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2025 BMW i7: Preise, technische Daten & Kaufberatung

Ausführliche Kaufberatung zum 2025 BMW i7: Alle offiziellen Preise, technische Daten der Motoren eDrive50, xDrive60 und M70, reale Reichweiten sowie ADAC-Testergebnisse im Überblick.

2025 BMW i7: Preise, technische Daten & Kaufberatung
10 Min. Lesezeit
Faktengeprüft
2025 BMW i7: Preise, technische Daten & Kaufberatung

Schnellantwort: Der 2025 BMW i7 ist eine vollelektrische Luxuslimousine der Baureihe G70, die in Deutschland in drei Leistungsstufen von 335 kW (455 PS) bis 485 kW (659 PS) angeboten wird. Die offiziellen Listenpreise starten bei 115.700 Euro für den heckgetriebenen i7 eDrive50, bei 139.900 Euro für den i7 xDrive60 und bei 182.400 Euro für das Spitzenmodell i7 M70 xDrive. Alle Modellvarianten nutzen eine Lithium-Ionen-Batterie mit 101,7 kWh nutzbarer Nettokapazität und erzielen eine kombinierte WLTP-Reichweite von bis zu 625 Kilometern.

Kernpunkte:

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  • Drei Antriebskonfigurationen bieten Systemleistungen zwischen 455 PS und 659 PS mit Heck- oder elektrischem Allradantrieb.
  • Der 101,7-kWh-Akku ermöglicht im standardisierten ADAC-Ecotest eine gemessene Praxisreichweite von 545 Kilometern beim xDrive60.
  • Die DC-Schnellladeleistung erreicht in der Spitze 195 kW, womit eine Aufladung von 10 auf 80 Prozent in 34 Minuten gelingt.
  • Auf dem Neuwagenmarkt ermöglichen Händlernachlässe vor dem erwarteten Facelift erhebliche Einsparungen gegenüber dem Listenpreis.

Technische Daten und Motorisierungen des BMW i7 (2025)

Der BMW i7 basiert auf der flexiblen CLAR-Plattform der siebten 7er-Generation und wird weltweit ausschließlich als Langversion mit 5.391 mm Außenlänge, 1.950 mm Breite und 1.544 mm Höhe gefertigt. Der Radstand von 3.215 mm schafft außergewöhnlich viel Beinfreiheit im Fond. Das Leergewicht bewegt sich je nach Motorisierung und Ausstattung zwischen 2.595 kg und 2.770 kg. Als technisches Rückgrat dient in allen Modellen ein Hochvoltspeicher mit 105,7 kWh Brutto- und 101,7 kWh nutzbarem Netto-Energieinhalt.

Die Kraftübertragung erfolgt je nach Modell über die Hinterräder oder über den sensorisch gesteuerten BMW xDrive Allradantrieb, der die Drehmomente zwischen Vorder- und Hinterachse stufenlos verteilt.

Technische Daten BMW i7 eDrive50 BMW i7 xDrive60 BMW i7 M70 xDrive
Antriebsart Hinterradantrieb (RWD) Elektrischer Allradantrieb (xDrive) Elektrischer Allradantrieb (M xDrive)
Systemleistung 335 kW (455 PS) 400 kW (544 PS) 485 kW (659 PS)
Max. Drehmoment 650 Nm 745 Nm 1.015 Nm (Boost: 1.100 Nm)
Beschleunigung 0-100 km/h 5,5 s 4,7 s 3,7 s
Höchstgeschwindigkeit 205 km/h 240 km/h 250 km/h
Batteriekapazität (netto) 101,7 kWh 101,7 kWh 101,7 kWh
WLTP-Reichweite 590 bis 611 km 590 bis 625 km 488 bis 560 km
Stromverbrauch (WLTP kombiniert) 19,1 bis 20,3 kWh/100 km 18,4 bis 19,6 kWh/100 km 20,8 bis 23,8 kWh/100 km

Antriebsvarianten: eDrive50, xDrive60 und M70 xDrive

Das Einstiegsmodell i7 eDrive50 besitzt einen an der Hinterachse montierten stromerregten Synchronmotor mit 455 PS. Diese Leistung genügt für zügige Überholmanöver und souveränes Gleiten auf langen Autobahnetappen. Der beliebte i7 xDrive60 kombiniert zwei Elektromotoren zu einer Systemleistung von 544 PS und 745 Nm Drehmoment, wodurch der Spurt auf Landstraßentempo in 4,7 Sekunden gelingt.

