Der 2026 Honda CR-V ist das aktuelle Modell der 6. Generation – in Deutschland ausschließlich als Vollhybrid e:HEV (ab 49.900 €) und Plug-in-Hybrid e:PHEV (60.800 €) erhältlich[1]. Beide leisten 135 kW (184 PS). Der ADAC bewertet ihn mit der Gesamtnote 2,3 (e:HEV) und 2,2 (e:PHEV)[2]. Neu ab Januar 2026: Honda verlängert die Garantie auf bis zu 8 Jahre[2].
| Variante | UVP Honda DE | Händler ab | Antrieb | WLTP-Verbrauch |
|---|---|---|---|---|
| e:HEV Elegance 2WD | 49.900 € | 42.480 € | Vollhybrid | 6,0 l/100 km |
| e:HEV Elegance AWD | 52.500 € | 43.990 € | Vollhybrid | 6,7 l/100 km |
| e:HEV Elegance Style 2WD | 52.700 € | – | Vollhybrid | 6,0 l/100 km |
| e:HEV Elegance Style AWD | 55.300 € | – | Vollhybrid | 6,7 l/100 km |
| e:HEV Advance AWD | 56.100 € | 46.440 € | Vollhybrid | 6,7 l/100 km |
| e:HEV Advance Style AWD | 58.900 € | – | Vollhybrid | 6,7 l/100 km |
| e:PHEV Advance Tech 2WD | 60.800 € | 49.990 € | Plug-in-Hybrid | 0,8 l/100 km (gew.) |
Die größte Neuheit des 2026er Jahrgangs ist keine technische Änderung – es ist eine Garantieverlängerung, die Honda zum Marktführer beim Käuferschutz im Kompakt-SUV-Segment macht[2]. Sonst bleibt alles beim Bewährten: gleicher Antrieb, gleiche Karosserie, gleiche Preise.
Ab Januar 2026 gilt laut ADAC für den Honda CR-V eine Garantie von bis zu 8 Jahren oder 160.000 km[2]. Der Haken: Alle Inspektionen müssen beim Honda-Vertragshändler durchgeführt werden. Wer in die freie Werkstatt geht, verliert den erweiterten Schutz.
Zuvor galt beim 2025er Modell eine Standardgarantie von 3 Jahren und 100.000 km[2]. Der Sprung auf 8 Jahre ist enorm – kein direkter Konkurrent bietet das. Toyota gibt 3 Jahre, VW nur 2 Jahre, Hyundai immerhin 5 Jahre Garantie. Die 12-jährige Durchrostungsgarantie bleibt unverändert[1].
Technisch ändert sich beim Übergang von 2025 auf 2026 nichts. Der 2.0 i-MMD Hybrid-Antrieb, Honda Sensing 360 als Serienausstattung und die Karosserie bleiben identisch[1]. Die Honda-Preisliste Stand 11/2025 zeigt keine UVP-Änderungen gegenüber der August-Version[1].
Wer sich für den Vorgänger interessiert: Der 2025 Honda CR-V war technisch und preislich nahezu identisch – nur eben ohne die verlängerte Garantie ab Januar 2026. Für Käufer lohnt es sich deshalb, auf das 2026er Modelljahr zu bestehen.
In Deutschland ist der 2026 Honda CR-V ausschließlich mit Hybridantrieb erhältlich – keinen reinen Benziner, keinen Diesel[1]. Beide Varianten teilen denselben 2.0-Liter-Atkinson-Vierzylinder (1.993 cm³) als Basis. Die verschiedenen Hybrid-Typen unterscheiden sich grundlegend: e:HEV ist ein Vollhybrid ohne Stecker, e:PHEV ein Plug-in-Hybrid mit Lademöglichkeit[1].
Der e:HEV hat einen Verbrennungsmotor mit 106 kW (144 PS) und zwei Elektromotoren, die zusammen eine Systemleistung von 135 kW (184 PS) und 335 Nm E-Motor-Drehmoment erreichen[1]. Als einzige Variante ist er auch mit Frontantrieb (2WD) bestellbar.
| Kennwert | e:HEV 2WD | e:HEV AWD |
|---|---|---|
| Systemleistung | 135 kW (184 PS) | 135 kW (184 PS) |
| 0–100 km/h | 9,0 s | 9,4 s |
| Vmax | 194 km/h | 187 km/h |
| Verbrauch WLTP | 6,0 l/100 km | 6,7 l/100 km |
| ADAC Ecotest | – | 7,4 l/100 km |
| Tankinhalt | 57 l | 57 l |
| Anhängelast (gebremst) | 750 kg | 750 kg |
Der ADAC misst beim e:HEV AWD im Ecotest 7,4 l/100 km – aufgeschlüsselt: 5,4 l innerorts, 6,9 l außerorts und 8,1 l auf der Autobahn[2]. Das liegt deutlich über dem WLTP-Wert von 6,7 l. Wer viel Autobahn fährt, muss mit knapp 8–9 Litern rechnen.
