Der 2025 Honda HR-V ist das facegeliftete Kompakt-SUV mit serienmäßigem 1,5-Liter-e:HEV-Vollhybrid und 131 PS — als Modelljahr 2025 ab 34.700 € UVP erhältlich[1]. Fünf Ausstattungslinien bis 41.300 € stehen zur Wahl. Im ADAC-Test erreicht das Facelift-Modell die Gesamtnote 2,4 (gut) bei einem Praxisverbrauch von 6,1 l/100 km[2].
| Eckdaten | 2025 Honda HR-V e:HEV |
|---|---|
| Antrieb | 1,5 L Vollhybrid (131 PS) |
| Verbrauch (WLTP / ADAC) | 5,4 / 6,1 l/100 km |
| UVP ab (MY 2025) | 34.700 € (Elegance) |
| ADAC Note | 2,4 (gut) |
| Euro NCAP | ★★★★ (4 Sterne, 2022) |
Der Honda HR-V e:HEV leistet 96 kW (131 PS) Systemleistung aus dem Zusammenspiel eines 1,5-Liter-Benziners (79 kW/107 PS) und eines Elektromotors mit 253 Nm Drehmoment[3]. Das reicht für 10,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h in der Elegance-Variante und eine Höchstgeschwindigkeit von 170 km/h[3]. Der WLTP-Normverbrauch liegt bei 5,4 l Super/100 km bei 122 g/km CO₂[1].
| Technische Daten | Honda HR-V e:HEV 2025 |
|---|---|
| Antrieb | 1,5 L i-MMD Vollhybrid |
| Benzinmotor | 79 kW (107 PS) |
| Elektromotor | 96 kW (131 PS) / 253 Nm |
| Getriebe | e-CVT (Automatik) |
| Verbrauch (WLTP) | 5,4 l/100 km |
| CO₂ | 122 g/km (Euro 6e) |
| 0–100 km/h | 10,6 s (Elegance) / 10,7 s (Advance+) |
| Höchstgeschwindigkeit | 170 km/h |
| Länge × Breite × Höhe | 4.355 × 1.866 × 1.582 mm |
| Kofferraum (VDA / ADAC) | 319–1.289 l / 320–1.395 l |
| Leergewicht | 1.452 kg (Hersteller) / 1.388 kg (ADAC) |
| Tankvolumen / Reichweite | 40 l / 655 km (ADAC) |
Am Antrieb hat sich beim Wechsel auf Modelljahr 2026 nichts geändert. Motor, Getriebe und Fahrwerk sind identisch — wer einen 2025er günstiger findet, bekommt dieselbe Technik.
Hondas Hybridkonzept arbeitet mit drei Fahrmodi. Im EV Drive treibt ausschließlich der Elektromotor die Räder an — typisch für Stadtverkehr und langsames Rollen. Im Hybrid Drive fungiert der Benziner als Generator: Er erzeugt Strom für den E-Motor, ohne selbst die Räder anzutreiben[3]. Erst im Engine Drive verbindet eine feste Übersetzung den Verbrenner direkt mit den Vorderrädern — das passiert bei konstant 80–120 km/h auf der Autobahn[2].
Vier Rekuperationsstufen lassen sich per Lenkradpaddel steuern[3]. In der stärksten Stufe verzögert der HR-V spürbar beim Gaswegnehmen — fast wie Ein-Pedal-Fahren bei einem E-Auto. Ein klassisches Getriebe gibt es nicht. Die e-CVT-Einheit sorgt stattdessen für stufenlose Kraftübertragung.
Mit 4,36 Metern Länge und 1,87 Metern Breite parkt der HR-V im typischen Kompakt-SUV-Format[3]. Die Bodenfreiheit von 188 mm gibt ein wenig Geländeoptik, der Radstand von 2.610 mm genügend Beinfreiheit hinten[3].
