Der 2025 Mercedes-Benz CLA startet auf der neuen MMA-Plattform als Vollelektro ab 55.859 € und als Vollhybrid ab 46.243 €[1].…
Der 2025 Mercedes-Benz CLA startet auf der neuen MMA-Plattform als Vollelektro ab 55.859 € und als Vollhybrid ab 46.243 €[1]. Die E-Version erreicht bis zu 792 km WLTP-Reichweite, lädt mit maximal 320 kW und wurde von Euro NCAP als Best Performer 2025 ausgezeichnet[2]. Sieben Modellvarianten decken das Spektrum vom sparsamen Hybridfahrer bis zum technologiebegeisterten Elektro-Pendler ab.
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Der neue CLA ist in sieben Varianten erhältlich – fünf Vollhybride und drei Vollelektrische. Alle teilen sich die MMA-Plattform (Mercedes Modular Architecture), die erstmals in einer Mercedes-Baureihe zum Einsatz kommt[4]. Die Hybridmodelle setzen auf einen 1,5-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner mit integriertem 48-Volt-E-Motor (22 kW/30 PS), die Elektroversionen auf eine 800-Volt-Architektur mit 58 oder 85 kWh Batterie[3].
Der CLA 250+ EQ leistet 200 kW (272 PS) und fährt mit Heckantrieb. Seine 85-kWh-NMC-Batterie ermöglicht bis zu 792 km nach WLTP[5]. Den Sprint auf 100 km/h schafft er in 6,7 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 210 km/h.
Wer mehr Traktion braucht, greift zum CLA 350 4MATIC EQ mit 260 kW (354 PS) und Allradantrieb. 515 Nm Drehmoment drücken den Viertürer in 4,9 Sekunden auf Tempo 100[3]. Der zweite E-Motor an der Vorderachse koppelt sich automatisch ab, sobald die Kraft nicht benötigt wird – das spart Energie im Alltag[3].
Einstiegsmodell bei den E-Versionen ist der CLA 200 EQ mit 165 kW (224 PS), 58-kWh-LFP-Batterie und einer WLTP-Reichweite von 542 km. Er lädt mit bis zu 200 kW DC[3].
Unter der Haube der Hybride arbeitet ein 1,5-Liter-Vierzylinder-Turbo, gekoppelt an eine 8-Gang-eDCT-Automatik mit integriertem E-Motor[1]. Der kleine Akku fasst nur 1,3 kWh – aber das System rekuperiert in allen acht Gängen mit bis zu 25 kW und hält den Speicher so permanent gefüllt. Elektrisches Segeln funktioniert bis 100 km/h[3].
Der CLA 180 liefert 115 kW (156 PS Systemleistung) und verbraucht kombiniert 4,9 l/100 km. Der CLA 200 kommt auf 135 kW (184 PS), der CLA 220 auf 155 kW (211 PS). Die beiden stärkeren Varianten sind auch als 4MATIC mit Allradantrieb erhältlich[3]. Wer eine Übersicht über die verschiedenen Antriebsarten beim Auto sucht, findet die Einordnung zwischen Vollhybrid und BEV hilfreich.
Der Einstieg in die neue CLA-Generation beginnt bei 46.243 € für den CLA 180 Vollhybrid[1]. Günstigstes Elektromodell ist der CLA 200 EQ ab 49.421 €, der CLA 250+ EQ startet bei 55.859 € und der CLA 350 4MATIC EQ bei 60.381 €[3]. Für Geschäftskunden liegt der Nettopreis des Einstiegsmodells unter 39.000 €[4].
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Elektro-Käufer profitieren steuerlich: Firmenwagen mit reinem E-Antrieb unterliegen der 0,25%-Regelung bei der Dienstwagenbesteuerung. Bei einem Listenpreis von 55.859 € bedeutet das rund 140 € monatlichen geldwerten Vorteil. Wer Hybridfahrzeuge und die 0,5%-Regelung vergleichen möchte, sieht den klaren Vorteil der vollelektrischen Varianten.
Zum Marktstart bot Mercedes ein Start-Paket für 2.091 € an – laut Hersteller ein Preisvorteil von 35% gegenüber einzeln gewählten Optionen[4]. Zu den wichtigsten Extras gehören AMG Line Plus, Panoramadach (serienmäßig beim EQ), MBUX Superscreen mit Beifahrerdisplay und der beleuchtete Kühlergrill.
