Der 2027 BMW i3 ist eine vollelektrische Limousine auf der Neue-Klasse-Plattform mit 800-Volt-Architektur und Gen6-Batterie[1]. Der i3 50 xDrive leistet vorläufig 463 PS, lädt mit bis zu 400 kW und trägt eine 112-kWh-Batterie mit geschätzten 400+ Meilen EPA-Reichweite[2]. Die Weltpremiere findet am 18. März 2026 statt, der US-Verkaufsstart folgt 2027[1]. Geschätzter Einstiegspreis: rund $50.000[3].
| Spec | 2027 BMW i3 50 xDrive (vorl.) |
|---|---|
| Leistung | 463 PS / 476 lb-ft (vorläufig) |
| Batterie | 112 kWh, Gen6, zylindrische Zellen |
| Architektur | 800 Volt |
| Ladeleistung | bis 400 kW DC |
| Reichweite (est.) | 400+ Meilen EPA / 805+ km WLTP |
| Einstiegspreis (est.) | ~$50.000 |
| Weltpremiere | 18. März 2026 |
| US-Verkaufsstart | 2027 |
BMW bringt den i3 zunächst als i3 50 xDrive mit Dual-Motor-Allradantrieb auf den Markt. Weitere Varianten – vom günstigeren i3 40 bis zum elektrischen M3 – folgen schrittweise bis Ende 2027[1].
Die Marktstart-Version übernimmt das Dual-Motor-Setup des BMW iX3 50 xDrive: 463 PS und 476 lb-ft Drehmoment[1]. BMW betont allerdings, dass es sich um vorläufige Zahlen handelt – Änderungen vor Produktionsstart sind möglich[1]. Car and Driver schätzt den Einstiegspreis auf rund $50.000, was den i3 preislich zwischen dem aktuellen 3er (~$45.000) und dem i4 ($59.250) positioniert[3].
Serienmäßig an Bord: 800-Volt-Architektur mit 400 kW DC-Laden, die Soft-Stop-Rekuperationsfunktion und BMWs neues iDrive X Infotainmentsystem[1]. Der iX3 50 xDrive kostet etwa $60.000 – die Limousine dürfte also rund $10.000 darunter liegen.
BMWBlog erwartet, dass der i3 50 xDrive zwischen den späteren Varianten 40/40 xDrive und 50/50 xDrive eingeordnet wird[1]. Die i3-40-Modelle dürften Hinterradantrieb bekommen und den günstigeren Einstieg ermöglichen. Der i3 M60 xDrive als M-Performance-Variante soll vor dem vollelektrischen M3 (Codename ZA0) erscheinen, der Ende 2027 erwartet wird[1].
Ein Basis-i3 20 könnte in manchen Märkten angeboten werden, eine offizielle Bestätigung fehlt aber[1]. Wer sich generell für verschiedene Antriebsarten interessiert, erlebt hier BMWs bisher konsequenteste EV-Offensive.
| Variante | Antrieb | Leistung (est.) | Verfügbarkeit |
|---|---|---|---|
| i3 40 | RWD | TBA | Anfang 2027 |
| i3 40 xDrive | AWD | TBA | Anfang 2027 |
| i3 50 xDrive | AWD | 463 PS (vorl.) | Ende 2026 (EU) / 2027 (US) |
| i3 M60 xDrive | AWD | >463 PS | Nach Marktstart |
| Elektr. M3 (ZA0) | AWD | TBA (~630 PS est.) | Ende 2027 / Anfang 2028 |
Das Herzstück des i3 ist BMWs sechste Generation der eDrive-Technologie: neue Elektromotoren, zylindrische Rundzellen statt der bisherigen prismatischen Zellen und eine 800-Volt-Architektur, die 400 kW DC-Laden ermöglicht[1]. Die Gen6-Batterie liefert 20% höhere Energiedichte, 30% schnellere Ladezeiten und 25% mehr Reichweite gegenüber der aktuellen BMW-EV-Generation[4].
Car and Driver bestätigt eine 112-kWh-Batterie im Prototyp[2]. BMWBlog nennt für den iX3 einen Wert von 108,7 kWh[1] – die Diskrepanz könnte auf unterschiedliche Mess- oder Rundungsverfahren zurückgehen. In jedem Fall gehört dieses Akkupaket zu den größten im Segment der Elektrolimousinen. Zum Vergleich: Das Tesla Model 3 Long Range arbeitet mit einer deutlich kleineren Batterie und kommt auf 341 Meilen EPA-Reichweite[3].
