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2026 Mercedes-Benz CLA: Preise, Modelle & technische Daten

Der 2026 Mercedes-Benz CLA startet auf der neuen MMA-Plattform in drei Varianten: als Hybrid ab 46.243 €, als Elektro ab…

Chien Nguyen Van
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Der 2026 Mercedes-Benz CLA startet auf der neuen MMA-Plattform in drei Varianten: als Hybrid ab 46.243 €, als Elektro ab 49.421 € und als Shooting Brake ab 57.096 €[1]. Parallel bleibt das auslaufende CLA Coupé C118 mit AMG-Triebwerken im Programm – bis hin zum AMG CLA 45 S mit 421 PS ab 80.426 €[3]. Im Januar 2026 wurde der CLA zum „Car of the Year 2026″ gewählt und setzte sich mit 320 Punkten klar gegen Škoda Elroq (220 Punkte) und Kia EV4 (208 Punkte) durch[7].

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Welche CLA-Modelle gibt es 2026 und was kosten sie?

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Mercedes bietet den CLA 2026 in zwei Generationen parallel an: die neue MMA-Plattform mit Hybrid- und Elektroantrieb sowie das auslaufende C118-Coupé mit Verbrennern und AMG-Varianten. Insgesamt stehen über ein Dutzend Konfigurationen zur Wahl – vom sparsamen CLA 180 Hybrid bis zum 421 PS starken AMG CLA 45 S[3].

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Ein wichtiger Hinweis zu den Preisen: Mercedes-Benz veröffentlicht seit Juli 2024 sogenannte Transaktionspreise statt der klassischen unverbindlichen Preisempfehlung (UPE). Die unten genannten Beträge sind daher keine traditionellen Listenpreise, sondern die tatsächlichen Verkaufspreise ab Werk[1]. Das macht den direkten Vergleich mit Wettbewerbern, die weiterhin UPE nutzen, etwas komplizierter.

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Die Auszeichnung als „Car of the Year 2026″ unterstreicht die Bedeutung des Modells. Es ist das erste Mal seit der Mercedes-Benz 450 SE/SEL im Jahr 1974, dass ein Fahrzeug mit Stern diese europäische Auszeichnung erhält[7].

CLA Hybrid-Modelle (MMA-Plattform, 1,5-Liter-Turbo + E-Motor)

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Unter der Haube der Hybrid-Varianten arbeitet ein 1,5-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner, gekoppelt an ein 48-Volt-Mildhybridsystem. Der 20 kW (27 PS) starke E-Motor sitzt integriert im 8-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (8F-eDCT) und wird von einem 1,3-kWh-Akku gespeist[3]. Das System erlaubt elektrisches Segeln bis 100 km/h und rekuperiert mit bis zu 25 kW. Wer sich fragt, welche Arten von Hybrid-Autos es generell gibt: Der CLA fällt in die Kategorie der Mildhybride – kein Plug-in, aber spürbar effizienter als ein reiner Verbrenner.

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Marktstart war Januar 2026. Drei Leistungsstufen stehen zur Wahl, jeweils mit Front- oder Allradantrieb[1]:

CLA Elektro-Modelle mit EQ-Technologie (800-Volt-Architektur)

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Die vollelektrischen CLA-Modelle setzen auf eine permanenterregte Synchronmaschine (PSM) mit 2-Gang-Getriebe und 93% Wirkungsgrad. Dank 800-Volt-Architektur lädt der CLA EQ mit bis zu 320 kW Gleichstrom – von 10 auf 80% in nur 22 Minuten[4]. In zehn Minuten fließen genug Kilowattstunden für rund 325 km Reichweite nach. Wechselstrom-Laden geht serienmäßig mit 11 kW (ca. 9 Stunden von 10 auf 100%).

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Der aerodynamische cW-Wert von 0,21 (mit 17-Zoll-Rädern) macht den CLA EQ zu einem der E-Autos mit der größten Reichweite seiner Klasse. Die Spitzenversion CLA 250+ EQ schafft bis zu 792 km nach WLTP[4]. Bidirektionales Laden per Vehicle-to-Home (V2H) und Vehicle-to-Grid (V2G) gehört zur Serienausstattung. Der Normverbrauch liegt zwischen 12,2 und 14,1 kWh/100 km.

