Der 2026 BMW i5 startet als eDrive40 Limousine ab 70.900 € in Deutschland[1]. Drei Varianten sind verfügbar: eDrive40 (340 PS, Hinterrad), xDrive40 (394 PS, Allrad) und M60 xDrive (601 PS, Allrad). Neu für das Modelljahr 2026: bis zu 47 km mehr Reichweite, Harman Kardon serienmäßig und Frozen Portimao Blue als neue Lackierung[2]. Limousine und Touring sind bei allen Varianten bestellbar.
| Modell | Leistung | Reichweite WLTP | Preis ab (UVP) |
|---|---|---|---|
| i5 eDrive40 Limousine | 250 kW (340 PS) | bis 582 km | 70.900 € |
| i5 xDrive40 Limousine | 290 kW (394 PS) | bis 539 km | 77.300 € |
| i5 M60 xDrive Limousine | 442 kW (601 PS) | bis 516 km | ~99.500 € |
| i5 eDrive40 Touring | 250 kW (340 PS) | bis 455 km | 72.200 € |
| i5 M60 xDrive Touring | 442 kW (601 PS) | bis 415 km | 101.500 € |
Quellen: BMW.de, ADAC[1][3]
Der 2026 BMW i5 leistet je nach Variante zwischen 340 und 601 PS, nutzt eine 81,2-kWh-Batterie und lädt mit bis zu 205 kW Gleichstrom in 30 Minuten von 10 auf 80%. Gegenüber dem Vorgänger-Modelljahr stieg die Reichweite beim eDrive40 um bis zu 47 km[1][3].
| Merkmal | eDrive40 | xDrive40 | M60 xDrive |
|---|---|---|---|
| Leistung (kW / PS) | 250 / 340 | 290 / 394 | 442 / 601 |
| Drehmoment | 400 Nm (Boost: 430 Nm) | 590 Nm | 795 Nm |
| 0–100 km/h | 6,0 s | 5,4 s | 3,8 s |
| Höchstgeschwindigkeit | 193 km/h | 215 km/h | 230 km/h |
| Antriebsart | Hinterrad | Allrad | Allrad |
| Batterie (netto) | 81,2 kWh | 81,2 kWh | 81,2 kWh |
| Reichweite WLTP (Limo) | bis 582 km | bis 539 km | bis 516 km |
| DC-Laden max. | 205 kW | 205 kW | 205 kW |
| 10–80% DC | 30 min | 30 min | 30 min |
| Verbrauch WLTP | 17,9 kWh/100 km | 18,8 kWh/100 km | 19,4–19,5 kWh/100 km |
Quellen: BMW.de (Technische Daten), ADAC Test[1][3]
Alle drei Varianten teilen sich die gleiche 81,2-kWh-Batterie — der Reichweitenunterschied entsteht ausschließlich durch Gewicht, Antriebsart und Verbrauch. BMW verbaut dabei keine Permanentmagnete mit Seltenen Erden: Die stromerregte Synchronmaschine ist ressourcenschonender als die meisten Konkurrenzantriebe[1].
Unter der Haube arbeitet ein 1-Gang-Reduktionsgetriebe mit 400-Volt-Architektur[3]. Der eDrive40 treibt ausschließlich die Hinterräder an — ein Konzept, das BMW-typische Fahrdynamik ermöglicht. Die beiden xDrive-Varianten verteilen das Drehmoment stufenlos zwischen Vorder- und Hinterachse.
Wer spontan Leistung braucht, zieht am Lenkrad-Paddel: Die Boost-Funktion liefert kurzzeitig 430 Nm statt 400 Nm beim eDrive40[3]. Drei Rekuperationsstufen stehen zur Wahl — adaptiv, mittel und stark. In der niedrigsten Stufe segelt der i5 ohne Verzögerung. Die stärkste Stufe ermöglicht One-Pedal-Driving bis zum Stillstand[1].
Im ADAC Ecotest erreicht der eDrive40 einen realen Verbrauch von 19,1 kWh/100 km[4]. Das ergibt eine praxisnahe Reichweite von gut 500 km — ein starker Wert für die Oberklasse. Auf der Autobahn bei konstant 130 km/h sinkt die reale Reichweite auf etwa 365–400 km, bei sportlicher Fahrweise auf rund 330 km[5][6].
Der Max-Range-Mode begrenzt das Tempo auf 90 km/h und steigert die Restreichweite um bis zu 25%[1]. Praktisch auf den letzten Kilometern zur Ladesäule. DC-Laden erreicht maximal 205 kW, die Ladekurve bleibt bis ca. 50% SoC stabil. AC-Laden erfolgt serienmäßig mit 11 kW — optional 22 kW für dreiphasiges Laden zu Hause[3].
Die Wärmepumpe ist bei allen i5-Varianten Serie[1]. Sie reduziert den Reichweitenverlust im Winter um bis zu 30%. Der Cw-Wert von 0,23 gehört zu den besten in der Oberklasse und trägt zum niedrigen Autobahnverbrauch bei[3]. Wer wissen will, welche E-Autos die größte Reichweite bieten: Der i5 spielt in der Spitzengruppe mit.