Der Haken? Mercedes-typisch klettert der Endpreis schnell in höhere Regionen. Wer den CLA 250+ EQ gut ausstattet, landet problemlos bei über 69.000 €[4]. Die Preisdifferenz zwischen Progressive- und AMG-Line-Ausstattung sollte man beim Konfigurieren im Blick behalten.
Der CLA 250+ EQ erreicht bis zu 792 km nach WLTP – und im ADAC-Test kamen real 740 km zusammen[3]. Damit ist er der neue Reichweitenkönig im ADAC Autotest. Verantwortlich dafür: ein cW-Wert von 0,21, das Zweiganggetriebe und ein Ecotest-Verbrauch von nur 13,4 kWh/100 km[3].
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Der CLA 250+ EQ ist damit das effizienteste Fahrzeug, das jemals den ADAC Ecotest durchlaufen hat[3]. Selbst unter Realbedingungen bleibt der Verbrauch dank aerodynamischer Karosserie und serienmäßiger Multi-Source-Wärmepumpe extrem niedrig. Diese Wärmepumpe arbeitet ohne den Umweg über einen Wasserkreis und zapft drei Energiequellen parallel an: Abwärme des Antriebs, der Batterie und die Umgebungsluft[3]. Wer wissen möchte, welche E-Autos generell die größte Reichweite bieten, findet den CLA ganz oben.
Die 800-Volt-Architektur erlaubt DC-Schnellladen mit maximal 320 kW (CLA 250+ und 350). Von 10 auf 80% vergehen laut Mercedes 22 Minuten – im ADAC-Test waren es sogar nur 21 Minuten bei durchschnittlich 205 kW Ladeleistung[3]. In zehn Minuten lassen sich bis zu 325 km Reichweite nachladen[5].
An Wechselstrom (AC) lädt der CLA mit bis zu 11 kW. Eine volle Ladung an der Wallbox dauert damit rund neun Stunden[6]. Der kleinere 58-kWh-LFP-Akku im CLA 200 EQ schafft maximal 200 kW DC[3].
Praktisch: Die Ladeplanung des Navigationssystems lässt sich nach persönlichen Filtern wie Bezahlsystem, Verfügbarkeit und Ladeleistung anpassen. Eine automatische Vorkonditionierung des Akkus gehört zum Serienumfang[3].
Die MMA-Plattform (Mercedes Modular Architecture) ist die technologische Basis aller neuen CLA-Modelle – und der CLA ist das erste Fahrzeug auf dieser Architektur[6]. 800-Volt-Technik, ein selbst entwickeltes Betriebssystem und Rechenleistung von 8,3 Teraflops machen den CLA zu dem, was Mercedes als „cleverstes Auto, das wir je gebaut haben“ bezeichnet[3].
Die MMA ist die erste Mercedes-Plattform mit nativer 800-Volt-Elektroarchitektur. Hybrid- und E-Modelle teilen sich Radstand (2,79 m), Außenlänge (4,72 m) und die grundlegende Fahrzeugstruktur[5]. Die Abmessungen: 4.723 mm × 1.855 mm × 1.468 mm (E-Modelle) bzw. 1.450 mm Höhe bei den Hybriden[3].
Beim Akku kommen prismatische Hardcase-Zellen mit Graphit-Anoden zum Einsatz, die mit Silizium angereichert wurden. Die Energiedichte erreicht bis zu 680 Wh/l[6]. Der Kofferraum fasst 385 Liter (ADAC-Messung), dazu kommt ein Frunk mit 101 Litern unter der Fronthaube[3].
Das neue Betriebssystem MB.OS bildet das Fundament für die vierte MBUX-Generation[7]. Es ist laut Mercedes das weltweit erste Automobil-Infotainmentsystem, das KI von Microsoft und Google gleichzeitig integriert. Der MBUX Virtual Assistant versteht komplexe Gespräche mit generativer KI und erkennt Emotionen[7].
Der optionale MBUX Superscreen erstreckt sich über die gesamte Instrumententafel: ein 10,25-Zoll-Fahrerscreen, ein 14-Zoll-Zentral-Display und – gegen Aufpreis – ein 14-Zoll-Beifahrerdisplay[7]. Streaming über Ridevu (Sony), Cloud-Gaming via Boosteroid und die ZDF Mediathek gehören zum digitalen Angebot. Over-the-Air-Updates halten die Gesamtfahrzeugsoftware inklusive Assistenzsystemen aktuell[7].