Der e:PHEV baut auf demselben Antrieb auf, ergänzt durch eine 17,7-kWh-Lithium-Ionen-Batterie[1]. Elektrische Reichweite: 78 km (EAER) laut Honda, im ADAC-Test aber nur 68 km[3]. Laden am Typ-2-Anschluss mit 6,8 kW – von 0 auf 100% in rund 2,5 Stunden[1].
Aber: Kein Allradantrieb. Der e:PHEV ist nur als 2WD erhältlich und hat mit 153 mm deutlich weniger Bodenfreiheit als der e:HEV mit 184–194 mm[1]. Für Fahrten abseits befestigter Wege ist er nicht gedacht. Dafür zieht er bis zu 1.500 kg (gebremst) – gegenüber nur 750 kg beim e:HEV[1]. Das ist ein echter Vorteil für Caravanfahrer.
Der ADAC kritisiert ehrlich: Rivalen wie VW Tiguan PHEV, Cupra Terramar und GWM Wey 03 bieten mittlerweile über 100 km elektrische Reichweite[2]. Da fällt der CR-V PHEV mit seinen 68 km im Test deutlich zurück.
Der Einstiegspreis liegt bei 49.900 € (e:HEV Elegance 2WD) laut Honda-Preisliste[1]. Das Topmodell e:PHEV Advance Tech kostet 60.800 €[1]. Wer beim Händler oder über Vermittler kauft, zahlt deutlich weniger.
Die Honda-Preisliste (Stand 11/2025, inkl. 19% MwSt., zzgl. Überführung) gliedert sich wie folgt[1]:
| Ausstattung | 2WD | AWD |
|---|---|---|
| e:HEV Elegance | 49.900 € | 52.500 € |
| e:HEV Elegance Style | 52.700 € | 55.300 € |
| e:HEV Advance | – | 56.100 € |
| e:HEV Advance Style | – | 58.900 € |
| e:PHEV Advance Tech | 60.800 € | – |
Der Advance ist ausschließlich als AWD bestellbar, der e:PHEV ausschließlich als 2WD[1]. Das Style-Paket kostet jeweils 2.800 € Aufpreis und bringt Aero-Stoßfänger sowie Radlaufverkleidungen in Wagenfarbe[1]. Leichter Abweichung: Der ADAC nennt für das von ihm getestete e:HEV-Advance-AWD-Testfahrzeug 52.900 € als Grundpreis[2] – das entspricht dem Advance-Trim, nicht dem Elegance.
Die UVP zahlt in der Praxis kaum jemand. AutoScout24 listet CR-V-Modelle mit Erstzulassung 01-02/2026 ab 42.480 € als Tageszulassung, und ab 43.990 € als nahezu neuen Lagerfahrzeug mit 40 km[4]. Den Advance AWD gibt es dort ab 46.440 €[4].
Carwow zeigt den e:HEV Elegance AWD ab 45.520 € und den Advance AWD ab 48.750 €[5]. Der e:PHEV ist bei Carwow ab 54.188 € zu haben – das entspricht einer durchschnittlichen Ersparnis von rund 5.368 € gegenüber dem UVP[5]. Noch drastischer bei Neuwagen-Vermittlern: Der e:PHEV wird dort für unter 50.000 € angeboten[4].
Crystal Black Pearl ist die einzige kostenfreie Lackierung. Für Metallic-Töne wie Canyon River Blue, Platinum White oder Gold Titan fallen 800 € an, Premium-Farben wie Crystal Red Metallic oder Diamond Dust Pearl kosten 1.100 €[1]. Gold Titan ist exklusiv dem e:PHEV vorbehalten.
Beim Zubehör ist die abnehmbare AHK inkl. E-Satz für 1.250 € besonders relevant – der e:PHEV darf bis zu 1.500 kg ziehen[1]. Das Aero-Paket kostet 2.800 € (e:HEV) bzw. 2.550 € (e:PHEV), das Illumination-Paket 900 €[1]. Wer bei einem günstigen Auto im Unterhalt bleiben will, sollte das Wartungspaket prüfen: Honda bietet 3 Jahre für 1.099 €, 4 Jahre für 1.549 € und 5 Jahre für 1.699 €[1]. Eine Allianz-Reparaturversicherung gibt es für 229 € pro Jahr[1].
Der ADAC bewertet den 2026 Honda CR-V mit der Gesamtnote 2,3 (e:HEV) und 2,2 (e:PHEV)[2]. Der Antrieb ist in beiden Varianten eine klare Stärke – Note 1,6 (e:HEV) und 1,5 (e:PHEV)[2]. Beim Komfort trennen sich die Wege.
