Schnellantwort: Der 2025 BMW i7 ist eine rein elektrische Luxuslimousine, die in Deutschland in drei Motorisierungen angeboten wird. Der eDrive50…
Schnellantwort: Der 2025 BMW i7 ist eine rein elektrische Luxuslimousine, die in Deutschland in drei Motorisierungen angeboten wird. Der eDrive50 startet ab 115.700 Euro, der xDrive60 ab 139.900 Euro und das Spitzenmodell M70 xDrive ab 182.400 Euro. Alle Modelle nutzen eine Batterie mit 101,7 kWh Nettokapazität und erzielen Reichweiten von bis zu 625 Kilometern nach WLTP.
Kernpunkte:
Der BMW i7 basiert auf der CLAR-Plattform (Cluster Architecture) von BMW und wird ausschließlich in der Langversion mit einer Gesamtlänge von 5.391 mm, einer Breite von 1.950 mm und einer Höhe von 1.544 mm produziert. Der Radstand beträgt großzügige 3.215 mm, was vor allem den Passagieren im Fond zugutekommt. Das Leergewicht variiert je nach Antrieb und Ausstattung zwischen 2.595 kg und 2.770 kg.
Alle drei Modellvarianten sind mit einem Lithium-Ionen-Akkumulator ausgestattet, der einen Brutto-Energieinhalt von 105,7 kWh aufweist, wovon 101,7 kWh netto nutzbar sind. Die Leistungsdaten der einzelnen Motorisierungen unterscheiden sich jedoch deutlich.
Der Einstieg in die Baureihe erfolgt über den i7 eDrive50 mit Hinterradantrieb. Seine Leistung von 455 PS reicht völlig aus, um die schwere Limousine souverän zu bewegen. Die goldene Mitte stellt der i7 xDrive60 mit zwei Elektromotoren und Allradantrieb dar. Mit 544 PS beschleunigt das Fahrzeug in 4,7 Sekunden aus dem Stand auf Landstraßentempo. Wer die maximale Performance sucht, greift zum M70 xDrive. Mit einer Peak-Leistung von 659 PS und einem Drehmoment von bis zu 1.100 Nm im M Sport Boost-Modus sprintet das Topmodell in nur 3,7 Sekunden auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit wird beim eDrive50 bei 205 km/h elektronisch begrenzt, während xDrive60 und M70 Geschwindigkeiten von 240 bzw. 250 km/h erreichen.
Die Reichweitenangaben nach WLTP-Standard liegen für den eDrive50 bei 590 bis 611 Kilometern, für den xDrive60 bei 590 bis 625 Kilometern und für das sportliche M70-Modell bei 488 bis 560 Kilometern. Diese Werte hängen stark von der gewählten Radgröße ab. So kosten größere 20-Zoll-Felgen im Vergleich zur Standard-19-Zoll-Bereifung rund 30 Kilometer an Reichweite.
Der offizielle Stromverbrauch wird von BMW mit 18,4 bis 19,6 kWh pro 100 km für den xDrive60 angegeben, während das M-Modell mit bis zu 23,8 kWh pro 100 km spezifiziert ist.
Geladen wird die Batterie an Gleichstrom-Schnellladestationen (DC) mit einer Ladeleistung von up to 195 kW. Damit lässt sich der Akku in rund 34 Minuten von 10 auf 80 Prozent aufladen. An Wechselstrom-Ladepunkten (AC) unterstützt die Limousine dreiphasiges Laden mit bis zu 22 kW, was eine vollständige Ladung von 0 auf 100 Prozent in etwa 10 Stunden und 45 Minuten ermöglicht.
Der Einstiegspreis für den BMW i7 eDrive50 liegt in Deutschland bei einer unverbindlichen Preisempfehlung von 115.700 Euro. Der beliebte xDrive60 schlägt mit mindestens 139.900 Euro zu Buche, während das Performance-Modell M70 xDrive ab 182.400 Euro in den Preislisten geführt wird.
Analyse: Obwohl die Listenpreise hoch angesetzt sind, gibt es auf dem deutschen Markt für Neuwagen erhebliche Preisnachlässe. Über Online-Vermittler wie carwow.de lassen sich beim Kauf eines neuen i7 Rabatte von über 25 Prozent erzielen. Dadurch sinkt der reale Einstiegspreis für den eDrive50 auf unter 90.000 Euro.
