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2025 BMW i7: Preise, Modelle & technische Daten

Der 2025 BMW i7 ist als vollelektrische Luxuslimousine in drei Varianten erhältlich: eDrive50 ab 115.900 €, xDrive60 ab 135.900 €…

Chien Nguyen Van
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Der 2025 BMW i7 ist als vollelektrische Luxuslimousine in drei Varianten erhältlich: eDrive50 ab 115.900 €, xDrive60 ab 135.900 € und M70 xDrive ab 182.400 €[1][2]. Alle nutzen eine 101,7-kWh-Batterie (netto) mit bis zu 625 km WLTP-Reichweite. Im Sommer 2026 folgt ein umfangreiches Facelift — aktuell locken Vermittler mit Rabatten von über 25%[2].

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Welche technischen Daten hat der 2025 BMW i7?

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Der BMW i7 basiert auf der CLAR-Plattform und wird ausschließlich als Langversion gebaut: 5.391 mm lang, 1.950 mm breit und 1.544 mm hoch[1][4]. Das Leergewicht liegt je nach Variante zwischen 2.595 kg (eDrive50) und 2.770 kg (M70 xDrive)[3][4]. Alle drei Modelle teilen sich eine 105,7-kWh-Batterie (101,7 kWh netto), unterscheiden sich aber bei Antrieb, Leistung und Höchstgeschwindigkeit erheblich[5].

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Antrieb und Leistung: eDrive50, xDrive60 und M70

Quellen: ADAC[1], carwow.de[5], meinauto.de[6]

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Der Einstieg eDrive50 treibt die Hinterräder mit 455 PS an — für eine Limousine dieser Größe absolut souverän[6]. Der xDrive60 verteilt 544 PS auf beide Achsen und beschleunigt trotz 2,7 Tonnen Gewicht in 4,7 Sekunden auf Tempo 100[1]. BMW regelt bei 240 km/h ab. Die einzige Spaßbremse[6].

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Wer auf der Autobahn im M70 xDrive den Kickdown antestet, erlebt, wie 659 PS und 1.015 Nm Drehmoment fast drei Tonnen in 3,7 Sekunden auf 100 km/h katapultieren[4]. Per M Sport Boost sind kurzzeitig sogar 1.100 Nm abrufbar[4]. Bei einer Limousine dieses Kalibers fühlt sich die elektronische Abregelung bei 250 km/h fast wie eine künstliche Bremse an.

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Reichweite, Verbrauch und Ladezeiten

Die WLTP-Reichweite variiert je nach Modell deutlich: eDrive50 und xDrive60 schaffen jeweils 590 bis 625 km, der M70 kommt auf 488 bis 560 km[5]. Aber wie weit kommt man wirklich?

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Im ADAC-Ecotest erreichte der xDrive60 bei 22,0 kWh/100 km eine Praxisreichweite von 545 km[1]. Das sind rund 80 km weniger als der WLTP-Bestwert. Im Carwow-Autobahntest (Schnitt 105 km/h) waren es nur noch 475 km[2]. Und bei Kälte unter 0 °C? Ein Langstreckentest von drwindows.de ergab 516 bis 544 km im Mischbetrieb, auf reiner Autobahn realistisch etwa 400 km[7].

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Wer die größte Reichweite unter E-Autos anstrebt, sollte die Radgröße beachten: 20-Zoll-Räder kosten beim xDrive60 rund 30 km gegenüber 19-Zoll-Felgen[8].

Der WLTP-Verbrauch liegt beim eDrive50 und xDrive60 bei 18,4–19,6 kWh/100 km, beim M70 bei bis zu 20,8 kWh/100 km[4][5].

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Beim Laden akzeptiert der i7 bis zu 195 kW an DC-Schnellladern — von 10 auf 80% in rund 34 Minuten[9]. An einer BMW Wallbox mit 22 kW AC dauert die Vollladung ca. 10 Stunden und 45 Minuten[9].

Was kostet der 2025 BMW i7 in Deutschland?

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Der BMW i7 startet als eDrive50 bei 115.900 € UVP[2]. Der meistverkaufte xDrive60 liegt bei 135.900 € in der Basisausstattung laut carwow bzw. bei 140.100 € als Design Pure Excellence laut ADAC — die Differenz erklärt sich durch die Ausstattungslinie[1][2]. Das Performance-Topmodell M70 xDrive kostet ab 182.400 €[4].

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Quellen: ADAC[1], carwow.de[2], AutoScout24[10]

Über Vermittler wie carwow sind erhebliche Rabatte möglich: Der eDrive50 wurde dort ab 84.722 € gelistet — das entspricht ca. 27% unter Listenpreis[2]. Händler räumen vor dem anstehenden Facelift ihre Lagerbestände, teils mit über 30% Nachlass[11].

