Kaufberatung

Bestes Auto für Fahrradtransport: Top 12 mit ADAC-Test (2026)

Das beste Auto für den Fahrradtransport ist der VW Caddy mit 635 Litern ADAC-Kofferraum und kantigem Laderaum — ein Fahrrad…

Chien Nguyen Van
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Das beste Auto für den Fahrradtransport ist der VW Caddy mit 635 Litern ADAC-Kofferraum und kantigem Laderaum — ein Fahrrad passt liegend mit abmontiertem Vorderrad hinein (ab ~30.000 €)[1]. Für zwei Räder eignet sich der Škoda Superb Combi (1.715 l dachhoch, ab 42.340 €)[1]. Wer ein E-Bike im Auto transportieren möchte, greift laut ADAC am besten zum Fahrradträger für die Anhängerkupplung — mit nur 6,3% Mehrverbrauch bei 130 km/h gegenüber 44,3% beim Heckklappen-Träger[2].

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Welche Autos eignen sich am besten für den Fahrradtransport?

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Vier Fahrzeugsegmente kommen für den Fahrradtransport infrage: Hochdachkombis, Kombis, SUVs und Vans. Hochdachkombis wie der VW Caddy bieten die praktischste Lösung, weil ihr kantiger Laderaum fast keine toten Ecken hat[1][3]. Kombis punkten mit der längsten Ladefläche, SUVs mit Volumen — und Vans schlucken auch zwei Räder stehend.

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Entscheidend sind die ADAC-Messwerte, nicht die Herstellerangaben. Der ADAC hat bei manchen Modellen Abweichungen von über 300 Litern festgestellt[1]. Die folgende Tabelle zeigt nur unabhängig gemessene Werte.

Hochdachkombis: VW Caddy und Ford Tourneo Courier

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Der VW Caddy führt die Liste an — nicht weil er den größten Kofferraum hat, sondern weil sein Laderaum fast perfekt rechteckig geschnitten ist[1]. Wer schon mal versucht hat, ein 28-Zoll-Rad in einen sportlich geformten SUV zu quetschen, kennt das Problem: Radkästen, schräge Seitenwände und eine hohe Ladekante fressen nutzbaren Platz. Beim Caddy fällt das weg. 635 Liter misst der ADAC, dachhoch sind es rund 1.600 Liter[1].

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Der Ford Tourneo Courier ist der günstigste Hochdachkombi ab circa 25.000 €. Mit 566 Litern reicht er für ein Rad plus Gepäck — für zwei Räder wird es knapp[1]. Die Mercedes T-Klasse (530 l, ab ~32.000 €) bringt Schiebetüren mit, die das Beladen von der Seite erleichtern[1]. Wer sich für Volkswagen-Modelle generell interessiert, findet dort eine vollständige Übersicht.

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Kombis: Škoda Superb Combi und VW Passat Variant

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Die Škoda Superb Combi liefert den größten Laderaum unter allen Kombis: 575 Liter normal, 1.715 Liter dachhoch bei umgeklappter Rückbank[1][4]. Škoda gibt sogar 690 bis 1.920 Liter an — der ADAC misst konservativer, aber realistischer[4]. Die Ladefläche ist lang genug für zwei Fahrräder liegend nebeneinander.

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Der VW Passat Variant kommt auf identische 575 Liter (1.665 l dachhoch) und überzeugt mit einer angenehm niedrigen Ladekante[5]. VW gibt 690 bis 1.920 Liter an — eine Differenz von 115 Litern zur ADAC-Messung, die zeigt, warum Herstellerwerte mit Vorsicht zu genießen sind[5]. Das Mercedes E T-Modell (505 l, ab ~58.000 €) bietet die breiteste Ladeöffnung im Kombi-Segment, kostet aber deutlich mehr[1].

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SUVs und E-Autos: Škoda Kodiaq, Kia EV9 und Hyundai Ioniq 9

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Der Škoda Kodiaq ist der Überraschungskandidat: 655 Liter ADAC-Volumen bei moderatem Preis ab ~37.000 €[1]. Als einziger SUV im Vergleich bietet er optional sieben Sitze — klappt man die dritte Reihe um, entsteht eine ebene Ladefläche. Der VW Tayron (635 l, ab ~40.000 €) ist der Tiguan-Nachfolger und liegt auf ähnlichem Niveau[1].

