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2026 BMW i5: Preise, Modelle und technische Daten im Überblick

Der 2026 BMW i5 startet ab 70.900 Euro. Erfahren Sie alles zu eDrive40, xDrive40 und M60 xDrive als Limousine und…

Chien Nguyen Van
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Kurzantwort: Der 2026 BMW i5 ist in Deutschland in drei Leistungsklassen verfügbar. Zur Wahl stehen der eDrive40 (Heckantrieb, 340 PS), der xDrive40 (Allrad, 394 PS) und das Topmodell M60 xDrive (Allrad, 601 PS). Käufer können zwischen der klassischen Limousine und der Kombi-Version Touring wählen. Die Limousine startet laut offizieller Preisliste bei 70.900 Euro für den eDrive40. Mit einer Reichweite von bis zu 582 Kilometern (WLTP), modernen Assistenzsystemen wie dem Autobahnpiloten und einer Batterieleistung von 81,2 kWh positioniert sich der i5 als eine der führenden elektrischen Business-Limousinen auf dem europäischen Markt.

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Wichtigste Erkenntnisse:

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  • Die WLTP-Reichweite liegt je nach Modell und Ausstattung zwischen 455 und 582 Kilometern; aktuelle Modellpflegen brachten bis zu 47 Kilometer Effizienzgewinn.
  • Der i5 Touring kostet ab 72.200 Euro und bietet ein variables Kofferraumvolumen von 570 bis 1.700 Litern.
  • Alle Varianten nutzen eine Batterie mit 81,2 kWh nutzbarer Kapazität und laden am HPC-Schnelllader mit bis zu 205 kW Gleichstrom.
  • Assistenzsysteme wie der Autobahnpilot ermöglichen freihändiges Fahren auf der Autobahn und Spurwechsel per Blicksteuerung, erfordern jedoch teure Ausstattungspakete.
  • Reale Angebotspreise bei Händlern unterschreiten die offizielle unverbindliche Preisempfehlung (UVP) im Elektro-Oberklassesegment oft deutlich.
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Der 2026 BMW i5 im Überblick

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BMW bietet den elektrischen 5er der Generation G60 und G61 im Modelljahr 2026 mit drei unterschiedlichen Antriebssträngen an. Der Einstieg gelingt über den eDrive40 mit 250 kW (340 PS) und einem Elektromotor an der Hinterachse. Wer mehr Traktion und Sicherheit bei winterlichen Straßenverhältnissen benötigt, greift zum xDrive40 mit 290 kW (394 PS) und Allradantrieb. Die Leistungsspitze markiert der M60 xDrive mit 442 kW (601 PS), der ebenfalls über vier angetriebene Räder verfügt und das Fahrzeug hinsichtlich der Fahrleistungen in Sportwagen-Sphären katapultiert.

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Alle drei Modelle greifen auf dieselbe Batterie mit 81,2 kWh Netto-Kapazität zurück. Bemerkenswert ist die Antriebstechnologie: BMW setzt im i5 auf eine stromerregte Synchronmaschine. Da diese Konstruktion ohne Permanentmagneten auskommt, benötigt der Hersteller für die Motoren keine seltenen Erden aus kritischen Lieferketten. Die Kraftübertragung übernimmt ein 1-Gang-Getriebe. Technisch basiert das Fahrzeug auf der flexiblen CLAR-Plattform, die neben reinen Elektroantrieben auch moderne Verbrennungsmotoren aufnimmt.

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Die Ausmaße des i5 sind stattlich: Mit einer Außenlänge von 5,06 Metern und einem Radstand von exakt 2.995 Millimetern ist der 5er im Straßenbild überaus präsent. Wer den Vorjahres-i5 2025 kennt, wird keine fundamentalen Karosseriesprünge feststellen, da es sich beim Modell 2026 um eine fortlaufende Produktion mit gezielten Detailverbesserungen handelt. So sorgte beispielsweise ein jüngstes Software- und Effizienz-Update für bis zu 47 Kilometer zusätzliche Normreichweite. Käufer, die noch mehr Platz im Fond und opulenten Luxus suchen, orientieren sich häufig am größeren 2026 BMW i7, der die elektrische Luxusklasse der Marke definiert.

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Limousine oder Touring: Welche Karosserie passt?