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CLA Shooting Brake EQ (elektrischer Kombi)

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Der CLA Shooting Brake ist seit November 2025 bestellbar und steht ab März 2026 bei den Händlern[5]. Bis zur B-Säule identisch mit der Limousine, fällt die Dachlinie danach sanfter ab und schafft Platz für 455 bis 1.290 Liter Kofferraumvolumen. Der Aufpreis gegenüber dem CLA Coupé EQ: 1.237 €.

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Zum Marktstart gibt es ausschließlich Elektrovarianten. Eine Hybrid-Version soll Anfang 2027 folgen[5]. Die technische Basis mit 800-Volt-Architektur und bis zu 320 kW Ladeleistung ist identisch – nur die Reichweite fällt durch das höhere Gewicht leicht geringer aus.

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Auslaufendes CLA Coupé C118 (Verbrenner und AMG)

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Die zweite CLA-Generation (C118) bleibt parallel im Verkauf, bis die Lagerbestände abgebaut sind. Für Performance-Fans ist das relevant: Der AMG CLA 45 S mit seinem handgefertigten 2,0-Liter-Turbo-Vierzylinder (421 PS, 500 Nm) ist der letzte Kompakt-AMG mit Verbrenner[9].

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Als Abschiedsmodell hat Mercedes die limitierte AMG CLA 45 S Final Edition aufgelegt. Sie kommt in Mountain Grey Magno mit gelben Kontrastakzenten und 19-Zoll-AMG-Schmiederädern. Der Preis: 88.197 € in Nachtschwarz bzw. 90.250 € in Mountaingrey[9]. Wer einen turboaufgeladenen Kompakt-AMG will, sollte schnell handeln – Nachschub gibt es nicht.

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Was ist neu an der MMA-Plattform des CLA?

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Die „Mercedes Modular Architecture“ (MMA) ist die technische Grundlage aller neuen Kompaktmodelle von Mercedes – und der CLA ist das erste Fahrzeug auf dieser Plattform. MMA verfolgt einen „Electric first“-Ansatz, trägt aber auch Hybrid- und Verbrennerantriebe[8]. Nach dem CLA folgen der Shooting Brake, GLA und GLB auf derselben Architektur.

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Der Kernvorteil gegenüber der alten Plattform: 800-Volt-Technik für Elektro, 48-Volt-Mildhybrid für Verbrenner und ein komplett neues Betriebssystem namens MB.OS. Die Plattform wurde vollständig intern entwickelt und bildet den Dreh- und Angelpunkt für Mercedes‘ Zukunft im Kompaktsegment[8].

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800-Volt-Technik, Akku und Ladetechnologie

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Drei Akkuvarianten decken unterschiedliche Bedürfnisse ab: 58 kWh mit LFP-Zellen (günstig, langlebig), 71 kWh mit NMC-Chemie und 85 kWh mit NMC und Siliziumoxid-Anoden für maximale Reichweite[4]. Die 800-Volt-Architektur ermöglicht DC-Laden mit bis zu 320 kW. Im ADAC-Test erreichte der CLA EQ tatsächlich 296 kW Spitzenladeleistung und schaffte 10 auf 80% in 21 Minuten – sogar eine Minute schneller als versprochen[2].

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Aber die Alltagsrelevanz zeigt sich vor allem bei Kurzstopps: Zehn Minuten am Schnelllader reichen für rund 325 km. V2H und V2G sind serienmäßig an Bord, der CLA kann also auch als Hausspeicher dienen[4].

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MB.OS und MBUX der vierten Generation

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MB.OS ist ein komplett neues, intern entwickeltes Betriebssystem – kein Facelift des Vorgängers. Es steuert ein 10,25 Zoll großes Kombiinstrument und einen schwebend gestalteten 14-Zoll-Zentralbildschirm[1]. Optional lässt sich ein 14-Zoll-Beifahrer-Superscreen nachrüsten.

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Die Navigation basiert auf Google Maps mit integrierter Ladeplanung. Der KI-Sprachassistent kombiniert Technologie von Google und Microsoft und erscheint als animierter Mercedes-Stern-Avatar auf dem Display. Dolby Atmos ist als Option verfügbar, OTA-Updates halten das System dauerhaft aktuell[1]. (Ehrlich gesagt: Die Ladeplanung war im Test einer der größten Fortschritte gegenüber dem Vorgänger.)

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Wie fährt sich der neue Mercedes CLA im Test?

