Wie finde ich heraus, welche Ausstattung mein Auto hat?

Die Ausstattung Ihres Autos finden Sie am schnellsten über die Fahrzeug-Identifizierungsnummer (FIN/VIN). Geben Sie die 17-stellige Nummer auf dem Hersteller-Portal oder einem VIN-Decoder ein — Sie erhalten die vollständige Serien- und Sonderausstattungsliste ab Werk[1]. Die FIN steht im Fahrzeugschein (Feld E) und am Türrahmen der Fahrerseite[2].

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MethodeKostenDetailtiefeDauer
Hersteller-Portal (FIN)KostenlosVollständig (ab Werk)2 Min.
VIN-Decoder (freevindecoder.eu u. a.)Kostenlos–ab 10 €Basis–Vollständig1 Min.
OBD-Diagnose-App (Carly, BimmerCode)Ab 21 €/Jahr + AdapterSehr detailliert (live)5 Min.
VertragshändlerKostenlos–30 €Vollständig inkl. Nachrüstung10–30 Min.
DAT/Schwacke (Profi)Ab 5–15 € pro AbfrageVollständig + Bewertung5 Min.
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Wie kann ich die Ausstattung über die Fahrgestellnummer (FIN/VIN) herausfinden?

Die Fahrzeug-Identifizierungsnummer ist der zuverlässigste Weg, um die Ausstattung Ihres Autos zu ermitteln. Jede FIN ist weltweit einmalig, 17 Stellen lang und enthält Informationen über Hersteller, Modell, Baujahr und Produktionswerk[2]. Über die FIN lässt sich beim Hersteller oder einem VIN-Decoder die komplette Werkskonfiguration abrufen — inklusive aller Serien- und Sonderausstattungen[1].

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Schritt 1: Wo finde ich meine Fahrgestellnummer (FIN)?

Die FIN ist an mehreren Stellen hinterlegt. Im Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung Teil I) steht sie im Feld E, im Fahrzeugbrief (Teil II) ebenfalls im Feld E[3]. Am Fahrzeug selbst finden Sie die Nummer am häufigsten am Türrahmen der Fahrerseite auf einem Aufkleber. Auch unter der Windschutzscheibe unten links und im Motorraum ist sie oft eingestanzt[2].

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Kurzer Tipp: Fotografieren Sie die FIN mit dem Smartphone. So vermeiden Sie Tippfehler bei der Online-Abfrage — schon ein vertauschter Buchstabe liefert falsche Ergebnisse.

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Schritt 2: FIN auf dem Hersteller-Portal oder VIN-Decoder eingeben

Geben Sie die 17-stellige FIN auf dem offiziellen Portal Ihres Herstellers ein. Bei VW funktioniert das über das Erwin-Portal, bei Audi über die myAudi-App und bei Mercedes über die Mercedes-me-Plattform[4]. Alternativ nutzen Sie einen VIN-Decoder wie freevindecoder.eu oder carVertical.

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Der Haken? Kostenlose Decoder zeigen oft nur Basisdaten — Marke, Modell, Motor und Baujahr[5]. Die vollständige Sonderausstattungsliste gibt es bei externen Diensten meist erst im kostenpflichtigen Bericht (ab ca. 10 €). Beim Hersteller-Portal dagegen ist die Abfrage in der Regel kostenlos und vollständig.

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Schritt 3: Ergebnis lesen — Serienausstattung vs. Sonderausstattung verstehen

Die FIN-Abfrage liefert zwei Kategorien: Serienausstattung und Sonderausstattung. Serienausstattung umfasst alles, was ab Werk in jeder Variante verbaut ist — etwa ABS, ESP oder Airbags[1]. Sonderausstattung bezeichnet aufpreispflichtige Extras wie Navigation, Sitzheizung, LED-Scheinwerfer oder PDC[1].

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Wer einen VW oder Audi fährt, findet im Motorraum oft einen Aufkleber mit dreistelligen Buchstabencodes. Diese PR-Nummern (z. B. „4A3" für Sitzheizung vorn) lassen sich online in Ausstattungslisten entschlüsseln — ganz ohne Portalzugang[6]. Das ist praktisch, wenn Sie schnell vor Ort beim Gebrauchtwagenkauf prüfen wollen.