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Die Entscheidung zwischen Limousine und Touring hängt primär vom Transportbedarf und den Platzansprüchen der Passagiere ab. Die Limousine bietet laut Herstellerangaben 490 Liter Kofferraumvolumen. Der ADAC ermittelte bei eigenen, strengen Messungen ein realistisches Standard-Volumen von 415 Litern bis zur Fensterkante; bei umgeklappter Rückbank wächst dieser Wert für größere Einkäufe auf 785 Liter. Die klassische Limousine kostet je nach gewählter Variante etwa 1.300 bis 2.000 Euro weniger als der Kombi.

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Der i5 Touring (Baureihe G61) startet als eDrive40 bei 72.200 Euro. Er richtet sich ganz klar an Familien oder Dienstwagenfahrer, die regelmäßig Sperrgut laden müssen oder den hochvariablen Raum schätzen. Sein Kofferraum schluckt im Normalzustand 570 Liter. Werden die im Verhältnis 40:20:40 geteilten Rücksitzlehnen umgeklappt, entsteht ein komplett ebener Ladeboden und ein Transportvolumen von beachtlichen 1.700 Litern. Die weit nach oben schwingende Heckklappe, eine tiefe Ladekante und praktische Staufächer unter dem Laderaumboden für das Gepäckraumtrennnetz unterstreichen den hohen Nutzwert dieser Karosserievariante.

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Aufgrund der leicht geänderten Dachlinie und der massiveren Heckpartie weichen Reichweite und Verbrauch des Touring geringfügig ab. Der aerodynamische Nachteil des Kombi-Hecks kostet auf dem Papier eine Handvoll Kilometer WLTP-Reichweite, was im alltäglichen Fahrbetrieb jedoch kaum spürbar ins Gewicht fällt.

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Preise und Ausstattung des BMW i5 2026

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Die Preisgestaltung des BMW i5 erfordert einen sehr genauen Blick auf die aktuelle Preisliste, da die Basispreise oft nur den Einstieg in die Konfiguration markieren. Die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) für die Limousine liegt bei 70.900 Euro für den eDrive40. Der Allrad-Einstieg xDrive40 beginnt bei 76.300 Euro, während für das Performance-Topmodell M60 xDrive mindestens 100.200 Euro fällig werden. Alle Beträge verstehen sich inklusive 19 Prozent Mehrwertsteuer. Dazu addieren die meisten Händler noch Überführungskosten, die regional variieren, aber im Durchschnitt bei rund 1.355 Euro liegen.

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Kaufinteressenten sollten wissen, dass die reale Preisgestaltung auf dem Markt oft spürbar anders aussieht. Händlerrabatte und spezielle Flottenkonditionen senken den tatsächlichen Endpreis bei Elektrofahrzeugen dieser Klasse häufig. Zur Orientierung in der Oberklasse und bei SUV-Alternativen hilft ein Blick auf verwandte Segmente, etwa ein Vergleich damit, was ein BMW X5 kostet.

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Was ist beim i5 serienmäßig, was kostet extra?

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BMW liefert den i5 ab Werk mit einer soliden, aber für die Preisklasse nicht vollumfänglichen Basis aus. Serienmäßig an Bord sind adaptive LED-Scheinwerfer, beheizbare Sportsitze für Fahrer und Beifahrer, eine 2-Zonen-Klimaautomatik, eine automatische Heckklappenbetätigung, eine Hinterachsluftfederung mit Niveauregulierung sowie eine effizienzsteigernde Wärmepumpe für das Batterie-Thermomanagement. Das prägnante „Curved Display“ – bestehend aus einem 12,3 Zoll großen Instrumentendisplay und einem 14,9 Zoll großen Touchscreen für das Infotainment auf Basis des BMW Operating System 8.5, gehört ebenfalls zum Standard. Physische Tasten für die Klimasteuerung sind entfallen und in das Display gewandert.

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Bei den optionalen Extras lohnt sich eine sehr rationale Auswahl, da die Aufpreisliste lang und kostenintensiv ist. Das M Sportfahrwerk kostet 450 Euro Aufpreis und bringt eine Tieferlegung um acht Millimeter sowie eine etwas straffere Abstimmung mit sich. Eine äußerst sinnvolle Investition in die Handlichkeit ist die Integral-Aktivlenkung (Hinterachslenkung): Sie lenkt die Hinterräder um bis zu 2,5 Grad mit und senkt den Wendekreis um entscheidende 30 Zentimeter, was Parkmanöver und das Navigieren in engen Parkhäusern mit dem über fünf Meter langen Fahrzeug spürbar erleichtert.

