Der 2023 Opel Corsa (Generation F, Facelift) ist als Benziner (100–130 PS), 48V-Mildhybrid (110–145 PS) und vollelektrisch (136–156 PS) erhältlich. Die aktuelle Neupreisliste startet bei 22.890 € für den 1.2 DI Turbo mit 100 PS[1]. Gebrauchtwagen mit Erstzulassung 2023 beginnen ab ca. 11.500 €[4]. Im ADAC-Test erreicht der Opel Corsa die Note 2,6 bis 2,7[2].
| Eckdaten | Wert |
|---|---|
| Motorisierungen | Benzin, 48V-Hybrid, Elektro |
| Leistung | 100–156 PS |
| Neupreis (Preisliste 2026) | ab 22.890 € |
| Gebrauchtpreis (März 2026) | ca. 11.500–18.900 € |
| ADAC-Note | 2,6–2,7 |
| Euro NCAP | 4 Sterne |
Der Opel Corsa F basiert auf der CMP-Plattform des Stellantis-Konzerns und rollt in drei Antriebsvarianten vom Band — Benziner, Mildhybrid und vollelektrisch. Alle Versionen nutzen Vorderradantrieb. Trotz kompakter 4,06 m Länge liefert der Kleinwagen ein überraschend erwachsenes Fahrverhalten[2].
| Technische Daten | 1.2 DI Turbo (100 PS) | Hybrid 48V (110 PS) | Corsa Electric (136 PS) |
|---|---|---|---|
| Leistung | 74 kW (100 PS) | 81 kW (110 PS) | 100 kW (136 PS) |
| Drehmoment | 205 Nm | 205 Nm | 260 Nm |
| 0–100 km/h | 9,9 s | 9,2 s | 8,7 s |
| Höchstgeschwindigkeit | 194 km/h | 194 km/h | 150 km/h |
| Verbrauch (WLTP) | 5,1 l/100 km | 4,6 l/100 km | 15,7 kWh/100 km |
| CO₂-Emission | 116 g/km | 105 g/km | 0 g/km |
| Getriebe | 6-Gang manuell | 6-Gang eDCT (Automatik) | 1-Gang Automatik |
[1][2]
Mit 4.060 mm Länge, 1.765 mm Breite und 1.433 mm Höhe fällt der Opel Corsa typisch für einen Kleinwagen aus[2]. Der Radstand von 2.538 mm sorgt für akzeptablen — wenn auch nicht üppigen — Platz auf der Rückbank. Das Kofferraumvolumen liegt bei 309 Litern; mit umgeklappter Rücksitzbank wächst es auf 1.081 Liter[2]. Beim Leergewicht gibt es je nach Antrieb große Unterschiede: Der Benziner bringt rund 1.150 kg auf die Waage, der Electric kommt auf etwa 1.530 kg[1].
Seit dem Facelift 2023 hat Opel das Motorenprogramm gründlich überarbeitet. Den Einstieg bildet der 1.2 DI Turbo-Dreizylinder mit 100 PS und 6-Gang-Schaltgetriebe[1]. Wer Automatik bevorzugt, greift zum 48V-Mildhybrid mit elektrifiziertem eDCT-Getriebe — wahlweise mit 110 oder 145 PS[1]. Der integrierte Startergenerator rekuperiert beim Bremsen Energie und unterstützt den Verbrenner beim Anfahren.
Die elektrische Variante setzt auf einen 50-kWh-Akku (136 PS) oder 51 kWh (156 PS) mit bis zu 429 km WLTP-Reichweite[3]. Am DC-Schnelllader lädt der Corsa Electric mit bis zu 100 kW — das bedeutet 20 bis 80% in rund 30 Minuten[3]. Eine Wärmepumpe gehört serienmäßig zur Ausstattung, was im Winter spürbar Reichweite rettet[8].
