Welche Papiere brauche ich, um ein Auto an-, ab- oder umzumelden?

Chien Nguyen Van 19/02/2026
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    Um ein Auto abzumelden, brauchen Sie: Personalausweis, Zulassungsbescheinigung Teil I und II sowie beide Kennzeichen[1]. Kosten: 5–12 €. Online-Abmeldung möglich mit Sicherheitscodes und eID[2]. Die Zulassungsstelle informiert Finanzamt und Versicherung automatisch[1].

    VorgangPflicht-UnterlagenKosten
    Abmeldung (vor Ort)Ausweis, ZB I + II, Kennzeichen6–12 €[3]
    Abmeldung (online)ZB I mit Code, Kennzeichen-Code, eID2–7 €[4]
    AnmeldungAusweis, ZB II, eVB-Nr., HU-Bericht, SEPA-Mandat26–30 €[1]
    UmmeldungAusweis, ZB I + II, eVB-Nr., HU-Bericht20–30 €[5]
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    Welche Unterlagen brauche ich, um ein Auto abzumelden?

    Für die Kfz-Abmeldung bei der Zulassungsstelle brauchen Sie vier Dinge: Personalausweis, Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein), Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief) und beide Nummernschilder zur Entstempelung[1][3]. Fehlt ein Dokument, wird die Abmeldung abgelehnt — oder es fallen Zusatzgebühren von bis zu 40 Euro an[6].

    Checkliste: Alle Dokumente für die Kfz-Abmeldung

    DokumentWann nötig?Wo erhältlich?
    Personalausweis oder ReisepassImmerEinwohnermeldeamt
    Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein)ImmerZulassungsstelle (bei Erstanmeldung)
    Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief)ImmerZulassungsstelle (bei Erstanmeldung)
    Beide KennzeichenschilderImmer (zur Entstempelung)Am Fahrzeug
    VerwertungsnachweisNur bei endgültiger VerschrottungZertifizierter Verwertungsbetrieb[7]
    Vollmacht + Ausweiskopie des HaltersNur wenn Dritte abmeldenSelbst erstellen oder ADAC-Vorlage[1]

    Quelle: ADAC[1], DA Direkt[3]

    Ein häufiger Fehler: Viele vergessen die Zulassungsbescheinigung Teil II (den früheren Fahrzeugbrief) zu Hause. Wer sich vorher fragt, welche Papiere man im Auto mitführen muss, weiß: Der Fahrzeugbrief gehört ausdrücklich NICHT ins Auto, sondern sicher in die Schublade. Zur Abmeldung müssen Sie ihn allerdings mitbringen.

    Endgültige vs. vorübergehende Abmeldung: Was ist der Unterschied?

    Bei der vorübergehenden Außerbetriebsetzung (Stilllegung) bleibt das Fahrzeug im Register und kann jederzeit wieder angemeldet werden[3]. Die Kennzeichen werden entstempelt, die Versicherung ruht. Diese Variante wählen die meisten Privatpersonen — etwa bei Saisonfahrzeugen oder wenn der Verkauf noch nicht feststeht.

    Die endgültige Abmeldung erfolgt nur zusammen mit einem Verwertungsnachweis[7]. Das Fahrzeug wird damit dauerhaft aus dem Fahrzeugregister gelöscht. Diesen Weg brauchen Sie, wenn das Auto verschrottet wird. Ohne den Nachweis eines zertifizierten Verwertungsbetriebs akzeptiert die Zulassungsstelle keine endgültige Abmeldung[8].

    Brauche ich eine Vollmacht für die Abmeldung?

    Nein, eine Vollmacht ist nicht zwingend erforderlich[3]. Laut DA Direkt kann jeder die Abmeldung durchführen, der die nötigen Unterlagen bei der Zulassungsstelle vorlegt[3]. Eine Vollmacht brauchen Sie nur, wenn das Fahrzeug auf eine andere Person zugelassen ist und der Halter nicht selbst erscheint[1].