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Wer autonome Fahrfunktionen schätzt, blickt auf den Autobahnpiloten, der eine offizielle Zulassung des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) besitzt. Er erlaubt es, auf Autobahnen dauerhaft die Hände vom Lenkrad zu nehmen, solange eine Kamera hinter dem Lenkrad die Aufmerksamkeit des Fahrers kontinuierlich überwacht. Ein faszinierendes optisches Highlight ist dabei der automatische Spurwechsel per Blicksteuerung: Der Fahrer blickt lediglich in den jeweiligen Außenspiegel, um den vom Fahrzeug vorgeschlagenen Überholvorgang zu bestätigen. Zwar kostet dieser Autobahnpilot in der Preisliste formal nur 850 Euro, doch zwingt die Ausstattungslogik die Käufer, zuvor den Driving Assistant Professional (2.000 Euro) und das Innovationspaket (2.100 Euro) zu ordern, was den wahren Preis für das Feature auf fast 5.000 Euro treibt.

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M Sportpaket, M60 und die Bedeutung von „M“

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Ein regulärer i5 eDrive40 mit M Sportpaket ist rein äußerlich kaum von einem echten M Modell zu unterscheiden, bietet aber die identische Serienleistung des Basismodells. Das optische M Sportpaket schlägt mit satten Aufpreisen zu Buche und hebt den Grundpreis des eDrive40 auf 74.600 Euro. Käufer erhalten dafür M-spezifische Leichtmetallräder, aerodynamisch schärfer gezeichnete Front- und Heckschürzen in Hochglanz-Schwarz, das erwähnte straffere M Sportfahrwerk sowie M-spezifische Interieur-Details wie das Sportlenkrad und den anthrazitfarbenen Dachhimmel.

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Der i5 M60 xDrive hingegen ist eine völlig eigenständige, von der M GmbH mitentwickelte Performance-Fahrzeugvariante. Er bringt ab Werk nicht nur gewaltige 601 PS und 820 Nm Drehmoment mit, sondern auch hochspezifische Fahrwerkskomponenten wie das Adaptive M Fahrwerk Professional. Dieses System beinhaltet eine aktive Wankstabilisierung, die in schnellen Kurven die Seitenneigung der schweren Limousine fast vollständig eliminiert. Um die starke Differenzierung innerhalb des Portfolios nachzuvollziehen, hilft es zu wissen, was das Kürzel „M“ bei BMW bedeutet.

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Reichweite, Verbrauch und Laden

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Die offiziellen WLTP-Reichweiten des BMW i5 2026 liegen zwischen 455 und 582 Kilometern. Dieser theoretische Wert schwankt naturgemäß stark in Abhängigkeit von der gewählten Motorisierung, der Radgröße (von 19 bis 21 Zoll) und der Karosserieform. Den Bestwert erreicht die leichte eDrive40 Limousine mit aerodynamisch optimierten 19-Zoll-Felgen. Die Netto-Kapazität der im Unterboden verbauten Hochvoltbatterie misst bei sämtlichen Modellen identische 81,2 kWh.

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Beim Schnellladen an HPC-Säulen (High Power Charging) an Autobahnen erreicht der i5 maximal 205 kW Gleichstrom (DC). Im Testbetrieb des ADAC bewies das Batteriemanagement eine sehr starke Ladekurve: Die Spitzenleistung wurde exakt bei 208,4 kW gemessen, die durchschnittliche Ladeleistung lag bei hervorragenden 135,7 kW über den gesamten Ladehub. Ein Ladevorgang von 10 auf 80 Prozent State-of-Charge (SoC) dauert unter optimalen Bedingungen exakt 30 Minuten. An einer Wechselstrom-Wallbox (AC) zu Hause oder am Arbeitsplatz mit serienmäßigen 11 kW benötigt eine Vollladung von 0 auf 100 Prozent etwa 8 Stunden und 15 Minuten. Gegen einen vierstelligen Aufpreis bietet BMW einen 22-kW-Bordlader an, der diese Standzeit halbiert. Wer eine noch kompaktere Alternative mit ähnlicher Elektrotechnik sucht, zieht oft den 2026 BMW i4 als Vergleich heran. Auch die Kraftverteilung auf beide Achsen lässt sich auf dieses kleinere Modell übertragen, wenn man versteht, wie das xDrive-System bei BMW funktioniert.

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Was bedeuten die WLTP-Werte im Alltag?

