Benzin, ~10 L/100 km) kostet rund 18 €/100 km, ein 740d (Diesel, ~7,5 L) etwa 12,40 €/100 km. Wer wissen möchte, welches Auto im Unterhalt günstig ist, sieht hier den Elektrovorteil.

Wie hat der BMW i7 im ADAC-Test abgeschnitten?
Der ADAC bewertet den i7 xDrive60 mit der Gesamtnote 1,7 — getragen vom exzellenten Antrieb (0,9) und dem Komfort (1,2)[1]. Schwächen zeigt die Limousine beim Kofferraum und dem Realverbrauch.
| ADAC-Kategorie | Note (xDrive60) |
|---|---|
| Motor/Antrieb | 0,9 |
| Komfort | 1,2 |
| Sicherheit | 1,3 |
| Innenraum | 1,7 |
| Umwelt/EcoTest | 1,9 (4 von 5 Sternen) |
| Fahreigenschaften | 2,0 |
| Karosserie/Kofferraum | 2,8 |
| Gesamtnote | 1,7 |
Im Ecotest maß der ADAC 22,0 kWh/100 km — 19% über dem WLTP-Wert von 18,5 kWh[1]. Die reale Reichweite: 545 km statt 624 km WLTP. Wer Langstrecken plant, sollte also 10–15% Reserve einkalkulieren.
Beim Bremsen aus 100 km/h steht der i7 nach 35,3 m — ein guter Wert für 2,7 Tonnen Leergewicht[1]. Das Innengeräusch bei 130 km/h: nur 62,7 dB(A). ADAC-Tester Ruhdorfer berichtet, man könne „selbst bei 190 km/h entspannt Telefonate führen“[1]. Der Wendekreis von 12,5 m (im Test mit Hinterachslenkung) überrascht bei 5,39 m Fahrzeuglänge[1].
Stärken und Schwächen im Test
Stärken: Antriebsleistung der Spitzenklasse (Note 0,9), flüsterleises Fahren bis in hohe Tempi, souveräne Beschleunigung, große Praxis-Reichweite von 545 km, herausragendes Multimediasystem (0,6)[1].
Schwächen: Karosserie/Kofferraum nur 2,8 — 500 Liter sind für eine 5,39-m-Limousine überraschend knapp[1]. Der Realverbrauch von 22 kWh/100 km treibt die Ladekosten, die Kofferraumvariabilität (4,3) enttäuscht, und im Stadtverkehr bleibt die schiere Länge eine Geduldsprobe.

Was ist beim 2024 BMW i7 anders als beim Vorgänger-Modelljahr?
Das Modelljahr 2024 erweitert die i7-Palette grundlegend: Zum bestehenden xDrive60 (seit 2022) kommen der eDrive50 als Einstiegsmodell und der M70 xDrive als Performance-Flaggschiff[7][5]. Wer eine dieser Varianten will, muss mindestens zum 2024er greifen.
Der xDrive60 selbst blieb gegenüber 2022/2023 weitgehend unverändert. Das macht ältere Exemplare preislich attraktiv — allerdings ohne die Wahlfreiheit des 2024er Jahrgangs. Für Gebrauchtkäufer stellt sich die Frage: Lohnt ein günstigerer 2023er xDrive60, oder bringt das 2024er Angebot Vorteile?
Die Serienausstattung aller 2024er umfasst Vorwärtskollisionswarnung, automatische Notbremsung, Totwinkelwarnung, Spurhalteassistent, Verkehrszeichenerkennung, Head-up-Display und adaptives Kurvenlicht[2][3]. Wer sich für Assistenzsysteme im Auto interessiert, findet im i7 nahezu die komplette Palette. Level-3-Autonomie wurde als Option angekündigt — mobile.de zeigt bereits Exemplare mit „Level3-Pilot“ im Angebot[10].
Wer das Nachfolge-Modelljahr vergleichen möchte, findet die Übersicht zum 2025 BMW i7 in einem separaten Artikel.

Worauf beim Kauf eines gebrauchten 2024 BMW i7 achten?