Die Leistungsspitze markiert der M70 xDrive, der wie bei anderen BMW M Performance Modellen für höchste Dynamik abgestimmt wurde. Im aktivierten M Sport Boost-Modus stellt das Triebwerk bis zu 1.100 Nm Drehmoment bereit und beschleunigt die 2,7 Tonnen schwere Limousine in 3,7 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h.

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Reichweite, Stromverbrauch und Ladeleistung im Alltag

Die offiziellen WLTP-Norm Reichweiten der BMW i7 Limousine variieren primär mit der gewählten Felgengröße. Die serienmäßigen 19-Zoll-Aerodynamikräder ermöglichen beim xDrive60 die maximale Werksangabe, während optionale 21-Zoll-Räder die Reichweite um rund 35 Kilometer reduzieren. Bei winterlichen Autobahnfahrten mit Richtgeschwindigkeit 130 km/h pendelt sich der Praxisradius bei etwa 380 bis 420 Kilometern ein.

Die maximale Gleichstrom-Ladeleistung (DC) liegt bei 195 kW. BMW setzt auf eine flache Ladekurve, die über weite Bereiche hohe Ladeleistungen hält. Eine Ladung von 10 auf 80 Prozent State of Charge benötigt an einer 350-kW-HPC-Säule 34 Minuten. An einer Wechselstrom-Wallbox (AC) lädt der bordeigene Lader serienmäßig mit bis zu 22 kW, womit ein kompletter Ladevorgang in rund 5,5 Stunden abgeschlossen ist.

Preise, Ausstattung und Unterhaltskosten in Deutschland

Die unverbindliche Preisempfehlung für den 2025 BMW i7 eDrive50 beginnt in Deutschland bei 115.700 Euro. Der allradgetriebene i7 xDrive60 steht ab 139.900 Euro in den Verkaufsräumen, während für das Spitzenmodell M70 xDrive mindestens 182.400 Euro fällig werden. Ein Blick auf die Preisübersicht aller BMW Baureihen zeigt, dass der i7 damit das preisliche Flaggschiff des gesamten Modellprogramms darstellt. Auf dem deutschen Automobilmarkt sind für den BMW i7 erhebliche Preisnachlässe üblich. Über gewerbliche Leasingverträge und Neuwagen-Vermittlungsportale bewegen sich die realen Barpreisrabatte für sofort verfügbare Lagerfahrzeuge häufig zwischen 20 und 26 Prozent. Dadurch sinkt der tatsächliche Einstiegspreis für einen vorkonfigurierten eDrive50 in die Region von 90.000 bis 95.000 Euro.

Luxuriöser Fondbereich mit heruntergeklapptem 31,3 Zoll Theatre Screen Infotainment-Bildschirm

Serienausstattung und Sonderausstattungen

Bereits ab Werk umfasst die Serienausstattung des i7 eine adaptive Zweiachs-Luftfederung mit automatischer Niveauregulierung, das BMW Curved Display mit iDrive 8.5, eine Vierzonen-Klimaautomatik sowie Komfortsitze in veganem Lederimitat (Veganza).

Zu den aufpreispflichtigen Optionen gehört der 31,3 Zoll große BMW Theatre Screen mit 8K-Auflösung im Dachhimmel für 4.750 Euro. In Kombination mit dem Bowers & Wilkins Diamond Surround Sound System (5.800 Euro Aufpreis) und dem Executive Lounge Paket mit Liegesitzfunktion hinten rechts verwandelt sich der Fond in einen privaten Kinosaal. Automatisch öffnende und schließende Türen schlagen mit 1.500 Euro zu Buche.

Laufende Betriebskosten und Kfz-Steuer

Reine Elektrofahrzeuge mit Erstzulassung bis zum 31. Dezember 2030 sind in Deutschland für die Dauer von maximal zehn Jahren ab dem Tag der Erstzulassung vollständig von der Kraftfahrzeugsteuer befreit (§ 3d KraftStG). Nach Ablauf dieser Befreiung berechnet sich die Steuer nach dem zulässigen Gesamtgewicht und liegt für den i7 bei moderaten 99 Euro pro Jahr.

Bei den Wartungsaufwendungen entfallen klassische Posten wie Öl- und Zündkerzenwechsel. Allerdings müssen die Kosten für den regulären BMW Service für Bremsflüssigkeit, Innenraumfilter und Fahrwerksüberprüfungen einkalkuliert werden. Die Versicherungseinstufung fällt klassenüblich hoch aus: Typklasse 21 in der Haftpflicht, Typklasse 30 in der Vollkasko und Typklasse 33 in der Teilkasko erfordern sorgfältige Tarifvergleiche.