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Richtig viel Platz gibt es bei den E-SUVs. Der Hyundai Ioniq 9 hält mit 770 Litern den ADAC-Rekord unter allen SUVs, der Kia EV9 folgt mit 760 Litern und 2.250 Litern dachhoch[1]. Beide starten allerdings bei über 55.000 €. Wer sich für E-Autos mit großer Reichweite interessiert, findet dort einen aktuellen Vergleich.

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Vans: VW ID. Buzz und Mercedes V-Klasse

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Vans sind die Königsklasse für den Fahrradtransport. In der Mercedes V-Klasse stehen zwei Räder aufrecht nebeneinander — mit rund 2.500 Litern dachhoch kein Problem[1]. Der VW ID. Buzz ermöglicht den stehenden Transport eines Rads dank hohem Dach und Schiebetüren[1]. Beide kosten ab 52.000–55.000 € und sind damit eher etwas für Vielradler oder Familien, die regelmäßig mit Bikes unterwegs sind.

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Fahrrad im Kofferraum transportieren — wie geht das richtig?

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Ein Fahrrad im Kofferraum zu transportieren funktioniert in den meisten Kombis und Hochdachkombis — wenn man richtig vorgeht. Die einfachste Methode: Vorderrad abmontieren, Fahrrad liegend einladen, mit Spanngurten sichern[3]. Nach § 22 StVO muss jede Ladung so gesichert sein, dass sie bei Vollbremsung oder plötzlicher Ausweichbewegung nicht verrutscht[6].

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So laden Sie ein Fahrrad richtig in den Kofferraum

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Vorderrad lösen — mit Schnellspanner dauert das 30 Sekunden. Das Hinterrad bleibt dran (Kette, Schaltung). Schutzdecke oder Kofferraumwanne auslegen, damit weder Kette noch Pedale den Teppich ruinieren[3]. Dann das Rad liegend einladen, Antriebsseite nach oben.

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Für ein 28-Zoll-Fahrrad brauchen Sie mindestens 160–170 cm Ladelänge bei umgeklappter Rückbank[7]. Der Škoda Superb Combi und der VW Passat Variant liefern das ohne Probleme. Beim kompakteren Ford Tourneo Courier wird es ohne Vorderrad-Demontage eng. Zwei Spanngurte fixieren das Rad: einen am Rahmen, einen am Hinterrad[6].

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Zwei Fahrräder oder E-Bikes im Innenraum transportieren

Zwei Räder passen, wenn man sie in entgegengesetzter Richtung aufeinanderlegt — Lenker des einen ans Heck, Lenker des anderen Richtung Rückbank. Eine Decke oder ein Handtuch zwischen den Rahmen verhindert Kratzer[3].

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Und E-Bikes? Die wiegen 25 bis 30 kg — alleine kaum über eine hohe Ladekante zu hieven[8]. Akku vor dem Transport unbedingt entfernen und separat im Fußraum sichern. Der ADAC empfiehlt generell, alle losen Anbauteile wie Luftpumpe, Akku oder Transportkörbe abzunehmen[8]. Für den regelmäßigen E-Bike-Transport im Auto eignen sich nur Hochdachkombis und Vans mit niedriger Ladekante — oder eben ein Fahrradträger für die Anhängerkupplung.

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Fahrradträger fürs Auto — welches System ist das beste?

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Der Fahrradträger für die Anhängerkupplung ist laut ADAC die klare Empfehlung — er gewinnt in allen Testkategorien: komfortabelste Handhabung, beste Sicherheit im Crashtest und geringster Mehrverbrauch[2]. Testsieger 2025 ist der Uebler i21 mit der Note „sehr gut“ (1,5) bei einem Preis von 730 €[9]. Aber auch für rund 400 € gibt es bereits acht mit „gut“ bewertete Modelle[9].

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Anhängerkupplung: ADAC-Testsieger und klare Empfehlung

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Der Uebler i21 wiegt nur 13,2 kg — das leichteste Modell im Testfeld[9]. Trotzdem trägt er zwei E-Bikes mit je 30 kg. Die Montage funktioniert vertikal: Träger aufsetzen, herunterklappen, fertig. Kein Nachjustieren nötig[9]. Im zusammengefalteten Zustand passt er in jede Garage.