Die vorläufigen 463 PS und 476 lb-ft (645 Nm) stammen aus dem identischen Dual-Motor-Paket des iX3 50 xDrive[1]. Aber der eigentliche Technologiesprung steckt in der Software. BMWs „Heart of Joy"-ECU bündelt Lenkung, Bremsen und Antrieb in einem einzigen zentralen Controller – mit Reaktionszeiten, die laut BMW zehnmal schneller arbeiten als bisherige Systeme[2].
Die Soft-Stop-Funktion übernimmt bis zu 98% aller Bremsvorgänge über Rekuperation[1]. Das Resultat: minimaler Verschleiß an Bremsbelägen und -scheiben und ein ruckfreier Stopp – BMW nennt es den „smoothest stopping process in the history of the 3 Series"[1]. Auch die Sensoren im Fahrzeug arbeiten mit der neuen ECU deutlich integrierter zusammen.
Car and Driver fuhr den i3 50 xDrive als getarnten Prototyp auf Schnee und Eis in Arjeplog, Schweden – BMWs Kältetestzentrum seit den 1970ern[2]. Die 19-Zoll-Räder trugen Hankook iON i*cept Winterreifen. Das Urteil? Gemischt.
Die guten Seiten zuerst: direkte Lenkung mit niedrigem Kraftaufwand, responsive Pedalreaktion und ein vorhersehbares Chassis[2]. Auf Schnee und Eis zeigte der i3 eine „playful persona", die seine geschätzten 2,3 Tonnen vergessen ließ. Die Kritik wiegt aber schwer. Car and Driver schreibt, der i3 habe es im Standardmodus „failed to capture the lithe and agile driving characteristics that have defined the 3-series for ages"[2].
Der Grund: das neue Software-Stack. Es arbeitet so konsequent, dass das Stabilitätssystem sich anfühlt wie „an anchor holding the car back"[2]. In Kurven bremst die Elektronik den Wagen spürbar ab. Heckausbrüche? Quasi ausgeschlossen. Erst im Sport-Modus mit komplett deaktiviertem ESC erwacht der sportliche Charakter. Dann lässt sich der i3 auf Eis kontrolliert driften – mit spürbarem Mehraufwand an der Lenkung und natürlicherem Lenkungsaufbau in Kurven[2].
BMW nennt kein Gewicht, aber C/D schätzt den i3 „a couple of hundred pounds lighter" als den iX3 (~5.300 lbs), also rund 5.000–5.100 lbs (ca. 2.270–2.315 kg)[2]. MotorTrend berichtet vom iX3-Prototyp, dass dieser mit seiner „virtual agility" einem M4 auf dem Handlingkurs „remarkably closely" folgen konnte – trotz Mehrgewicht und 25% weniger Leistung[5].
Ein wichtiger Kontext: Die Ingenieure zeigten sich laut C/D „keenly interested" am Fahrer-Feedback, und das Software-Tuning läuft noch[2]. Die finale Abstimmung dürfte spürbaren Einfluss auf das Ergebnis haben. (Zur Einordnung: Eis-Tests auf Winterreifen sind das härteste Terrain für Stabilitätssysteme – auf trockener Straße könnte der Eindruck anders ausfallen.)
Offizielle Reichweitenzahlen hat BMW noch nicht veröffentlicht. Aber die Datenlage erlaubt gut fundierte Schätzungen: Der iX3 50 xDrive kommt auf 805 km WLTP und geschätzte 400 Meilen EPA[1]. Da die Limousine tiefer liegt und aerodynamischer ist, sollte der i3 diese Werte übertreffen – „though probably not by much", so BMWBlog[1].
Car and Driver spricht von einem 112-kWh-Pack, das „good for an estimated 400 miles of EPA range" sei[2]. Frühe Berichte von BMWBlog nannten bis zu 900 km WLTP als möglich[4]. Realistisch dürften es 820–900 km WLTP und 400–420 Meilen EPA sein.
| Modell | Batterie | Reichweite WLTP | Reichweite EPA (est.) |
|---|---|---|---|
| 2027 BMW i3 50 xDrive | 112 kWh | 820–900 km (est.) | 400+ mi |
| 2027 BMW iX3 50 xDrive | 108,7 kWh | 805 km | 400 mi |
| 2026 BMW i4 eDrive40 | 83,9 kWh | 590 km | 278–333 mi |
| 2025 Tesla Model 3 LR AWD | ~75 kWh | 629 km | 341 mi |
Die Ladegeschwindigkeit ist ein klarer Vorteil: 400 kW DC bedeuten geschätzt 10–80% in rund 20–25 Minuten[1]. Das Tesla-Supercharger-Netz schafft maximal 250 kW. Wer wissen möchte, welche E-Autos die größte Reichweite haben, findet im i3 einen neuen Spitzenkandidaten.