Google Maps ist direkt integriert, die MBUX Surround Navigation zeigt 3D-Routendarstellungen in Echtzeit. Und die intelligente Rekuperation arbeitet vorausschauend mit den Sensoren des Abstandstempomaten – im Stadtverkehr kann man fast ohne Bremspedal fahren[3].
Der elektrische CLA hat im Euro NCAP Crashtest fünf Sterne erhalten und wurde als Best Performer 2025 ausgezeichnet – mit der höchsten Punktzahl aller im Jahr 2025 getesteten Fahrzeuge[2]. Der ADAC bewertet den CLA 250+ EQ mit der Gesamtnote 1,7 (gut) und vergibt im Bereich Sicherheit die Note 1,1[3].
Acht Airbags, eine aktive Motorhaube und autonome Notbremsung gehören zur Serienausstattung. Das teilautomatisierte Fahren auf Level 2 arbeitet mit Kameras, Radar und Ultraschallsensoren[3].
Die Bestnote im Bereich Umwelt/EcoTest (0,8) unterstreicht die Effizienz des Antriebs. Im Ecotest selbst erreichte der CLA volle fünf Sterne[3]. Beim Bremsweg aus 100 km/h stehen 34,6 m im Prüfprotokoll – ein solider Wert für die Kompaktklasse[3].
Mit 792 km WLTP-Reichweite hat der CLA 250+ EQ den besten Wert im Kompakt-Premium-Segment. Preislich liegt er zwischen Tesla Model 3 und BMW i4[8]. Bei den Hybriden trifft er auf den BMW 2er Gran Coupé und die Audi A3 Limousine.
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Der CLA schlägt das Tesla Model 3 bei Reichweite und Verbrauch deutlich. Das Model 3 kontert mit niedrigerem Einstiegspreis und schnellerem Sprint[8]. Der BMW iX1 spielt in einer anderen Liga: höherer Verbrauch, kürzere Reichweite, dafür SUV-Karosserie mit mehr Platz.
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Der CLA Hybrid ist teurer als die Konkurrenz, bietet aber den effizientesten Antrieb. Sein 48-Volt-System ist ein echter Vollhybrid, der häufig rein elektrisch fährt – anders als die Mildhybride bei BMW und Audi[3]. Wer den günstigsten Unterhalt sucht, profitiert vom niedrigen Verbrauch.
Die Wahl zwischen Elektro und Hybrid hängt von Fahrprofil, Ladeinfrastruktur und Budget ab. Beide Antriebsarten haben klare Zielgruppen[4].
Der CLA 250+ EQ ist der ideale Firmenwagen. Die 0,25%-Regelung drückt die monatliche Steuerbelastung auf ein Minimum. Langstreckenfahrer profitieren von 740 km Realreichweite und einer Ladepause von gerade einmal 21 Minuten[3].
Für Geschäftskunden liegt der Nettopreis des CLA 200 EQ unter 39.000 € – ein starkes Argument in der Fuhrparkbeschaffung[4]. Technikbegeisterte Käufer bekommen mit MB.OS, Over-the-Air-Updates und generativer KI ein Fahrzeug, das sich wie ein Smartphone ständig weiterentwickelt.
Aber ehrlich: Wer keinen Zugang zu Schnellladern hat und überwiegend Kurzstrecke fährt, zahlt beim E-Modell einen Premium-Aufpreis, der sich erst über Jahre amortisiert.
Der CLA 180 ab 46.243 € ist der günstigste Weg in die neue CLA-Generation[1]. Sein Vollhybridsystem braucht keine Steckdose – der 48-Volt-Akku lädt sich über Rekuperation selbst. Mit 4,9 l/100 km (WLTP) ist der Verbrauch auch für Vielfahrer ohne Lademöglichkeit attraktiv[3].
Beim Fahren zwingt sich der CLA Hybrid allerdings manchmal zu lange in den E-Modus. Beim zügigen Anfahren verharrt er im Elektrobetrieb, bis der Benziner unvermittelt eingreift – nicht immer harmonisch[3]. Mercedes hat angekündigt, hier per Software nachzubessern. Wer sich allgemein über Hybridarten informieren möchte, findet die Unterschiede zwischen Mild-, Voll- und Plug-in-Hybrid erklärt.
Lesen Sie unseren ausführlichen Testbericht zu diesen Modellen auf unserer Website.