- 1. Wo produziert Mercedes-Benz in Deutschland? (Die drei Pkw-Werke im Überblick)
- 2. Welche Mercedes werden in Sindelfingen gebaut?
- 2.1. Modellliste Werk Sindelfingen 2026 (S-Klasse, E-Klasse, Mercedes-Maybach S-Klasse, EQS, GLC)
- 3. Welche Mercedes werden in Bremen gebaut?
- 3.1. Modellliste Werk Bremen 2026 (C-Klasse Limousine & T-Modell, GLC, CLE, SL, EQE u. a.)
- 3.2. Was wird in Halle 9 im Mercedes-Werk Bremen gebaut?
- 3.3. Wie viele Mercedes werden in Bremen produziert?
- 4. Welche Mercedes-Modelle werden in Rastatt gebaut?
- 4.1. Modellliste Werk Rastatt 2026 (CLA, GLA; Auslauf A-Klasse, B-Klasse, EQA)
- 5. Welche Mercedes werden nicht in Deutschland gebaut?
- 6. Häufig gestellte Fragen
- 6.1. Welcher Mercedes wird komplett in Deutschland gebaut?
- 6.2. Wird der elektrische GLC nur in Bremen gebaut?
- 6.3. Werden A-Klasse und B-Klasse noch in Deutschland produziert?
Auf die Frage, welche Mercedes Modelle werden in Deutschland gebaut, lautet die Antwort: Mercedes-Benz fertigt seine Pkw an drei zentralen Produktionsstandorten in Deutschland: Sindelfingen, Bremen und Rastatt. In Sindelfingen entstehen vor allem die Oberklasse- und Luxusfahrzeuge wie die S-Klasse, die E-Klasse, die Mercedes-Maybach S-Klasse und der elektrische EQS sowie zusätzliche Stückzahlen des GLC. Das Werk Bremen fungiert als globales Leitwerk für die C-Klasse sowie den GLC und produziert zudem das CLE Coupé, das CLE Cabriolet, den SL Roadster und den EQE. Im Werk Rastatt rollen die Kompaktmodelle wie der CLA und der GLA vom Band, während der Standort schrittweise auf die neue Elektroarchitektur umgestellt wird.
Das Wichtigste in Kürze:
- Drei Pkw-Montagewerke in Deutschland bilden den Kern der globalen Produktion: Sindelfingen für Luxus- und Oberklasse, Bremen für Mittelklasse, SUV sowie Roadster und Rastatt für Kompaktfahrzeuge.
- Das Werk Sindelfingen beheimatet neben den Flaggschiff-Reihen S-Klasse und E-Klasse die vollflexible Factory 56.
- Im Werk Bremen werden jährlich über 300.000 Fahrzeuge gefertigt, darunter beliebte Modelle wie C-Klasse, GLC, CLE und SL.
- Rastatt befindet sich im Wandel zur neuen Plattform MMA mit dem Serienanlauf der nächsten CLA-Generation.
- Große SUV-Baureihen wie GLE oder GLS sowie länderspezifische Modelle werden in internationalen Werken außerhalb Deutschlands gebaut.
Wo produziert Mercedes-Benz in Deutschland? (Die drei Pkw-Werke im Überblick)
Die Pkw-Produktion von Mercedes-Benz in Deutschland verteilt sich auf drei hochmoderne Montagewerke: Sindelfingen, Bremen und Rastatt. Jedes dieser Werke erfüllt im weltweiten Produktionsverbund eine klare Rolle und ist auf bestimmte Fahrzeugklassen sowie Plattformen spezialisiert. Wer wissen möchte, welche Mercedes in Deutschland gebaut werden, muss die jeweiligen Standorte und deren Modellspektrum betrachten. Neben den Montagewerken betreibt der Konzern in Deutschland zwar auch reine Komponenten- und Motorenwerke (wie Untertürkheim, Berlin oder Hamburg), die eigentliche Endmontage der Personenwagen findet jedoch an diesen drei Standorten statt.