Neuerungen für das Modelljahr 2025 und Ausblick auf das Facelift 2026

Das Modelljahr 2025 bringt für den i7 punktuelle Detailaufwertungen, stellt aber kein tiefgreifendes Facelift dar. Im Vergleich zum 2024 BMW i7 erweitert BMW das Farbprogramm um die Lackierung Dune Grey Metallic und bietet neue Leichtmetallräder mit optimierter Aerodynamik an. Die Software des iDrive 8.5 erhielt schnellere Menü-Reaktionszeiten für die QuickSelect-Bedienebene.

Hinweis: Im Spätsommer 2026 plant BMW die Modellpflege (LCI) der 7er-Reihe. Wer stets die neueste Infotainment-Generation und frischeste Optik wünscht, kann die Details zum kommenden 2026 BMW i7 LCI verfolgen. Für Käufer, die bewährte Reife und hohe Preisnachlässe schätzen, bietet das Modelljahr 2025 hingegen optimale Konditionen.

Lohnt sich der Kauf jetzt oder das Warten auf das LCI-Modell?

Der Kauf des aktuellen Modelljahres 2025 empfiehlt sich besonders für preissensible Flottenkunden und Privatkäufer, die von den hohen Nachlässen auf Bestandsfahrzeuge profitieren wollen. Die technische Basis gilt nach dreijähriger Produktionszeit als frei von Kinderkrankheiten. Das anstehende LCI-Modell wird zwar neue Optik-Akzente und Software-Funktionen mitbringen, dürfte zum Marktstart jedoch mit reduzierten Rabatten und höheren Grundpreisen einhergehen.

Der BMW i7 im ADAC-Test: Fahrkomfort, Technologie und Kritikpunkte

Im standardisierten Autotest des ADAC erzielte der BMW i7 xDrive60 die Gesamtnote 1,7 (gut). In den Teilbereichen Motor und Antrieb vergaben die Prüfer die Note 0,9, während der Fahrkomfort mit der Note 1,2 bewertet wurde. Ähnlich wie in der kleineren 2025 BMW i5 Business-Limousine überzeugt das Zusammenspiel von Antrieb und Akustikkomfort.

Dynamische Autobahnfahrt der Luxuslimousine xDrive60 vor der Kulisse der bayerischen Alpen

Die detaillierten Bewertungen des ADAC Autotests gliedern sich wie folgt:

  • Antrieb und Motor: 0,9 (sehr gut)
  • Fahrkomfort: 1,2 (sehr gut)
  • Sicherheit: 1,3 (sehr gut)
  • Innenraum: 1,7 (gut)
  • Umwelt und EcoTest: 1,9 (gut)
  • Fahreigenschaften: 2,0 (gut)
  • Karosserie und Kofferraum: 2,8 (befriedigend)

Fahrkomfort, Luftfederung und Geräuschdämmung

Laut ADAC-Testingenieur Martin Ruhdorfer setzt die Geräuschdämmung des i7 neue Maßstäbe in der Luxusklasse: Die gemessenen 62,7 dB(A) bei einer Richtgeschwindigkeit von 130 km/h auf der Autobahn ermöglichen entspannte Unterhaltungen in Flüsterlautstärke. Die serienmäßige Luftfederung schluckt Fahrbahnunebenheiten souverän, während die optionale Hinterachslenkung den Wendekreis um fast einen Meter auf 12,3 Meter verkleinert.

Infotainment, Theatre Screen und Kritikpunkte

Kritik äußerten die Testredakteure an der Bedienstruktur: Durch den Verzicht auf separate Tasten für die Klimatisierung müssen Temperatureinstellungen über den Touchscreen vorgenommen werden. Zudem fasst der Kofferraum im standardisierten ADAC-Messzyklus nur 410 Liter Gepäck (Werksangabe: 500 Liter), und die Rücksitzlehnen lassen sich nicht umklappen. Ein vorderer Frunk für Ladekabel fehlt gänzlich. Im Vergleich zu den künftigen Neuen Klasse von BMW Fahrzeugen setzt der i7 noch auf die traditionelle CLAR-Mischplattform.

Vergleich mit der Konkurrenz: BMW i7 vs. Mercedes EQS und Audi e-tron GT

Im direkten Segmentvergleich positioniert sich der i7 als traditionelle Chauffeurslimousine mit starkem Fokus auf den Sitzkomfort im Fond. Neben dem kleineren 2025 BMW i4 Gran Coupé und visionären Projekten wie der 2026 BMW i8 M Sportwagenstudie deckt BMW damit das absolute Luxussegment ab.