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Ausstattung herausfinden nach Marke: VW, Audi, Mercedes, BMW, Skoda & Co.

Jeder Hersteller bietet unterschiedliche Wege zur Ausstattungsabfrage. Bei VW, Audi, Skoda und Seat (alle im VAG-Konzern) funktioniert die Abfrage am einheitlichsten — über Hersteller-Portale oder direkt beim Händler[4]. Bei Renault oder Fiat bleibt oft nur der Weg zum Vertragshändler.

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MarkePortal/ToolKostenlos?Detailtiefe
VWErwin-Portal / HändlerTeilweise/JaVollständig
AudimyAudi AppJaVollständig inkl. Ausstattungscodes
SkodaSkoda Connect / HändlerJaVollständig
Seat/CupraSEAT Connect / HändlerJaVollständig
MercedesMercedes me / DatenkarteJaVollständig
BMWMy BMW App / Leebmann24-TrickJaVollständig inkl. Sonderausstattung
OpelKundenservice / HändlerJaGrunddaten online, vollständig beim Händler
FordETIS-Portal / HändlerTeilweiseMotor + Baureihe; Details über Händler
Renault/FiatNur Händler oder VIN-DecoderKein offizielles Online-Portal
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VW, Skoda und Seat (VAG-Konzern): Erwin-Portal und Händler

Für Volkswagen, Skoda und Seat ist das Erwin-Portal (erwin.volkswagen.de) die erste Anlaufstelle. Dort gibt man die FIN ein und erhält eine detaillierte Ausstattungsliste. Alternativ genügt ein Anruf beim VW-Vertragshändler — mit der FIN aus dem Fahrzeugschein rückt der Kundendienst die Daten in der Regel kostenlos heraus[4]. Wer seinen VW Golf GTI oder eine andere VW-Baureihe fährt, bekommt dort auch die vollständige PR-Nummernliste.

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Audi: myAudi App und FIN-Abfrage

Die myAudi-App zeigt nach Registrierung Ihres Fahrzeugs die gesamte Ausstattung übersichtlich an — Serienausstattung und jedes bestellte Extra[4]. Bei älteren Audi-Modellen ohne App-Anbindung hilft der Händler. Im Motorraum befindet sich außerdem der typische VAG-Aufkleber mit den dreistelligen PR-Nummern.

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Mercedes: Datenkarte und Mercedes me

Mercedes-Besitzer können über die Mercedes-me-Plattform oder die zugehörige App ihre Fahrzeugdaten einsehen[4]. Die sogenannte Datenkarte enthält jedes Ausstattungsdetail ab Werk. Wer keinen Online-Zugang hat, bekommt die Datenkarte beim Mercedes-Vertragshändler — meistens kostenlos.

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BMW: My BMW App und der Leebmann24-Trick

BMW-Fahrer nutzen die My BMW App für die Ausstattungsübersicht. Aber es gibt einen wenig bekannten Weg: Auf der Händlerseite leebmann24.de die FIN im Ersatzteil-Suchfeld eingeben, ein beliebiges Teil anklicken und oben rechts auf den Pfeil klicken — schon wird die komplette Ausstattungsliste angezeigt[7]. Das funktioniert kostenlos und ohne Registrierung.

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Opel, Ford, Renault und Fiat: Händler als beste Option

Bei diesen Marken gibt es kein vergleichbar komfortables Online-Portal. Ford bietet über das ETIS-Portal Basisdaten, aber die vollständige Ausstattungsliste erhalten Sie nur beim Händler[4]. Bei Opel funktioniert der telefonische Kundenservice oder direkt der Besuch beim Vertragshändler. Renault und Fiat haben für Endkunden gar kein offizielles Portal — hier bleibt nur der Händler oder ein kostenpflichtiger VIN-Decoder.

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Welche kostenlosen VIN-Decoder gibt es? — Die besten Tools im Vergleich

Kostenlose VIN-Decoder liefern in der Regel nur Basisdaten wie Marke, Modell, Motorisierung und Baujahr. Für die vollständige Sonderausstattung braucht man fast immer einen kostenpflichtigen Bericht[5]. Ob sich das lohnt, hängt vom Einsatzzweck ab.