    Der ADAC stellt eine kostenlose Vollmacht-Vorlage zum Download bereit[1]. Aber Vorsicht: Viele Zulassungsbehörden haben eigene Vordrucke und verlangen eine separate Datenschutzerklärung. Fragen Sie vorab bei Ihrer Zulassungsstelle nach, ob die ADAC-Vorlage akzeptiert wird[1].

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    Wie melde ich mein Auto online ab?

    Die Kfz-Abmeldung geht online, vor Ort bei der Zulassungsstelle oder über einen Zulassungsdienst[2]. Die Online-Variante über das i-Kfz-Portal ist am günstigsten (2–7 €) und spart den Behördengang[4]. Die Voraussetzung: Ihr Fahrzeugschein und die Kennzeichen müssen verdeckte Sicherheitscodes haben.

    Methode 1: Online-Abmeldung über i-Kfz (Bundesportal)

    Seit 2023 können Fahrzeuge bundesweit online über das i-Kfz-Portal abgemeldet werden[2]. Sie brauchen dafür:

    • Neuen Personalausweis mit aktivierter eID-Funktion und PIN
    • Zulassungsbescheinigung Teil I mit verdecktem Sicherheitscode
    • Beide Kennzeichen mit freigelegtem Sicherheitscode (Aufkleber über dem Landeswappen abrubbeln)
    • Smartphone mit AusweisApp oder Kartenlesegerät

    Der gesamte Vorgang dauert etwa 10 Minuten[9]. Nach der Bezahlung per ePayment (Giropay oder Kreditkarte) erhalten Sie eine digitale Abmeldebestätigung als PDF[4]. Die Sicherheitscodes auf den Kennzeichen legen Sie frei, indem Sie die Folie über dem Bundesland-Wappen abziehen oder abrubbeln[9].

    Methode 2: Abmeldung vor Ort bei der Zulassungsstelle

    Der klassische Weg: Sie gehen persönlich zur Kfz-Zulassungsstelle Ihres Wohnsitzes[1]. Bringen Sie alle Unterlagen aus der Checkliste mit — Personalausweis, Zulassungsbescheinigung Teil I und II, beide Kennzeichen. Die Mitarbeiter entstempeln die Kennzeichen, lassen die Zulassungsbescheinigung entwerten und informieren Finanzamt sowie Versicherung automatisch[1].

    Nachteil: Wartezeiten. (Mein letzter Besuch bei der Zulassungsstelle Köln dauerte dreieinhalb Stunden — und das mit Termin.) Viele Zulassungsstellen vergeben Termine online, aber die Wartezeit auf einen freien Slot beträgt je nach Stadt ein bis vier Wochen. Wer die richtigen Versicherungen fürs Auto kennt, weiß: Die Kfz-Haftpflicht endet mit der Abmeldung nicht sofort — die Versicherung wird lediglich informiert und stellt die Beitragszahlung ein.

    Methode 3: Abmeldung über einen Zulassungsdienst

    Anbieter wie Kroschke bieten eine volldigitale Abmeldung als Dienstleistung an[10]. Der Vorteil: kein Behördengang, kein eID nötig, Abmeldung in 3 Minuten. Sie geben die Fahrzeugidentifikationsnummer (FIN) ein und legen die Sicherheitscodes der Kennzeichen frei — fertig.

    Der Haken? Die Kosten sind deutlich höher als bei Eigenabmeldung.

    Was kostet die Kfz-Abmeldung?

    MethodeKostenDauerVoraussetzungen
    Online (i-Kfz selbst)2–7 €[4]~10 Min.eID + Sicherheitscodes
    Vor Ort (Zulassungsstelle)6–12 €[3][11]30–180 Min. (mit Wartezeit)Persönlich oder mit Vollmacht
    Zulassungsdienst (z. B. Kroschke)ab 39 €[10]~3 Min.Nur FIN + Sicherheitscodes

    Die günstigste Option ist die Online-Abmeldung über das i-Kfz-Portal. Die Gebühren variieren je nach Bundesland leicht[11]. Kommt eine eidesstattliche Erklärung hinzu (etwa bei verlorenen Papieren), steigen die Kosten um rund 30 Euro[11].