Bis zur Weltpremiere am 18. März 2026 gibt es nur getarnte Prototypen und Teaser-Bilder[1]. Aber die Richtung ist klar: Das Design folgt der Vision Neue Klasse aus dem Jahr 2023.
Carscoops beschreibt die Seitenansicht als so markant, dass der i3 „could almost be mistaken for a high-performance M car"[6]. Schlanke LED-Scheinwerfer, tief integrierte Nieren, eingeklappte Türgriffe und aerodynamisch optimierte Felgen prägen das Erscheinungsbild. BMW selbst spricht von einem „clear, elegant, and timeless" Design mit Referenzen an Ikonen wie den E30, den 3.0 CSL und den 2002[4].
Im Innenraum setzt BMW auf das Panoramic-Vision-Display – ein 17,9-Zoll-Screen, der sich über die gesamte Windschutzscheibenbreite zieht[3]. Dazu kommt ein Head-Up-Display und das neue iDrive X als Betriebssystem. Anders als das Vision-Concept mit vier Sitzen wird der Serien-i3 ein konventioneller Fünfsitzer[4]. Ein Blick auf die verfügbaren Steuergeräte zeigt, wie fundamental BMWs „Heart of Joy"-Architektur die bisherige Steuergeräte-Landschaft vereinfacht.
Wie der i3 den Innenraum gegenüber dem BMW 2er positioniert, bleibt bis zur Enthüllung abzuwarten. Die Proportionen unterscheiden sich deutlich vom bisherigen Benzin-3er: flacher, breiter, aerodynamischer.
Der i3 greift direkt das Tesla Model 3 an – und übertrumpft es bei fast jedem technischen Wert. 800 Volt statt 400, 400 kW statt 250 kW Laden, 463 statt 346 PS, 400+ statt 341 Meilen EPA-Reichweite[2][3].
| Modell | Preis (est./MSRP) | Reichweite (EPA) | Leistung | Ladeleistung |
|---|---|---|---|---|
| 2027 BMW i3 50 xDrive | ~$50.000 | 400+ mi | 463 PS | 400 kW |
| 2025 Tesla Model 3 LR AWD | $42.490–$54.990 | 341 mi | 346 PS | 250 kW |
| 2026 BMW i4 eDrive40 | $59.250 | 278–333 mi | 335 PS | 200 kW |
| 2027 BMW iX3 50 xDrive | ~$60.000 | 400 mi | 463 PS | 400 kW |
Tesla kontert mit niedrigerem Einstiegspreis (ab $42.490) und dem etablierten Supercharger-Netzwerk[3]. Auch das Gewicht spricht für Tesla: rund 3.862 lbs gegen geschätzte 5.000+ lbs beim i3. Aber BMWs „Heart of Joy"-ECU kompensiert das Mehrgewicht laut MotorTrend durch „virtual agility"[5].
Gegenüber dem eigenen i4 ist der i3 eine Generation voraus: Neue Klasse (Gen6) gegen CLAR (Gen5). Mehr Reichweite, schnelleres Laden, modernere Software – und trotzdem rund $9.000 günstiger[3]. Der i4 dürfte noch parallel weiterverkauft werden, bis der i3 im Markt etabliert ist.
Der Vergleich mit dem Schwester-SUV iX3 ist einfacher: gleiche Technik, andere Karosserieform. Der i3 sitzt tiefer, ist leichter und aerodynamischer – das ergibt potenziell mehr Reichweite und agileres Handling[1]. Der iX3 bietet mehr Platz und Bodenfreiheit. Wer ein günstiges Auto im Unterhalt sucht, dürfte mit dem i3 langfristig gut fahren – die 98-%-Rekuperation schont Bremsen massiv.
Die Weltpremiere ist für den 18. März 2026 offiziell bestätigt[1]. BMW hat den Zeitplan klar kommuniziert:
Car and Drivers Prototype Drive bestätigt, dass das Software-Tuning noch läuft[2]. Die Ingenieure sammeln aktiv Fahrer-Feedback für die finale Abstimmung. Das lässt hoffen, dass die im Prototyp spürbare Zurückhaltung des Stabilitätssystems noch entschärft wird.
Wer sich für Assistenzsysteme im Auto interessiert, darf vom i3 eine neue Generation an Fahrhilfen erwarten – die zentrale „Heart of Joy"-ECU ermöglicht deutlich feiner abgestimmte Eingriffe als klassische Einzelsteuergeräte. Auch ein Auto-Abo könnte für Interessenten des i3 eine Alternative zum Kauf sein, sobald die Modellverfügbarkeit steigt.
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