Die drei zentralen Pkw-Marken der Mercedes-Benz Group AG sind Mercedes-Benz, Mercedes-AMG und Mercedes-Maybach. Ergänzend dazu gehört die Automarke Smart zu 50 Prozent über ein Joint-Venture mit dem chinesischen Geely-Konzern zum Markenportfolio. Frühere Sparten wie Daimler Truck (seit Ende 2021 als eigenständiges Börsenunternehmen abgespalten) oder Chrysler gehören hingegen nicht mehr zum Mercedes-Konzern.
Das Wichtigste:
Wer wissen möchte, welche Marken zu Mercedes gehören, muss zwischen den primären Pkw-Marken und den operativen Konzerngesellschaften unterscheiden. Sämtliche Pkw-Aktivitäten sind unter dem Dach der Muttergesellschaft Mercedes-Benz Group AG gebündelt. Die eigentliche Fahrzeugherstellung und der Vertrieb erfolgen über die Tochtergesellschaft Mercedes-Benz AG.
Innerhalb dieses Verbunds führt der Konzern drei Kernmarken, die unterschiedliche Marktsegmente bedienen:
| Marke | Ausrichtung & Charakter | Rechtliche Einbindung |
|---|---|---|
| Mercedes-Benz | Volumen- und Premium-Fahrzeuge (Pkw und Transporter) | Mercedes-Benz AG |
| Mercedes-AMG | High-Performance- und Sportwagen | Mercedes-AMG GmbH (100% Tochter der Mercedes-Benz AG) |
| Mercedes-Maybach | Exklusive Luxusfahrzeuge und Submarke | Mercedes-Benz AG |
Nach Angaben des ADAC zur Markenübersicht von Mercedes-Benz deckt der Konzern damit das gesamte Spektrum vom Premium-Pkw über Hochleistungsfahrzeuge bis hin zur absoluten Luxusklasse ab. Im Bereich des Zubehörs greifen Käufer für diese Modelle häufig auf hochwertige Mercedes Fußmatten zurück, um den Innenraum von Maybach- oder AMG-Fahrzeugen zu schützen. Bei den zukunftsweisenden Antrieben setzen die Entwickler verstärkt auf E-Auto Modelle mit hoher Reichweite, die unter der Submarke Mercedes-EQ gebündelt werden.
Mercedes-AMG ist die High-Performance- und Sportwagen-Marke der Mercedes-Benz Group AG. Das Unternehmen entstand ursprünglich 1967 als unabhängiger Entwicklungsbetrieb für Rennsportmotoren und wurde schrittweise von der damaligen Daimler-Benz AG übernommen. Seit 2005 ist die Mercedes-AMG GmbH eine hundertprozentige Tochtergesellschaft. Am Hauptsitz in Affalterbach entwickeln und fertigen Ingenieure eigenständige Fahrzeugmodelle wie den AMG GT sowie die sportlichen Topversionen der regulären Mercedes-Baureihen.
Mercedes-Maybach bildet die oberste Luxus-Submarke des Konzerns. Nachdem die Wiederbelebung der historischen Marke Maybach als eigenständige Stand-Alone-Marke Anfang der 2000er-Jahre eingestellt wurde, integrierte der Konzern Maybach Ende 2014 als exklusive Produktmarke. Unter diesem Namen entstehen besonders lang gebaute und aufwendig ausgestattete Chauffeurlimousinen sowie Luxus-SUVs auf Basis der S-Klasse und des GLS.
Der Aufbau des Konzerns basiert auf einer klaren Struktur mit einer Holding an der Spitze und operativen Tochtergesellschaften darunter. Die Dachgesellschaft bildet die börsennotierte Mercedes-Benz Group AG mit Sitz in Stuttgart.
| Konzernstufe | Gesellschaft | Hauptaufgaben |
|---|---|---|
| Holding / Dachgesellschaft | Mercedes-Benz Group AG | Strategische Konzernsteuerung, Finanzen, Governance |
| Operative Pkw- & Van-Sparte | Mercedes-Benz AG | Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Pkw und Transportern |
| Finanz- & Mobilitätsdienstleistungen | Mercedes-Benz Mobility AG | Leasing, Finanzierung, Versicherungen, Fleet Management |
Eine detaillierte Aufstellung der Konzern- und Firmenstruktur von Mercedes-Benz zeigt, wie die weltweiten Entwicklungs- und Produktionsstandorte rechtlich gegliedert sind. Bei der technischen Fahrzeugausstattung kommen in den Baureihen moderne Komponenten zum Einsatz, etwa Fahrzeuge mit Frontscheibenheizung für den Winterbetrieb. In der Wartung der Fahrzeugflotten spielen spezialisierte Filtertypen im Fahrzeug eine zentrale Rolle für die Langlebigkeit der Motoren.
Rechtlich gehören zur Mercedes-Benz Group AG neben den beiden großen Haupttöchtern (Mercedes-Benz AG und Mercedes-Benz Mobility AG inkl. der Mercedes-Benz Bank AG) zahlreiche nationale und internationale Vertriebs- und Produktionsgesellschaften. Dazu zählen unter anderem Fertigungswerke in Sindelfingen, Bremen und Rastatt sowie internationale Produktionsgesellschaften. Bekannte Beispiele für internationale Fertigungskooperationen sind Beijing Benz Automotive Co., Ltd. (BBAC) in China sowie Fujian Benz Automotive Co., Ltd. für Transporter.