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Der genormte WLTP-Zyklus dient der fairen Vergleichbarkeit von Fahrzeugen im Labor, spiegelt aber selten das echte Streckenprofil im Alltag wider. Der reale Verbrauch des BMW i5 liegt über dem Normwert, wenngleich er für eine 2,2 Tonnen schwere Limousine sehr effizient bleibt. Der cw-Wert der aerodynamisch geschliffenen Limousine liegt bei exzellenten 0,23. Der ADAC ermittelte in seinem anspruchsvollen Ecotest einen realistischen Durchschnittsverbrauch von 19,1 kWh auf 100 Kilometer (wobei Ladeverluste an der Säule bereits inkludiert sind). Daraus ergibt sich eine hochgradig stabile Praxisreichweite von rund 500 Kilometern im Mischbetrieb. Niedrige Außentemperaturen im Winter, hohe Geschwindigkeiten auf der Autobahn und eingeschaltete Verbraucher reduzieren diesen Wert. Die serienmäßige Wärmepumpe mindert den Energieverlust für die Kabinenheizung im Winter, verhindert ihn physikalisch bedingt aber nicht gänzlich.

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Ein nützlicher Trumpf für Reichweiten-Notfälle ist der dedizierte „Max Range“-Modus im Fahrzeugmenü. Aktiviert der Fahrer diese Funktion, drosselt die Software drastisch die Motorleistung und schaltet Komfortverbraucher wie Sitz- und Lenkradheizung ab. Vor allem limitiert das System die Höchstgeschwindigkeit zwingend auf 90 km/h. BMW verspricht, dass sich die verbleibende Restreichweite auf Knopfdruck so um bis zu 25 Prozent strecken lässt, eine wichtige psychologische Sicherheit, falls die fest eingeplante Ladesäule außer Betrieb sein sollte.

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Laden zu Hause und auf Langstrecke

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Das öffentliche Ladenetz und die Fahrzeugsoftware entscheiden maßgeblich über die echte Langstreckentauglichkeit von Elektroautos. Das Cloud-basierte Navigationssystem des i5 plant notwendige Ladestopps entlang der Route intelligent ein und konditioniert den Akku automatisch thermisch vor. Das bedeutet: Die Software nutzt überschüssige Energie, um die Zellen auf die ideale chemische Temperatur zu erwärmen oder zu kühlen, damit beim Eintreffen an der High-Power-Ladesäule sofort mit den maximalen 205 kW geladen werden kann. Die Ladekurve fällt ab etwa 80 Prozent Batteriestand zum Schutz der Zellen stark ab, weshalb längeres Warten an der Autobahn-Ladesäule selten Zeit für die Gesamtreise spart. Wer ohnehin ein eigenes Haus besitzt und dort über Nacht lädt, wird den i5 dank der 11-kW-Wallbox jeden Morgen vollgeladen und vortemperiert antreffen.

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Fahrleistungen, Fahrkomfort und Nutzwert

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Die Fahrleistungen unterscheiden sich deutlich zwischen den Varianten, doch bereits das Einstiegsmodell mit Heckantrieb ist für die Oberklasse üppig motorisiert. Der eDrive40 verfügt über 400 Nm Drehmoment (430 Nm, sobald der Fahrer das Boost-Paddle zieht) und absolviert den Sprint von 0 auf 100 km/h in 6,0 Sekunden. Bei Zwischenspurts auf der Landstraße glänzt er mit herausragenden Werten für schnelle Überholmanöver: Von 60 auf 100 km/h vergehen lediglich 3,0 Sekunden, der Bereich von 80 auf 120 km/h ist in 3,8 Sekunden erledigt. Der allradgetriebene xDrive40 benötigt für den Standardsprint auf Landstraßentempo 5,4 Sekunden.

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Der Hochleistungs-M60 xDrive katapultiert das fast 2,4 Tonnen schwere Leergewicht in atemberaubenden 3,8 Sekunden auf Tempo 100. Wer diese brachialen Sportwagen-Werte schätzt, zieht oft den direkten Leistungsvergleich zur Verbrenner-Welt und fragt sich, wie viel ein BMW M4 kostet. Die Höchstgeschwindigkeit ist beim eDrive40 auf elektronisch abgeregelte 193 km/h begrenzt, der M60 darf auf freien Autobahnen bis abgeregelten 230 km/h weiterbeschleunigen.

