Für ein Auto braucht man in Deutschland mindestens die Kfz-Haftpflichtversicherung — sie ist gesetzlich vorgeschrieben und kostet durchschnittlich 256 €/Jahr[1]. Optional kommen Teilkasko (Hagel, Diebstahl, Sturm, Marderbiss) und Vollkasko (selbstverschuldete Unfälle, Vandalismus) dazu. Die Wahl hängt vom Fahrzeugalter und -wert ab.
| Versicherungsart | Pflicht? | Deckt ab |
|---|---|---|
| Kfz-Haftpflicht | Ja | Schäden an Dritten (Personen, Sachen, Vermögen) |
| Teilkasko | Nein | Hagel, Sturm, Diebstahl, Glasbruch, Wildunfall, Marderbiss |
| Vollkasko | Nein | Alles der Teilkasko + selbstverschuldete Unfälle + Vandalismus |
Es gibt drei Kfz-Versicherungsarten in Deutschland: Haftpflicht, Teilkasko und Vollkasko[2]. Nur die Haftpflicht ist Pflicht — ohne sie darf kein Fahrzeug zugelassen werden. Teilkasko und Vollkasko sind freiwillig, schützen aber das eigene Fahrzeug vor unterschiedlichen Risiken.
| Merkmal | Kfz-Haftpflicht | Teilkasko | Vollkasko |
|---|---|---|---|
| Pflicht | Ja | Nein | Nein |
| Schützt | Dritte | Eigenes Fahrzeug | Eigenes Fahrzeug |
| Typische Schäden | Personen-, Sach-, Vermögensschäden | Hagel, Sturm, Diebstahl, Brand, Glasbruch, Wild, Marderbiss | Alles der TK + Eigenverschulden + Vandalismus |
| Ø Jahresbeitrag | ~256 € | ~340 € (inkl. HP) | ~590 € (inkl. HP)[1] |
| Selbstbeteiligung | Keine | 150 € üblich | 300 € üblich |
| SF-Klasse | Ja | Nein | Ja[2] |
| Empfohlen für | Alle (Pflicht) | Autos 5–10 Jahre | Neuwagen < 5 Jahre |
Die Kfz-Haftpflicht ist gesetzlich im Pflichtversicherungsgesetz (PflVG) verankert[2]. Sie deckt Schäden ab, die der Fahrer anderen Verkehrsteilnehmern zufügt — an Personen, Sachen oder Vermögen. Die Mindestdeckungssummen liegen bei 7,5 Millionen Euro für Personenschäden und 1,22 Millionen Euro für Sachschäden[3].
Ohne Haftpflicht keine Zulassung: Für die Anmeldung beim Straßenverkehrsamt braucht man eine eVB-Nummer als Nachweis[4]. Der durchschnittliche Jahresbeitrag liegt bei rund 256 Euro — je nach Typklasse, Schadenfreiheitsklasse und Region kann er stark variieren[1]. Wer wissen will, welche Autoversicherung die beste ist, sollte mehrere Anbieter vergleichen.
Die Teilkasko schützt das eigene Fahrzeug vor Schäden durch äußere Einflüsse[2]. Dazu gehören: Hagel, Sturm ab Windstärke 8, Überschwemmung, Blitzschlag, Diebstahl, Glasbruch, Wildunfall, Marderbiss und Brand. Eine SF-Klasse gibt es bei der Teilkasko nicht — der Beitrag bleibt nach einem Schaden gleich[2].
Die übliche Selbstbeteiligung beträgt 150 Euro. Teilkasko lohnt sich besonders für Fahrzeuge im Alter zwischen 5 und 10 Jahren, deren Restwert einen Totalverlust noch schmerzhaft machen würde[1]. Der Haken? Selbstverschuldete Unfälle und Vandalismus sind nicht abgedeckt.
Die Vollkasko enthält alle Leistungen der Teilkasko und zahlt zusätzlich bei selbstverschuldeten Unfällen, Vandalismus und Schäden durch Fahrerflucht unbekannter Dritter[2]. Auch Schäden am Antriebs-Akku von Elektro- und Hybridfahrzeugen bis 20.000 Euro sind bei einigen Anbietern eingeschlossen[2].