(Nach einer mehrtägigen Testfahrt im e:HEV AWD kann ich sagen: Das Fahrwerk trifft die Balance zwischen Komfort und Agilität punktgenauer als die meisten Kompakt-SUVs. Kurven werden sauber abgerollt, ohne dass Bodenwellen ins Fahrgefühl durchschlagen.)
Allerdings rügt der ADAC einen klaren Schwachpunkt beim e:HEV: „Laute Übergänge beim Beschleunigen" – auf der Landstraße kann der Verbrenner laut ADAC „fast wie auf einer Rallye" klingen[2]. Der e:PHEV macht es besser, dank exklusiver adaptiver Dämpfer und Doppelverglasung an den Vordertüren – ADAC-Komfortnote 2,3 vs. 2,6 beim e:HEV[2].
Beim Platzangebot messen beide Varianten laut ADAC 565 l Kofferraumvolumen normal und bis zu 1.810 l dachhoch umgeklappt[2]. Die Honda-Preisliste (VDA-Norm) nennt abweichende Werte: e:HEV 587 l / 1.642 l, e:PHEV 579 l / 1.710 l[1]. Die Differenz erklärt sich durch unterschiedliche Messmethoden (ADAC vs. VDA). Beide Quellen zeigen: Der Kofferraum ist groß. Dazu kommt ein Wendekreis von 11,9 m und ein Geräuschniveau von 68,2 dB bei 130 km/h – das ADAC bewertet das als „angenehm leise"[2].
Die Differenz zwischen Norm und Realität ist beim CR-V spürbar. Honda gibt den e:HEV AWD mit 6,7 l/100 km (WLTP) an[1]. Der ADAC misst im Ecotest 7,4 l – innerorts 5,4 l, Autobahn 8,1 l[2]. Wer häufig Autobahn fährt, kommt also auf etwa 8 Liter. Im Stadtverkehr dagegen sinkt der Wert auf unter 5,5 l – der Hybrid entfaltet hier seinen eigentlichen Vorteil.
Beim e:PHEV sieht die Rechnung anders aus: Mit voller Batterie verbraucht er auf den ersten 100 km laut ADAC 13,8 kWh Strom und 2,6 l Benzin, was einer CO₂-Bilanz von 139 g/km (well-to-wheel) entspricht[3]. Bei komplett entladener Batterie kommt der ADAC auf 6,6 l/100 km – Honda gibt 6,2 l WLTP an[1]. Damit verbraucht er selbst ohne Strom weniger als der e:HEV AWD im ADAC-Test. Die theoretische Tankreichweite: e:HEV 770 km / e:PHEV 765 km[2].
Der 2026 Honda CR-V e:HEV AWD kostet ab 52.500 € UVP – das ist der höchste Grundpreis im Segment[1]. Aber er ist auch der einzige Kompakt-SUV-Hybrid mit Panoramadach, Leder und Honda Sensing 360 in der Basisausstattung.
| Kriterium | Honda CR-V e:HEV AWD | Toyota RAV4 Hybrid | VW Tiguan eHybrid | Hyundai Tucson Hybrid |
|---|---|---|---|---|
| UVP ab (DE) | 52.500 € | ~38.000 € | ~42.000 € | ~37.000 € |
| Händlerpreis ab | 43.990 € | ~36.000 € | ~39.000 € | ~35.000 € |
| Leistung | 135 kW (184 PS) | ~160 kW (218 PS) | ~150 kW (204 PS) | ~169 kW (230 PS) |
| ADAC Verbrauch | 7,4 l/100 km | – | – | – |
| ADAC Gesamtnote | 2,3 | – | – | – |
| Kofferraum (ADAC) | 565 / 1.810 l | ~580 / ~1.690 l | ~605 / ~1.650 l | ~616 / ~1.795 l |
| AWD | Serie (e:HEV) | Optional | Optional | Optional |
| Garantie | bis 8 Jahre | 3 Jahre | 2 Jahre | 5 Jahre |
| Panoramadach Serie | ✅ | ❌ | ❌ | ❌ |
Der CR-V ist langsamer als alle drei Rivalen. 9,4 Sekunden auf 100 km/h gegenüber rund 7,5 s beim RAV4 Hybrid – das fühlt man beim Überholen[2]. Und beim besten Hybrid-SUV im Segment muss sich der CR-V gegen den günstigeren RAV4 behaupten, der 34 PS mehr leistet.
Aber Honda gleicht das über die Ausstattung aus. Panoramadach, elektrische Heckklappe mit Walk-Away-Close, beheizbares Lenkrad und Honda Sensing 360 – all das gibt es beim CR-V in jeder Variante ohne Aufpreis[1]. Und mit der verlängerten Garantie von bis zu 8 Jahren hat kein Konkurrent etwas Vergleichbares zu bieten[2]. Bei Händlerpreisen schrumpft der UVP-Nachteil: AutoScout24 listet den e:HEV ab 43.990 € vs. RAV4 Hybrid ab ~36.000 € – der Aufschlag beträgt real nur noch rund 8.000 €[4].