Aktuell startet der Opel Corsa als Neuwagen bei 22.890 € für den Benziner mit 100 PS in der Edition-Ausstattung. Gebrauchte Exemplare aus 2023 sind ab rund 11.500 € zu finden[4]. Wer detaillierte Preise für den Corsa Benziner sucht, findet dort eine vollständige Aufschlüsselung.
| Ausstattung | Benzin (100 PS) | Hybrid (110 PS) | Hybrid (145 PS) | Electric (136 PS) | Electric (156 PS) |
|---|---|---|---|---|---|
| Edition | 22.890 € | 26.310 € | — | 29.990 € | 31.490 € |
| YES | 24.340 € | 27.760 € | — | 30.985 € | 32.485 € |
| GS | 25.240 € | 28.660 € | 30.400 € | 31.885 € | 33.385 € |
| Ultimate | 27.840 € | 31.260 € | 33.000 € | 34.185 € | 35.685 € |
Stand: Opel-Preisliste 2026, inkl. MwSt., zzgl. Überführungskosten[1].
Auf AutoScout24 und mobile.de stehen aktuell tausende Corsa-Inserate. Die Preisspannen im Überblick[4]:
Der Haken? 75-PS-Modelle stammen aus der Vor-Facelift-Produktion. Sie sind günstig, bieten aber weder die Hybrid-Technik noch das überarbeitete Infotainment des Facelifts.
Laut ADAC liegen die monatlichen Gesamtkosten (inkl. Wertverlust) für den 1.2 DI Turbo Elegance bei rund 447 €[2]. Der Hybrid 48V Edition kommt auf ca. 302 € pro Monat[6]. Wer es wirklich günstig im Unterhalt haben will, liegt beim Electric richtig — autokostencheck.de rechnet mit nur 171 € monatlich[5].
Und pro 100 Kilometer? Die reinen Energiekosten unterscheiden sich deutlich:
Die KFZ-Steuer für den Benziner liegt bei etwa 70 € pro Jahr. Für den Corsa Electric entfällt sie bis 2030 komplett[2]. Die Versicherungs-Typklassen fallen moderat aus: KH 18 / VK 19 / TK 20[2].
Opel staffelt den Corsa in vier Ausstattungslinien — von der soliden Basis-Edition bis zum voll ausgestatteten Ultimate. Schon ab Werk ist das Paket zeitgemäß, aber einige Komfort-Features gibt es erst ab der GS-Linie[1].
Die Grundausstattung bringt 16-Zoll-Stahlräder, Intelli-LED-Scheinwerfer und einen 10-Zoll-Touchscreen mit kabellosem Apple CarPlay und Android Auto[1]. Bei den Assistenzsystemen sind Spurhalte-Assistent, Verkehrsschild-Erkennung und Einparkhilfe hinten serienmäßig dabei. Für den Einstiegspreis ist das ein starkes Angebot[1].
Die YES-Linie setzt auf Lifestyle-Akzente: 16-Zoll-Leichtmetallräder im Diamond-Cut-Design, Premium-Lederoptik-Sitze mit orangen Akzenten und ein Dach in Karbon Schwarz[1]. LED-Rückleuchten und ein 7-Zoll-Fahrerinfodisplay kommen dazu. Die exklusive Farbe Koral Orange gibt es nur in dieser Linie[1].
Ab der GS-Linie wird es spürbar komfortabler. 130-Grad-Rückfahrkamera, Einparkhilfe vorn und hinten sowie eine Mittelarmlehne gehören zum Standard[1]. Hybrid- und Electric-Modelle bekommen Aluminium-Sportpedale als sportliches Detail[1].
Das Topmodell liefert Intelli-Lux Matrix-Licht, eine 180-Grad-Rückfahrkamera und den Toter-Winkel-Warner[1]. Klimaautomatik, schlüsselloser Zugang und das Infotainment-Paket mit Navigation sind ebenfalls an Bord. Für einen Kleinwagen? Beachtlich[1].
Der ADAC bewertet den Corsa F mit der Gesamtnote 2,6 bis 2,7 — solides Mittelfeld im Kleinwagen-Segment[2]. Beim Euro-NCAP-Crashtest holte der Opel Corsa 4 von 5 Sternen[9]. Wer den Corsa zum ersten Mal durch enge Innenstadtstraßen bewegt, merkt schnell: Das Fahrwerk ist überraschend komfortabel für diese Klasse, und der kleine Wendekreis von 10,7 m macht das Rangieren leicht[2].