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Der ADAC bewertet den CLA EQ mit der Gesamtnote 1,7 – „sehr gut“[2]. Im Verbrauchstest zeigte sich der CLA als effizientestes Fahrzeug seiner Klasse mit einem kombinierten Normverbrauch ab 12,2 kWh/100 km. Das unterbietet sowohl das Tesla Model 3 als auch den BYD Seal. Der cW-Wert von 0,21 mit 17-Zoll-Rädern ist Klassenbestwert – mit AMG Line Plus und größeren Rädern steigt er auf 0,24.

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Fahrleistungen und Effizienz

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Die Spanne reicht vom gemütlichen CLA 180 Hybrid (8,8 Sekunden auf 100 km/h) bis zum spritzigen CLA 350 4MATIC EQ (4,9 Sekunden)[4]. Alle Elektrovarianten sind bei 210 km/h abgeregelt. Der Verbrauch der Elektromodelle liegt je nach Felgengröße und Fahrweise zwischen 12,2 und 14,7 kWh/100 km[2].

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Und auf der Autobahn? Bei 130 km/h steigt der reale Verbrauch erfahrungsgemäß auf etwa 18 kWh/100 km – ein Wert, den Praxistests mehrerer Fachmedien bestätigen[13]. Das ist dennoch besser als bei den meisten Konkurrenten in dieser Klasse.

Platzangebot, Kofferraum und Alltagstauglichkeit

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Mit 4,72 m Länge, 1,86 m Breite und einem Radstand von 2,79 m bietet der CLA spürbar mehr Platz als sein Vorgänger[3]. Der Kofferraum fasst 405 Liter – 55 Liter weniger als beim Vorgänger, dafür gibt es einen beleuchteten Frunk mit 101 Litern. Der Shooting Brake bringt es auf 455 bis 1.290 Liter[5].

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Der Wendekreis beträgt 11,2 m. Die Anhängelast liegt bei 1,5 Tonnen (CLA 250+) bzw. 1,8 Tonnen (CLA 350 4MATIC)[3]. Für eine Coupé-Limousine ist das alltagstauglich – der Frunk schluckt problemlos das Ladekabel samt Adapter.

Welche Ausstattungen und Pakete bietet der CLA 2026?

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Jeder neue CLA wird serienmäßig in der Progressive Line ausgeliefert, die bereits eine umfangreiche Grundausstattung bringt. Optionspakete wie AMG Line (3.200 €), AMG Line Plus (5.580 €) und Night-Paket (952 €) erweitern das Angebot[1]. Sechs Lackfarben stehen ab Werk zur Wahl, MANUFAKTUR-Lacke kosten ab 1.190 € Aufpreis.

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Serienausstattung Progressive Line

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Die Progressive Line umfasst bereits Wärmepumpe, LED-High-Performance-Scheinwerfer, beleuchteten Kühlergrill, Komfortsitze in ARTICO/Stoff mit Sitzheizung, THERMATIC-Klimaautomatik und vier USB-C-Anschlüsse mit je 100 Watt[1]. DISTRONIC – der adaptive Tempomat mit Abstandsregelung – gehört ebenfalls zum Serienumfang. Ein Multifunktions-Lederlenkrad im Sport-Design rundet das Paket ab.

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Für die Fahrzeugklasse ist das überdurchschnittlich. Wettbewerber wie das Tesla Model 3 oder der BYD Seal bieten zwar auch reichhaltige Serienausstattungen, aber eine Wärmepumpe ab Werk ist keineswegs selbstverständlich[1].

AMG Line, AMG Line Plus und Night-Paket

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Die AMG Line (3.200 €) tauscht das Lenkrad gegen ein Sport-Lederlenkrad mit abgeflachtem Kranz, ergänzt rote Kontrastziernähte in den Türen und Sportsitze in ARTICO/MICROCUT[1]. Dazu kommt eine AMG-Sportpedalanlage aus gebürstetem Edelstahl.

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Wer mehr will, greift zur AMG Line Plus für 5.580 €. Sie bringt unter anderem größere Räder, die allerdings den cW-Wert von 0,21 auf 0,24 verschlechtern. Der Haken? Mehr Optik bedeutet hier weniger Reichweite. Das Night-Paket (952 €) schwärzt Exterieur-Elemente für einen sportlicheren Auftritt[1].