Im Frühjahr 2026 sind 2024er BMW i7 typischerweise 1,5 bis 2,5 Jahre alt — viele davon Leasingrückläufer mit niedrigen Kilometerständen[9][10]. Das drückt die Preise und schafft Chancen für informierte Käufer.
Der Wertverlust spricht deutlich: Ein xDrive60 mit ca. 140.000 € Neupreis ist als Gebrauchter ab 89.250 € zu haben — rund 36% weniger in zwei Jahren[9]. Gleichzeitig bietet Carwow den eDrive50 neu ab 85.022 € (27% unter UVP)[6]. Vor jedem Gebrauchtkauf unbedingt aktuelle Neuwagenrabatte prüfen.
Drei Punkte gehören auf jede Checkliste:
- Batterie-Zustandsbericht (SoH): Beim BMW-Händler auslesen lassen. BMW gewährt 8 Jahre oder 160.000 km Garantie auf die Hochvoltbatterie (SoH ≥ 70%)[2][3]. Bei einem 2024er bleiben mindestens 5,5 Jahre Restgarantie.
- Rückruf-Status prüfen: Im November 2024 rief BMW Fahrzeuge wegen eines fehlerhaften Doppelkreuzgelenks in der Lenkung zurück (4.950 Einheiten in DE, Bauzeitraum 06–09/2024)[3]. Beim Kauf sicherstellen, dass die Maßnahme durchgeführt wurde.
- Ladehistorie und Restgarantie: Häufiges DC-Schnellladen beschleunigt Batteriealterung. Die BMW-Mobilitätsgarantie läuft 5 Jahre ab Erstzulassung[2].
Die ADAC-Pannenstatistik 2024 bescheinigt BMW in allen Klassen Top-Bewertungen — ein gutes Zeichen für Langzeitqualität[12]. Auf mobile.de, AutoUncle und AutoScout24 finden sich ausreichend Angebote zum Vergleichen[10][8][11]. Wer eine kompaktere elektrische Alternative sucht, sollte den BMW i5 mit ähnlicher Technik-Basis prüfen.
Ausstattungstipps und empfehlenswerte Extras
Wer nach 500 km im Fond aussteigt und sich fragt, warum er je eine andere Limousine gefahren hat, hatte vermutlich den BMW Theatre Screen. Das 31,3-Zoll-Display im Fond ist ein echtes Alleinstellungsmerkmal — kein Wettbewerber bietet Vergleichbares. Es steigert den Wiederverkaufswert spürbar.
Empfehlenswerte Extras bei der Gebrauchtsuche: Bowers & Wilkins Diamond Surround Sound (4D), Massagesitze, Executive Lounge im Fond, Panorama-Glasdach Sky Lounge und Anhängerkupplung (selten verbaut, aber wertstabil). Die Ausstattungslinie „M Sport“ ist auf dem Gebrauchtmarkt am häufigsten vertreten[8][9].

2024 BMW i7 vs. Mercedes EQS vs. Porsche Taycan — Vergleich auf dem deutschen Markt
Der BMW i7 ist der Kraftprotz, der Mercedes EQS der Effizienz-Champion und der Porsche Taycan der Sportler — drei Philosophien für elektrischen Luxus auf dem deutschen Markt[1][13][14].
| Kriterium | BMW i7 xDrive60 | Mercedes EQS 450+ | Porsche Taycan (Perf. Batt. Plus) |
|---|---|---|---|
| Leistung | 400 kW (544 PS) | 265 kW (360 PS) | 320 kW (435 PS) |
| 0–100 km/h | 4,7 s | 6,2 s | 4,5 s |
| Reichweite WLTP | 624 km | bis 683 km | bis 678 km |
| Verbrauch WLTP | 18,5 kWh/100 km | 15,7 kWh/100 km | 17,0 kWh/100 km |
| Grundpreis DE (UVP) | ab ~140.000 € | ab ~109.000 € | ab ~108.000 € |
| Fahrzeuglänge | 5.391 mm | 5.216 mm | 4.963 mm |
| Kofferraum | 500 l | 610 l | 407 l |
Der i7 liefert die meiste Leistung (544 PS vs. 360 PS beim EQS), zahlt aber beim Verbrauch drauf[1]. Seine 18,5 kWh WLTP klingen moderat — im ADAC-Praxistest wurden es 22,0 kWh[1].