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Ausstattung und wichtige Sonderausstattungen

Serienmäßig liefert BMW den i7 mit Luftfederung, 4-Zonen-Klimaautomatik, Curved Display (12,3″ Instrumenten-Cluster + 14,9″ Touchscreen), Softclose-Türen und 19-Zoll-Leichtmetallrädern[1]. Für diese Preisklasse ein umfangreiches Basispaket.

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Der Haken? Die wirklich spektakulären Features kosten extra. Das Fond-Entertainment Experience Paket mit dem 31,3-Zoll Theatre Screen in 8K-Auflösung schlägt mit 4.750 € Aufpreis zu Buche[1]. Die Executive Lounge — elektrische Türen, Liegesitze und Massagefunktion im Fond — treibt den Konfigurationspreis weiter nach oben. Wer sich für die verfügbare Ausstattung seines Wunschmodells interessiert, sollte den BMW-Konfigurator nutzen: Voll konfigurierte i7 landen schnell bei 160.000 bis 200.000 €.

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Dazu kommen optionale Highlights wie der Bowers & Wilkins Diamond Surround Sound und der Sky Lounge LED-Dachhimmel.

Unterhaltskosten

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Der Elektroantrieb zahlt sich beim Unterhalt aus. Die Kfz-Steuer entfällt bei Erstzulassung bis 2030 für zehn Jahre komplett; danach werden ca. 99 €/Jahr fällig[4].

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Bei einem Praxisverbrauch von 22 kWh/100 km und einem Strompreis von 0,35 €/kWh kostet der i7 etwa 7,70 € pro 100 km[1]. Zum Vergleich: Der BMW 740d (Diesel) kommt bei 7,5 L/100 km und 1,70 €/L auf ca. 12,75 €/100 km. Ein BMW 760e (Plug-in-Hybrid) liegt je nach Elektro-Anteil bei 10–14 €/100 km. Wer mehr über verschiedene Antriebsarten und ihre Kostenstruktur erfahren möchte, findet den i7 im direkten Betrieb klar am günstigsten.

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Die Versicherungskosten fallen dagegen hoch aus: Typklassen von HP ~21, VK ~30 und TK ~33[1]. In Sachen Unterhalt gehört der i7 nicht zu den Sparfüchsen — aber für die Oberklasse sind die laufenden Kosten dank E-Antrieb überschaubar.

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Was ist neu am 2025 BMW i7? — Änderungen zum Modelljahr

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Beim 2025er BMW i7 handelt es sich um ein Carry-over-Modell mit geringfügigen Anpassungen — kein Facelift[8]. Antrieb, Batterie, Fahrwerk und Grundstruktur bleiben identisch zum 2024er Jahrgang. Die Änderungen beschränken sich auf neue Außenfarben (darunter Dune Grey Metallic), aktualisierte Raddesigns und Verfeinerungen am M Sport Pro Paket[8].

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Unter der Haube gab es Software-Updates für das iDrive 8.5, das nun Remote Software Upgrades unterstützt[12]. An der Kernhardware hat sich nichts geändert.

Facelift kommt 2026: Jetzt kaufen oder warten?

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Das echte Update steht vor der Tür. BMW plant ein umfangreiches Facelift (LCI) für den 7er und i7, mit Produktionsstart voraussichtlich Mitte 2026[13]. Erste Erlkönigbilder zeigen ein deutlich überarbeitetes Design mit neuer Lichtsignatur und flacherer Niere[13].

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Die LCI-Neuerungen auf einen Blick:

  • Panoramic iDrive: Vollbreites Head-up-Display über die gesamte Windschutzscheibe
  • iDrive X mit „Quick Select“-Logik und haptischem Lenkrad-Feedback
  • Möglicherweise 800-Volt-Architektur für DC-Laden bis 400 kW
  • Neue Assistenzsysteme mit potenziellem Level-3-Autonomie-Modus
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Kaufargument „jetzt“: Hohe Rabatte (teils >30% über Vermittler), bewährte Technik, sofortige Verfügbarkeit[11]. Wer maximale Ersparnis auf ein ausgereiftes Produkt sucht, greift zu.

Kaufargument „warten“: Grundlegend modernisiertes Infotainment, möglicherweise schnellere Ladetechnik — aber ein voraussichtlich höherer Einstiegspreis über 120.000 €[13].

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Wie schneidet der 2025 BMW i7 im ADAC Test ab?

Der ADAC bewertet den i7 xDrive60 mit der Gesamtnote 1,7 (gut) — ein starkes Ergebnis, auch wenn teurere Konkurrenten wie der BMW i5 und Porsche Taycan mit 1,6 noch knapp besser abschneiden[1][14].