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ToolKostenlos?Ausstattungsdaten?Besonderheit
freevindecoder.euJaNur BasisKeine Registrierung nötig
carVerticalBasis gratis, Bericht ab ~15 €Vollständig im Bericht+ Unfallhistorie + km-Stand
autoDNABasis gratis, Bericht ab ~10 €Vollständig im Bericht+ Diebstahl-Check
CardentityAb 19,90 €Sehr detailliertGeld-zurück-Garantie, ab Werk-Konfiguration
DAT VIN-AbfrageAb 5–15 €Professionell99,8% des DE-Fahrzeugbestands
vindecoderz.comJaNur BasisEnglischsprachig
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Kostenlose VIN-Decoder: Was sie können (und was nicht)

Dienste wie freevindecoder.eu und vindecoderz.com entschlüsseln die FIN in Sekunden. Sie zeigen den Hersteller, das Modell, den Motortyp und das Modelljahr[5]. Einzelne Sonderausstattungen wie Sitzheizung, Navigationssystem oder Lederausstattung fehlen jedoch fast immer. Für eine schnelle Prüfung beim Gebrauchtwagenkauf reicht das — für eine vollständige Auflistung nicht.

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Kostenpflichtige Berichte: carVertical, autoDNA, Cardentity & DAT

carVertical liefert ab ca. 15 € einen Vollbericht mit Ausstattungsliste, Unfallhistorie und Kilometerstand-Prüfung[8]. autoDNA bietet ähnliche Berichte ab ca. 10 € und prüft gegen Diebstahl-Datenbanken[9]. Cardentity kostet ab 19,90 € pro Bericht und zeigt die Original-Werkskonfiguration mit Serien- und Sonderausstattung — inklusive Geld-zurück-Garantie, falls die Daten nicht verfügbar sind[1].

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Die DAT VIN-Abfrage ist der Branchenstandard im deutschen Kfz-Gewerbe und deckt 99,8% des deutschen Fahrzeugbestands ab[10]. Sie richtet sich primär an Profis (Händler, Gutachter), ist aber auch für Privatpersonen zugänglich.

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Kostenlose Alternative: Direkt beim Hersteller abfragen

Bevor Sie Geld für einen VIN-Decoder ausgeben: Die Hersteller-Portale liefern oft die gleichen Informationen kostenlos. Der Aufwand ist nur minimal höher — Registrierung anlegen, FIN eingeben, fertig. Wer sein Getriebe oder andere technische Details herausfinden will, bekommt auch diese Daten beim Hersteller.

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Wo finde ich die Ausstattungslinie im Fahrzeugschein?

Der Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung Teil I) zeigt im Feld D.2 die Typ-, Varianten- und Versionsbezeichnung Ihres Autos[3]. Dort steht beispielsweise „Comfort", „Highline" oder „Ambition". Das ist die Ausstattungslinie — aber nicht die einzelne Ausstattung.

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Was der Fahrzeugschein verrät: Feld D.2, HSN und TSN

Im Feld D.2 finden Sie die vom Hersteller vergebene Modellbezeichnung inklusive Ausstattungslinie[3]. Die HSN (Herstellerschlüsselnummer) und TSN (Typschlüsselnummer) im Feld 2.1 und 2.2 identifizieren Ihr Fahrzeug für Versicherung und Zulassung[11]. Das Feld J enthält das Datum der Erstzulassung.

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Achtung: Modelljahr und Baujahr sind nicht dasselbe. Das Modelljahr bezeichnet das erste Produktionsjahr einer Baureihe, das Baujahr das tatsächliche Herstellungsdatum[12]. In der FIN codiert die Stelle 10 das Modelljahr — nicht das Baujahr[2].

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Was der Fahrzeugschein NICHT zeigt: Einzelne Sonderausstattungen

Wer wissen will, ob Sitzheizung, Navi oder LED-Scheinwerfer verbaut sind, wird im Fahrzeugschein nicht fündig. Der Schein listet keine Einzelausstattungen auf. Für die vollständige Liste brauchen Sie die FIN-Abfrage oder den Gang zum Händler. Der Fahrzeugschein verrät auch nicht, ob nachträglich Extras eingebaut wurden — bei einem Gebrauchtwagen ein entscheidendes Detail. Wer wissen will, welche Papiere beim An- oder Abmelden nötig sind, findet im Fahrzeugschein aber immerhin die Halterdaten und Fahrzeugklasse.