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In Sachen Fahrkomfort überzeugt der i5 durch eine exzellente, fast flüsterleise Geräuschdämmung und ein Fahrwerk, das den traditionellen Spagat zwischen bayerischer Fahrdynamik und weichem Langstreckenkomfort exzellent meistert. Selbst mit dem strafferen M Sportfahrwerk schlucken die Dämpfer städtische Unebenheiten sehr verbindlich. Erst im absoluten physikalischen Grenzbereich wird durch eine sanfte, sichere Untersteuertendenz spürbar, dass hier ein massives Gewicht bewegt wird. Die Platzverhältnisse im Innenraum sind auf den vorderen Plätzen bis zu einer Körpergröße von zwei Metern äußerst großzügig dimensioniert; im Fond sorgt jedoch die coupéhaft abfallende Dachlinie der Limousine ab etwa 1,90 Meter Körpergröße für ersten Kontakt der Passagiere mit dem Dachhimmel.

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Für den alltäglichen Nutzwert relevant: Die gebremste Anhängelast beträgt beim Hecktriebler eDrive40 exakt 1.500 Kilogramm. Wer Pferdehänger oder schwere Boote von bis zu 2.000 Kilogramm ziehen möchte, muss zwingend zum M60 xDrive greifen. Die maximale Zuladung reicht ausstattungsspezifisch bis zu 610 Kilogramm, was für vier Erwachsene plus schweres Urlaubsgepäck ausreicht. Ein wichtiger Aspekt der langfristigen Unterhaltsplanung ist zudem die Frage, was ein regulärer BMW Service kostet, auch wenn reine Elektroautos geringere Wartungskosten verursachen als Verbrenner.

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eDrive40, xDrive40 oder M60: Welcher i5 passt zu wem?

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Der i5 eDrive40 ist für die große Mehrheit der Kunden die mit Abstand rationalste und empfehlenswerteste Wahl. Er bietet den geringsten Einstiegspreis, den niedrigsten Durchschnittsverbrauch und damit die höchste Praxisreichweite für Pendler und Außendienstler. Die abrufbare Systemleistung von 340 PS reicht für souveräne Beschleunigungen in allen alltäglichen Verkehrslagen völlig aus.

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Der i5 xDrive40 lohnt sich primär für Fahrer in alpennahen oder schneereichen Regionen, die aus Sicherheitsgründen zwingend auf einen permanenten Allradantrieb angewiesen sind. Der M60 xDrive hingegen spricht eine technikaffine, äußerst leistungsorientierte Zielgruppe an. Diese Käufer wollen keine Kompromisse bei der Beschleunigung eingehen und akzeptieren dafür den enormen Preisaufschlag von knapp 30.000 Euro zum Einstiegsmodell sowie die spürbaren Einbußen bei der täglichen Alltagsreichweite.

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Der i5 2026 innerhalb der BMW-Palette

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Der i5 besetzt exakt die wichtige Mitte der elektrischen BMW-Limousinen. Er ist im Fond deutlich geräumiger und langstreckentauglicher als das Kompaktmodell i4, wirkt aber im engen urbanen Umfeld weniger ausladend und massiv als der i7. Gleichwohl verlangt er mit seiner enormen Länge von 5,06 Metern in europäischen Innenstädten nach überdurchschnittlich großen Parklücken.

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Premium-Wettbewerber wie der Audi A6 e-tron, der Mercedes EQE oder der VW ID.7 weisen ähnliche Außen-Dimensionen und Zielgruppen in der oberen Mittelklasse auf. Der BMW positioniert sich dabei konzeptionell tendenziell sportlicher und fahraktiver als der komfortbetonte EQE und im Innenraum spürbar hochwertiger als der VW ID.7. Wer als CEO oder Chauffeur-Kunde das absolute Maximum an Beinfreiheit und Kinotechnik im Fond sucht, vergleicht den i5 oft direkt mit dem größeren 2025 BMW i7. Wer hingegen auf den langfristigen Modellzyklus der Baureihe achtet und sich fragt, wie zukunftssicher die G60-Plattform ist, sollte sich darüber informieren, wann der nächste völlig neue 5er BMW auf den Markt kommt.

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Welche Themen gehören nicht in diese Kaufberatung?

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Dieser Ratgeber fokussiert sich bewusst auf das Neuwagen-Angebot des Modelljahres 2026 mit Fokus auf Preise, Ausstattungen und belastbare technische Spezifikationen. Preise für einjährige Gebrauchtwagen, höchst individuelle Flottenleasingkonditionen, persönliche Typklassen-Einstufungen bei Kfz-Versicherungen oder wilde Spekulationen über künftige Solid-State-Batterien der „Neuen Klasse“ ab 2027 erfordern eigene, separate Analysen. Diese Werte ändern sich stetig, sind lokal sehr spezifisch und hängen stark von der Bonität, der individuellen Fahrleistung sowie der tagesaktuellen Händleraktion ab.