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    Welche Papiere brauche ich, um ein Auto anzumelden?

    Für die Kfz-Anmeldung (Zulassung) brauchen Sie mehr Dokumente als für die Abmeldung[1]. Neben Ausweis und Fahrzeugbrief sind eine eVB-Nummer (elektronische Versicherungsbestätigung), ein gültiger HU-Bericht und ein SEPA-Lastschriftmandat für die Kfz-Steuer Pflicht[1][5].

    Checkliste: Alle Unterlagen für die Kfz-Zulassung

    DokumentNeuzulassungWiederzulassung (abgemeldetes Auto)
    Personalausweis/Reisepass
    Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief)
    Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein)— (wird neu ausgestellt)✅ (falls vorhanden)
    eVB-Nummer (Versicherungsbestätigung)
    Nachweis Hauptuntersuchung (HU)— (neu = 3 Jahre frei)
    SEPA-Lastschriftmandat (Kfz-Steuer)
    CoC-Bescheinigung (Neufahrzeug/Import)
    Abmeldebescheinigung

    Die eVB-Nummer erhalten Sie von Ihrer Kfz-Versicherung — oft als siebenstellige Buchstaben-Zahlen-Kombination per SMS oder E-Mail[1]. Ohne eVB läuft bei der Zulassungsstelle gar nichts. Wer noch nicht weiß, welche Autoversicherung die beste ist, sollte den Vergleich vor dem Behördengang machen — die eVB-Nummer kommt oft binnen Minuten.

    Abgemeldetes Auto wieder anmelden — was ist anders?

    Bei einem vorübergehend stillgelegten Fahrzeug bringen Sie die Abmeldebescheinigung und die alte Zulassungsbescheinigung Teil I mit[1]. War das Auto länger als 7 Jahre abgemeldet, kann die Zulassungsstelle ein neues Gutachten nach § 21 StVZO verlangen.

    Ein gültiger HU-Bericht ist bei der Wiederzulassung Pflicht[1]. Der Termin zur Hauptuntersuchung muss vor dem Gang zur Zulassungsstelle erledigt werden. Fahrten zur HU mit ungestempeltem Kennzeichen sind innerhalb des eigenen und des angrenzenden Zulassungsbezirks erlaubt — aber nur, wenn das Fahrzeug bereits versichert ist[1].

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    Welche Unterlagen brauche ich, um ein Auto umzumelden?

    Bei der Ummeldung unterscheidet man zwei Fälle: Halterwechsel (Kauf) und Adressänderung (Umzug)[5]. In beiden Fällen brauchen Sie Personalausweis, Zulassungsbescheinigung Teil I und II, eVB-Nummer und einen gültigen HU-Nachweis[5][12].

    Ummeldung bei Halterwechsel: Diese Dokumente sind Pflicht

    Wenn Sie ein Gebrauchtfahrzeug kaufen, müssen Sie es auf Ihren Namen ummelden. Die Frist: unverzüglich, also so schnell wie möglich[5]. Neben den Standardunterlagen brauchen Sie die eVB-Nummer Ihrer eigenen Kfz-Versicherung und eine SEPA-Ermächtigung fürs Finanzamt.

    Bei Importfahrzeugen kommt die CoC-Bescheinigung (Konformitätsbescheinigung) hinzu[12][13]. Der ADAC empfiehlt: Lassen Sie sich vom Verkäufer beide Zulassungsbescheinigungen, den letzten HU-Bericht und alle Serviceunterlagen übergeben[1].

    Ummeldung nach Umzug: Kennzeichen behalten oder wechseln?

    Seit 2015 dürfen Sie Ihr bisheriges Kennzeichen auch nach einem Umzug in einen anderen Zulassungsbezirk behalten[5]. Die Ummeldung ist trotzdem Pflicht — die neue Adresse muss in den Fahrzeugpapieren stehen.