Der durchschnittliche Jahresbeitrag inklusive Haftpflicht liegt bei rund 590 Euro[1]. Die übliche Selbstbeteiligung beträgt 300 Euro in der Vollkasko und 150 Euro im Teilkasko-Anteil. Für Autos unter 5 Jahren oder Leasingfahrzeuge ist Vollkasko die klare Empfehlung — bei hoher SF-Klasse kann sie sogar günstiger sein als die Teilkasko allein[2].
Die Kfz-Haftpflicht zahlt nur Schäden an Dritten — nie am eigenen Auto[3]. Für Schäden am eigenen Fahrzeug braucht man Teilkasko oder Vollkasko, je nach Schadensursache. Die folgende Tabelle zeigt, welche Versicherung bei welchem Ereignis greift.
| Schadensart | Haftpflicht | Teilkasko | Vollkasko |
|---|---|---|---|
| Hagel / Sturm / Überschwemmung | ❌ | ✅ | ✅ |
| Baum fällt auf Auto | ❌ | ✅ | ✅ |
| Diebstahl des Fahrzeugs | ❌ | ✅ | ✅ |
| Einbruch ins Auto (Scheibe) | ❌ | ✅ | ✅ |
| Vandalismus (Kratzer, Spiegel) | ❌ | ❌ | ✅[5] |
| Marderbiss | ❌ | ✅ (je nach Tarif) | ✅ |
| Wildunfall (direkter Zusammenstoß) | ❌ | ✅ | ✅ |
| Glasbruch / Steinschlag | ❌ | ✅ | ✅ |
| Brand / Explosion | ❌ | ✅ | ✅ |
| Selbstverschuldeter Unfall | ❌ | ❌ | ✅[2] |
| Fahrerflucht (Täter unbekannt) | ❌ | ❌ | ✅ |
| Schaden an fremdem Auto | ✅ | ❌ | ❌[3] |
Hagelschäden am Auto zahlt die Teilkasko[1]. Das gilt auch für Sturmschäden ab Windstärke 8, Überschwemmung, Blitzschlag und herabfallende Dachziegel oder Äste. Fällt ein Baum auf das parkende Auto, greift ebenfalls die Teilkasko — egal ob auf der Straße oder dem eigenen Grundstück[6].
Bei Dachlawinen auf dem Auto ist die Lage identisch: Die Teilkasko reguliert den Schaden[6]. Wird das Fahrzeug bei Hochwasser überflutet, springt die Teilkasko ein. Wer keine Kaskoversicherung hat, bleibt auf den Kosten sitzen — die Haftpflicht zahlt Unwetterschäden am eigenen Auto nie.
Wird das Fahrzeug gestohlen, zahlt die Teilkasko den Wiederbeschaffungswert[3]. Das gilt auch für den Diebstahl fest verbauter Teile wie Navigationsgeräte, Airbags oder Felgen. Bei Einbruch ins Auto — etwa wenn die Seitenscheibe eingeschlagen wird — übernimmt die Teilkasko den Glasschaden und die Aufbruchspuren[7].
Aber: Persönliche Gegenstände wie Laptop, Handtasche oder Einkäufe fallen nicht unter die Kfz-Versicherung. Dafür ist die Hausratversicherung zuständig.
Nur die Vollkasko zahlt bei Vandalismus am Auto[5]. Zerkratzter Lack, abgetretene Spiegel, zerstochene Reifen — all das fällt unter Vandalismus und wird ausschließlich von der Vollkasko reguliert. Die Teilkasko kommt lediglich für Glasbruchschäden auf, die durch Vandalismus entstehen[7].
Eine Anzeige bei der Polizei ist Pflicht, bevor die Versicherung den Schaden bearbeitet[5]. Den Schaden sollte man innerhalb einer Woche melden.
Die Teilkasko deckt Wildunfälle bei direktem Zusammenstoß mit dem Tier ab[3]. Marderbisse an Kabeln und Schläuchen sind je nach Tarif mit oder ohne Folgeschäden versichert — bei günstigeren Tarifen nur der direkte Bisschaden, bei besseren Tarifen auch die Folgeschäden an Motor oder Kühlung.
Ausweichunfälle (Tier ausgewichen, gegen Baum gefahren) zahlt nur die Vollkasko. Die Haftpflicht greift bei Wildunfällen nie für das eigene Fahrzeug.
