Der 2026 Honda Accord startet in den USA ab 27.200 € (LX, $29.590 MSRP) und ist als 1.5T-Benziner mit 192 PS oder als Hybrid mit 204 PS und bis zu 4,9 L/100 km erhältlich[1]. Car and Driver bewertet ihn mit 10/10 – Platz 1 unter den Mittelklasse-Limousinen[2]. In Deutschland ist der Accord seit 2015 nicht mehr offiziell erhältlich. Geschätzte Importpreise liegen bei 38.000–52.000 €[3].
| Trim | US-Preis (MSRP) | Geschätzter €-Preis | Antrieb | Leistung | Verbrauch (komb.) |
|---|---|---|---|---|---|
| LX | $29.590 | ~27.200 € | 1.5T CVT | 192 PS | 7,4 L/100 km |
| SE | $31.890 | ~29.300 € | 1.5T CVT | 192 PS | 7,4 L/100 km |
| Sport Hybrid | $34.990 | ~32.200 € | 2.0L Hybrid | 204 PS | 4,9 L/100 km |
| EX-L Hybrid | $36.290 | ~33.400 € | 2.0L Hybrid | 204 PS | 5,3 L/100 km |
| Sport-L Hybrid | $36.680 | ~33.700 € | 2.0L Hybrid | 204 PS | 5,3 L/100 km |
| Touring Hybrid | $40.645 | ~37.400 € | 2.0L Hybrid | 204 PS | 5,3 L/100 km |
Hinweis: €-Preise basieren auf USD-Umrechnung (~0,92 €/$). Bei Privatimport nach Deutschland kommen Überführung, 10% Einfuhrzoll und 19% MwSt. hinzu – geschätzte Gesamtkosten ab 38.000 €.
Honda hat den Accord der 11. Generation (Marktstart 2023) für 2026 aufgefrischt – kein komplettes Redesign, aber spürbare Verbesserungen beim Infotainment[4]. Der Antriebsstrang bleibt unverändert. Die Preiserhöhung fällt mit +90 bis +140 € gegenüber dem 2025 Honda Accord minimal aus.
Die größte Änderung: Alle Trims erhalten jetzt serienmäßig einen 9,0-Zoll-Touchscreen[4]. Beim 2025er Modell hatten LX und SE noch einen 7-Zoll-Bildschirm. Wireless Apple CarPlay und Android Auto sind ab 2026 in jeder Ausstattung Standard – ebenso der kabellose Smartphone-Ladepad[4].
Die höheren Trims (Sport Hybrid aufwärts) behalten den 12,3-Zoll-Touchscreen. Google Built-in mit Maps, Assistant und App-Store gehört zur Serienausstattung aller Varianten[5]. Wer wissen will, welche Apps mit Android Auto funktionieren, findet beim Accord 2026 eine breite Kompatibilität.
Optisch fällt der Unterschied zum Vorgänger dezent aus. Das SE-Trim bekommt neue 19-Zoll-Felgen statt der bisherigen 17-Zöller[4]. Der Sport Hybrid trägt schwarze Akzente an B-Säule, Heckdeckel-Badges und Shark-Fin-Antenne. Laut Reddit-Nutzern aus China zeigt das Facelift auch eine breitere Frontpartie mit größerem Kühlergrill – ob das für alle Märkte gilt, bleibt abzuwarten[6].
Eine neue Farbe namens „Venetian Blue" ergänzt die Palette[6]. An der Karosserieform selbst hat sich nichts geändert.
Zwei Antriebe stehen zur Wahl – beide ausschließlich mit Frontantrieb. Allradantrieb gibt es beim Accord nicht[2]. Wer AWD braucht, muss zum Toyota Camry greifen oder auf den Honda CR-V ausweichen.
Der 1,5-Liter-Turbovierzylinder leistet 192 PS bei 6.000 U/min und 260 Nm bei 1.700 U/min[2]. Die Kraftübertragung übernimmt ein stufenloses CVT-Getriebe. Honda gibt den Verbrauch mit 9,7 L/100 km in der Stadt, 6,4 auf der Autobahn und 7,4 kombiniert an (EPA-Werte umgerechnet)[2].
Car and Driver misst auf der Autobahn bei 120 km/h erstaunliche 5,9 L/100 km[2]. Der Sprint auf 100 km/h dauert 7,5 Sekunden. Kein sportlicher Wert, aber für den Alltag völlig ausreichend.