Die folgende Übersicht fasst zusammen, wo Mercedes in Deutschland gebaut wird und welche Kernmodelle den einzelnen Standorten zugeordnet sind:
| Werk | Standort | Kernmodelle (Stand 2026) | Beschäftigte & Ausstoß (Kontext 2024/2025) |
|---|---|---|---|
| Sindelfingen | Baden-Württemberg | S-Klasse, Maybach S-Klasse, E-Klasse, EQS, GLC, AMG GT | ~35.000 Beschäftigte; Stammwerk & Factory 56 |
| Bremen | Freie Hansestadt Bremen | C-Klasse (Limousine & T-Modell), GLC & GLC Coupé, CLE, SL, EQE | ~11.500-12.000 Beschäftigte; ~325.000 Pkw/Jahr |
| Rastatt | Baden-Württemberg | CLA, GLA (MMA-Plattform im Anlauf); Auslauf A-/B-Klasse & EQA | ~6.200 Beschäftigte; Leitwerk Kompaktklasse |
Laut einer detaillierten Analyse von Automobil Produktion sichert die Flexibilität dieser deutschen Werke die parallele Fertigung von klassischen Verbrennern, Plug-in-Hybriden und rein elektrischen Fahrzeugen. Wenn Autofahrer untersuchen, wem Mercedes-Benz heute gehört und wo die Fahrzeuge entwickelt werden, bleibt Deutschland das technologische Herzstück des Konzerns. In allen drei Werken kommen verschiedene Antriebe beim Auto auf flexiblen Montagelinien zum Einsatz.
Welche Mercedes werden in Sindelfingen gebaut?
Das Werk Sindelfingen bei Stuttgart ist das traditionelle Stammwerk und das Kompetenzzentrum für Fahrzeuge des Luxus- und Oberklassesegments. Hier entstehen die renommiertesten Modelle der Marke, die weltweit für Ingenieurskunst und Komfort stehen. Mit der Fertigstellung der Factory 56 hat Sindelfingen Maßstäbe für die digitale und flexible Automobilproduktion gesetzt.
Modellliste Werk Sindelfingen 2026 (S-Klasse, E-Klasse, Mercedes-Maybach S-Klasse, EQS, GLC)
Im Werk Sindelfingen werden aktuell folgende Baureihen montiert:
- S-Klasse Limousine (Baureihe 223): Die Luxuslimousine bildet das Herzstück der Produktion und wird sowohl mit normalem als auch mit langem Radstand gefertigt.
- Mercedes-Maybach S-Klasse: Die exklusivste Ausprägung der S-Klasse entsteht ebenfalls in Sindelfingen in handwerklicher Präzisionsarbeit.
- E-Klasse (Baureihe 214): Als Limousine, T-Modell und All-Terrain wird die E-Klasse in Sindelfingen für den Weltmarkt gebaut.
- EQS (Baureihe V297): Die voll elektrische Luxuslimousine auf der dedizierten Elektroarchitektur EVA2 läuft in der Factory 56 gemeinsam mit der S-Klasse vom Band.
- GLC (Baureihe X254): Um der hohen weltweiten Nachfrage gerecht zu werden, produziert Sindelfingen im Verbund mit Bremen zusätzliche Einheiten des Mittelklasse-SUV.
- Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupé: Auch leistungsstarke Performance-Modelle aus Affalterbach werden in Sindelfingen final montiert.
Die gemeinsame Fertigung von S-Klasse, Maybach und dem elektrischen EQS auf einer Montagelinie demonstriert die Wandlungsfähigkeit der modernisierten Hallenstrukturen.
Aufgrund dieser Vielfalt können Kunden genau prüfen, welche Ausstattung das Auto hat und wie komplex die Vernetzung im Fahrzeug aufgebaut ist. Um den hohen Komfortansprüchen gerecht zu werden, ist genau festgelegt, welche Steuergeräte im Auto verbaut sind, um Fahrwerk und Assistenzsysteme präzise zu steuern.
Welche Mercedes werden in Bremen gebaut?