Die Fahreigenschaften überzeugen mit ADAC-Note 2,3 — direktes Einlenken und eine gut abgestimmte Lenkung tragen dazu bei[2]. Beim Bremsen punktet der Corsa mit Note 1,9 bis 2,0. Serienmäßig an Bord: Notbremsassistent mit Fußgänger-Erkennung, Spurhalte-Assistent und Verkehrsschild-Erkennung[2]. Bei den laufenden Kosten glänzt der Opel Corsa mit der ADAC-Autokosten-Note 1,7 bis 1,8 — das ist Spitze in dieser Fahrzeugklasse[2].
Aber es gibt auch Schattenseiten. Das Raumangebot hinten fällt mit Note 3,9 bis 4,1 deutlich ab — für Erwachsene auf der Rückbank wird es bei längeren Fahrten eng[2]. Das Kofferraumvolumen von 309 Litern liegt unter dem Klassenschnitt. Die Verarbeitung bewertet der ADAC mit 3,4 bis 3,5: Da knarzt im Innenraum gelegentlich der eine oder andere Kunststoff[2]. Auch die Klimatisierung schwächelt mit Note 3,6 bis 3,7[2].
Vor dem Gebrauchtkauf sollten einige Schwachstellen der Generation F auf dem Radar sein. Der Corsa gilt grundsätzlich als zuverlässig — aber bestimmte Baugruppen verdienen besondere Aufmerksamkeit[7].
Das Infotainment-System sorgt regelmäßig für Ärger: Software-Fehler und Verbindungsprobleme mit Smartphone-Kopplungen treten gehäuft auf[7]. Die Klimaanlage zeigt nach 40.000 bis 60.000 km vermehrt Funktionsstörungen[7]. Bei Automatik-Modellen berichten Nutzer von gelegentlichen Startproblemen und Wegfahrsperre-Blockierungen[7]. Der 1.5-Diesel — in Deutschland weniger verbreitet — hat Probleme mit vorzeitigem Steuerkettenverschleiß[7].
Vier relevante Rückrufaktionen betreffen den Opel Corsa F[2]:
Praxis-Tipp: Vor dem Kauf unbedingt den Rückrufstatus beim KBA oder direkt beim Opel-Händler prüfen lassen. Das dauert fünf Minuten und kann teuren Ärger verhindern.
Im Kleinwagen-Segment tritt der Opel Corsa gegen den VW Polo und den Peugeot 208 an — zwei Rivalen mit jeweils eigenem Profil[10][11].
| Kriterium | Opel Corsa (2023) | VW Polo (2023) | Peugeot 208 (2023) |
|---|---|---|---|
| Leistung (Basis) | 100 PS | 95 PS | 75 PS |
| 0–100 km/h | 9,9 s | 10,8 s | ca. 13,5 s |
| Verbrauch (WLTP) | 5,1 l/100 km | 4,4 l/100 km | 5,2 l/100 km |
| Kofferraum | 309 l | 351 l | 309 l |
| Elektro-Version | ✅ (ab 29.990 €) | ❌ | ✅ (e-208) |
| Neupreis ab | 22.890 € | ca. 22.000 € | ca. 19.000 € |
Der Opel Corsa ist die richtige Wahl, wenn eine Elektro-Option im Kleinwagen-Format wichtig ist. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt, die Serienausstattung fällt großzügig aus[2]. Der VW Polo kontert mit 42 Litern mehr Kofferraum und einem sparsameren Basismotor — bietet aber keine Elektrovariante[10]. Der Peugeot 208 teilt sich die CMP-Plattform mit dem Corsa und liefert das mutigere Design, auch als e-208 elektrisch[11]. Fahranfänger fahren mit allen drei Modellen gut — der Corsa bietet aber den besten Kompromiss aus Technik und Preis.
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