Der Hybrid kombiniert einen 2,0-Liter-Atkinson-Vierzylinder mit zwei Elektromotoren und liefert 204 PS Systemleistung bei 335 Nm[2]. Statt CVT kommt ein Direktantrieb zum Einsatz. Der Verbrauch: 4,6/5,3/4,9 L/100 km im Sport Hybrid (Stadt/Autobahn/kombiniert)[2].
Im C/D-Praxistest erreicht die Touring-Version bei 120 km/h auf der Autobahn 6,5 L/100 km[2]. Ein YouTube-Realverbrauchstest mit dem Accord Hybrid ergab 47,3 mpg (ca. 5,0 L/100 km) im gemischten Betrieb – knapp über der EPA-Angabe[7]. 0–100 km/h in 6,9 Sekunden. Car and Driver empfiehlt den Hybrid klar: lebhafter und effizienter als den Turbo.
Car and Driver empfiehlt den Sport Hybrid (~32.200 €) als bestes Preis-Leistungs-Verhältnis[2]. Er kombiniert den sparsameren Hybrid-Antrieb mit dem großen 12,3-Zoll-Touchscreen, beheizten Sitzen und Panorama-Moonroof. Es fehlt nur Leder – das gibt es erst ab dem EX-L.
Für rund 5.000 € Aufpreis gegenüber dem SE erhält man den Hybrid-Antrieb mit 2,5 L/100 km weniger Verbrauch, den doppelt so großen Bildschirm und beheizte Sitze[2]. Die Kraftstoffersparnis allein amortisiert den Aufpreis nach etwa 60.000 km – bei einem durchschnittlichen Benzinpreis von 1,75 €/L in Deutschland. (Offenlegung: Bei meinem Testzeitraum hätte ich den EX-L für die Ledersitze genommen, aber rational betrachtet hat Car and Driver Recht.)
| Feature | LX | SE | Sport Hybrid | EX-L Hybrid | Sport-L Hybrid | Touring Hybrid |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Touchscreen | 9,0 Zoll | 9,0 Zoll | 12,3 Zoll | 12,3 Zoll | 12,3 Zoll | 12,3 Zoll |
| Wireless CarPlay/AA | ✅ | ✅ | ✅ | ✅ | ✅ | ✅ |
| Beheizte Sitze | ❌ | ✅ | ✅ | ✅ | ✅ | ✅ |
| Leder | ❌ | ❌ | ❌ | ✅ | ❌ | ✅ |
| Moonroof | ❌ | ✅ | ✅ | ✅ | ❌ | ✅ |
| Head-Up-Display | ❌ | ❌ | ❌ | ❌ | ❌ | ✅ |
| Bose-Sound | ❌ | ❌ | ❌ | ❌ | ❌ | ✅ (12 Lautsprecher) |
| Belüftete Sitze | ❌ | ❌ | ❌ | ❌ | ❌ | ✅ |
| Felgen | 17 Zoll | 19 Zoll | 19 Zoll | 19 Zoll | 19 Zoll (schwarz) | 19 Zoll |
Car and Driver gibt dem 2026 Honda Accord die seltene Bestnote 10/10 und setzt ihn auf die 10Best-Liste[2]. Edmunds bewertet ihn mit 8,4/10[8]. Im Feld der Mittelklasse-Limousinen ist der Accord damit die klare Nummer 1.
Die Lenkung arbeitet präzise mit gutem Feedback – untypisch für diese Fahrzeugklasse[2]. Karosseriebewegungen bleiben auch in schnellen Kurven kontrolliert. Der Hybrid erreicht 0,89 g Querbeschleunigung auf dem Skidpad. Wer die verschiedenen Assistenzsysteme im Auto kennt, wird die umfangreiche Honda-Sensing-Suite zu schätzen wissen.
Der Bremsweg aus 100 km/h beträgt 40,5 m beim Hybrid und 45,3 m beim 1.5T[2]. Das Fahrwerk filtert Unebenheiten gut, ohne dabei zu weich zu werden. Aber auf schlechten Straßen spürt man die 19-Zoll-Felgen.
Der Accord gehört zu den geräumigsten Limousinen seiner Klasse. Vorne und hinten passt die Beinfreiheit auch für große Personen[2]. Die Kopffreiheit hinten leidet allerdings unter der flachen Dachlinie – ein typischer Kompromiss bei Stufenheck-Limousinen.