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Ausstattung beim Händler, in der Werkstatt oder per OBD-App abfragen

Nicht alles geht online. Der Vertragshändler ist nach wie vor die verlässlichste Anlaufstelle für eine vollständige Ausstattungsliste — besonders bei Marken ohne eigenes Online-Portal[4]. Und wer den aktuellen Zustand statt der Werkskonfiguration braucht, kommt um eine OBD-Diagnose nicht herum.

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Vertragshändler: Kostenlose Ausstattungsauskunft

Nehmen Sie Fahrzeugschein und Personalausweis mit zum Vertragshändler Ihrer Marke. Dort tippt der Servicemitarbeiter die FIN ins System ein und druckt Ihnen die komplette Ausstattungsliste aus[13]. Bei den meisten Händlern ist das kostenlos. Manche berechnen eine Aufwandspauschale von 10–30 € — fragen Sie vorher telefonisch nach.

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Der Vorteil gegenüber der Online-Abfrage: Der Händler erkennt auch, ob Ausstattungen nachgerüstet oder entfernt wurden. Das ist gerade beim Gebrauchtwagenkauf Gold wert.

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OBD-Diagnose-Apps: Aktuellen Ausstattungsstand live auslesen

OBD-Diagnose-Apps wie Carly (ab 21 €/Jahr für VAG, ab 49 €/Jahr für BMW[14]), BimmerCode (BMW/Mini) oder OBDeleven (VAG) lesen die Steuergeräte Ihres Autos aus. Die FIN-Abfrage zeigt nur, was ab Werk verbaut war. Eine OBD-App zeigt den aktuellen Stand — also auch nachgerüstete Sitzheizung oder ein nachträglich codiertes Tagfahrlicht[4].

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Für die Nutzung brauchen Sie einen OBD2-Bluetooth-Adapter (ab ca. 20–40 €) und die entsprechende App. Der Adapter wird in die OBD-Buchse unter dem Armaturenbrett gesteckt. Innerhalb von Minuten zeigt die App, welche Steuergeräte und Ausstattungsmerkmale aktiv sind. Wer sich für weitere technische Zusammenhänge interessiert — etwa welche Sensoren im Auto verbaut sind — bekommt auch diese Informationen über die OBD-Schnittstelle.

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Freie Werkstatt: Physische Prüfung vor Ort

Eine freie Werkstatt kann verbaute Ausstattung physisch prüfen und bestätigen. Das ist nützlich, wenn Sie bei einem Gebrauchtwagen überprüfen wollen, ob das Xenon-Licht wirklich original ist oder ob die Rückfahrkamera tatsächlich funktioniert. Eine digitale Ausstattungsliste können die meisten freien Werkstätten allerdings nicht abrufen — das bleibt dem Vertragshändler vorbehalten.

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Warum sollte ich die Ausstattung meines Autos prüfen? — Gebrauchtwagenkauf & Verkauf

Die Ausstattungsprüfung ist kein Selbstzweck. Beim Gebrauchtwagenkauf schützt sie vor falschen Angaben, beim Verkauf hilft sie, den bestmöglichen Preis zu erzielen[1]. Und rechtlich macht es einen erheblichen Unterschied, ob eine Ausstattung korrekt angegeben wurde.

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Falsche Ausstattungsangaben beim Gebrauchtwagenkauf erkennen

Nicht jedes Inserat stimmt. Manche Verkäufer listen Extras auf, die gar nicht verbaut sind — ob absichtlich oder aus Unwissenheit[1]. Eine FIN-Prüfung vor dem Kauf deckt solche Diskrepanzen sofort auf. Der Cardentity-Bericht etwa vergleicht die Ausstattung mit Fahrzeugtyp und Modelljahr und zeigt, ob die Angaben plausibel sind[1].

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Rechtlich gilt: Das Inserat eines Händlers zählt als Beschaffenheitsvereinbarung. Fehlt eine zugesagte Ausstattung, haben Sie als Käufer Ansprüche auf Nachbesserung oder Preisminderung. IMMER die FIN prüfen, bevor Sie unterschreiben.