Der Mercedes EQS 450+ kontert mit bis zu 683 km WLTP-Reichweite, einem cW-Wert von 0,20 (vs. i7: 0,24) und einem günstigeren Einstiegspreis ab ~109.000 €[14]. Sein MBUX Hyperscreen (56 Zoll breit) beeindruckt anders als der i7 Theatre Screen. Aber: Deutlich weniger Leistung und ein weniger dynamisches Fahrverhalten.
Der Porsche Taycan ist knapp 43 cm kürzer als der i7 — ein Vorteil im Alltag[13]. Er bietet das sportlichste Fahrwerk und die direkteste Lenkung im Trio. Sein Nachteil: Fond-Luxus und Kofferraum (407 l) können mit i7 und EQS nicht mithalten.
Das entscheidende i7-Feature bleibt der BMW Theatre Screen (31,3 Zoll im Fond) — für Chauffeur-Kunden das Killerargument.

Häufige Fragen (FAQs)
Wie weit kommt der 2024 BMW i7 wirklich?
Die WLTP-Reichweite liegt bei bis zu 624 km für den xDrive60 und 610 km für den eDrive50[1][2]. Im ADAC-Praxistest schaffte der xDrive60 reale 545 km — rund 13% unter dem Normwert. Wie weit man tatsächlich kommt, hängt stark von Bereifung, Fahrweise und Außentemperatur ab. Im Winter können es 20–30% weniger sein. Der M70 bietet einen MAX-RANGE-Modus, der die Reichweite um 15–25% steigert, indem Komfortverbraucher und Leistung gedrosselt werden[5].
Wie schnell lädt der BMW i7?
Am DC-Schnelllader zieht der i7 bis zu 195 kW und lädt von 10 auf 80% in rund 34 Minuten[2][3]. An der heimischen Wallbox sind es bis zu 22 kW (AC, dreiphasig) — eine Vollladung dauert dann knapp 11 Stunden, also bequem über Nacht[2]. BMW bietet mit der Charging-Karte Zugang zu über 600.000 Ladepunkten in Europa. Beim Gebrauchtkauf lohnt ein Blick auf die Ladehistorie: Fahrzeuge, die überwiegend an der Wallbox geladen wurden, zeigen in der Regel bessere SoH-Werte.
Was verbraucht der BMW i7 im Alltag?
BMW gibt für den xDrive60 einen WLTP-Verbrauch von 18,5 kWh/100 km an. Der ADAC-Ecotest ergab 22,0 kWh — 19% mehr[1]. In Euro bedeutet das bei 0,35 €/kWh etwa 7,70 € pro 100 km. Zum Vergleich: Ein BMW 740i (Benzin) kostet rund 18 €/100 km, ein 740d (Diesel) ca. 12,40 €/100 km. Auf 20.000 km Jahresfahrleistung ergibt sich ein Energiekostenvorteil von ca. 2.060 € gegenüber dem Benziner.
Lohnt sich der BMW i7 eDrive50 als günstigste Variante?
Für die meisten Käufer: ja. 455 PS reichen im Alltag völlig aus, und mit 610 km WLTP-Reichweite liegt der eDrive50 nur knapp unter dem xDrive60[2]. Der Neupreis ab 115.700 € (oder ab 85.022 € mit Carwow-Rabatt) macht ihn deutlich zugänglicher[2][6]. Einziger Nachteil: Hinterradantrieb statt Allrad. Wer nicht regelmäßig auf verschneiten Bergpässen unterwegs ist, wird den Unterschied kaum spüren. Der niedrigere Verbrauch (19,2 kWh WLTP) spart zudem bei den laufenden Kosten[2].
