Schnelle Antwort: Der 2026 Mercedes-Benz CLA (Baureihe C174) ist als vollelektrischer CLA EQ mit bis zu 792 km WLTP-Reichweite und…
Schnelle Antwort: Der 2026 Mercedes-Benz CLA (Baureihe C174) ist als vollelektrischer CLA EQ mit bis zu 792 km WLTP-Reichweite und 320 kW DC-Ladeleistung sowie als 48-V-Mild-Hybrid-Benziner verfügbar.[9] Einstiegspreise: ab 46.243 € (Mild-Hybrid) bzw. 49.421 € (CLA 200 EQ). Das Coupé wird seit 2025 ausgeliefert, der Shooting Brake folgte im März 2026.[10]
Key Takeaways
Der 2026 Mercedes-Benz CLA ist die vierte Generation der Baureihe und löst den C118 ab.[10] Mercedes bietet ihn als Coupé/Limousine seit September 2025 sowie als Shooting Brake seit März 2026 an. Eine AMG-Variante folgt voraussichtlich Ende 2026.
Die wichtigste Neuerung steckt unter dem Blech: Die Mercedes Modular Architecture (MMA) trägt erstmals sowohl Verbrenner als auch Elektroantriebe. Das 800-Volt-System der EQ-Versionen ist im Segment einzigartig und ermöglicht extrem kurze Ladezeiten.[13]
Was sich für Kunden konkret ändert? Die Anzahl der Verbrenner-Varianten schrumpft, dafür gibt es jetzt zwei vollelektrische Modelle. Wer noch klassische Limousinen-Alternativen vergleichen will, findet einen Überblick im Ratgeber zu den besten Autos der Kompaktklasse.
Experten-Tipp: Mercedes-Benz weist seit Juli 2024 keine festen UVPs mehr aus, sondern „Transaktionspreise“ inklusive Konditionen — Preise unterliegen damit häufiger Schwankungen.[10]
Die Preise für den 2026 CLA starten bei 46.243 € für den CLA 200 Mild-Hybrid und steigen auf 49.421 € für den CLA 200 EQ sowie 55.728 € für den reichweitenstarken CLA 250+ EQ.[15] Die Shooting-Brake-Variante kostet je nach Antrieb rund 800–1.500 € Aufpreis gegenüber dem Coupé.
Mercedes-Benz nutzt im Konfigurator drei Ausstattungslinien: Avantgarde, AMG Line und Edition 1.[10] Während Avantgarde die Basis bildet, bringt die AMG Line sportliche Akzente, größere Räder und straffer abgestimmtes Fahrwerk. Wer Alternativen im 50.000-€-Segment sucht, findet sie in der Übersicht zum besten Auto für 50.000 Euro.
Kauf-Tipp: Der CLA EQ erfüllt mit ≥ 80 km elektrischer Reichweite die 0,25-%-Dienstwagenregelung — bei Bruttolistenpreis < 70.000 € deutlicher Steuervorteil gegenüber dem Mild-Hybrid.[4]
Der CLA EQ kombiniert die neue 800-Volt-Architektur mit einem 85-kWh-NMC-Akku und erreicht bis zu 792 km WLTP-Reichweite im CLA 250+.[13] Damit setzt er einen neuen Standard in der Kompaktklasse — kein direkter Wettbewerber liegt aktuell höher.
Die DC-Ladeleistung erreicht bis 320 kW, womit sich in 10 Minuten rund 320 km nachladen lassen.[15] AC-Laden ist 11-kW-3-phasig vorgesehen; eine 22-kW-Option ist gegen Aufpreis verfügbar.
Wer das Konzept Elektro-Coupé generell mit Reichweiten-Champions vergleichen möchte, findet eine Übersicht im Ratgeber welche E-Autos haben die größte Reichweite.
Effizienz-Fact: Im ADAC Ecotest verbraucht der CLA 250+ EQ 12,2 kWh/100 km — der niedrigste je gemessene Wert; reale Praxisreichweite über 740 km.[12]
Der CLA Mild-Hybrid kombiniert einen 1,5-l-Vierzylinder-Turbo mit einem 22-kW-Integrierten Starter-Generator (ISG) und 48-V-Bordnetz.[16] Die Systemleistung liegt je nach Variante bei 135–162 kW (184–220 PS), kombiniert mit einem 8-Gang-Doppelkupplungsgetriebe.
Der WLTP-Verbrauch liegt zwischen 5,7 und 6,2 l/100 km.[16] Im AutoScout24-Test erwies sich der CLA 200 4MATIC als gut abgestimmt, jedoch nicht als spritsparender Spitzenreiter — der Antrieb ist auf Komfort, nicht auf Effizienz-Rekorde ausgelegt.
Eine Einordnung der unterschiedlichen Hybrid-Konzepte bietet der Ratgeber welche Arten von Hybrid-Autos gibt es.
Der CLA misst 4.723 mm in der Länge, 1.855 mm in der Breite und steht auf einem Radstand von 2.790 mm.[20] Der Shooting Brake teilt diese Maße, wächst nur in der Höhe auf 1.468 mm und bietet bis zu 1.290 l Ladevolumen bei umgeklappten Sitzen.
Im Shooting Brake hat Mercedes den Übergang zur Heckklappe bewusst eckiger gestaltet — das schafft praktische Innenhöhe und macht den Kombi auch für Fahrradtransporte oder Hundeboxen geeignet, wie ein Blick auf den Fahrradtransport-Ratgeber zeigt.
Der WLTP-Verbrauch entscheidet in Deutschland über die jährliche Kfz-Steuer nach §9 KraftStG.[6] Der CLA 200 Mild-Hybrid liegt bei rund 130–140 g CO₂/km, der CLA EQ entfällt komplett aus der Steuer-Bemessung.