Das Werk Bremen-Sebaldsbrück ist der größte private Arbeitgeber in der Region und gilt als das globale Leitwerk für die volumenstarken Mittelklasse-Baureihen C-Klasse und GLC. Zudem fertigt Bremen faszinierende Nischenmodelle wie Sportwagen und Cabriolets.

Modellliste Werk Bremen 2026 (C-Klasse Limousine & T-Modell, GLC, CLE, SL, EQE u. a.)
Die Modellpalette aus Bremer Produktion umfasst eine breite Vielfalt an Karosserieformen und Antriebskonzepten:
- C-Klasse Limousine (W206) und T-Modell (S206): Bremen steuert als Leitwerk den weltweiten Produktionsanlauf dieser Kernbaureihe.
- GLC SUV (X254) und GLC Coupé (C254): Das meistverkaufte SUV-Modell der Marke hat in Bremen seinen Hauptproduktionsstandort.
- CLE Coupé und CLE Cabriolet (Baureihe 236): Die eleganten zweitürigen Modelle wurden in Bremen zusammengeführt und ersetzen die früheren Coupés der C- und E-Klasse.
- Mercedes-AMG SL Roadster (R232): Der ikonische Sportwagen wird in Bremen auf einer eigenen High-Performance-Architektur gefertigt.
- EQE Limousine (Baureihe V295): Die elektrische Business-Limousine läuft parallel zu den Verbrenner- und Hybridmodellen vom Band.
Was wird in Halle 9 im Mercedes-Werk Bremen gebaut?
Viele Automobilinteressierte fragen sich konkret, was in Halle 9 im Mercedes-Werk Bremen gebaut wird. Halle 9 und die damit verbundenen Montageabschnitte symbolisieren die hochflexible Produktionsstrategie des Werkes. Dort sind Montagelinien installiert, die es erlauben, unterschiedliche Karosserievarianten sowie verschiedene Antriebsarten (vom klassischen Diesel und Benziner über Plug-in-Hybride bis hin zu voll elektrischen Modellen wie dem EQE) ohne Unterbrechung auf demselben Band zu montieren. Dadurch kann das Werk flexibel auf Schwankungen der Marktnachfrage reagieren.
Wie viele Mercedes werden in Bremen produziert?
Nach Angaben der WFB Wirtschaftsförderung Bremen beläuft sich das jährliche Produktionsvolumen im Werk Bremen auf rund 325.000 Fahrzeuge (Datenbasis 2024). Das Werk beschäftigt rund 11.500 bis 12.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Bremen spielt damit eine Schlüsselrolle im gesamten Konzernnetzwerk.
Dank des umfangreichen Modellprogramms bietet der Standort eine breite Mercedes-Benz Modellübersicht, die von praktischen Kombis bis zu Luxus-Sportwagen reicht. Bei den beliebten Steckdosen-Hybriden erfahren Interessierte schnell, welche Autos Hybrid besitzen und wie sich die elektrische Reichweite im Alltag schlägt. Zudem lässt sich genau nachvollziehen, welche Arten von Hybrid-Autos gibt es, um die passende Wahl zwischen Mild-Hybrid und Plug-in-Hybrid zu treffen.
Welche Mercedes-Modelle werden in Rastatt gebaut?
Das Werk Rastatt in Baden-Württemberg ist das Spezialwerk von Mercedes-Benz für die Kompaktklasse. Hier rollen seit Jahrzehnten die E-Klasse-Geschwister im Kompaktsegment vom Band. Derzeit durchläuft der Standort eine umfassende Transformation hin zu Elektrofahrzeugen der nächsten Generation.

Modellliste Werk Rastatt 2026 (CLA, GLA; Auslauf A-Klasse, B-Klasse, EQA)
Die aktuelle Modellzuordnung in Rastatt zeigt den Übergang von der bisherigen Plattform MFA2 zur neuen Elektroarchitektur MMA (Mercedes Modular Architecture):
- Mercedes-Benz CLA: Die neue Generation des CLA läuft in Rastatt an. Sie basiert auf der neuen MMA-Plattform mit 800-Volt-Technik und dem eigenen Betriebssystem MB.OS.