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Auf Platz zwei landet der MFT Compact 2e+1 (448 €, Note 1,6), auf Platz drei der Thule EasyFold XT2 (730 €)[10]. Der Haken beim Thule: Die Klemmkraft erfordert Kraft in den Händen. Wer ein Auto mit Anhängerkupplung sucht — etwa zum Wohnwagen ziehen —, kann den Heckträger gleich mitnutzen.

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Dachträger und Heckklappen-Träger: Wann sie sich lohnen

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Der Dachträger hat einen einzigen echten Vorteil: Der Kofferraum bleibt komplett frei[8]. Für leichte Rennräder oder Kinderräder reicht das. Aber bei E-Bikes wird es kritisch — die Dachlast vieler Autos liegt bei nur 50–75 kg[2]. Abzüglich des Trägersystems (15–20 kg) bleibt für ein 28 kg schweres E-Bike kaum Spielraum. Manche E-Autos wie der VW ID.3 oder Dacia Spring erlauben gar keine Dachlast[2].

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Heckklappen-Träger sitzen ohne Anhängerkupplung am Heck. Der Nachteil: 44,3% Mehrverbrauch bei 130 km/h — fast siebenmal so viel wie beim AHK-Träger[2]. Wer wissen möchte, welcher Dachträger auf das eigene Auto passt, findet dort eine Übersicht nach Modell.

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Worauf kommt es beim Auto für den Fahrradtransport an?

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Sechs Kriterien entscheiden, ob ein Auto wirklich fahrradtauglich ist: ADAC-Kofferraumvolumen, Ladelänge bei umgeklappter Bank, Ladehöhe, Breite der Ladeöffnung, Ladekantenhöhe und Anhängerkupplung (Serie oder nachrüstbar)[1][7]. Herstellerangaben zum Kofferraum sind oft 100–350 Liter überhöht — der ADAC misst nach eigenem Verfahren ohne Fächer und doppelte Böden[1][5].

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Kofferraum, Ladelänge und Ladehöhe — die entscheidenden Maße

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Für ein normales 28-Zoll-Fahrrad liegend mit abmontiertem Vorderrad brauchen Sie mindestens 160 cm Ladelänge[7]. Das schaffen alle Kombis ab Mittelklasse und alle Hochdachkombis. Bei SUVs ist Vorsicht geboten: Radkästen und ein im Unterboden verstecktes Reserverad reduzieren die nutzbare Höhe[11].

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Die Ladehöhe wird oft vergessen. Stehend transportieren — also Rad aufrecht im Auto — funktioniert erst ab etwa 110–120 cm Innenhöhe. Das bieten nur Hochdachkombis und Vans[3]. Die Breite der Ladeöffnung bestimmt, wie leicht Sie das Rad ein- und ausladen. Schiebetüren (Mercedes T-Klasse, VW ID. Buzz) sind hier ein enormer Vorteil[3].

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Anhängerkupplung und Ladekante

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Eine ebene Ladefläche bei umgeklappter Rückbank klingt banal — ist aber entscheidend. Wenn eine Stufe von fünf Zentimetern zwischen Kofferraumboden und Rücksitzfläche bleibt, liegt das Fahrrad instabil[7]. Der VW Passat Variant löst das elegant mit seiner fast stufenlosen Fläche[5].

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Praxistipp: Nehmen Sie Ihr Fahrrad mit zum Autohaus. Probebeladen verrät mehr als jede Tabelle. Auch Hundebesitzer kennen das — wer einen Laderaum für den Vierbeiner sucht, achtet auf dieselben Kriterien.

Wie transportiert man ein E-Bike sicher mit dem Auto?

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E-Bikes im Auto zu transportieren ist deutlich aufwendiger als bei normalen Rädern — das Gewicht von 25–30 kg pro Bike verändert die Rechnung komplett[8][3]. Der ADAC empfiehlt für E-Bikes den Fahrradträger für die Anhängerkupplung als sicherste Lösung, weil Dachlast und Handhabung bei anderen Systemen schnell an Grenzen stoßen[8].

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Warum die Anhängerkupplung für E-Bikes fast Pflicht ist

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Die Dachlast vieler Autos liegt zwischen 50 und 75 kg[2]. Ein Dachträger wiegt 15–20 kg. Bleiben 30–55 kg für die Räder. Ein einzelnes E-Bike passt gerade noch — zwei? Praktisch unmöglich. Und dann muss man 28 kg auf Dachhöhe stemmen. Für E-Bikes sagt der ADAC klar: Heckträger an der Anhängerkupplung[8].