Beim Kofferraum gehen Hersteller- und ADAC-Messung auseinander: Honda gibt 319 bis 1.289 Liter (VDA) an, der ADAC misst 320 bis 1.395 Liter[2]. Hondas Trumpf bleiben die Magic Seats. Die Rücksitzflächen klappen nach oben und schaffen einen hohen Laderaum — ideal für sperrige Gegenstände wie Pflanzen oder ein Kinderfahrrad im Stehen. Die Zuladung liegt bei 418 kg[3].
Der Honda HR-V 2025 startet als Elegance bei 34.700 € UVP (Preisliste 03/2025)[1]. Das teuerste Modell, der Advance Style Plus, kostet 41.300 €[1]. Seit Januar 2026 gelten niedrigere Preise: Der Einstieg liegt dann bei 33.900 €[4]. Über Neuwagen-Vermittler wie Carwow war der Elegance bereits ab rund 30.700 € zu haben[4].
| Ausstattung | UVP MY 2025 (03/25) | UVP ab 01/2026 | Highlights |
|---|---|---|---|
| Elegance | 34.700 € | 33.900 € | LED, Sitzheizung, Navi, Honda Sensing, 18" |
| Advance | 37.000 € | 36.200 € | + Adaptives Fernlicht, elektr. Heckklappe, Toter-Winkel-Assistent |
| Advance Style | 41.100 € | 39.500 € | + Zweifarblack, 360°-Kamera, Dachreling, 10 Lautsprecher |
| Advance Plus | 40.300 € | 40.300 € | + Crystal-Black-Grill, farbige Radläufe/Schweller |
| Advance Style Plus | 41.300 € | 40.500 € | + Panoramadach, dunkler Dachhimmel |
Eine Motorisierung, fünf Ausstattungslinien. Jeder HR-V ist ein Vollhybrid mit identischer Leistung — der Preisunterschied liegt ausschließlich bei Komfort und Design.
Schon der Elegance bringt LED-Scheinwerfer, Sitzheizung vorn, 9-Zoll-Navi mit Smartphone-Integration, Honda Sensing und 18-Zoll-Alufelgen[1]. Privacy-Glass gehört beim Facelift ab Basis zur Serienausstattung[5]. Der Sprung zum Advance (2.300 € Aufpreis) lohnt sich für Vielfahrer: adaptives Fernlicht, elektrische Heckklappe und Toter-Winkel-Assistent kommen hinzu[1].
Wer rund 40.000 € einplanen kann, landet beim Advance Style mit Zweifarblackierung, 360-Grad-Kamera und Dachreling. Die Advance Plus (40.300 €) unterscheidet sich von der Advance Style Plus (41.300 €) nur durch das fehlende Panoramadach.
Beim Modelljahr 2025 gilt die damalige Honda-Garantie von 3 Jahren bzw. 100.000 km[5]. Ab Januar 2026 hat Honda die Garantie auf bis zu 8 Jahre/160.000 km erweitert[2]. Das ist ein deutlicher Kaufanreiz für das neuere Modelljahr. Aber: Wer einen 2025er HR-V als Lager- oder Vorführwagen mit Rabatt findet, kann den Preisunterschied von 800–1.600 € gegen die kürzere Garantie abwägen. Leasing wird für den HR-V ab circa 229 €/Monat angeboten[6].
Der 2025 Honda HR-V markiert den Start des Facelifts — die überarbeitete Version der dritten Generation mit Markteinführung im März 2025[5]. Honda hat Design, Ergonomie und Assistenzsysteme angefasst, den Antrieb aber bewusst unverändert gelassen[5].
Die Front trägt nun dunklere Scheinwerfer-Einfassungen, eine breitere Frontgrill-Zierleiste mit glanzschwarzen Einlegern und eine neue Tagfahrlicht-Signatur[5]. Am Heck ersetzen stäbchenförmige LED-Elemente die früheren gepunkteten Bögen — ein dezentes, aber spürbares Update. Drei neue Lackfarben kommen hinzu: Sage Green, Seabed Blue und Urban Grey[5].