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Fazit und nächste Schritte

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Der BMW i5 eDrive40 ist der reichweitenstärkste und insgesamt vernünftigste Einstieg in die elektrische 5er-Generation. Der xDrive40 ergänzt die unerschütterliche Traktion des Allradantriebs, während der M60 xDrive die dynamische Spitze für Leistungs-Enthusiasten markiert. Wer viel Laderaum für Hobby oder Familie benötigt, findet im i5 Touring einen der aktuell noch sehr wenigen vollwertigen Elektro-Kombis im Premium-Segment am Markt. Vor der finalen Bestellung lohnt es sich, die extrem umfangreiche Aufpreisliste detailliert zu prüfen, insbesondere technologisch faszinierende, aber teure Pakete wie der Autobahnpilot sollten auf ihren persönlichen Alltagsnutzen im individuellen Pendelverkehr hinterfragt werden. Der eDrive40 liefert für die allermeisten Privat- und Geschäftskunden das beste Verhältnis aus finanziellem Einsatz, Reichweite und Alltagstauglichkeit. Die Wahl des M60 xDrive ist eine rein emotionale Entscheidung für sehr dynamische Fahrer, die den Reichweitenkompromiss akzeptieren. Käufer sollten in jedem Fall verbindliche Angebote mehrerer Händler vergleichen, da die flexiblen Rabatte auf Elektrofahrzeuge in der Oberklasse den offiziellen Listenpreis derzeit oft stark nach unten korrigieren.

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Hinweis: Alle genannten Preise, Ausstattungsdetails und technischen Konditionen basieren auf dem BMW Modelljahr 2026 in Deutschland. Sie unterliegen Schwankungen durch künftige Herstelleraktionen und regionale Händlerunterschiede.

Häufige Fragen zum 2026 BMW i5

Was kostet der BMW i5 2026?

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Die Limousine startet laut offizieller Liste bei 70.900 Euro für den eDrive40. Der Allradler xDrive40 kostet 76.300 Euro, das 601 PS starke Topmodell M60 xDrive liegt bei 100.200 Euro. Zu diesen Summen, die 19 Prozent Mehrwertsteuer enthalten, addieren Händler meist noch Überführungskosten von rund 1.355 Euro. Der Touring (Kombi) erfordert gegenüber der vergleichbaren Limousine einen moderaten Aufpreis von etwa 1.300 bis 2.000 Euro.

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Welche Reichweite hat der BMW i5 2026?

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Die Spanne der offiziellen WLTP-Werte reicht von 455 bis 582 Kilometern. Den Bestwert erreicht der aerodynamisch günstige eDrive40 mit 19-Zoll-Bereifung. Der schwere und leistungsstarke M60 xDrive schafft offiziell 455 bis 516 Kilometer. Im ADAC-Testzyklus bewies der i5 eDrive40 eine extrem alltagstaugliche Praxisreichweite von rund 500 Kilometern bei moderater Fahrweise. Ein spezieller Max Range-Modus kann die Restreichweite im Notfall durch Tempolimits strecken.

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Wie schnell lädt der BMW i5 am Schnelllader?

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Alle i5-Versionen unterstützen an HPC-Ladesäulen eine DC-Ladeleistung von bis zu 205 kW. Unter idealen thermischen Bedingungen (die das Auto via Navigation selbst herstellt) füllt sich die Batterie in exakt 30 Minuten von 10 auf 80 Prozent. An der häuslichen 11-kW-Wallbox (AC) nimmt eine komplette Vollladung von 0 auf 100 Prozent rund 8 Stunden und 15 Minuten in Anspruch; mit dem ab Werk bestellbaren 22-kW-Bordlader halbiert sich diese Standzeit.

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Gibt es den BMW i5 als Kombi?

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Ja. BMW verkauft den elektrischen 5er traditionell auch als Touring (interne Baureihe G61). Der Einstiegspreis für den Elektro-Kombi als eDrive40 liegt in Deutschland bei 72.200 Euro. Er bietet 570 Liter Standard-Kofferraumvolumen, das durch Umklappen der Rücksitzbank (40:20:40) auf bis zu 1.700 Liter erweitert werden kann. Dieser hohe Nutzwertgewinn geht mit nur sehr geringfügig schlechteren Verbrauchswerten gegenüber der Limousine einher.

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