Ist der BMW i7 M70 den Aufpreis wert?
Der M70 kostet mit 182.400 € UVP exakt 46.500 € mehr als der xDrive60 (bei ADAC-Grundpreis)[3]. Dafür gibt es 660 PS, 3,7 Sekunden auf 100 und den exklusiven MAX-RANGE-Modus[5]. Klingt verlockend — aber der M70 verbraucht am meisten (20,8 kWh WLTP) und bietet mit 559 km die kürzeste Reichweite[3]. Wer die schiere Beschleunigung nicht braucht, ist mit dem xDrive60 rational besser bedient. Der M70 bleibt ein Prestige-Statement.
Gibt es den BMW i7 auch als Verbrenner?
Nein, der i7 ist ausschließlich vollelektrisch. Wer einen 7er mit Verbrennungsmotor sucht, greift zum BMW 740i (Benzin), 740d (Diesel) oder 750e (Plug-in-Hybrid) — alle auf derselben G70-Plattform[1]. Design und Innenraum sind nahezu identisch, nur der Antriebsstrang unterscheidet sich. Die elektrische Variante ist im Unterhalt deutlich günstiger — der höhere Anschaffungspreis amortisiert sich je nach Fahrleistung innerhalb weniger Jahre.
Quellen
- ADAC. (2024). BMW i7 im ADAC-Test: Elektro-Limousine der Superlative. https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/autokatalog/marken-modelle/bmw/bmw-i7/
- ADAC. (2024). BMW i7 eDrive50 Design Pure Excellence (ab 07/23) — Technische Daten. https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/autokatalog/marken-modelle/bmw/i7/g70/328707/
- ADAC. (2024). BMW i7 M70 xDrive (ab 07/23) — Technische Daten. https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/autokatalog/marken-modelle/bmw/i7/g70/328072/
- BMW.de. (2024). BMW i7 Limousine (G70): Technische Daten & Motorisierungen. https://www.bmw.de/de/neufahrzeuge/bmw-i/i7/bmw-i7-limousine-technische-daten.html
- BMW Group Pressemitteilung. (2023). Der BMW i7 M70 xDrive. https://www.press.bmwgroup.com/deutschland/article/detail/T0412894DE/der-bmw-i7-m70-xdrive?language=de
- Carwow. (2026). BMW i7: Technische Daten, PS & Innenraum. https://www.carwow.de/bmw/i7/technische-daten
- Carwow. (2026). BMW i7 Test 2026 — Konfigurator & Preise. https://www.carwow.de/bmw/i7
- AutoUncle. (2026). BMW i7 gebraucht kaufen: 271 Angebote im Preisvergleich. https://www.autouncle.de/de/gebrauchtwagen/BMW/i7
- AUTO BILD. (2026). BMW i7 Gebrauchtwagen aus 2024. https://gebrauchtwagen.autobild.de/a-z/bmw/bmw-i7/aus-2024/
- mobile.de. (2026). BMW i7 gebraucht kaufen. https://suchen.mobile.de/auto/bmw-i7.html
- AutoScout24. (2026). BMW i7 gebraucht kaufen. https://www.autoscout24.de/lst/bmw/i7
- BimmerToday. (2024). ADAC-Pannenstatistik 2024: BMW in allen Klassen Top. https://www.bimmertoday.de/2024/04/30/adac-pannenstatistik-2024-bmw-in-allen-klassen-top/
- ADAC. (2024). Porsche Taycan 2024: Der neue Langstreckenkönig. https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/autokatalog/marken-modelle/porsche/porsche-taycan/
- inside digital. (2024). Mercedes EQS 450+ (2024) Datenblatt. https://www.inside-digital.de/e-autos/mercedes-eqs-450plus-2024
Ich bin Senior Automotive Analyst bei KFZPick. Mit langjähriger Branchenerfahrung biete ich fundierte Fahrzeugbewertungen, detaillierte Tests und objektive Analysen, um Leser bei fundierten Entscheidungen im Automobilbereich zu unterstützen.



