i8 M

2026 BMW i8 M: Preis, Daten & Marktstart des Phantom-Sportwagens

Schnellantwort: Einen offiziellen 2026 BMW i8 M gibt es nicht. BMW hat weder die Entwicklung noch einen Marktstart für ein…

Chien Nguyen Van
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Schnellantwort: Einen offiziellen 2026 BMW i8 M gibt es nicht. BMW hat weder die Entwicklung noch einen Marktstart für ein solches Modell bestätigt. Die anhaltenden Gerüchte stützen sich primär auf die Konzeptstudie Vision M Next aus dem Jahr 2019 und das geplante Nachfolgeprojekt BMW i16, das jedoch im Jahr 2020 aufgrund von Kosten und der Pandemie gestoppt wurde. Aktuelle offizielle Aussagen von BMW deuten darauf hin, dass ein vollelektrischer Supersportwagen auf Basis der neuen 800-Volt-Plattform Neue Klasse zwar technisch machbar und eine realistische Option für die Zukunft ist, eine Markteinführung jedoch erst deutlich nach den ersten Volumenmodellen erfolgen würde.

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Kernpunkte:

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  • Der BMW i8 M ist ein reines Spekulationsobjekt ohne offizielle Bestätigung oder Produktionsfreigabe durch den Hersteller.
  • Die Designstudie Vision M Next von 2019 diente als optische und technische Vorlage, ging jedoch nie in die Serienproduktion.
  • Das Nachfolgeprojekt BMW i16 wurde im Jahr 2020 storniert, was Ex-Designchef Domagoj Dukec im Februar 2024 öffentlich machte.
  • Ein zukünftiger E-Supersportwagen könnte auf der flexiblen Neue-Klasse-Plattform mit bis zu vier Elektromotoren basieren.
  • Der originale BMW i8 wird seit Juni 2020 nicht mehr gebaut; gebrauchte Modelle starten in Deutschland ab etwa 50.000 Euro.
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Kommt der 2026 BMW i8 M wirklich? – Aktueller Stand

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Sämtliche Berichte über einen bevorstehenden Marktstart des BMW i8 M im Jahr 2026 entsprechen nicht den Tatsachen. Die BMW Group hat zu keinem Zeitpunkt Pläne für ein Serienfahrzeug unter dieser Bezeichnung angekündigt. Die Spekulationen werden vor allem durch Berichte ausländischer Fachmedien genährt, die hypothetische Ausstattungen und Preise für ein Nachfolgemodell des von 2014 bis 2020 produzierten Hybrid-Sportwagens i8 entwerfen.

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Tatsächlich hat das Management der BMW Group andere strategische Prioritäten gesetzt. Die Investitionen fließen primär in den Aufbau der vollelektrischen Modellfamilie und die Digitalisierung der Fahrzeugarchitektur. Ein extrem nischiger Hybrid-Supersportwagen passt derzeit nicht in das globale Produktionsraster der Münchner.

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Was BMW offiziell plant: Neue Klasse und das E-Sportwagen-Szenario

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Die offizielle Zukunft von BMW im Elektrosegment gründet sich auf der ab 2025 eingeführten Plattform Neue Klasse. Diese reine Elektro-Architektur nutzt eine 800-Volt-Spannungslage und zylindrische Batteriezellen der sechsten Generation (Gen6), um Ladezeiten und Reichweiten signifikant zu optimieren. Das erste Modell auf dieser Basis wird der Nachfolger des Elektro-SUV iX3 sein, gefolgt von einer sportlichen Limousine im 3er-Segment.

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Trotz des Fokus auf Volumenmodelle bleibt ein elektrisches Aushängeschild im Sportwagensegment mittelfristig eine Option. In einer Medienrunde im März 2026 erklärte Bernd Körber, Leiter des BMW Markenmanagements, dass ein rein elektrischer Supersportwagen auf Basis der Neuen Klasse „nicht unwahrscheinlich“ sei (nachzulesen im Branchenbericht auf elektroquatsch.de). Körber schränkte jedoch ein, dass ein solches Halo-Car nicht kurzfristig zu erwarten ist, da die Stabilisierung der Großserienmodelle oberste Priorität genießt.

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Die Vorgeschichte: Vision M Next und der gestoppte BMW i16

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Um die Hartnäckigkeit der Gerüchte um den i8 M zu verstehen, hilft ein Blick auf die realen Entwicklungen der vergangenen Jahre. BMW hatte die Absicht, einen emotionalen Nachfolger für den i8 zu bauen, scheiterte jedoch an wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.