Bereits ab Werk verfügt der i7 über ein hohes Maß an Komfortmerkmalen. Dazu gehören eine adaptive Zweiachser-Luftfederung mit automatischer Niveauregulierung, eine Vierzonen-Klimaautomatik, das BMW Curved Display mit iDrive 8.5, Soft-Close-Automatik für die Türen und LED-Scheinwerfer.
Die spektakulärsten Komfort-Features müssen jedoch separat bezahlt werden. Das Fond-Entertainment-Erlebnis mit dem ausklappbaren 31,3-Zoll-Theatre-Screen in 8K-Auflösung kostet 4.750 Euro Aufpreis. Wer die verstellbaren Ruhesitze mit Massagefunktion im Fond (Executive Lounge) wünscht, treibt den Konfigurationspreis zusammen mit dem Bowers & Wilkins Diamond Surround Sound System schnell in Regionen von 160.000 bis 200.000 Euro.
Bei den laufenden Betriebskosten kann der elektrische Antrieb punkten. Bei einer Erstzulassung bis zum Jahr 2030 bleibt der i7 für zehn Jahre komplett von der Kraftfahrzeugsteuer befreit, danach wird ein ermäßigter Steuersatz von rund 99 Euro pro Jahr fällig.
Basierend auf einem Praxisverbrauch von 22 kWh pro 100 km und einem durchschnittlichen Strompreis von 35 Cent pro kWh ergeben sich Fahrtkosten von ca. 7,70 Euro je 100 Kilometer. Ein vergleichbarer Diesel-7er (740d) benötigt bei realen 7,5 Litern Kraftstoffverbrauch rund 12,75 Euro für die gleiche Distanz. Die Kosten für die Versicherung fallen hingegen hoch aus. Die Typklassen-Einstufungen spiegeln das hohe Diebstahl- und Unfallrisiko der Luxusklasse wider: Haftpflicht liegt bei Klasse 21, Vollkasko bei 30 und Teilkasko bei 33.
Für das Modelljahr 2025 hat BMW am i7 nur minimale kosmetische Änderungen vorgenommen. Es handelt sich um ein klassisches Carry-over-Modell. Zu den Neuerungen gehören die zusätzliche Außenfarbe Dune Grey Metallic, neue Leichtmetallfelgen-Designs und Detailverbesserungen beim M Sportpaket Pro. Die Infotainment-Software iDrive 8.5 wurde für kabellose Updates optimiert, aber Antrieb und Batteriekapazität blieben unverändert.
Mitte 2026 steht das große Facelift, bei BMW LCI (Life Cycle Impulse) genannt, für den i7 an. Erlkönig-Aufnahmen zeigen ein deutlich modernisiertes Front- und Heckdesign.
Hinweis: Mit dem LCI-Modell im Sommer 2026 wird BMW voraussichtlich modernere Cockpit-Technologien wie das Panoramic iDrive einführen. Zudem steht eine Umstellung auf ein schnelleres Ladesystem im Raum. Allerdings dürften die Preise für das neue Modell steigen und hohe Händlerrabatte direkt nach dem Marktstart ausbleiben. Wer ein ausgereiftes Fahrzeug sucht und die aktuellen Händlernachlässe von bis zu 30 Prozent nutzen möchte, sollte jetzt zugreifen.
Im standardisierten Autotest des ADAC schnitt der BMW i7 xDrive60 mit der hervorragenden Gesamtnote 1,7 ab. Der Antrieb und der Komfort setzten im Test Bestmarken. ADAC-Tester Martin Ruhdorfer lobte insbesondere das extrem niedrige Geräuschniveau im Innenraum: „Selbst bei 190 km/h kann man entspannt Telefonate führen, so gut ist der i7 gedämmt und aerodynamisch optimiert“.
Die detaillierten Testnoten des ADAC im Überblick:
Das Geräuschniveau bei 130 km/h beträgt auf der Autobahn gemessene 62,7 dB(A). Dieser Wert untermauert die erstklassige Dämmung der Karosserie. Die serienmäßige Luftfederung filtert Straßenunebenheiten fast vollständig weg und sorgt für ein gleitendes Fahrgefühl. Die Fahreigenschaften bewerteten die Tester trotz des hohen Gewichts als erstaunlich agil, was auch der optionalen Hinterachslenkung geschuldet ist.
