Der 2025 Honda Accord startet in den USA ab ~27.100 € (LX, $29.490 MSRP) und ist als 1.5T-Benziner mit 192 PS oder als Hybrid mit 204 PS und bis zu 4,9 L/100 km erhältlich[1]. Car and Driver vergibt die seltene Bestnote 10/10 – Platz 1 unter den Mittelklasse-Limousinen[2]. In Deutschland gibt es den Accord seit 2015 nicht mehr offiziell. Geschätzter Importpreis: ab ca. 37.000 €.
| Trim | US-Preis (MSRP) | Geschätzter €-Preis | Antrieb | Leistung | Verbrauch (komb.) |
|---|---|---|---|---|---|
| LX | $29.490 | ~27.100 € | 1.5T CVT | 192 PS | 7,4 L/100 km |
| SE | $31.710 | ~29.200 € | 1.5T CVT | 192 PS | 7,4 L/100 km |
| Sport Hybrid | $33.655 | ~30.900 € | 2.0L Hybrid | 204 PS | 4,9 L/100 km |
| EX-L Hybrid | $34.940 | ~32.100 € | 2.0L Hybrid | 204 PS | 5,3 L/100 km |
| Sport-L Hybrid | $36.470 | ~33.600 € | 2.0L Hybrid | 204 PS | 5,3 L/100 km |
| Touring Hybrid | $40.450 | ~37.200 € | 2.0L Hybrid | 204 PS | 5,3 L/100 km |
Hinweis: €-Preise basieren auf USD-Umrechnung (~0,92 €/$). Bei Privatimport nach Deutschland kommen Überführung, 10% Einfuhrzoll und 19% MwSt. hinzu – geschätzte Gesamtkosten ab 37.000 €.
Der 2025 Accord ist das zweite Modelljahr der 11. Generation und kommt in sechs Trims[3]. Die Basismodelle LX und SE fahren mit Turbobenziner, die oberen vier Trims ausschließlich mit Hybrid-Antrieb. Neu für 2025: Ein SE-Modell mit schwarzen Akzenten ersetzt den bisherigen EX[2].
Der LX bildet den Einstieg bei $29.490 (~27.100 €)[1]. Er bringt einen 7,0-Zoll-Touchscreen, 4 Lautsprecher, 17-Zoll-Alufelgen und Stoffsitze mit. Apple CarPlay und Android Auto sind serienmäßig – aber nur kabelgebunden[2]. Das 10,2-Zoll-Digitaltacho gehört in allen Trims zur Grundausstattung.
Der SE ($31.710 / ~29.200 €) legt deutlich nach[4]. Schwarze Fensterrahmen, schwarze 17-Zoll-Felgen, ein 10-Wege-Fahrersitz mit Elektroverstellung und beheizte Vordersitze kommen dazu. Auch das Panorama-Moonroof, 8 Lautsprecher und die Zweizonenautomatik sind serienmäßig. Wer wissen will, welche Ausstattung sein Auto hat, findet beim Accord 2025 eine klar strukturierte Trim-Hierarchie.
Ab dem Sport Hybrid ($33.655 / ~30.900 €) wechselt der Antrieb auf das effizientere Hybridsystem[5]. Mit dabei: der große 12,3-Zoll-Touchscreen, Wireless Apple CarPlay und Android Auto, 19-Zoll-Felgen und ein kabelloser Ladepad fürs Smartphone.
Der EX-L Hybrid ($34.940 / ~32.100 €) ergänzt Lederausstattung, Parksensoren vorne und hinten sowie einen Memory-Fahrersitz[2]. Car and Driver empfiehlt genau dieses Trim als beste Wahl[2]. Der Sport-L ($36.470 / ~33.600 €) setzt auf sportliche Optik: schwarze 19-Zoll-Felgen, Heckspoiler und Heckdiffusor.
Ganz oben steht der Touring Hybrid ($40.450 / ~37.200 €) mit Head-Up-Display, 12-Lautsprecher-Bose-Soundsystem, Navigation, belüfteten Sitzen und beheizbarem Lenkrad[2]. Alle Hybrid-Modelle bekommen 2025 erstmals einen 15-Watt-Wireless-Charger[2].
Zwei Antriebe stehen zur Wahl – beide ausschließlich mit Frontantrieb. Allrad? Fehlanzeige[2]. Wer AWD braucht, muss zum Toyota Camry greifen oder auf den Honda CR-V ausweichen.
Der 1,5-Liter-Turbovierzylinder leistet 192 PS bei 6.000 U/min und 192 lb-ft (260 Nm) bei 1.700 U/min[2]. Die Kraftübertragung übernimmt ein stufenloses CVT-Getriebe. Honda gibt den Verbrauch mit 9,7 L/100 km in der Stadt, 6,4 auf der Autobahn und 7,4 kombiniert an (EPA-Umrechnung)[2].