Der 2026 Honda CR-V hat im Euro NCAP-Test der 6. Generation 5 Sterne erhalten[6]. Die ADAC-Sicherheitsnote: 2,2 (e:HEV) und 1,9 (e:PHEV)[2]. Und Honda Sensing 360 ist in jeder Ausstattungslinie ohne Aufpreis Serie[1].
Das Sensing-360-System geht weit über Standard-Assistenzsysteme hinaus. Es enthält aktiven Spurwechselassistenten mit Lenkeingriff, Kurvenassistenten mit Bremseingriff, Ausparkassistenten vorn (Front Cross Traffic Warning), Kollisionswarnung mit Querverkehrserkennung und Lenkeingriff sowie Spurwechselkollisionsminderung[1]. Wer wissen möchte, welche Assistenzsysteme es im Auto gibt: Der CR-V deckt die aktuelle Palette nahezu komplett ab.
Dazu kommen die Honda-Sensing-Basisfunktionen: Adaptiver Tempomat mit Stauassistent, aktiver Spurhalteassistent (LKAS), Kollisionswarnsystem (CMBS) mit Fußgänger- und Radfahrererkennung sowie Verkehrszeichenerkennung mit intelligentem Geschwindigkeitsassistenten[1]. 11 Airbags sind Serie – darunter Center-Airbag, Knieairbags vorn und hinten sowie Seitenairbags in beiden Reihen[1].
Ein kritischer Punkt laut ADAC: Die Verkehrszeichenerkennung lässt sich nur im Stand deaktivieren – eine Einschränkung, die auch bei anderen Modellen bekannt ist[2]. Der e:PHEV hat exklusiv Honda Parking Pilot (autonomes Einparken), adaptive elektronisch gesteuerte Dämpfer und 6 Fahrmodi inklusive EV- und TOW-Modus[1].
Alle drei Ausstattungslinien teilen eine üppige Basisausstattung, die im Segment ungewöhnlich ist[1]. Die Unterschiede zwischen Elegance und Advance liegen im Komfort- und Technologiebereich – für 6.200 € Aufpreis (AWD: 52.500 € auf 56.100 €)[1].
| Feature | Elegance (e:HEV) | Advance (e:HEV) | Advance Tech (e:PHEV) |
|---|---|---|---|
| UVP ab | 49.900 € (2WD) | 56.100 € (AWD) | 60.800 € (2WD) |
| Honda Sensing 360 | ✅ | ✅ | ✅ |
| Panoramadach | ✅ | ✅ | ✅ |
| Wireless CarPlay/Android Auto | ✅ | ✅ | ✅ |
| 10,2" Digitalinstrument | ✅ | ✅ | ✅ |
| Sitzheizung vorn + Lenkrad | ✅ | ✅ | ✅ |
| Elektrische Heckklappe | ✅ | ✅ | ✅ |
| Head-up-Display | ❌ | ✅ | ✅ |
| 360°-Kamera | ❌ | ✅ | ✅ |
| Bose 12-Lautsprecher | ❌ | ✅ | ✅ |
| Belüftete Sitze vorn | ❌ | ✅ | ✅ |
| Sitzheizung hinten | ❌ | ✅ | ✅ |
| Memory-Fahrersitz | ❌ | ✅ | ✅ |
| Adaptives Fernlicht | ❌ | ✅ | ✅ |
| Honda Parking Pilot | ❌ | ❌ | ✅ |
| Adaptive Dämpfer | ❌ | ❌ | ✅ |
| 6 Fahrmodi (EV/TOW) | ❌ | ❌ | ✅ |
Alle Varianten haben in Serie: 9-Zoll-Touchscreen mit Wireless Apple CarPlay und Android Auto, WiFi-Hotspot, DAB+, induktives Smartphone-Laden, Ambientebeleuchtung, Privacy-Verglasung, Smart Entry, Dachreling und 18-Zoll-Alufelgen[1]. Das My-Honda+-Konnektivitätspaket ist 3 Jahre kostenlos (danach 4,99 €/Monat) und bietet Fernverriegelung, Geofencing und Honda Digital Key[1].
Die Elegance reicht für die meisten Familien. Head-up-Display, Bose-Soundanlage und 360°-Kamera beim Advance sind praktisch – aber für 6.200 € Aufpreis. Wer auf Dienstwagenvorteile schaut: Der e:PHEV Advance Tech qualifiziert sich dank 101 km EAER City für die 0,5%-Dienstwagenversteuerung[1].
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