- 1. Welche Autos eignen sich am besten für den Fahrradtransport?
- 1.1. Hochdachkombis: VW Caddy und Ford Tourneo Courier
- 1.2. Kombis: Škoda Superb Combi und VW Passat Variant
- 1.3. SUVs und E-Autos: Škoda Kodiaq, Kia EV9 und Hyundai Ioniq 9
- 1.4. Vans: VW ID. Buzz und Mercedes V-Klasse
- 2. Fahrrad im Kofferraum transportieren – wie geht das richtig?
- 2.1. So laden Sie ein Fahrrad richtig in den Kofferraum
- 2.2. Zwei Fahrräder oder E-Bikes im Innenraum transportieren
- 3. Fahrradträger fürs Auto – welches System ist das beste?
- 3.1. Anhängerkupplung: ADAC-Testsieger und klare Empfehlung
- 3.2. Dachträger und Heckklappen-Träger: Wann sie sich lohnen
- 4. Worauf kommt es beim Auto für den Fahrradtransport an?
- 4.1. Kofferraum, Ladelänge und Ladehöhe – die entscheidenden Maße
- 4.2. Anhängerkupplung und Ladekante
- 5. Wie transportiert man ein E-Bike sicher mit dem Auto?
- 5.1. Warum die Anhängerkupplung für E-Bikes fast Pflicht ist
- 5.2. E-Bike im Kofferraum: Akku, Gewicht und die richtigen Autos
- 6. Was kostet ein guter Fahrradträger fürs Auto?
- 6.1. ADAC-Testsieger 2025: Uebler i21, MFT Compact und Thule EasyFold
- 6.2. Lohnt sich die Nachrüstung einer Anhängerkupplung?
- 7. Häufige Fragen zum Fahrradtransport mit dem Auto
- 7.1. Passt ein Fahrrad in einen normalen Kombi?
- 7.2. Wie transportiere ich zwei Fahrräder im Auto?
- 7.3. Ist ein Kombi oder SUV besser für den Fahrradtransport?
- 7.4. Welcher Fahrradträger ist der beste laut ADAC?
- 7.5. Darf ich mit offenem Kofferraum und Fahrrad fahren?
- 7.6. Wie schnell darf man mit Fahrradträger auf der Autobahn fahren?
Schnelle Antwort: Wer das bestes Auto für Fahrradtransport sucht, findet im VW Caddy mit einem ADAC-gemessenen Kofferraumvolumen von 635 Litern und einer kantigen Karosserieform die praktischste Lösung für den Innenraum. Für den stehenden Transport von zwei Fahrrädern eignen sich Vans wie die Mercedes V-Klasse am besten. Wer einen flexiblen und verbrauchsgünstigen Transport bevorzugt, für den ist ein Kupplungsträger an der Anhängerkupplung laut ADAC die empfehlenswerteste Lösung.
Kernpunkte:
- Hochdachkombis bieten dank ihrer kastigen Form den am einfachsten nutzbaren Innenraum für Fahrräder.
- Kombis punkten mit langer Ladefläche, während SUVs großes Volumen, aber oft hohe Ladekanten aufweisen.
- Träger für die Anhängerkupplung sind laut ADAC-Test die sichersten und sparsamsten Trägersysteme.
- Beim Transport im Auto ist eine ordnungsgemäße Ladungssicherung nach der Straßenverkehr-Ordnung gesetzlich vorgeschrieben.
- E-Bikes erfordern wegen ihres Gewichts von 25 bis 30 kg spezielle Heckträger mit ausreichender Traglast.
Welche Autos eignen sich am besten für den Fahrradtransport?
Für den Transport von Fahrrädern im Auto kommen vor allem vier Fahrzeugklassen infrage: Hochdachkombis, klassische Kombis, SUVs und Vans. Die wichtigste Orientierung bieten hierbei die unabhängigen Messwerte des ADAC, da die offiziellen Herstellerangaben zum Kofferraumvolumen aufgrund unterschiedlicher Messmethoden oft um 100 bis 350 Liter überhöht sind.