    VarianteWas passiert?Kosten (ca.)
    Kennzeichen behaltenNur Adressänderung in ZB I11–15 €[5]
    Neues KennzeichenAlte Schilder abgeben, neue prägen + ZB I neu20–30 €[5]

    Wer das alte Kennzeichen behält, spart Geld und die Kosten für neue Schilder (ca. 20–35 € beim Schilderpräger)[5]. Aber: Manche wollen ein lokales Kennzeichen — etwa nach dem Umzug von Köln nach München ein M-Kennzeichen. Das ist reine Geschmackssache.

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    Welche Papiere muss man im Auto mitführen?

    Nur zwei Dokumente sind in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben: der Führerschein und die Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein)[14][15]. Beide müssen bei jeder Fahrt im Original mitgeführt werden. Kopien sind nicht zulässig[15].

    Pflicht-Dokumente laut StVO: Führerschein und Fahrzeugschein

    Die gesetzliche Grundlage ist § 11 Absatz 6 der Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV): Der Fahrer muss die Zulassungsbescheinigung Teil I mitführen und bei einer Verkehrskontrolle vorzeigen können[14]. Für den Führerschein regelt § 4 FeV die Mitführpflicht[15].

    DokumentMitführpflicht?Gesetzliche GrundlageBußgeld bei Verstoß
    Führerschein (Original)✅ Ja§ 4 FeV10 €[14]
    Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein)✅ Ja§ 11 Abs. 6 FZV10 €[14]
    Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief)❌ Nein — NICHT im Auto!
    Warndreieck✅ Ja§ 53a StVZO15 €
    Verbandskasten✅ Ja§ 35h StVZO5 €

    Warum der Fahrzeugbrief NICHT ins Auto gehört

    Der Fahrzeugbrief (Zulassungsbescheinigung Teil II) ist das Eigentumsnachweis-Dokument[14]. Wer ihn im Auto lässt und das Fahrzeug gestohlen wird, erleichtert dem Dieb die Ummeldung. Versicherungen können bei einem Diebstahl Probleme machen, wenn der Brief im Auto lag[16]. Bewahren Sie ihn zu Hause an einem sicheren Ort auf.

    Welches Bußgeld droht ohne Fahrzeugpapiere?

    Wer bei einer Verkehrskontrolle weder Führerschein noch Fahrzeugschein vorzeigen kann, zahlt jeweils 10 Euro Verwarnungsgeld[14][15]. Das klingt niedrig — und das ist es auch. Aber die Polizei kann Sie auffordern, die Papiere nachträglich bei der nächsten Dienststelle vorzulegen. Und wer bei einer Kontrolle gar keinen Führerschein besitzt (nicht nur vergessen, sondern keinen hat), begeht eine Straftat nach § 21 StVG.

    Wer neben den Papieren auch die Ausstattung im Fahrzeug im Blick behalten will: Welche Autozubehörteile sinnvoll sind, zeigt unser separater Ratgeber.

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    Welche Unterlagen brauche ich beim Auto verkaufen?

    Beim Autoverkauf müssen Sie dem Käufer die Zulassungsbescheinigungen Teil I und II, den letzten HU-Bericht und einen unterschriebenen Kaufvertrag übergeben[17][18]. Der ADAC rät dringend, das Fahrzeug VOR der Übergabe selbst abzumelden — sonst bleiben Sie als Halter in der Pflicht[1].

    Diese Papiere bekommt der Käufer bei der Übergabe

    Laut carwow und Allianz Direct gehören folgende Dokumente in die Übergabemappe[17][18]:

    • Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein)
    • Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief)
    • Letzter HU-Bericht (Prüfprotokoll)
    • Kaufvertrag (beidseitig unterschrieben)
    • Alle Rechnungen von Reparaturen und Inspektionen
    • Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) für Umbauten oder Zubehörteile[17]

    Den Fahrzeugbrief übergeben Sie erst, wenn der volle Kaufpreis gezahlt ist[18]. Das ist Ihre Absicherung. Wer sein Auto gewinnbringend verkaufen will, sollte alle Service-Rechnungen vollständig beilegen — das erhöht den Preis.