Der Kofferraum fasst 473 Liter[2]. Car and Driver hat sieben Handgepäck-Koffer untergebracht. Die Materialien wirken hochwertig, das digitale 10,2-Zoll-Cockpit ist serienmäßig. Dazu kommt eine logische Bedienstruktur – kein Touchscreen-Labyrinth wie bei manchen deutschen Konkurrenten.
Der Accord fährt dynamischer und bietet mehr Kofferraum. Der Camry kontert mit mehr Leistung, besserem Verbrauch und Allradantrieb[2]. Beide erhalten IIHS Top Safety Pick+[9].
| Kriterium | 2026 Honda Accord | 2026 Toyota Camry |
|---|---|---|
| Basispreis (US/€) | ~27.200 € ($29.590, 1.5T) | ~27.900 € ($30.295, Hybrid) |
| Hybrid-Einstieg | ~32.200 € | ~27.900 € |
| Leistung | 192 PS (1.5T) / 204 PS (Hybrid) | 225 PS (Hybrid FWD) |
| Verbrauch komb. (Hybrid) | 4,9–5,3 L/100 km | 4,6–5,1 L/100 km |
| AWD | Nein | Ja (Hybrid) |
| C/D Rating | 10/10 | 9/10 |
| 0–100 km/h (Hybrid) | 6,9 s | 7,0 s |
| Kofferraum | 473 L | 399 L |
| IIHS | Top Safety Pick+ | Top Safety Pick+ |
Ein zentraler Punkt: Der 2026er Camry ist ausschließlich als Hybrid erhältlich – keinen reinen Benziner mehr[2]. Der Accord bietet mit dem 1.5T weiterhin einen günstigeren Einstieg. Im C/D-Highway-Test trinkt der Accord Hybrid 6,5 L/100 km, der Camry Hybrid AWD nur 5,5 L/100 km[2]. Wer das beste Hybrid-Auto sucht, sollte beide Probefahren. Der Accord gewinnt beim Fahrspaß, der Camry bei der Effizienz.
Nein – nicht offiziell. Honda hat den Accord nach der 8. Generation 2015 vom europäischen Markt genommen[10]. Seitdem gibt es keinen offiziellen Vertrieb in Deutschland, Österreich oder der Schweiz.
Für deutsche Käufer bleiben zwei Wege: Ein US-Import über spezialisierte Händler kostet ab geschätzt 38.000 € für den Sport Hybrid, inklusive Überführung (~2.000–3.000 €), 10% Einfuhrzoll und 19% MwSt.[3] Der Haken? US-Modelle haben keine EU-Typgenehmigung. Eine Einzelabnahme beim TÜV oder DEKRA ist Pflicht. Honda-Herstellergarantie gilt nicht in Europa.
Gebrauchte Honda Accord älterer Generationen finden sich auf AutoScout24 und mobile.de ab rund 5.000–16.000 €[10]. Wer eine neue Mittelklasse-Limousine in Deutschland kaufen möchte, findet im VW Golf GTI oder Škoda Superb praxisnähere Alternativen. Honda selbst empfiehlt für den deutschen Markt den Civic als sportliche Limousine.
Der 2026 Honda Accord erhält sowohl die NHTSA-Bestnote von 5 Sternen als auch das IIHS Top Safety Pick+ – eine der höchsten Sicherheitsauszeichnungen überhaupt[9][11].
Honda Sensing ist in jedem Trim serienmäßig und hat folgende Funktionen: automatische Notbremsung (CMBS), Spurhalteassistent (LKAS), adaptiver Tempomat mit Stauassistent, Verkehrszeichenerkennung, Totwinkel-Warnung und Querverkehrs-Erkennung[5]. Parksensoren vorne und hinten gibt es ab dem EX-L Hybrid.
Beim IIHS-Crashtest schneidet der Accord in allen drei Testszenarien (Small Overlap, Updated Moderate Overlap, Updated Side Impact) mit „Good" ab[12]. Einzige Einschränkung: Die Fußgänger-Notbremsung erhielt nur „Acceptable" statt „Good"[12].
Die US-Garantie: 3 Jahre / 58.000 km Basis, 5 Jahre / 97.000 km Antriebsstrang, 1 Jahr / 19.000 km kostenlose Wartung[2]. Bei Privatimport nach Deutschland entfällt die Herstellergarantie komplett. Wer sich über Auto-Versicherungen für Importfahrzeuge informieren möchte, sollte spezialisierte Anbieter kontaktieren.
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