Rechtlicher Hinweis: Maßgeblich ist der WLTP-CO₂-Wert laut COC-Papier; Werte werden vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) zur Zulassung übernommen.[7] Reine Elektrofahrzeuge sind nach §3d KraftStG bis Ende 2030 befreit — sofern Erstzulassung bis 31.12.2025 erfolgt ist.[25]
Eine konkrete Steuerübersicht für klassische Benziner zeigt der Ratgeber Kfz-Steuer für Benziner.
Im neuen CLA debütiert der MBUX Superscreen mit drei Displays: 10,25″ Fahrer-, 14″ Zentral- und 14″ Beifahrer-Display.[10] Erstmals integriert Mercedes Google Maps und einen MB.OS-Sprachassistenten mit ChatGPT-Anbindung.
Wer den Funktionsumfang von Android Auto generell verstehen möchte, findet einen Einstieg im Ratgeber was bedeutet Android Auto. Für Fahrer mit Vielfahrer-Profil ist der optionale Drive Pilot interessant: Er erlaubt teilautonomes Fahren bis 95 km/h auf der Autobahn — vorausgesetzt, gesetzliche Rahmenbedingungen erlauben es.
Im Premium-Elektro-Limousinen-Segment trifft der CLA EQ auf BMW i4, Audi A5 e-tron und Tesla Model 3.[15] Mit 792 km WLTP-Reichweite hat er den höchsten Datenblatt-Wert, beim Preis liegt das Tesla Model 3 vorn.
Wer einen direkten BMW-Vergleich plant, findet zusätzliche Detailinfos im 2026 BMW i4. Und beim Schnellladen? Hier behält der CLA EQ dank 800 V einen klaren Vorsprung — 320 kW DC sind in dieser Klasse einzigartig.[15]
Die Entscheidung zwischen CLA EQ und CLA Mild-Hybrid hängt vor allem vom Fahrprofil ab. Wer überwiegend kurze bis mittlere Strecken fährt und zuhause oder im Büro laden kann, fährt mit dem EQ deutlich günstiger.
Auf 100.000 km kostet der EQ trotz höherem Anschaffungspreis rund 6.000 € weniger.[5] Der Mild-Hybrid bleibt sinnvoll für Fahrer ohne eigene Lademöglichkeit oder mit häufigen Langstrecken jenseits 600 km am Stück. Für klassische Pendler ist der EQ klar die wirtschaftlichere Wahl.
Der CLA Shooting Brake (C174) ist seit März 2026 bei den deutschen Mercedes-Benz-Vertragshändlern verfügbar.[14] Bestellbar war er bereits ab Januar 2026, die ersten Auslieferungen liefen Ende des ersten Quartals an. Mercedes positioniert ihn als praktische Kombi-Alternative zum Coupé, mit identischen Antrieben und einem auf bis zu 1.290 l erweiterbaren Kofferraum. Die Aufpreise gegenüber dem Coupé liegen je nach Antrieb bei rund 800–1.500 €.
Der CLA EQ startet bei 49.421 € als CLA 200 EQ Coupé und reicht bis 55.728 € für den reichweitenstärkeren CLA 250+ EQ Coupé.[15] Mercedes-Benz weist diese Werte als „Transaktionspreise“ inklusive der jeweiligen Konditionen aus, sie können regional und je nach Kampagnenzeitraum variieren.[10] Für die Shooting-Brake-Variante kommen rund 800 € Aufpreis hinzu. Der Konfigurator zeigt darüber hinaus Pakete wie AMG Line oder Edition 1.
Der CLA 250+ EQ erreicht laut Mercedes-Benz bis zu 792 km Reichweite nach WLTP — Spitzenwert in seiner Klasse und Auslöser für den Titel „Car of the Year 2026″.[19] Der ADAC bestätigte im Ecotest einen Verbrauch von nur 12,2 kWh/100 km und realistische Praxisreichweiten über 740 km, sofern die Autobahngeschwindigkeit unter 130 km/h bleibt.[12]
Zum Marktstart 2026 wird der CLA EQ in Deutschland zunächst ausschließlich mit Heckantrieb angeboten.[10] Eine 4MATIC-Allradversion mit zweitem E-Motor an der Vorderachse ist von Mercedes für Ende 2026 angekündigt; offizielle Preise standen zum Redaktionsschluss noch aus. Der Mild-Hybrid ist hingegen sowohl mit Heck- als auch mit 4MATIC-Allradantrieb erhältlich, etwa als CLA 200 4MATIC oder CLA 250 4MATIC.[16]
Die maximale gebremste Anhängelast des CLA EQ beträgt 1.800 kg, identisch für Coupé und Shooting Brake.[10] Damit ist der CLA EQ einer der wenigen Premium-Kompakten, die mit einem mittelgroßen Wohnwagen oder Pferdeanhänger zurechtkommen. Wer schwerere Lasten zieht, sollte zur GLC- oder EQE-Klasse greifen. Eine Übersicht zu zugkräftigen Modellen bietet der Ratgeber bestes Auto zum Wohnwagen ziehen.
Ja, der CLA EQ erfüllt sowohl die Voraussetzung für die 0,25-%-Dienstwagenregelung (BLP unter 70.000 € + reines E-Auto) als auch die WLTP-Reichweitenanforderung deutlich.[4] Bei einem Bruttolistenpreis von 49.421 € beträgt die geldwerte Versteuerung nur rund 124 € pro Monat — gegenüber 494 € beim 1-%-Vergleich. Voraussetzung bleibt die regelmäßige Lademöglichkeit; Vielfahrer profitieren zusätzlich von der Befreiung von der Kfz-Steuer bis 2030.[25]
Lesen Sie unseren ausführlichen Testbericht zu diesen Modellen auf unserer Website.