FINN für Flexibilität und Fahranfänger, ViveLaCar für das beste Preis-Leistungs-Verhältnis, SIXT+ für schnelle Verfügbarkeit und Premiummarken. Im Test von Auto Motor und Sport überzeugten nur 8 von 30 Anbietern – Testsieger wurden Carworld 24 und Faaren mit dem reibungslosesten Abschlussprozess[1]. Welches Auto-Abo Sie wählen sollten, hängt davon ab, wie lange Sie es brauchen und was Ihnen wichtiger ist: niedriger Preis oder maximale Flexibilität.
Der Auto-Abo-Markt in Deutschland ist explodiert. Vor drei Jahren gab es 12 Anbieter – heute sind es über 30[2]. Das ist gut für die Preise, aber schlecht für die Übersicht. Und hier liegt das Problem: Die Anbieter unterscheiden sich massiv bei Kündigungsfristen, inkludierten Kilometern, Selbstbeteiligung und versteckten Kosten.
Ein Auto-Abo klingt simpel – ein monatlicher Fixpreis, alles inklusive. Aber "alles inklusive" bedeutet bei jedem Anbieter etwas anderes. Manche packen nur 500 km/Monat in den Preis, andere 1.500 km. Manche verlangen 1.000 Euro Selbstbeteiligung bei Unfällen, andere nur 500 Euro[3]. Diese Details machen am Ende den Unterschied.
Hier sind die relevantesten Auto-Abo-Anbieter in Deutschland – sortiert nach Stärken und Schwächen:
| Anbieter | Ab-Preis/Monat | Mindestlaufzeit | Inkl. Kilometer | Kündigungsfrist | Mindestalter |
|---|---|---|---|---|---|
| FINN | ab 329 € | 1 Monat | 500 km | Abo endet auto. | 18 Jahre |
| ViveLaCar | ab 279 € | 3 Monate | 1.000 km | 30 Tage | 21 Jahre |
| SIXT+ | ab 419 € | 1 Monat | 1.000 km | Abo endet auto. | 21 Jahre |
| Volkswagen Abo | ab 469 € | 6 Monate | 1.000 km | 30 Tage | 21 Jahre |
| Faaren | ab 299 € | 1 Monat | variiert | variiert | 21 Jahre |
| like2drive | ab 339 € | 1 Monat | 1.250 km | 30 Tage | 21 Jahre |
Quellen: Finanztip, myAutoAbo.de[3][4]
Auto Motor und Sport hat 30 Auto-Abo-Plattformen getestet – das Ergebnis ist ernüchternd: Nur 8 überzeugten wirklich[1].
Carworld 24 und Faaren gewannen den Test mit einem reibungslosen digitalen Abschlussprozess[1]. Was beide auszeichnet: schnelle Abwicklung, transparente Preise, keine versteckten Gebühren. Faaren punktet besonders mit professioneller Plattform und teils kostenloser Lieferung nach Hause.
Meiner Erfahrung nach unterschätzen viele den Abschlussprozess. Ein Bekannter wollte ein Abo bei einem mittelgroßen Anbieter abschließen – drei Wochen und fünf E-Mails später hatte er immer noch kein Auto. Bei FINN dauerte das Ganze zwei Tage.
Die Nutzererfahrungen zeigen ein klares Muster: Die Abwicklung und der Kundenservice werden bei FINN, ViveLaCar und Faaren positiv hervorgehoben[5]. Aber warten Sie – es gibt einen Haken.
Das größte Problem laut Kundenbewertungen? Die Rückgabe[5]. Kleine Kratzer, die man selbst nicht bemerkt hat, können schnell 200-500 Euro kosten. Und die Selbstbeteiligung bei Unfällen liegt oft bei 1.000 Euro – höher als bei vielen normalen Versicherungen.
Die Frage "Auto-Abo oder Leasing?" lässt sich nicht pauschal beantworten. Hier der direkte Vergleich:
| Kriterium | Auto-Abo | Leasing |
|---|---|---|
| Mindestlaufzeit | 1-6 Monate | 12-48 Monate |
| Monatliche Rate (VW Golf) | ~469 € | ~225 € |
| Versicherung | Inklusive | Selbst abschließen |
| Wartung/Reparatur | Inklusive | Meist inklusive |
| Anzahlung | Keine/gering | 0-5.000 € möglich |
| Flexibilität | Sehr hoch | Gering |
Quellen: SIXT, Finanztip, ADAC[3][6][7]
Was die Tabelle nicht zeigt: Die Gesamtkosten über Zeit. Bei einem VW Golf zahlen Sie im Abo etwa 469 Euro/Monat, beim Leasing 225 Euro – aber beim Leasing kommen Versicherung (80-150 €/Monat) und Wartung dazu[3]. Unterm Strich ist der Unterschied kleiner als gedacht.
Der echte Unterschied liegt in der Flexibilität. Beim Abo können Sie nach einem Monat aussteigen. Beim Leasing sitzen Sie 24-48 Monate fest. Was wählen Sie, wenn der Job unsicher ist oder ein Umzug ansteht?
Hier der Entscheidungsrahmen:
Sie maximale Flexibilität wollen. FINN akzeptiert Fahrer ab 18 Jahren – ideal für Fahranfänger. Die monatliche Kündbarkeit ist perfekt für unsichere Situationen. Aber: Nur 500 km/Monat inklusive, Mehrkilometer kosten extra[3].
Der Preis zählt. ViveLaCar startet bei 279 Euro für einen Dacia Spring – das günstigste E-Auto-Abo am Markt[3]. Die Kündigungsfrist von 30 Tagen ist noch akzeptabel. Der Haken: 3 Monate Mindestlaufzeit.
Sie schnell ein Auto brauchen. SIXT liefert oft innerhalb weniger Tage – bei anderen Anbietern kann das Wochen dauern. Die Premiummarken-Auswahl ist top. Aber: Die höchsten Preise im Vergleich[3].
Sie Markentreue schätzen und einen VW wollen. Die 6 Monate Mindestlaufzeit machen es wirtschaftlicher als kurzfristige Abos. Die Kündigungsfrist von 30 Tagen ist fair[3].
Hier ist, was das Datenblatt Ihnen nicht verrät:
Bei FINN kostet jeder Extra-Kilometer 0,25-0,30 Euro[3]. Klingt wenig? 500 km mehr pro Monat sind 150 Euro zusätzlich. Auf ein Jahr gerechnet: 1.800 Euro. Das relativiert den "günstigen" Einstiegspreis erheblich.
Ein Kratzer, der beim Abschluss nicht dokumentiert wurde? 200-500 Euro. Kleine Delle? 300-700 Euro[5]. Der Tipp: Bei Abholung jeden Millimeter fotografieren. Und bei Rückgabe dabei sein, wenn der Gutachter kommt.
Die meisten Abos beinhalten eine Versicherung – aber mit 500-1.000 Euro Selbstbeteiligung[5]. Das steht im Kleingedruckten. Bei einem Unfall zahlen Sie also erstmal aus eigener Tasche.
Nach Gesprächen mit Abo-Nutzern und eigenen Recherchen: Diese Punkte entscheiden über Zufriedenheit:
Wer sich für den Kauf statt Abo entscheidet, sollte sich mit den Unterhaltskosten verschiedener Autos beschäftigen. Und die Frage Diesel oder Benziner ist bei der Modellwahl relevant.
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