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Vision M Next: Die spektakuläre Designvorlage von 2019

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Im Juni 2019 präsentierte der bayerische Automobilhersteller auf der hauseigenen Veranstaltung #NextGen in München die spektakuläre Konzeptstudie Vision M Next. Der Keil-Sportwagen kombinierte Designelemente des klassischen BMW M1 mit der progressiven Silhouette des i8. Als Antrieb diente ein Plug-in-Hybrid-System, bei dem ein aufgeladener Vierzylinder-Ottomotor und zwei Elektromotoren eine Systemleistung von 441 kW (600 PS) bereitstellten.

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Das Konzept war als aktiver Fahrer-Sportwagen ausgelegt und versprach eine rein elektrische Reichweite von bis zu 100 Kilometern. Trotz der Begeisterung in Fachkreisen erteilte der BMW-Vorstand der Serienfertigung im Jahr 2020 eine Absage. Die zu erwartenden Entwicklungskosten standen in keinem gesunden Verhältnis zum prognostizierten Absatzvolumen, insbesondere unter den erschwerten Bedingungen der beginnenden COVID-19-Pandemie.

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BMW i16: Der geheime i8-Nachfolger, der nie kam

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Lange Zeit blieb unklar, wie weit die Entwicklung eines i8-Nachfolgers hinter den Kulissen bereits fortgeschritten war. Im Februar 2024 lüftete der damalige BMW-Designchef Domagoj Dukec das Geheimnis. Über seinen offiziellen Instagram-Kanal veröffentlichte er originale Skizzen und Renderings des Projekts mit dem Namen BMW i16.

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Dukec erklärte, dass er persönlich an der Entwicklung dieses Fahrzeugs beteiligt war, das die Gene der Vision M Next in ein serienreifes Design übertrug. Die Karosseriestruktur basierte auf dem Kohlefaser-Monocoque des i8, was Entwicklungszeit und Kosten sparen sollte. Das Projekt war quasi fertiggestellt, als im Jahr 2020 der finale Stopp beschlossen wurde. Dukec wechselte im Oktober 2024 als Designchef zur Konzernmarke Rolls-Royce, womit das Designkapitel des i16 bei der Kernmarke BMW endgültig geschlossen wurde.

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Welche technischen Daten werden dem BMW i8 M zugeschrieben?

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Die inoffiziellen technischen Spezifikationen, die in Internetforen für den i8 M genannt werden, orientieren sich meist an den Daten der Vision M Next. Sie entsprechen jedoch nicht dem aktuellen Stand der Elektro-Entwicklung bei BMW.

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PHEV oder vollelektrisch? Die Antriebs- und Plattformfrage

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Die Vision M Next war als Plug-in-Hybrid (PHEV) konzipiert. Dieses Konzept gilt für einen künftigen Supersportwagen bei BMW mittlerweile als überholt. Falls die Münchner ein solches Projekt realisieren, wird es sich um ein batterieelektrisches Fahrzeug (BEV) handeln.

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Ein Hybrid-Layout bringt komplexe Packaging-Nachteile mit sich, da sowohl ein Verbrennungsmotor samt Abgasanlage als auch eine schwere Traktionsbatterie und E-Motoren im flachen Sportwagenchassis untergebracht werden müssen. Mit dem Fokus auf die Neue Klasse konzentriert sich die Entwicklung vollends auf reine Elektroantriebe.

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Das „Heart of Joy“: Leistungspotenzial der Neuen Klasse

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Die technische Basis für extreme Fahrleistungen im Elektrobereich ist bereits vorhanden. Für die sportlichen Topmodelle der Neuen Klasse hat BMW M eine hochintegrierte Steuerungseinheit entwickelt, die intern unter dem Namen „Heart of Joy“ läuft. Dieses System führt die Regelung aller Antriebskomponenten und der Fahrdynamik auf einem einzigen Rechner zusammen.

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Das System unterstützt Quad-Motor-Setups, also den Einsatz von vier unabhängigen Elektromotoren mit vollvariablem Torque Vectoring. Wie leistungsstark dieser Ansatz ist, wird der für das Jahr 2027 angekündigte vollelektrische M3 zeigen, dessen Plattform bis zu 1.000 PS leisten kann, wie Berichte über die M-Version der Neuen Klasse bestätigen. Ein flacherer Zweitürer auf dieser Basis könnte Fahrleistungen erzielen, die den originalen i8 mit seinen 275 kW (374 PS) Systemleistung weit in den Schatten stellen.

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Was könnte ein elektrischer BMW-Sportwagen kosten?

Da kein konkretes Serienmodell existiert, lassen sich Preise nur anhand des bestehenden Marktgefüges und der historischen Entwicklung abschätzen.