Die Mittelkonsole ist flacher gestaltet, die induktive Ladefläche für Smartphones dadurch besser erreichbar[5]. Honda hat außerdem die Geräuschdämmung verbessert — ein Kritikpunkt, der beim Vorgänger in Tests regelmäßig auftauchte.
Bei der Assistenz bringt das Facelift eine neue Weitwinkelkamera und einen Stauassistenten (TJA), der ab 0 km/h funktioniert[5]. Höhere Ausstattungen erhalten adaptiv gesteuerte Scheinwerfer. Und was fehlt? Android Auto läuft weiterhin nur per USB-Kabel — kabellos ist nach wie vor nicht möglich[7]. Die neue Variante Advance Plus ergänzt das Programm als fünfte Ausstattungslinie[5].
Im ADAC-Test erzielt der Honda HR-V die Gesamtnote 2,4 (gut) — ein solides Ergebnis, das vor allem vom effizienten Antrieb (Note 1,8) und der Umweltbewertung (Note 2,0, vier EcoTest-Sterne) getragen wird[2]. Schwächer schneidet der Komfort ab (Note 3,0). Im Euro-NCAP-Crashtest erhielt der HR-V vier von fünf Sternen[8].
Die ADAC-Detailnoten: Motor/Antrieb 1,8 | Umwelt/EcoTest 2,0 | Sicherheit 2,3 | Fahreigenschaften 2,7 | Innenraum 2,7 | Karosserie/Kofferraum 2,9 | Komfort 3,0[2]. Bei den Messwerten zeigt sich der HR-V solide: Überholvorgang 60–100 km/h in 5,6 Sekunden, Bremsweg aus 100 km/h 36,8 Meter, Wendekreis 11,8 Meter[2].
Im EcoTest misst der ADAC 6,1 l/100 km und 161 g CO₂/km (Well-to-Wheel)[2]. Das Innengeräusch bei 130 km/h liegt bei 70,6 dB(A) — Segment-Durchschnitt.
Die größte Stärke ist die Effizienz in der Stadt. Focus Online erreichte im Praxistest sogar 4,7 l/100 km im Schnitt und unterbot damit den WLTP-Wert[9]. Die Magic Seats, die haptischen Tasten an der Klimaanlage und das sichere Fahrverhalten lobt auch der ADAC ausdrücklich[2].
Der Haken? Unter Last wird der Benziner laut. Das ist ein typisches e:HEV-Phänomen, das Honda auch beim Facelift nicht gelöst hat[9]. firmenauto.de beschreibt den HR-V als „cleveres Raumkonzept", kritisiert aber den Preis als „nicht gerade ein Schnäppchen"[10]. Die ISA-Geschwindigkeitswarnung lässt sich nur im Stand deaktivieren, und das Infotainment startet zu langsam[7].
Im Euro-NCAP-Crashtest (2022) erzielt der HR-V vier Sterne: 82% beim Insassenschutz Erwachsene, volle Punktzahl beim seitlichen Barrieren- und Pfahlanprall, aber nur 1 von 4 Punkten beim Farside-Schutz[8]. Bei den Assistenzsystemen erreicht er 78% — der Notbremsassistent für Radfahrererkennung schneidet mit 8,7 von 9 Punkten besonders gut ab[8].
Der Honda HR-V Verbrauch variiert je nach Fahrstil stark: von 4,1 l auf dem Stadtrand bis 8,6 l auf der Autobahn[3][2]. Bei einem Superpreis von circa 1,80 €/l bewegen sich die Kraftstoffkosten zwischen 7,40 und 15,50 € pro 100 km. Die monatlichen Gesamtunterhaltskosten liegen laut autokostencheck.de bei rund 287 €[11].