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Ausstattung als Wertfaktor: Diese Extras steigern den Wiederverkaufswert

Wer sein Auto verkauft, sollte die vollständige Ausstattungsliste im Inserat angeben. Sonderausstattungen wie Sitzheizung, Navigationssystem, LED-Scheinwerfer, Einparkhilfe oder Lederausstattung steigern den Wiederverkaufswert um 500–3.000 €[1]. Auch Metallic-Lack und Automatikgetriebe sind wertrelevant. Wer generell ein Auto mit günstigen Unterhaltskosten sucht, sollte die Ausstattung auch unter dem Aspekt der Folgekosten prüfen — Assistenzsysteme können etwa den Versicherungsbeitrag senken.

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Häufige Fragen (FAQs)

Wie finde ich kostenlos heraus, welche Ausstattung mein Auto hat?

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Was ist der Unterschied zwischen Serienausstattung und Sonderausstattung?

Kann ich über die FIN die Lackfarbe und den Farbcode herausfinden?

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Wo kann ich meine FIN/Fahrgestellnummer finden?

Kann ich die Ausstattung meines VW oder Audi kostenlos über die Fahrgestellnummer abfragen?

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Was zeigt ein kostenloser VIN-Decoder an?

Kann ich anhand der FIN das genaue Modell und Baujahr herausfinden?

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Welche Ausstattung sollte ein Auto haben?

Was tun, wenn die Ausstattung nicht mit den Angaben des Verkäufers übereinstimmt?

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Was passiert, wenn die Fahrgestellnummer unleserlich oder beschädigt ist?

Quellen

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  1. Cardentity. (2025). Ausstattung prüfen mit dem FIN-Check. https://cardentity.de/ausstattung-pruefen/
  2. mobile.de. (2025). Fahrgestellnummer (FIN): So kannst du sie entschlüsseln. https://www.mobile.de/magazin/artikel/zulassung-versicherung/fin
  3. Bussgeldkatalog.org. (2026). Fahrzeugidentifikationsnummer: FIN entschlüsseln und prüfen. https://www.bussgeldkatalog.org/fin-fahrzeugidentifikationsnummer/
  4. myCarly. (2023). Wo kann ich sehen, welche Ausstattung mein Auto hat? https://www.mycarly.com/de/blog/allgemein/wo-kann-ich-sehen-welche-ausstattung-mein-auto-hat/
  5. Motor-Talk. (2025). Gibt es noch kostenlose VIN-Decoder? https://www.motor-talk.de/forum/gibt-es-noch-kostenlose-vin-decoder-t8381599.html
  6. gutefrage.net. (2025). Ausstattung anhand der Fahrgestellnummer (VIN) herausfinden. https://www.gutefrage.net/frage/gibt-es-im-internet-eine-website-wo-man-von-autos-anhand-der-fahrgestellnummer-vin-herausfinden-kann-was-das-auto-alles-an-ausstattung-hat
  7. F10-Forum. (2018). BMW Seite wo meine Fahrzeugdaten und Ausstattung hinterlegt ist. https://www.f10-forum.de/forum/thread/6818-bmw-seite-wo-meine-fahrzeugdaten-und-ausstattung-hinterlegt-ist/
  8. carVertical. (2026). Fahrgestellnummer prüfen kostenlos: VIN Decoder. https://www.carvertical.com/de/dekodieren-der-fahrgestellnummer-vin
  9. autoDNA. (2025). FIN — Fahrzeugidentifikationsnummer prüfen. https://www.autodna.de/fahrgestellnummer-pruefen
  10. DAT. (2025). VIN-Abfrage zur Fahrzeugidentifikation. https://www.dat.de/vin-abfrage/
  11. Allianz Direct. (2025). Fahrzeugidentifikationsnummer: So entschlüsselst du die FIN. https://www.allianzdirect.de/kfz-versicherung/fahrzeug-identifizierungsnummer-ratgeber/
  12. ADAC. (2024). Das Alter des Autos prüfen: Stimmt das Baujahr im Fahrzeugschein? https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/auto-kaufen-verkaufen/gebrauchtwagenkauf/auto-alter/
  13. YouTube / KFZ-Ratgeber. (2025). So findest du die Ausstattung deines Autos anhand der Fahrgestellnummer. https://www.youtube.com/watch?v=v28WlzrO7TA
  14. Carly / App Store. (2026). Carly OBD2 Scanner — Abo-Preise. https://apps.apple.com/lu/app/carly-obd2-scanner/id467344155
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