Kriterium BMW i7 xDrive60 Mercedes EQS 450+ Audi e-tron GT quattro
Systemleistung 400 kW (544 PS) 265 kW (360 PS) 350 kW (476 PS)
WLTP-Reichweite bis zu 625 km bis zu 816 km bis zu 488 km
ADAC-Praxisreichweite 545 km ca. 530 km ca. 420 km
DC-Ladeleistung max. 195 kW 200 kW 270 kW
Kofferraumvolumen 410 l (ADAC-Messung) 610 l (Fließheck) 405 l + 85 l Frunk
Listenpreis ab 139.900 € ca. 109.600 € ca. 106.500 €

Während der Mercedes EQS mit aerodynamischer One-Bow-Karosserie auf dem Papier bis zu 816 km WLTP-Reichweite verspricht, schrumpft dieser Vorteil im realen Autobahntest durch den höheren Verbrauch auf ähnliche Werte wie beim i7 zusammen. Der Audi e-tron GT lädt dank 800-Volt-Netzwerk mit bis zu 270 kW deutlich schneller, bietet im Fond jedoch deutlich weniger Kopf- und Beinfreiheit.

Häufige Fragen zum 2025 BMW i7

Was kostet der 2025 BMW i7 in Deutschland?

Der Basispreis für den BMW i7 eDrive50 mit Hinterradantrieb liegt bei 115.700 Euro. Der allradgetriebene i7 xDrive60 kostet mindestens 139.900 Euro, während das Topmodell i7 M70 xDrive ab 182.400 Euro in der Preisliste geführt wird. Über Online-Neuwagenportale sind bei Lagerfahrzeugen Nachlässe von mehr als 20 Prozent erzielbar.

Wie weit kommt der BMW i7 mit einer Ladung im Alltag?

Die offizielle WLTP-Reichweite des i7 liegt je nach Modell und Bereifung zwischen 488 und 625 Kilometern. Im realen Testbetrieb des ADAC erreichte der i7 xDrive60 bei gemischtem Streckenprofil eine Reichweite von 545 Kilometern. Auf der Autobahn bei konstant 130 km/h liegt der Aktionsradius bei rund 400 Kilometern.

Was hat sich beim 2025 BMW i7 gegenüber dem Modelljahr 2024 geändert?

Für das Modelljahr 2025 wurden kleinere Modellpflegemaßnahmen eingeführt. Dazu zählen die neue Außenlackierung Dune Grey Metallic, überarbeitete Raddesigns und Detailverbesserungen bei der Software des BMW Operating System 8.5. Antriebstechnik, Akkukapazität und Karosserieabmessungen blieben unverändert.

Ist der BMW i7 besser als der Mercedes EQS?

Der BMW i7 zeichnet sich durch den überlegenen Federungskomfort, die leisere Kabine und das erstklassige Raumgefühl im Fond aus. Der Mercedes EQS bietet durch seine Fließheck-Bauform einen größeren Kofferraum und startet zu einem günstigeren Grundpreis, erreicht auf der Autobahn in der Praxis jedoch keine wesentlich höheren Distanzen als der i7.

Wie schnell lädt der BMW i7 an einer Schnellladesäule?

An einer High-Power-Charging-Station (DC) lädt der BMW i7 mit maximal 195 kW. Der Ladevorgang von 10 auf 80 Prozent Batteriekapazität dauert unter optimalen Temperaturbedingungen 34 Minuten. An einer AC-Wallbox mit 22 kW Ladeleistung ist der leere Akku in etwa 5,5 Stunden wieder voll aufgeladen.

Sollte man den 2025 BMW i7 jetzt kaufen oder auf das Facelift 2026 warten?

Käufer, die Wert auf ausgereifte Technik und hohe Nachlässe von bis zu 25 Prozent legen, sollten beim aktuellen Modelljahr zugreifen. Wer hingegen das neu gestaltete Frontdesign und künftige Cockpit-Technologien wünscht, sollte das für Sommer 2026 angekündigte LCI-Facelift abwarten, muss dann jedoch mit höheren Preisen rechnen.

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Chien Nguyen Van

Redakteur

Ich bin Senior Automotive Analyst bei KFZPick. Mit langjähriger Branchenerfahrung biete ich fundierte Fahrzeugbewertungen, detaillierte Tests und objektive Analysen, um Leser bei fundierten Entscheidungen im Automobilbereich zu unterstützen.

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