Mit 5.060 mm Länge überschreitet der i5 die Fünf-Meter-Marke deutlich — er ist damit größer als seine Vorgänger und größer als der Mercedes EQE[1]. Breite: 1.900 mm, Höhe: 1.515 mm, Radstand: 2.995 mm[3].
Der Kofferraum fasst bei der Limousine 490 Liter (ADAC-Messung: 415 l aufgrund der schmalen Öffnung)[1]. Der Haken? Die Touring-Variante bietet 570 bis 1.700 Liter — ein enormer Unterschied, der den Kombi für Familien und Langstrecken-Pendler zur besseren Wahl macht.
Das Leergewicht liegt beim eDrive40 bei 2.195 kg[1]. Die Zuladung beträgt 545 kg, die gebremste Anhängelast 1.500 kg — für einen Wohnwagen der Kompaktklasse reicht das. Im Fond sitzt man bis etwa 1,90 m Körpergröße bequem, der breite Mitteltunnel schränkt den Mittelplatz aber ein[1].
Die UVP des 2026 BMW i5 reicht von 70.900 € (eDrive40 Limousine) bis 101.500 € (M60 xDrive Touring). Allerdings liegen die tatsächlichen Kaufpreise dank hoher Händlerrabatte deutlich darunter — auf carwow beginnen Barkauf-Angebote bei ca. 51.271 €[7].
| Modell | UVP Limousine | UVP Touring |
|---|---|---|
| i5 eDrive40 | 70.900 € | 72.200 € |
| i5 xDrive40 | 77.300 € | 77.600 € |
| i5 M60 xDrive | ~99.500 € | 101.500 € |
Quellen: BMW.de Preisliste, ADAC[1][3]
Die Serienausstattung des i5 ist für die Klasse großzügig: BMW Live Cockpit Professional mit 14,9-Zoll Curved Display, Wärmepumpe, Hinterachs-Luftfederung und ab Modelljahr 2026 auch Harman Kardon[2]. Wer mehr will, sollte diese Optionen kennen:
Wer die Ausstattung eines Gebrauchten prüfen will: Die Fahrzeugidentnummer (FIN) verrät über BMW Connected Drive jedes verbaute Extra[1].
Was kostet der i5 pro Kilometer? Ein Vergleich mit den Verbrenner-Geschwistern macht die Differenz greifbar:
Die Kfz-Steuer entfällt komplett — reine E-Autos sind bis 2030 steuerbefreit[1]. Für Dienstwagenfahrer besonders attraktiv: Der eDrive40 (70.900 € Bruttolistenpreis) und xDrive40 (77.300 €) fallen unter die 0,25-%-Regelung, da beide unter der 100.000-€-Grenze liegen (seit 19.07.2025)[1]. Der geldwerte Vorteil beim eDrive40 beträgt nur 177,25 € monatlich — beim vergleichbaren 530i mit 1-%-Regelung wäre es mehr als das Vierfache.
Für Versicherung und laufende Kosten gilt: Der i5 eDrive40 liegt in der Typklasse Haftpflicht bei 18, Vollkasko bei 25 — moderate Werte für die Oberklasse[1].
Die Marktlage spielt Käufern in die Hände. Auf carwow startet der i5 als Barkauf ab 51.271 € — das sind rund 28% unter UVP[7]. Leasing-Angebote beginnen bei ca. 410–463 €/Monat (Gewerbe) bzw. 476–551 €/Monat (Privat), Stand März 2026[8][9].
Gebrauchte i5 ab Baujahr 2023 finden sich bereits ab ca. 44.390 €[7]. Bei einem Listenpreis von 70.900 € entspricht das einem Wertverlust von rund 37% in zwei bis drei Jahren — ein typischer Wert für Elektro-Oberklasse.
Das Modelljahr 2026 bringt kein Facelift, aber gezielte Verbesserungen bei Reichweite und Ausstattung. Die Preise bleiben unverändert — wer 2026 bestellt, bekommt mehr fürs gleiche Geld[2].
Die wichtigste Neuerung betrifft die Reichweite: Bis zu 47 km mehr beim eDrive40, erreicht durch optimierte Batteriekonditionierung und Software-Updates[2]. Harman Kardon ist ab dem Modelljahr 2026 Serie — bisher kostete das Soundsystem rund 650 € Aufpreis. Die Ambientebeleuchtung wurde überarbeitet: Die Interaction Bar im Armaturenbrett trägt jetzt ein kristallines Design statt der bisherigen glatten Oberfläche[2].
Bei den Farben kommt Frozen Portimao Blue als neue matte Lackierung dazu. Im Innenraum gibt es zwei neue Merino-Leder-Kombinationen: Atlas Grey/Dark Violet und Taupe/Atlas Grey[2]. Das iDrive 8.5 mit QuickSelect war bereits seit Marktstart 2023 an Bord — hier ändert sich nichts.