Steinschlag an der Windschutzscheibe ist ein klassischer Teilkasko-Fall[3]. Bei vielen Versicherern wird eine Reparatur (Smart Repair) sogar ohne Selbstbeteiligung durchgeführt — der komplette Scheibentausch unterliegt dann der vereinbarten Selbstbeteiligung. Lackschäden durch Steinschlag fallen allerdings nicht unter Glasbruch und werden nur von der Vollkasko übernommen.
Brand, Explosion und Kurzschluss am Fahrzeug sind Teilkasko-Schäden[3]. Das gilt für Kabelbrände genauso wie für Brände durch technische Defekte. Brandstiftung durch Dritte wird ebenfalls von der Teilkasko reguliert — hier handelt es sich zwar um Vandalismus, aber die Sonderregelung für Brandschäden greift[7].
Schäden an fremden Fahrzeugen oder Eigentum zahlt immer die Kfz-Haftpflichtversicherung des Verursachers[3]. Ob Auffahrunfall, geöffnete Autotür gegen das Nachbarfahrzeug oder Rückwärts in den Zaun — die Haftpflicht reguliert den Schaden am fremden Eigentum.
Beschädigt ein Kind ein parkendes Auto, hängt die Haftung vom Alter ab: Kinder unter 7 Jahren sind im Straßenverkehr nicht deliktfähig. Für ältere Kinder kann die private Haftpflichtversicherung der Eltern einspringen. Die Kfz-Haftpflicht greift nur, wenn das Kind selbst ein versichertes Fahrzeug geführt hat.
Fährt man mit dem Auto gegen eine fremde Hauswand oder einen fremden Zaun, reguliert die Kfz-Haftpflicht den Sachschaden am Gebäude/Zaun[3]. Den Schaden am eigenen Auto zahlt die Vollkasko — wer nur Haftpflicht hat, bleibt darauf sitzen.
Beim eigenen Garagentor wird es kompliziert: Da man sich selbst keinen Haftpflichtschaden zufügen kann, zahlt die Kfz-Haftpflicht hier nicht[3]. Für den Autoschaden ist die Vollkasko zuständig, für das Garagentor eventuell die Wohngebäudeversicherung. (Ein Szenario, das häufiger vorkommt, als man denkt.)
Fällt eine Mülltonne auf das parkende Auto, kommt es auf den Verursacher an: Bei Sturm greift die eigene Teilkasko. Hat ein Nachbar die Tonne ungesichert stehen lassen, kann dessen Haftpflichtversicherung herangezogen werden. Wer wissen will, welche Papiere man für die An- und Abmeldung braucht, findet alle Infos in unserem separaten Ratgeber.
Wer ein fremdes Auto fährt, ist über die Kfz-Haftpflicht des Fahrzeughalters versichert — vorausgesetzt, der Fahrer ist im Fahrerkreis der Versicherung eingetragen[8]. Der Fahrerkreis legt fest, wer das versicherte Fahrzeug steuern darf: nur der Halter, Halter plus Partner, oder Halter plus Familie.
Ist der Fahrer nicht eingetragen und verursacht einen Unfall, zahlt die Haftpflicht zunächst den Schaden des Geschädigten — das ist gesetzlich so geregelt[8]. Aber der Versicherer kann den Halter mit einer Vertragsstrafe belegen und den Beitrag nachträglich erhöhen[8].
Für gelegentliche Fahrten mit einem fremden Auto gilt: Vorher den Halter fragen, ob der Fahrerkreis passt. Viele Versicherer erlauben eine befristete Erweiterung des Fahrerkreises für geringe Mehrkosten — etwa für 4 Tage im Jahr[8]. Manche Versicherungen verlangen dafür keinen Aufpreis, wenn es vorher angemeldet wird.
Bei einem Unfall mit einem geliehenen Auto haftet grundsätzlich die Versicherung des Fahrzeughalters[8]. Der Fahrer kann aber persönlich in Regress genommen werden, wenn er nicht im Vertrag eingetragen war. Welche Fahrzeuge man mit dem Autoführerschein fahren darf, ist dabei eine separate Frage — die Fahrerlaubnis muss natürlich stimmen.