- Mercedes-Benz GLA: Der kompakte SUV verbleibt auch in seiner nächsten Modellgeneration am Standort Rastatt.
- Auslaufmodelle (A-Klasse, B-Klasse, EQA): Die klassische A-Klasse und B-Klasse laufen im Rahmen der Modellstraffung schrittweise aus beziehungsweise verlagern Stückzahlen. Die Fertigung des elektrischen EQA im Werk Rastatt endet Mitte 2026, um Kapazitäten für die neuen MMA-Modelle freizusetzen.
Hinweis: Rastatt entwickelt sich zum wegweisenden Kompetenzzentrum für hochmoderne Kompaktfahrzeuge mit hocheffizienten elektrischen Antriebssträngen.
Wer sich für den Technologiewandel im Kompaktsegment interessiert, findet im Artikel über den neuen Mercedes-Benz CLA tiefere Einblicke in Design und Leistung. In den modernen Fahrzeugarchitekturen zeigen moderne Sensoren im Auto kontinuierlich den Zustand von Fahrbahn und Umwelt an. Regelmäßige Inspektionen stellen sicher, welche Filter gibt es im Auto, um Innenraum- und Motorluft rein zu halten.
Welche Mercedes werden nicht in Deutschland gebaut?
Obwohl Deutschland das Entwicklungs- und Produktionszentrum bleibt, lässt Mercedes-Benz wichtige Modellreihen in internationalen Werken fertigen. Insbesondere große SUV-Baureihen sowie Fahrzeuge für spezifische Lokalmärkte entstehen im Ausland:
- Tuscaloosa (Alabama, USA): Aus den USA stammen die großen SUV-Modelle GLE, GLS sowie deren vollelektrische Pendants EQE SUV und EQS SUV.
- Kecskemét (Ungarn): Das ungarische Werk fertigt Kompaktmodelle wie den EQB sowie weitere Varianten der CLA-Familie.
- Peking (BBAC, China): Das Joint-Venture-Werk produziert exklusiv für den chinesischen Markt, darunter Langversionen von C-Klasse, E-Klasse und GLC.
- East London (Südafrika): Hier werden C-Klasse Limousinen für Rechtslenker- und Exportmärkte hergestellt.
Wer vergleichen möchte, wie andere internationale Hersteller ihre Fertigung organisieren, kann nachlesen, wo Honda hergestellt wird und wie globale Lieferketten aufgebaut sind. Unabhängig vom Standort prüfen Techniker vor der Auslieferung gründlich, welche Riemen es im Auto gibt, um den zuverlässigen Betrieb von Nebenaggregaten zu gewährleisten.
Häufig gestellte Fragen
Welcher Mercedes wird komplett in Deutschland gebaut?
Modelle wie die S-Klasse, die E-Klasse Limousine, das C-Klasse T-Modell oder der SL Roadster werden für den europäischen Markt komplett in den deutschen Werken Sindelfingen und Bremen montiert. Einzelne Komponenten wie Batteriezellen oder Halbleiter stammen jedoch aus einem weltweiten Zulieferernetzwerk.
Wird der elektrische GLC nur in Bremen gebaut?
Das Hauptwerk für den GLC und die elektrischen Ableger der Mittelklasse ist das Werk Bremen. Bei hoher weltweiter Auslastung unterstützt der Standort Sindelfingen als Montageteilnehmer im flexiblen Fertigungsverbund.
Werden A-Klasse und B-Klasse noch in Deutschland produziert?
Die Produktion der klassischen A-Klasse und B-Klasse im Werk Rastatt läuft im Zuge der strategischen Neuausrichtung schrittweise aus. Mercedes-Benz konzentriert seine deutschen Kapazitäten künftig auf höherwertige Modelle und die neue MMA-Kompaktplattform.
Schreibe einen Kommentar