Und wann kommt das echte Facelift? Voraussichtlich 2027. Erste Erlkönig-Fotos zeigen Anleihen an das Neue-Klasse-Design, allerdings dezenter als ursprünglich erwartet[10]. Wer jetzt einen i5 kauft, bekommt ein ausgereiftes Produkt im zweiten vollen Produktionsjahr.
Der ADAC bewertet den i5 eDrive40 mit der Gesamtnote 1,6 (gut). Die Bestnote 1,0 für Motor/Antrieb belegt: Der elektrische Antrieb zählt zu den stärksten Argumenten dieses Autos[1].
Auf der Autobahn spielt der i5 seine Langstreckenqualitäten aus. Im Verbrauchstest von asphalt.art unterbot er bei 130 km/h sogar seinen WLTP-Wert — eine Seltenheit bei E-Autos[11]. Das semiaktive Fahrwerk mit Hinterachs-Luftfederung (Serie) filtert Unebenheiten souverän. Wer es straffer mag, wählt das M Sportfahrwerk für 450 € Aufpreis[1].
Der Autobahnpilot verdient besondere Erwähnung: Freihändiges Fahren bis 130 km/h, KBA-zugelassen, mit Blicksteuerung und automatischem Spurwechsel per Blick in den Spiegel[1]. Im Alltag macht das lange Autobahnfahrten deutlich entspannter. Wer sich für Assistenzsysteme interessiert: Der i5 setzt hier Maßstäbe in seiner Klasse.
Aber es gibt auch Kritikpunkte. Der iDrive-Controller reagiert zu leichtgängig — Fehlbedienungen passieren regelmäßig. Die Klimasteuerung läuft nur noch über den Touchscreen, physische Favoritentasten fehlen[1]. Und die Piano-Lack-Oberflächen im Innenraum? Fingerabdruck-Magnete, die bei Sonnenlicht zum Hinschauen (und damit zur Blickabwendung) verleiten. Der Wendekreis von 12,5 m macht Rangieren in engen Tiefgaragen zur Geduldsprobe — die Hinterachslenkung für 450 € ist fast Pflicht[1].
Bei der Sicherheit überzeugt der i5 vollständig: 5 Sterne im Euro NCAP (89% Erwachsene, 85% Kinder, 86% Fußgänger, 78% Safety Assist)[12][13]. Serienmäßig an Bord: Center-Airbag, Dooring-Warnung für Radfahrer und Multi-Collision-Brake. Das Innengeräusch liegt bei 65 dB(A) bei 130 km/h — leiser als die meisten Verbrenner der Klasse[1].
Der BMW i5 konkurriert direkt mit dem neuen Audi A6 e-tron und dem Mercedes EQE. Alle drei sind Elektro-Limousinen der Oberklasse — aber mit deutlich unterschiedlichen Stärken[14].
| Kriterium | BMW i5 eDrive40 | Audi A6 e-tron Performance | Mercedes EQE 350+ |
|---|---|---|---|
| UVP ab | 70.900 € | ~75.600 € | ~66.400 € |
| Leistung | 250 kW (340 PS) | 270 kW (367 PS) | 215 kW (292 PS) |
| Batterie (netto) | 81,2 kWh | 94,9 kWh | 96 kWh |
| Reichweite WLTP | 582 km | 750 km | 693 km |
| DC-Laden max. | 205 kW | 270 kW | 170 kW |
| 10–80% DC | 30 min | 21 min | 32 min |
| Spannungsarchitektur | 400 V | 800 V | 400 V |
| Kofferraum | 490 l (Limo) | 502 l (Sportback) | 430 l |
| Anhängelast | 1.500 kg | 2.100 kg | 750 kg |
Quellen: BMW.de, elektroautomobil.com, Herstellerangaben[14][3]
Der BMW i5 ist der Fahrdynamiker im Trio. Das straffste Fahrwerk, der beste Autobahnpilot und die einzige Touring-Option machen ihn zum Allrounder für Fahrer, die Sportlichkeit und Praktikabilität kombinieren wollen[1]. Die ADAC-Note 1,0 für den Antrieb spricht für sich.
Der Audi A6 e-tron ist der neue Reichweite-König: 750 km WLTP, 800-Volt-Architektur und 270 kW DC-Laden (10–80% in nur 21 Minuten)[14]. Wer täglich lange Strecken fährt und selten laden will, findet hier das überzeugendste Gesamtpaket. Auch die Anhängelast von 2.100 kg liegt deutlich über der Konkurrenz.
Der Mercedes EQE punktet mit dem günstigsten Einstiegspreis (66.400 €) und dem größten Batterie-Paket (96 kWh)[14]. Aber: Die schwächste Ladeleistung (170 kW) und die geringste Anhängelast (750 kg) sind klare Nachteile. Für komfortorientierte Fahrer, die primär Langstrecke auf der rechten Spur fahren, bleibt der EQE trotzdem eine gute Wahl.
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