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ADAC Testergebnis: Note 1,7 (gut)

Quelle: ADAC[1]

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Die Note 0,9 für Motor/Antrieb ist nahezu perfekt. ADAC-Tester Martin Ruhdorfer formulierte es so: „Selbst bei 190 km/h kann man entspannt Telefonate führen, so gut ist der i7 gedämmt und aerodynamisch optimiert“[1]. Das Innengeräusch bei 130 km/h liegt bei nur 62,7 dB(A) — leiser als die meisten Mittelklasselimousinen bei Tempo 100[1].

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Die Schwächen? Der Kofferraum fasst laut Herstellerangabe 500 Liter, nach ADAC-Messmethode allerdings nur 410 Liter[1][15]. Die Rücksitzlehne lässt sich nicht umklappen — für sperrige Gegenstände fehlt jede Flexibilität[1]. Auch das Bedienkonzept stößt auf Kritik: Die Klimasteuerung läuft ausschließlich über den Touchscreen, der iDrive-Controller reagiert zu leichtgängig[1]. Und bei einem Bremsweg von 35,3 m aus 100 km/h macht sich das Gewicht von 2,7 Tonnen bemerkbar — kein schlechter Wert, aber auch kein Bestwert[1].

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Euro NCAP Sicherheitsbewertung

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Der BMW i7 (G70) wurde von Euro NCAP nicht als eigenständiges Modell getestet. Die verwandte 5er-Reihe erhielt 2023 die Bestnote von fünf Sternen[14]. Da beide auf der CLAR-Plattform basieren und identische Sicherheits- und Assistenzsysteme nutzen, lässt sich ein vergleichbares Sicherheitsniveau ableiten — eine offizielle i7-Bestätigung fehlt allerdings.

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Praxis-Reichweite: ADAC vs. Autobahn-Realität

Drei unabhängige Tests zeigen, wie weit der i7 xDrive60 tatsächlich kommt:

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  • ADAC Ecotest (gemischter Zyklus): 545 km bei 22,0 kWh/100 km[1]
  • Carwow Autobahntest (Schnitt 105 km/h): 475 km bei 21,4 kWh/100 km[2]
  • drwindows.de Kältetest (teils unter 0 °C): 516–544 km Mischbetrieb, reine Autobahn ca. 400 km[7]
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Ein überraschendes Detail: Im Praxistest schlägt der i7 den Mercedes EQS um rund 15 km Reichweite — und das trotz deutlich kleinerem Akku (101,7 vs. 118 kWh beim EQS)[16]. Effizienteres Energiemanagement macht den Unterschied.

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BMW i7 vs. Mercedes EQS vs. Audi e-tron GT — Vergleich 2025

Drei Modelle dominieren die elektrische Oberklasse: der BMW i7, der Mercedes EQS und der Audi e-tron GT[3][17]. Jedes setzt einen eigenen Schwerpunkt — Fond-Luxus, Reichweite oder Fahrdynamik.

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Quellen: DriveDuel.de[3], ADAC[1], bimmertoday.de[16]

Für wen eignet sich welches Modell?

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Der BMW i7 ist die erste Wahl für Käufer, die maximalen Fond-Luxus erwarten. Theatre Screen, Executive Lounge und Luftfederung machen ihn zum idealen Chauffeur-Fahrzeug[1]. Kein anderes E-Auto bietet vergleichbaren Rückbank-Komfort. Die BMW-Modellpalette setzt mit dem i7 bewusst auf repräsentatives Reisen.

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Der Mercedes EQS kontert mit der höchsten WLTP-Reichweite (816 km) und dem niedrigsten cW-Wert aller Serienlimousinen (0,20)[3]. Für Vielfahrer, die selten laden wollen, ist das ein starkes Argument. Beim Einstiegspreis liegt er mit ca. 109.600 € rund 26.000 € unter dem vergleichbaren i7.

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Der Audi e-tron GT spielt in einer anderen Liga: sportlicher, direkter, kompromissloser. Auf der Porsche-PPE-Plattform gebaut, richtet er sich an Fahrer statt an Passagiere[8]. Fond-Luxus? Fehlanzeige. Aber der günstigste Einstieg und die beste Fahrdynamik im Trio.

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Im ADAC-Praxistest schrumpft der Reichweiten-Vorteil des EQS auf nur ca. 15 km (530 vs. 545 km beim i7)[16]. Das relativiert den WLTP-Vorsprung von fast 200 km deutlich.

Häufige Fragen (FAQs)

Was kostet der 2025 BMW i7 in Deutschland?

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Wie weit kommt der BMW i7 mit einer Ladung?

Was hat sich beim 2025 BMW i7 gegenüber 2024 geändert?

Ist der BMW i7 besser als der Mercedes EQS?

Wie schnell lädt der BMW i7?

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Sollte ich den 2025 BMW i7 jetzt kaufen oder auf das Facelift warten?

Quellen

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