Für den Abschluss einer Kfz-Versicherung braucht der Versicherer Daten zum Fahrzeughalter (Name, Anschrift, Geburtsdatum) und die technischen Fahrzeugangaben aus der Zulassungsbescheinigung Teil I[4]. Dazu gehören die Herstellerschlüsselnummer (HSN) und die Typschlüsselnummer (TSN), Datum der Erstzulassung, Fahrleistung pro Jahr und der gewünschte Fahrerkreis.
Bei einer Schadensmeldung nach einem Unfall benötigt die Versicherung das Datum und den Ort des Unfalls, eine Beschreibung des Hergangs, die Daten aller Beteiligten (Name, Kennzeichen, Versicherung) und Fotos des Schadens.
Die elektronische Versicherungsbestätigung (eVB) ist ein 7-stelliger alphanumerischer Code, der den Versicherungsschutz für ein Fahrzeug belegt[4]. Ohne eVB-Nummer ist keine Zulassung beim Straßenverkehrsamt möglich — weder eine Neuzulassung noch eine Ummeldung oder ein Halterwechsel[9].
Die eVB-Nummer erhält man direkt vom Kfz-Versicherer, meist innerhalb weniger Minuten online. Die Daten werden in der Zentraldatenbank des GDV gespeichert und können von Behörden und Polizei abgerufen werden[9].
Die Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) muss bei jeder Fahrt mitgeführt werden — das ist gesetzlich vorgeschrieben[10]. Versicherungsdokumente wie Police oder Beitragsrechnung gehören nicht ins Auto, sondern sicher nach Hause.
Für Fahrten ins Ausland empfiehlt sich die Grüne Versicherungskarte (International Insurance Card). Sie ist kein Pflichtdokument innerhalb der EU, erleichtert aber die Schadensabwicklung vor Ort erheblich. Mehr dazu in unserem Artikel über Papiere, die man im Auto mitführen muss.
Die Versicherungskosten eines Autos hängen maßgeblich von der Typklasse ab[11]. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) stuft jedes Fahrzeugmodell jährlich in Typklassen ein — basierend auf Unfallhäufigkeit, Schadenshöhe und Diebstahlquote. Für 2026 gelten drei Skalen: Haftpflicht (Klassen 10–25), Teilkasko (10–33) und Vollkasko (10–34)[12].
| Modell | HP-Klasse | TK-Klasse | VK-Klasse | Ø Jahresbeitrag (HP+TK) |
|---|---|---|---|---|
| Dacia Sandero | 11 | 14 | 14 | ~350 € |
| VW Up / Skoda Citigo | 12 | 14 | 15 | ~380 € |
| Hyundai i10 | 12 | 13 | 14 | ~370 € |
| VW Golf 1.0 TSI | 14 | 17 | 18 | ~480 € |
| BMW 3er | 17 | 21 | 22 | ~650 € |
| Porsche 911 | 22 | 30 | 30 | ~1.200 €+ |
Quellen: checkalle.de, kfzpick.de[12][13]. Beiträge variieren je nach SF-Klasse, Region und Selbstbeteiligung.
Neben der Typklasse beeinflussen Regionalklasse, Schadenfreiheitsklasse, jährliche Fahrleistung, Stellplatz (Garage vs. Straße) und Fahrerkreis den Preis[11].
Der Dacia Sandero ist das günstigste Auto in der Versicherung — mit Typklasse 11 in der Haftpflicht und einem Jahresbeitrag ab rund 200 Euro[13]. Dicht dahinter liegen VW Up, Skoda Citigo und Seat Mii mit Typklasse 12. Für Fahranfänger ist der Hyundai i10 eine gute Wahl: In Teil- und Vollkasko zählt er zu den günstigsten Kleinwagen überhaupt[13].
Auch bei E-Autos gibt es günstige Modelle: Der Dacia Spring liegt in Typklasse 12 (Vollkasko) bei rund 500 Euro pro Jahr, der Renault Zoe bei etwa 550 Euro[12]. Mehr günstige Modelle finden Sie in unserem Ratgeber über Autos, die günstig in der Versicherung sind.
Oberklasse-Modelle, SUVs und Sportwagen landen regelmäßig in hohen Typklassen[11]. Der Porsche 911 führt mit Teilkasko-Typklasse 30, gefolgt vom Audi RS6 (TK 29) und BMW M3/M4 (TK 28)[12]. Mehr Motorleistung bedeutet statistisch höheres Unfallrisiko — und das spiegelt sich im Beitrag wider.