Honda schlüsselt den WLTP-Verbrauch detailliert auf: Innenstadt 4,6 l, Stadtrand 4,1 l, Landstraße 4,6 l, Autobahn 7,1 l, kombiniert 5,4 l[3]. In der Praxis sieht das so aus:
Im Stadtverkehr merkt man die Stärke des Hybrids sofort: Der HR-V rollt überraschend oft rein elektrisch und hält den Verbrauch unter 5 Liter. Auf der Autobahn bei Tempo 130+ verliert der Hybrid seinen Vorteil — hier sind 8–9 Liter realistisch.
Beim Vergleich verschiedener Antriebsarten: Der Hybrid-HR-V kommt auf rund 11 € Kraftstoffkosten pro 100 km (ADAC Ecotest). Ein vergleichbarer Benziner wie der VW T-Cross 1.5 TSI liegt bei 12–14 €/100 km. Ein Elektro-SUV wie der Hyundai Kona Elektro kostet bei 0,38 €/kWh circa 6–7 € pro 100 km.
Die Kfz-Steuer beträgt 85 € pro Jahr[12][15]. Die Typklassen liegen bei 15 (Haftpflicht), 22 (Vollkasko) und 23 (Teilkasko) — ein mittleres Niveau[15]. autokostencheck.de kalkuliert bei 15.000 km/Jahr und Schadenfreiheitsklasse SF3 rund 287 € Gesamtunterhalt pro Monat[11].
Wer wissen will, welche Versicherungen fürs Auto nötig sind: Die Haftpflichtversicherung kostet laut Allianz Direct circa 422 €/Jahr, Teilkasko 112 €/Jahr und Vollkasko zusätzlich 727 €/Jahr[12]. Wer günstige Unterhaltskosten priorisiert, profitiert beim HR-V von den besonders niedrigen Kraftstoff- und Wartungskosten — autokostencheck bewertet beides mit 4,3 von 5 Sternen[11].
Gegen Toyota Yaris Cross, Hyundai Kona und VW T-Cross tritt der 2025 Honda HR-V als teuerstes Modell im Feld an. Sein Vorteil: serienmäßiger Vollhybrid in jeder Variante plus die einzigartigen Magic Seats[2]. Aber rechtfertigt das 7.000–10.000 € Mehrpreis?
| Kriterium | Honda HR-V 2025 | Toyota Yaris Cross | Hyundai Kona | VW T-Cross |
|---|---|---|---|---|
| UVP ab (DE) | 34.700 € | ~27.640 € | ~28.350 € | ~24.500 € |
| Antrieb | Vollhybrid (131 PS) | Vollhybrid (116–130 PS) | Benzin/Hybrid/E | Nur Benzin (95–150 PS) |
| Verbrauch (WLTP) | 5,4 l/100 km | 4,4–5,0 l/100 km | 5,4–6,8 l/100 km | 5,8–6,5 l/100 km |
| Kofferraum | 319–1.289 l | 320–1.097 l | 466–1.300 l | 385–1.281 l |
| Euro NCAP | ★★★★ (4) | ★★★★★ (5) | ★★★★★ (5) | ★★★★★ (5) |
| Garantie (MY 2025) | 3 J./100.000 km | 3+7 J. Relax | 5 Jahre | 2 Jahre |
Der Toyota Yaris Cross ist der Sparfuchs: günstiger im Einkauf, noch sparsamer im Verbrauch, fünf Crashtest-Sterne. Wer maximale Effizienz bei kleinem Budget sucht, liegt hier richtig[4]. Der Hyundai Kona punktet mit der größten Antriebsvielfalt — Benzin, Hybrid oder vollelektrisch — und dem größten Basisladevolumen (466 l).
Der VW T-Cross bleibt der günstigste Einstieg ab 24.500 €, verzichtet aber komplett auf Hybridtechnik. Und der HR-V? Er richtet sich an Käufer, die den effizienten Vollhybrid, die Praxislösungen wie Magic Seats und (ab MY 2026) die branchenführende 8-Jahres-Garantie schätzen — und bereit sind, dafür einen Aufpreis zu zahlen. Für den größeren Honda bietet unsere Seite zum Honda CR-V 2025 den direkten Familienvergleich.
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