    Kaufvertrag, Veräußerungsanzeige und Abmeldebestätigung

    Der Kaufvertrag enthält die Daten von Käufer und Verkäufer, die FIN (Fahrzeugidentifikationsnummer), den Kaufpreis, Datum und Unterschriften beider Parteien[17]. Der ADAC bietet einen kostenlosen Muster-Kaufvertrag zum Download an[1].

    Die Veräußerungsanzeige informiert die Zulassungsstelle und Ihre Versicherung über den Halterwechsel[19]. Sie enthält die Daten von Käufer und Verkäufer, Datum der Übergabe und die Bestätigung, dass der Käufer die Zulassungsbescheinigungen erhalten hat[19]. Beide Parteien unterschreiben.

    Welche Dokumente sollte der Verkäufer behalten?

    Als Verkäufer behalten Sie: ein Exemplar des Kaufvertrags (beidseitig unterschrieben) und die Veräußerungsanzeige[18]. Diese Dokumente brauchen Sie als Nachweis, falls der Käufer das Fahrzeug nicht ummelden sollte. Melden Sie den Verkauf auch bei Ihrer Kfz-Versicherung — sonst laufen die Beiträge weiter[1].

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    Sonderfälle: Verschrottung, TÜV, Finanzierung und Leasing

    Neben An-, Ab- und Ummeldung gibt es Situationen, in denen spezielle Papiere nötig sind. Die drei häufigsten Sonderfälle betreffen Verschrottung, TÜV-Vorführung und Fahrzeugfinanzierung.

    Auto verschrotten: Verwertungsnachweis als Pflichtdokument

    Für die endgültige Verschrottung brauchen Sie einen Verwertungsnachweis eines zertifizierten Verwertungsbetriebs[7][8]. Diesen erhalten Sie, wenn Sie das Fahrzeug bei einem Altauto-Annahmestelle abgeben. Ohne den Nachweis akzeptiert die Zulassungsstelle keine endgültige Abmeldung[8].

    Bringen Sie zum Verwertungsbetrieb mit: Personalausweis, Zulassungsbescheinigung Teil I und II[20]. Ohne beide Zulassungsbescheinigungen kann kein Verwertungsnachweis ausgestellt werden[20]. Den Nachweis legen Sie anschließend bei der Zulassungsstelle vor, um das Fahrzeug endgültig aus dem Register zu löschen.

    Welche Unterlagen brauche ich für den TÜV?

    Für die Hauptuntersuchung (TÜV) brauchen Sie: Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) und den Nachweis der letzten HU[1]. Bei Fahrzeugen mit Umbauten (z. B. Tieferlegung, Felgen, Sportauspuff) ist die ABE oder ein Teilegutachten nötig. Wer wissen will, welches Getriebe im eigenen Auto verbaut ist, findet die Info in der Zulassungsbescheinigung Teil I unter Feld D.2.

    Auto finanzieren oder leasen: Welche Papiere sind nötig?

    Bei einer Kfz-Finanzierung verlangt die Bank in der Regel: Personalausweis, Einkommensnachweise (letzte drei Gehaltsabrechnungen), Kontoauszüge und gegebenenfalls den Arbeitsvertrag. Die Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief) wird bei vielen Finanzierungen als Sicherheit von der Bank einbehalten.

    Beim Leasing läuft die Zulassung oft über die Leasinggesellschaft[1]. Sie erhalten die Zulassungsbescheinigung Teil I, der Teil II verbleibt beim Leasinggeber. Am Ende des Vertrags geben Sie den Fahrzeugschein zusammen mit dem Fahrzeug zurück. Wer die monatlichen Kosten kalkulieren will, sollte Auto-Abo-Alternativen nicht außer Acht lassen.

    FAQ

    Welche Fahrzeugpapiere müssen im Auto sein?