Auch in der Kompaktklasse gibt es Ausreißer: Der Kia Niro EV steht 2026 mit Teilkasko-Typklasse 26 überraschend hoch[11]. Wer die Details kennen will, findet in unserem Artikel über Autos, die teuer in der Versicherung sind, eine vollständige Aufschlüsselung.
Die richtige Versicherung hängt vor allem vom Alter und Restwert des Fahrzeugs ab[1]. Die Faustregel ist einfach: Je wertvoller das Auto, desto umfangreicher sollte der Schutz sein.
| Fahrzeugalter/-wert | Empfohlene Versicherung | Begründung |
|---|---|---|
| Neuwagen, < 3 Jahre | Vollkasko | Hoher Restwert, Leasingpflicht, Totalschaden wäre finanziell gravierend |
| 3–5 Jahre | Vollkasko oder Teilkasko | Abhängig vom Restwert; bei hoher SF-Klasse kann VK günstiger sein als TK[2] |
| 5–10 Jahre | Teilkasko | Schutz vor Hagel/Diebstahl noch sinnvoll, VK lohnt oft nicht mehr |
| > 10 Jahre / < 1.500 € Wert | Nur Haftpflicht | Kaskoprämie übersteigt schnell den Fahrzeugwert[1] |
Bei Gebrauchtwagen unter 1.500 Euro Wert rechnet sich eine Kaskoversicherung selten. Die Prämie übersteigt im Schadensfall schnell die Erstattung — nach Abzug der Selbstbeteiligung und Berücksichtigung des Zeitwerts bleibt oft wenig übrig[1].
Den Kaufpreis bei der Versicherung anzugeben ist nicht nötig. Relevant ist der aktuelle Marktwert (Wiederbeschaffungswert), nicht der Kaufpreis. Wer ein Auto mit günstigen Unterhaltskosten sucht, sollte auch die Versicherungskosten einkalkulieren.
Fahranfänger starten in der Schadenfreiheitsklasse 0 (SF 0) — das entspricht einem Beitragssatz zwischen 200 und 260 Prozent des Grundbeitrags[14]. Wer den Führerschein seit mindestens 3 Jahren besitzt, steigt mit SF ½ ein — der Beitragssatz liegt dann bei 65 bis 75 Prozent[15].
Und ja, das macht die Versicherung teuer. Ein Fahranfänger zahlt für denselben Golf locker das Doppelte bis Dreifache im Vergleich zu einem erfahrenen Fahrer mit SF 20[14]. Die Schadenfreiheitsklasse gilt für Haftpflicht und Vollkasko — bei der Teilkasko spielt sie keine Rolle[14].
Pro Jahr ohne Schaden steigt man um eine SF-Klasse auf. Von SF 0 auf SF 10 braucht es also mindestens 10 unfallfreie Jahre.
Die wirksamsten Spartipps für Fahranfänger:
Wer sich fragt, welche Versicherung 2 Autos für Anfänger nimmt, findet in unserem Ratgeber die passenden Anbieter.
Wer Autos gewerblich vermietet, braucht eine gewerbliche Kfz-Versicherung — die private Haftpflicht reicht nicht aus[3]. Gewerbliche Policen decken den wechselnden Fahrerkreis ab und sind auf höhere Laufleistungen ausgelegt.
Für private Autovermietung über Plattformen wie Turo oder Snappcar bieten die Plattformen meist eine eigene Haftpflicht- und Kaskoversicherung während der Mietdauer. Den privaten Kfz-Versicherer sollte man trotzdem vorab informieren — sonst riskiert man den Versicherungsschutz, wenn die gewerbliche Nutzung nicht im Vertrag erlaubt ist.
Fast alle großen Kfz-Versicherer bieten monatliche Zahlungsweise an — darunter Allianz, HUK-COBURG, ADAC und R+V[3]. Aber monatlich zahlen kostet mehr: Der Aufschlag gegenüber jährlicher Zahlung liegt je nach Anbieter bei 5 bis 10 Prozent.
Die günstigste Variante ist die jährliche Zahlung per Lastschrift. Wer das Budget schonen will, sollte trotzdem rechnen: 5 Prozent Aufschlag auf 590 Euro Vollkasko sind knapp 30 Euro Mehrkosten pro Jahr — für manche Haushalte ein vertretbarer Preis für die monatliche Planbarkeit.
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