Der größte Kritikpunkt betrifft den Nutzwert des Hecks. Zwar gibt BMW das Kofferraumvolumen offiziell mit 500 Litern an, bei der exakten ADAC-Messung blieben davon jedoch nur noch 410 Liter übrig. Zudem lässt sich die Rücksitzlehne nicht umklappen, was den Transport längerer Gegenstände verhindert.
Kritisiert wurde auch die Bedienung: Die Verbannung fast aller Tasten in Untermenüs auf dem Touchscreen erschwert die intuitive Nutzung während der Fahrt. Bei den Bremstests kam die Limousine nach 35,3 Metern aus 100 km/h zum Stillstand, was angesichts des Gewichts von 2,7 Tonnen ein durchschnittlicher Wert ist.
Im direkten Vergleich mit den Konkurrenten Mercedes EQS und Audi e-tron GT zeigt der i7 ein klares Profil als luxuriöser Cruiser.
Während der Mercedes EQS mit einer aerodynamisch optimierten Fließheck-Karosserie und bis zu 816 km WLTP-Reichweite auf maximale Effizienz und Reichweite ausgelegt ist, bietet der i7 das traditionellere Limousinen-Design und den besseren Sitzkomfort im Fond. Im realen ADAC-Ecotest schmilzt der nominelle Reichweitenvorteil des Mercedes auf ein Minimum zusammen: Der i7 erzielt 545 km, der EQS ca. 530 km. Der Audi e-tron GT ist deutlich enger geschnitten und sportlicher abgestimmt, bietet jedoch weniger Komfort für Mitreisende im Fond.
Der Neupreis startet regulär bei 115.700 Euro für den i7 eDrive50. Der i7 xDrive60 kostet mindestens 139.900 Euro, das Spitzenmodell i7 M70 xDrive 182.400 Euro. Auf dem Markt sind bei Online-Vermittlern jedoch Rabatte von mehr als 25 Prozent möglich.
Die offizielle Reichweite nach WLTP liegt je nach Modell und Bereifung zwischen 488 und 625 Kilometern. Im realen ADAC-Praxistest erreichte der i7 xDrive60 eine Reichweite von 545 Kilometern. Bei winterlichen Temperaturen auf der Autobahn sinkt der Wert auf rund 400 Kilometer.
Die Änderungen zum Modelljahr 2025 fallen gering aus. Es gibt neue Außenfarben wie Dune Grey Metallic und geänderte Felgendesigns. Hinzu kommen kleinere Software-Updates für das iDrive 8.5, während Akku, Motoren und Plattform baugleich geblieben sind.
Der BMW i7 bietet den besseren Fahr- und Fondkomfort sowie die stärkere Leistung im Basisvergleich. Der Mercedes EQS hat auf dem Papier die größere Reichweite nach WLTP und ist in der Anschaffung günstiger. Im realen ADAC-Praxistest schrumpfte der Reichweitenunterschied jedoch stark.
Der BMW i7 lädt an DC-Schnellladesäulen mit maximal 195 kW. Eine Ladung von 10 auf 80 Prozent dauert 34 Minuten. An einer AC-Wallbox mit 22 kW Ladeleistung nimmt eine vollständige Ladung rund 10 Stunden und 45 Minuten in Anspruch.
Wer die aktuellen Preisnachlässe von bis zu 30 Prozent auf Lagerfahrzeuge nutzen möchte, sollte jetzt zugreifen, da die Technik voll ausgereift ist. Wer hingegen Wert auf ein neues Design, ein modernisiertes Infotainment-System und eventuell verbesserte Ladetechnik legt, sollte auf das Facelift im Sommer 2026 warten.
Wenn Sie sich für die Entwicklung der Baureihe interessieren, lesen Sie auch unsere Analysen zum 2024 BMW i7 oder informieren Sie sich über die Neuerungen beim kommenden 2026 BMW i7.
Lesen Sie unseren ausführlichen Testbericht zu diesen Modellen auf unserer Website.