Im C/D-Praxistest bei 120 km/h auf der Autobahn erreicht der 1.5T erstaunliche 5,9 L/100 km (40 mpg)[2]. Der Sprint auf 100 km/h dauert 7,3 Sekunden. Kein sportlicher Wert, aber für Pendler und Familienausflüge absolut ausreichend.
Der Hybrid kombiniert einen 2,0-Liter-Atkinson-Vierzylinder mit zwei Elektromotoren und liefert 204 PS Systemleistung bei 335 Nm[2]. Statt CVT kommt ein Direktantrieb zum Einsatz – das sorgt für ein natürlicheres Ansprechverhalten. Verbrauch laut EPA: 4,5/4,9/4,7 L/100 km (Stadt/Autobahn/kombiniert) im Sport Hybrid[2].
Im C/D-Praxistest bei 120 km/h erreicht der Touring Hybrid 6,5 L/100 km (36 mpg)[2]. Ein unabhängiger Realverbrauchstest auf YouTube kam sogar auf 4,4 L/100 km (53,6 mpg) im gemischten Betrieb[6]. 0–100 km/h in 6,7 Sekunden – und damit eine halbe Sekunde schneller als der Turbo[2]. Car and Driver empfiehlt den Hybrid klar als den besseren Antrieb. Er ist zugleich stärker und sparsamer.
Wer sich generell für verschiedene Antriebsarten beim Auto interessiert, findet beim Accord einen der effizientesten Hybridantriebe der Mittelklasse.
Car and Driver gibt dem 2025 Honda Accord die Bestnote 10/10 und setzt ihn auf die 10Best-Liste – erneut[2]. MotorTrend empfiehlt den Sport Hybrid als bestes Preis-Leistungs-Trim[7]. Edmunds bewertet den Accord mit 8,4/10[3].
Die Lenkung arbeitet präzise und direkt – untypisch für Familienlimousinen[2]. Car and Driver beschreibt den Accord als „bordering on sports-sedan greatness"[2]. Der Hybrid erreicht 0,89 g Querbeschleunigung auf dem Skidpad und bremst aus 113 km/h in 50,3 m (165 ft bei 70 mph)[2].
Das Fahrwerk filtert Unebenheiten, ohne dabei zu weich zu werden. Im Vergleichstest gegen den Toyota Camry XSE AWD bemerkte das C/D-Team: Der Accord bietet mehr Fahrspaß, der Camry mehr Komfort[8]. Aber auf schlechten Straßen spürt man die 19-Zoll-Felgen der höheren Trims deutlich. (Mein persönlicher Eindruck: Wer auf deutschen Landstraßen mit Frostschäden unterwegs ist, greift lieber zum LX mit 17-Zöllern.)
Der Accord gehört zu den geräumigsten Limousinen seiner Klasse. Vorne und hinten gibt es genug Bein- und Schulterfreiheit – auch für Passagiere über 1,85 m[8]. Die Kopffreiheit hinten leidet allerdings unter der flachen Dachlinie.
Der Kofferraum fasst 473 Liter (16,7 cu ft)[2]. Car and Driver konnte sieben Handgepäck-Koffer unterbringen – zwei Kubikfuß mehr als beim Camry[8]. Das Wabendesign an der Armaturentafel – geteilt mit Civic und CR-V – verdeckt die Lüftungsdüsen elegant. Ein Redakteur nannte den Innenraum „cohesive", ein anderer „dour and boring"[8]. Die Wahrheit liegt wohl dazwischen.
Der Accord fährt dynamischer, bietet mehr Kofferraum und gewinnt bei Beschleunigung und Bremsen. Der Camry kontert mit mehr Leistung, besserem Autobahnverbrauch und Allradantrieb[8].
| Kriterium | 2025 Honda Accord | 2025 Toyota Camry |
|---|---|---|
| Basispreis (US/€) | ~27.100 € ($29.490, 1.5T) | ~27.500 € ($29.895, Hybrid) |
| Hybrid-Einstieg | ~30.900 € ($33.655) | ~27.500 € ($29.895) |
| Leistung | 192 PS (1.5T) / 204 PS (Hybrid) | 225 PS (Hybrid FWD) / 232 PS (AWD) |
| Verbrauch komb. (Hybrid) | 4,7–5,3 L/100 km | 4,5–5,3 L/100 km |
| AWD | Nein | Ja (Hybrid) |
| C/D Rating | 10/10 | 9/10 |
| 0–100 km/h (Hybrid) | 6,4 s (Sport) | 6,8 s (XSE AWD) |
| Bremsweg 113–0 km/h | 50,3 m | 55,5 m |
| Kofferraum | 473 L | 425 L |
Car and Driver kürt den Accord zum Sieger: „The Honda Accord keeps its first place by being a more exciting car to drive"[8]. Der Camry holt aber auf und übertrifft den Accord bei Komfort, Materialqualität und Verbrauch. Im Highway-Test: Accord Hybrid 9,2 L/100 km (36 mpg bei 120 km/h), Camry Hybrid AWD 5,5 L/100 km (43 mpg)[8].