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Der ADAC-Testsieger Uebler i21 trägt zwei Räder mit je bis zu 30 kg — also auch zwei vollausgestattete E-MTBs[9]. Aber Achtung: Die Stützlast der Anhängerkupplung darf nicht überschritten werden. Je leichter der Träger (Uebler: 13,2 kg), desto mehr Gewicht bleibt für die Räder[9]. Ein Blick in den Fahrzeugschein verrät die maximal zulässige Stützlast.

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E-Bike im Kofferraum: Akku, Gewicht und die richtigen Autos

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Wer das E-Bike trotzdem innen transportieren will, braucht ein Auto mit niedriger Ladekante und großem Volumen. Drei Modelle funktionieren in der Praxis: VW Caddy, Škoda Kodiaq und Mercedes V-Klasse[1]. Das Wichtigste: Akku immer entfernen und separat im Fußraum verstauen[8]. Lithium-Ionen-Akkus können bei Beschädigung brandgefährlich werden.

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Der ADAC rät, auch Luftpumpe, Transportkörbe und andere Anbauteile abzumontieren — alles, was sich bei einer Vollbremsung lösen könnte[8]. Empfohlene Höchstgeschwindigkeit mit Heckträger: 120 km/h[8]. Nach den ersten 50 Kilometern kurz stoppen und alle Befestigungen kontrollieren[9].

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Was kostet ein guter Fahrradträger fürs Auto?

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Ein ADAC-getesteter Fahrradträger für die Anhängerkupplung kostet zwischen 250 und 730 €[9]. Der günstigste empfehlenswerte Träger ist der Fischer ProLine Evo (ab ~280 €, ADAC-Note 2,6), für unter 400 € gibt es bereits acht Modelle mit der Note „gut“[9]. Die Investition lohnt sich — auf einer 500-km-Urlaubsfahrt spart der AHK-Träger gegenüber dem Dachträger rund 19 € an Spritkosten[2].

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ADAC-Testsieger 2025: Uebler i21, MFT Compact und Thule EasyFold

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Wer das Budget hat, greift zum Uebler i21. Kein anderer Träger im ADAC-Test erreichte „sehr gut“[9]. Die Express-Montage spart Zeit, das geringe Gewicht schont die Stützlast. Preisbewusste Käufer schauen sich den MFT Compact 2e+1 an — für 448 € eine Note von 1,6, und der Träger hält auch schwere E-Bikes sicher[10].

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Der Thule EasyFold XT2 kommt fertig montiert aus dem Karton — kein Zusammenbau nötig[9]. Allerdings erfordert die Klemmmechanik etwas Handkraft. Für den gelegentlichen Einsatz zwei- oder dreimal im Jahr reicht auch ein Modell in der 400-€-Klasse. Wer generell günstige Autos im Unterhalt sucht, findet dort eine Übersicht nach Fahrzeugklasse.

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Lohnt sich die Nachrüstung einer Anhängerkupplung?

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Die Nachrüstung einer AHK kostet je nach Fahrzeug zwischen 500 und 1.500 € inklusive Einbau[2]. Klingt viel — rechnet sich aber schnell. Ein Dachträger verursacht bei 130 km/h einen Mehrverbrauch von 34,2%, der AHK-Träger nur 6,3%[2].

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Konkret: Bei 8 l/100 km Benzinverbrauch und 1,70 €/l kosten 100 km mit Dachträger rund 4,60 € extra. Mit AHK-Träger nur 0,82 €[2]. Wer jährlich 2.000 km mit Fahrrad am Auto fährt, spart circa 75 € pro Jahr — die AHK-Nachrüstung amortisiert sich nach sieben bis zehn Jahren. Dazu kommt: Der AHK-Träger funktioniert auch für schwere E-Bikes, der Dachträger oft nicht[8].

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Häufige Fragen (FAQs)

Passt ein Fahrrad in einen normalen Kombi?

Wie transportiere ich zwei Fahrräder im Auto?

Ist ein Kombi oder SUV besser für den Fahrradtransport?

Welcher Fahrradträger ist der beste laut ADAC?

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Darf ich mit offenem Kofferraum und Fahrrad fahren?

Wie schnell darf man mit Fahrradträger auf der Autobahn fahren?

Quellen

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Lesen Sie unseren ausführlichen Testbericht zu diesen Modellen auf unserer Website.

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