    Nur die Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) muss laut § 11 FZV bei jeder Fahrt im Original mitgeführt werden[14]. Dazu kommt der Führerschein nach § 4 FeV[15]. Der Fahrzeugbrief (Zulassungsbescheinigung Teil II) gehört ausdrücklich nicht ins Auto — er dient als Eigentumsnachweis und sollte zu Hause aufbewahrt werden[16]. Neben den Papieren sind Warndreieck und Verbandskasten gesetzlich vorgeschrieben, allerdings keine „Fahrzeugpapiere“ im engeren Sinne.

    Kann jeder mein Auto abmelden oder brauche ich eine Vollmacht?

    Grundsätzlich kann jede Person Ihr Auto abmelden, die die erforderlichen Unterlagen (Ausweis, ZB I, ZB II, Kennzeichen) bei der Zulassungsstelle vorlegt[3]. Eine Vollmacht ist formal nicht zwingend nötig[3]. Manche Zulassungsstellen verlangen sie aber trotzdem, wenn eine dritte Person erscheint. Der ADAC empfiehlt zur Sicherheit, eine schriftliche Vollmacht samt Ausweiskopie des Halters mitzugeben[1].

    Was kostet es, ein Auto abzumelden?

    Die Abmeldung kostet vor Ort bei der Zulassungsstelle zwischen 6 und 12 Euro, je nach Bundesland[3][11]. Die Online-Abmeldung über das i-Kfz-Portal ist mit 2 bis 7 Euro günstiger[4]. Bei Zulassungsdiensten wie Kroschke zahlen Sie rund 39 Euro inklusive aller Gebühren[10]. Fehlen Unterlagen (z. B. verlorener Fahrzeugbrief), können Zusatzgebühren von bis zu 40 Euro anfallen[6].

    Welche Unterlagen braucht man, um ein Auto zu versichern?

    Für den Abschluss einer Kfz-Versicherung benötigen Sie die Fahrzeugidentifikationsnummer (FIN), die Typschlüsselnummer (TSN) und die Herstellerschlüsselnummer (HSN) — alle drei stehen in der Zulassungsbescheinigung Teil I[1]. Dazu Ihren Personalausweis und Ihre Bankverbindung. Bei einem Gebrauchtwagenkauf reicht für die vorläufige eVB-Nummer oft nur die FIN. Wer sich unsicher ist, welche Autos günstig in der Versicherung sind, sollte vor dem Kauf die Typklasse prüfen.

    Welche Papiere bekomme ich, wenn ich ein Auto vom Autohaus abhole?

    Bei der Abholung eines Neuwagens erhalten Sie: Zulassungsbescheinigung Teil I und II (falls das Autohaus die Zulassung übernommen hat), den Kaufvertrag, das CoC-Papier (Konformitätsbescheinigung), die Bedienungsanleitung, das Serviceheft und alle Fahrzeugschlüssel[17]. Bei finanzierten Fahrzeugen behält die Bank den Fahrzeugbrief (Teil II) als Sicherheit. Prüfen Sie die Papiere vor Ort auf Vollständigkeit — spätere Reklamationen sind kompliziert.

    Welche Papiere brauche ich für eine Probefahrt mit abgemeldetem Auto?

    Für Probefahrten mit abgemeldeten Fahrzeugen brauchen Sie ein Kurzzeitkennzeichen[1]. Dafür sind erforderlich: Personalausweis, eVB-Nummer einer Kurzzeitversicherung, gültige HU (oder Fahrt zur HU) und die Zulassungsbescheinigung Teil II. Das Kurzzeitkennzeichen gilt maximal 5 Tage und kostet rund 13 Euro plus Schilderkosten. Ohne dieses Kennzeichen ist jede Fahrt auf öffentlichen Straßen mit einem abgemeldeten Auto eine Ordnungswidrigkeit.

    Welche TÜV-Unterlagen muss ich im Auto haben?

    Für den TÜV-Termin brauchen Sie die Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein)[1]. Darin ist die letzte HU eingetragen. Bei Fahrzeugen mit eingetragenen Änderungen (Sonderräder, Tieferlegung) sollten Sie die entsprechenden ABE-Bescheinigungen oder Teilegutachten mitbringen. Im Alltag müssen Sie die TÜV-Plakette am Kennzeichen und den HU-Bericht nicht aktiv im Auto haben — die Plakette am hinteren Kennzeichen genügt als Nachweis. Bei einer Verkehrskontrolle zählt nur der Fahrzeugschein[14].