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Der originale BMW i8 hatte bei seiner Markteinführung im Jahr 2014 einen Grundpreis von 126.000 Euro, der bis zum Produktionsende für das Coupé auf rund 138.000 Euro anstieg. Ein moderner, voll elektrifizierter Nachfolger mit hochkomplexer Carbon-Struktur und vier Elektromotoren würde sich preislich deutlich höher positionieren müssen. Branchenexperten taxieren die Kosten für ein solches Halo-Car auf mindestens 180.000 bis 200.000 Euro, um die hohen Entwicklungskosten der Kleinserie zu decken.

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Gebrauchtpreise: Der originale BMW i8 auf dem deutschen Markt

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Für Kaufinteressenten, die das futuristische Design und das Leichtbaukonzept von BMW erleben möchten, bleibt der Griff zum Gebrauchtwagen die einzige reale Option. Der i8 wurde bis Juni 2020 in einer Gesamtzahl von genau 20.493 Einheiten im Werk Leipzig gefertigt (darunter Coupé- und Roadster-Modelle).

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Auf den großen deutschen Verkaufsplattformen wie Mobile.de und AutoScout24 zeigt sich eine stabile Wertentwicklung:

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  • Einstiegspreise: Frühe Coupé-Modelle aus den Baujahren 2014 bis 2016 mit Laufleistungen über 80.000 Kilometern starten bei rund 50.000 Euro.
  • Gepflegte Modelle & Roadster: Facelift-Modelle ab Baujahr 2018 sowie der i8 Roadster liegen preislich meist zwischen 75.000 und 95.000 Euro.
  • Sammlerfahrzeuge: Späte Sondermodelle wie die „Ultimate Sophisto Edition“ (limitiert auf 200 Stück weltweit) werden teilweise noch über 110.000 Euro gehandelt.
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Hinweis: Der originale i8 nutzt einen 1,5-Liter-Dreizylinder-Turbomotor im Heck und einen Elektromotor an der Vorderachse. Beim Kauf eines gebrauchten Modells sollte der Zustand der Hybrid-Batterie und die Historie der komplexen Carbon-Karosserie genau geprüft werden, da Reparaturen außerhalb der Herstellergarantie extrem kostspielig sind.

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Alternativen im Vergleich: BMW M8, Porsche Taycan Turbo GT und AMG GT

Wer heute nach einem sofort verfügbaren Sportwagen mit hoher Leistung sucht, muss sich bei den etablierten Verbrennern von BMW oder den elektrischen Angeboten der Konkurrenz umsehen.

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Analyse: Der BMW M8 Competition repräsentiert das obere Leistungsende des Münchner Verbrenner-Portfolios, bietet aber aufgrund seines hohen Gewichts und des klassischen GT-Konzepts nicht die radikale Mittelmotor-Dynamik des alten i8. Wer die absolute Spitze der elektrischen Längsdynamik sucht, findet im Porsche Taycan Turbo GT derzeit die Benchmark. Der Porsche zeigt auf, welches fahrdynamische Potenzial ein vollvariabler Elektroantrieb bietet, liegt preislich allerdings in einer eigenen Liga.

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Häufig gestellte Fragen zum BMW i8 M

Gibt es offizielle Pläne von BMW für einen i8-Nachfolger?

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Nein, es gibt keine offiziellen Pläne. Das direkt geplante Nachfolgemodell BMW i16 wurde bereits im Jahr 2020 gestoppt und geht nicht in Serie. Mittelfristig prüft BMW jedoch die Möglichkeit eines elektrischen Supersportwagens auf Basis der Neuen Klasse.

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Was war der Grund für die Einstellung des BMW i8?

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Die Produktion des i8 wurde im Juni 2020 planmäßig beendet. Die Gründe lagen in der geringen globalen Nachfrage, den hohen Produktionskosten der Carbon-Karosserie und dem technologischen Wandel hin zu rein elektrischen Antrieben statt des komplexen Plug-in-Hybrids.

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Was unterscheidet die Vision M Next vom BMW i16?

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Die Vision M Next war eine reine Designstudie, die 2019 öffentlich präsentiert wurde. Der BMW i16 war das konkrete, seriennah weiterentwickelte Nachfolgeprojekt auf Basis der i8-Struktur, das jedoch vor der Enthüllung im Jahr 2020 gestoppt wurde.

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Welche elektrischen Sportwagen-Alternativen bietet BMW derzeit an?

BMW hat derzeit keinen reinen, zweitürigen Elektro-Sportwagen im Programm. Die sportlichste elektrische Alternative ist der viertürige BMW i4 M50 mit 400 kW (544 PS) Systemleistung, der jedoch auf einer klassischen Limousinen-Plattform basiert.

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