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Assistenzsysteme und MB.DRIVE ASSIST

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DISTRONIC ist bereits Serie – ein klarer Vorteil gegenüber vielen Wettbewerbern, bei denen der adaptive Tempomat extra kostet[1]. Wer moderne Assistenzsysteme im Auto schätzt, findet im optionalen Paket MB.DRIVE ASSIST den nächsten Schritt: Es enthält einen Lenkassistenten und einen Spurwechselassistenten.

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Für das autonome Fahren auf Level 2 ist der CLA damit gut aufgestellt. MULTIBEAM-LED-Scheinwerfer (565 €) und Head-up-Display (892 €) ergänzen die Optionsliste sinnvoll[1].

Wie schlägt sich der CLA gegen Tesla Model 3, BMW und BYD Seal?

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Der CLA 250+ EQ positioniert sich als Premium-Elektrolimousine mit der höchsten Reichweite im Segment – 792 km WLTP sind ein klarer Vorsprung[4]. Preislich liegt er allerdings über den Angeboten von Tesla und BYD, die ab rund 44.990 € starten. Mercedes setzt bewusst auf „Entry Luxury“ statt auf den günstigsten Einstiegspreis.

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CLA 250+ EQ vs. Tesla Model 3 Highland

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Rein bei den Daten gewinnt der CLA in Effizienz und Reichweite. Mit 12,2 kWh/100 km und 792 km WLTP übertrifft er das Model 3 deutlich[2]. Auch beim Laden hat der CLA die Nase vorn: 320 kW DC versus 250 kW beim Tesla. Dafür kostet das Model 3 Long Range rund 10.000 € weniger[13].

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Der Tesla punktet mit seinem ausgereiften Supercharger-Netzwerk und dem geringeren Einstiegspreis. Der CLA kontert mit spürbar hochwertigerer Verarbeitung, dem neuen MBUX-System und der Effizienz-Krone. Welches Fahrzeug besser passt, hängt stark vom Budget und den Prioritäten ab.

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CLA 350 4MATIC EQ vs. BMW Neue Klasse und BYD Seal

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Die BMW Neue Klasse (iX3) trifft mit ebenfalls 800-Volt-Technik und geschätzten 700 km Reichweite auf Augenhöhe auf den CLA[8]. Preislich dürften sich beide um 55.000 € bewegen. Der BYD Seal ist mit ~570 km Reichweite und 400-Volt-System technisch unterlegen, kostet dafür aber rund 15.000 € weniger als der CLA 350 4MATIC EQ[13].

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Der Audi A4 e-tron – ein weiterer natürlicher Wettbewerber – ist Stand März 2026 noch nicht am Markt. Er dürfte den Konkurrenzkampf im Premium-Segment ab Ende 2026 weiter verschärfen.

Wann kommen AMG-Varianten auf der neuen MMA-Plattform?

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Bisher existieren AMG-Versionen des CLA nur auf der alten C118-Plattform – und die laufen aus. AMG-Modelle auf MMA-Basis sind bestätigt, aber noch nicht offiziell vorgestellt[10]. Branchenkenner erwarten den AMG CLA auf MMA für die zweite Jahreshälfte 2026 oder Anfang 2027. Spekuliert wird über einen AMG CLA 45 EQ mit 500 bis 550 PS rein elektrisch[10].

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Für alle, die einen Verbrenner-AMG wollen, gibt es nur noch den aktuellen AMG CLA 45 S 4MATIC+ mit 421 PS. Er beschleunigt in 4,1 Sekunden auf 100 km/h und ist mit seinem handgefertigten M139-Motor ein Sammlerstück in der Entstehung[9]. Die Final Edition in Mountain Grey Magno mit gelben Akzenten und 19-Zoll-Schmiederädern ab 88.197 € markiert das Ende einer Ära[9].

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Wer jetzt einen AMG-Kompaktsportler mit Turbomotor kauft, investiert womöglich auch in einen zukünftigen Klassiker. Den Nachfolger wird es so nicht mehr geben.

Häufige Fragen (FAQs)

Was kostet der neue Mercedes CLA 2026 in Deutschland?

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Wie weit kommt der elektrische CLA mit einer Ladung?

Gibt es den CLA 2026 auch als Verbrenner?

Was ist der Unterschied zwischen CLA Hybrid und CLA EQ?

Wann kommt der CLA Shooting Brake zum Händler?

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Warum wurde der CLA zum „Car of the Year 2026″ gewählt?

Welcher CLA hat die beste Reichweite?

Lohnt sich der AMG CLA 45 S als Auslaufmodell noch?

Quellen

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