    Quellen

    1. ADAC. (2025). Auto abmelden und anmelden: So geht’s richtig. https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/auto-kaufen-verkaufen/kfz-zulassung/auto-anmelden-abmelden/
    2. ADAC. (2025). Kfz-Zulassung: Auto online an- und abmelden. https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/auto-kaufen-verkaufen/kfz-zulassung/zulassung-online/
    3. DA Direkt. (2026). Auto abmelden – Unterlagen, Kosten und Ablauf. https://www.da-direkt.de/autoversicherung/ratgeber/auto-abmelden
    4. auto-online-abmelden.com. (2025). KFZ online abmelden 2026 – So funktioniert’s Schritt für Schritt. https://www.auto-online-abmelden.com/blog/kfz-online-abmelden-2026-so-funktioniert-s-schritt-fuer-schritt/
    5. ADAC. (2025). Auto ummelden: Kosten und notwendige Unterlagen. https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/auto-kaufen-verkaufen/kfz-zulassung/auto-ummelden/
    6. bussgeldkatalog.org. (2026). Auto abmelden 2026: Ablauf, Kosten, benötigte Unterlagen. https://www.bussgeldkatalog.org/auto-abmelden/
    7. AutoScout24. (2023). Auto verschrotten lassen: Was gibt es zu beachten? https://www.autoscout24.de/informieren/ratgeber/autorecht/auto-verschrotten/
    8. KölnZulassung24. (2025). So verschrotten Sie Ihr Fahrzeug korrekt. https://www.koelnzulassung24.de/auto-verwertungsnachweis-fahrzeugentsorgung-2/
    9. kfzportal.online. (2024). KFZ online abmelden – Einfach & schnell digital abmelden.
      KFZ online abmelden – Einfach & schnell digital abmelden
    10. Kroschke. (2023). Kfz-Abmeldung online. https://www.kroschke.de/kfz-digital-abmelden
    11. umziehen.de. (2025). Auto abmelden & online ummelden: i-Kfz 2025. https://umziehen.de/an-ab-ummelden/auto-online-abmelden-so-einfach-gehts-12155
    12. Verivox. (2026). Auto ummelden: Kosten & Unterlagen. https://www.verivox.de/kfz-versicherung/kfz-ummelden/
    13. HUK-Coburg. (2025). Auto ummelden: Vorgang, Versicherung & eVB. https://www.huk.de/fahrzeuge/ratgeber/auto-ummelden.html
    14. bussgeldrechner.org. (2026). Fahrzeugschein im Auto: Das Mitführen ist verpflichtend.
      Fahrzeugschein im Auto lassen: Ja oder Nein?
    15. Leasys. (2025). Was im Auto mitgeführt werden muss. https://www.leasys.com/de/deutsch/leasys-welt/was_im_auto_mitgefuhrt_werden_muss
    16. bussgeldkatalog.org. (2026). Fahrzeugschein im Auto – Erklärung zum Kfz-Schein. https://www.bussgeldkatalog.org/fahrzeugschein-im-auto/
    17. carwow. (2025). Auto verkaufen: Die wichtigsten Unterlagen. https://www.carwow.de/auto-verkaufen/ratgeber/unterlagen-auto
    18. Allianz Direct. (2025). Auto verkaufen – was beachten? Kaufvertrag & Checkliste. https://www.allianzdirect.de/kfz-versicherung/auto-verkaufen-was-beachten-ratgeber/
    19. mobile.de. (2025). Veräußerungsanzeige: Formular zum Download und Infos. https://www.mobile.de/magazin/artikel/veraeusserungsanzeige-formular-infos-54910
    20. AutoScout24. (2023). Auto verschrotten lassen. https://www.autoscout24.de/informieren/ratgeber/autorecht/auto-verschrotten/

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