Der 2025 Camry ist ausschließlich als Hybrid erhältlich – kein reiner Benziner mehr[8]. Der Accord bietet mit dem 1.5T weiterhin einen günstigeren Einstieg. Wer das beste Hybrid-Auto sucht, sollte beide Probefahren.
Honda hat den Accord für 2026 aufgefrischt – kein Redesign, aber ein spürbares Infotainment-Upgrade in den Basistrims[9]. Motor, Fahrwerk und Karosserie bleiben identisch.
| Feature | 2025 Accord | 2026 Accord |
|---|---|---|
| LX/SE Touchscreen | 7,0 Zoll | 9,0 Zoll |
| Wireless CarPlay/AA | Nur ab Sport Hybrid | Alle Trims serienmäßig |
| Wireless Charger | Nur ab Sport Hybrid | Alle Trims serienmäßig |
| SE Felgen | 17 Zoll (schwarz) | 19 Zoll |
| Sport Hybrid Optik | Standard | Schwarze B-Säule, Badges |
| Basispreis LX | $29.490 | $29.590 (+$100) |
Der Preisunterschied? Minimal – zwischen 90 und 140 € je nach Trim[9]. Für Käufer des Sport Hybrid, EX-L oder höher ändert sich praktisch nichts: Der 12,3-Zoll-Screen und Wireless CarPlay waren bereits 2025 serienmäßig. Beim LX und SE lohnt sich der Griff zum 2026 Honda Accord aber für den doppelt so großen Bildschirm.
Wer den 2025er als Lagerfahrzeug mit Rabatt findet, macht bei den Hybrid-Trims ein gutes Geschäft. Die Technik ist identisch, und der Preisverfall von Vorjahresmodellen liegt in den USA typisch bei 2.000–4.000 $.
Nein – nicht offiziell. Honda hat den Accord nach der 8. Generation 2015 aus Europa zurückgezogen[10]. Seitdem gibt es keinen Vertrieb in Deutschland, Österreich oder der Schweiz.
Für deutsche Käufer bleiben zwei Wege: Ein US-Import über spezialisierte Händler kostet ab geschätzt 37.000 € für den Sport Hybrid, inklusive Überführung (~2.000–3.000 €), 10% Einfuhrzoll und 19% MwSt. US-Modelle haben keine EU-Typgenehmigung. Eine Einzelabnahme beim TÜV oder DEKRA ist Pflicht – und nicht billig.
Gebrauchte Honda Accord älterer Generationen stehen auf AutoScout24 und mobile.de ab rund 5.000–16.000 €. Der Haken? Keine Honda-Herstellergarantie in Europa, begrenzte Ersatzteilversorgung. Wer eine neue Mittelklasse-Limousine in Deutschland sucht, findet im VW Golf GTI oder Škoda Superb praxistauglichere Alternativen. Honda selbst verkauft hier den Civic als sportlichste Option.
Beim 2025er Modell bietet ein Gebrauchtkauf aus den USA Sparpotenzial gegenüber dem Neupreis des 2027 Honda Accord.
Der 2025 Honda Accord erhält die NHTSA-Bestnote und das IIHS Top Safety Pick+ – eine der höchsten Sicherheitsauszeichnungen der Branche[2].
Honda Sensing ist in jedem Trim serienmäßig: automatische Notbremsung mit Fußgängererkennung, Spurhalteassistent (LKAS), adaptiver Tempomat mit Stauassistent und Verkehrszeichenerkennung[2]. Ab dem SE kommen Totwinkel-Warnung und Querverkehrserkennung dazu. Parksensoren gibt es erst ab dem EX-L Hybrid.
Im IIHS-Crashtest schneidet der Accord in allen Szenarien mit „Good" ab. Wer sich über Assistenzsysteme im Auto informieren möchte, findet beim Accord eine der umfangreichsten Serien-Ausstattungen im Segment.
Die US-Garantie: 3 Jahre / 58.000 km Basis, 5 Jahre / 97.000 km Antriebsstrang, 1 Jahr / 19.000 km kostenlose Wartung[2]. Hyundai bietet mit 5/10 Jahren deutlich mehr. Bei Privatimport nach Deutschland entfällt die Herstellergarantie komplett – ein echtes Risiko, das man über spezielle Kfz-Versicherungen absichern sollte.
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