Die Frage, ob Smart noch zu Mercedes gehört, lässt sich mit einem klaren "Ja, aber als Joint-Venture" beantworten. Smart ist heute keine reine, hundertprozentige Tochtermarke der Mercedes-Benz Group AG mehr, gehört aber weiterhin zur Hälfte zum Konzern.
Im Jahr 2020 gründeten die Mercedes-Benz AG und der chinesische Automobilkonzern Zhejiang Geely Holding Group ein globales 50/50-Joint-Venture namens Smart Automobile Co., Ltd. mit Sitz in Ningbo, China.
Für Autofahrer, die sich für kompakte Stadtfahrzeuge interessieren, bieten modernisierte Modelle verschiedene Antriebskonzepte. In der Übergangsphase zur reinen Elektromobilität erklären Vergleiche die unterschiedlichen Arten von Hybrid-Autos am Markt. Gewerbliche Kunden nutzen bei teilelektrischen Dienstwagen häufig die gesetzlichen Vorteile für Hybrid-Modelle mit 0,5-Prozent-Regelung, um Steuern bei der privaten Nutzung zu sparen.
Neben den vollkonsolidierten Kernmarken hält die Mercedes-Benz Group AG strategische Minderheits- und Kapitalbeteiligungen an anderen Unternehmen. Diese Firmen sind keine Mercedes-Marken im engeren Sinn, sondern eigenständige Partnergesellschaften:
Die Unterscheidung zwischen einer vollkonsolidierten Marke und einer reinen Aktienbeteiligung ist für das Verständnis der Konzernbilanz entscheidend. Beteiligungen wie Aston Martin nutzen zwar Mercedes-Technologie, agieren am Markt aber als eigenständige Marken.
Hinweis: Beteiligungsquoten an börsennotierten Unternehmen unterliegen Marktveränderungen. Die Anteile an der Daimler Truck Holding AG oder Aston Martin werden regelmäßig im Rahmen der Quartalsberichte angepasst.
In der Rennsportentwicklung dienen fortschrittliche Hybridsysteme als Technologieträger. Serienfahrzeuge profitieren von den Erkenntnissen über den Hybridantrieb bei Fahrzeugen, während Hochleistungsmotoren im Service exakt abgestimmte Bauteile wie Antriebsriemen im Motorraum benötigen.
Im Laufe der Unternehmensgeschichte hat sich der Konzern durch Fusionen, Umbenennungen und Verkäufe stark verändert. Einige bekannte Namen, die früher eng mit Mercedes verbunden waren, gehören heute nicht mehr dazu:
Nach Berichten zur Maybach- und Daimler-Fusionshistorie verdeutlicht diese Strukturreform die Fokussierung auf Kernmarken. Bei Fuhrparkentscheidungen achten Halter darauf, welche günstige Kfz-Versicherungsklassen für verschiedene Fahrzeugtypen gelten. Bei Nutzfahrzeugen oder Dienstwagen wird für optische Anpassungen und Werbezwecke auch Autofolie zur Folierung eingesetzt.
Man muss zwischen den Marken des Konzerns und den Eigentümern der AG unterscheiden. Die Marken gehören der Mercedes-Benz Group AG. Die AG selbst gehört ihren Aktionären. Zu den größten Einzelaktionären zählen chinesische Investoren (Tenaciou3 Prospect Investment Limited / Li Shufu sowie der staatliche BAIC-Konzern), das Staatsunternehmen Kuwait Investment Authority (KIA) sowie internationale institutionelle Investoren.
Wer tiefergehend wissen möchte, wem Mercedes-Benz heute gehört, findet auf der spezifischen Übersichtsseite alle Details zur aktuellen Aktionärsstruktur. Bei Familienfahrzeugen legen Käufer neben der Eigentümerstruktur vor allem Wert auf Sicherheitsausstattungen wie Isofix-Kindersitzbefestigungen, die in modernen Fahrzeugen Standard sind.
Zur Mercedes-Benz Group AG gehören im Pkw-Segment primär drei Direktmarken: Mercedes-Benz, Mercedes-AMG und Mercedes-Maybach. Hinzu kommt die Marke Smart, die zu 50 Prozent über ein Joint-Venture geführt wird.
Nein, weder BMW noch Audi gehören zu Mercedes. BMW ist ein eigenständiges, börsennotiertes Unternehmen (BMW AG). Audi gehört zum Volkswagen-Konzern (VW AG).
Der Name "Daimler" wurde im Rahmen der Konzernaufteilung abgelegt. Die Pkw-Sparte heißt seit Februar 2022 Mercedes-Benz Group AG, während die Nutzfahrzeugsparte als Daimler Truck Holding AG eigenständig an der Börse notiert ist.
Nein, Smart ist seit 2020 ein gleichberechtigtes 50/50-Joint-Venture zwischen der Mercedes-Benz AG und der Geely Holding Group. Das Design stammt von Mercedes, die Produktion und Technik von Geely.
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