Die folgende Tabelle zeigt die führenden Modelle im Vergleich, sortiert nach dem vom ADAC gemessenen Kofferraumvolumen und dem dachhohen Maximalvolumen bei umgeklappter Rückbank:
| Rang | Segment | Modell | Kofferraum (ADAC) | Dachhoch (ADAC) | Preis ab | Stärke |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Hochdachkombi | VW Caddy | 635 l | 1.600 l | 34.000 € | Kantiger Laderaum, 1 Rad liegend ohne Ausbau |
| 2 | Hochdachkombi | Ford Tourneo Courier | 566 l | 1.200 l | 25.000 € | Kompakt, günstiger Einstiegspreis |
| 3 | Hochdachkombi | Mercedes T-Klasse | 530 l | 2.125 l | 32.000 € | Premium-Ausstattung, Schiebetüren |
| 4 | Kombi | Škoda Superb Combi | 575 l | 1.715 l | 43.000 € | Längste Ladefläche im Segment, 2 Räder liegend |
| 5 | Kombi | VW Passat Variant | 575 l | 1.665 l | 43.000 € | Ebene Ladefläche, niedrige Ladekante |
| 6 | Kombi | Mercedes E T-Modell | 505 l | 1.400 l | 58.000 € | Sehr breite Ladeöffnung, hoher Fahrkomfort |
| 7 | SUV | Škoda Kodiaq | 655 l | 1.700 l | 37.000 € | Größter Mittelklasse-SUV im Vergleich |
| 8 | SUV | VW Tayron | 635 l | 1.600 l | 40.000 € | Tiguan-Nachfolger mit ebener Ladefläche |
| 9 | E-SUV | Kia EV9 | 760 l | 2.250 l | 62.000 € | Riesiger Laderaum, hohe Zuladung |
| 10 | E-SUV | Hyundai Ioniq 9 | 770 l | 2.120 l | 69.000 € | Höchstes ADAC-Kofferraumvolumen bei SUVs |
| 11 | Van | VW ID. Buzz | 490 l | 1.700 l | 52.000 € | Aufrechter Transport möglich, Schiebetüren |
| 12 | Van | Mercedes V-Klasse | 600 l | 2.500 l | 55.000 € | Größter Laderaum, 2 bis 3 Räder stehend |
Hochdachkombis: VW Caddy und Ford Tourneo Courier
Der VW Caddy stellt für many Radfahrer die praktischste Lösung dar. Seine kastenförmige Bauweise vermeidet schräge Wände oder störende Radkästen im Ladebereich. Der ADAC misst 635 Liter im Normalzustand und rund 1.600 Liter bei dachhoher Beladung mit umgeklappten Sitzen.
Als preiswerter Einstieg in dieser Fahrzeugklasse bietet sich der Ford Tourneo Courier an, der ab 25.000 € erhältlich ist. Mit einem ADAC-Volumen von 566 Litern reicht der Platz für ein Fahrrad und Gepäck aus. Die Mercedes T-Klasse bietet mit 530 Litern ein edleres Interieur und praktische Schiebetüren, die das Beladen von der Seite erleichtern. Für Käufer, die eine allgemeine Übersicht der verschiedenen Fahrzeugklassen suchen, lohnt sich ein Blick auf unsere Kaufberatung für Autos.
Kombis: Škoda Superb Combi und VW Passat Variant
Kombis überzeugen durch ihre lange Ladefläche, was den Transport von liegenden Fahrrädern erleichtert. Der Škoda Superb Combi bietet mit 575 Litern (1.715 Liter dachhoch) den größten Laderaum in dieser Klasse. Die Ladelänge reicht aus, um zwei Fahrräder mit demontiertem Vorderrad flach übereinanderzulegen.
Der VW Passat Variant kommt auf die gleichen 575 Liter Normalvolumen (1.665 Liter dachhoch) und glänzt mit einer sehr niedrigen Ladekante. Wer mehr Budget zur Verfügung hat, findet im Mercedes E-Klasse T-Modell mit 505 Litern Ladevolumen die breiteste Ladeöffnung, zahlt dafür jedoch einen deutlichen Premium-Aufpreis.
SUVs und E-Autos: Škoda Kodiaq, Kia EV9 und Hyundai Ioniq 9
Der Škoda Kodiaq ist im SUV-Bereich eine Empfehlung wert, da er für einen moderaten Einstiegspreis 655 Liter ADAC-Volumen bereitstellt. Der VW Tayron, der den VW Tiguan Allspace ersetzt, liegt mit 635 Litern auf einem ähnlichen Niveau und bietet eine nahezu stufenlose Ladefläche.
Besonders viel Platz bieten moderne Elektro-SUVs der Oberklasse. Der Kia EV9 stellt 760 Liter Ladevolumen (2.250 Liter dachhoch) bereit. Der Hyundai Ioniq 9 erreicht sogar 770 Liter (2.120 Liter dachhoch). Beide Modelle bieten reichlich Raum für Fahrräder und Gepäck im Heck, liegen preislich jedoch in einer höheren Kategorie. Wer nach einer günstigeren Alternative sucht, kann sich über das bestes Auto für 50.000 Euro informieren.
Vans: VW ID. Buzz und Mercedes V-Klasse
Vans sind die flexibelste Karosserieform für aktive Radfahrer. In der Mercedes V-Klasse können zwei bis drei Fahrräder stehend im Innenraum transportiert werden, ohne dass die Laufräder ausgebaut werden müssen. Der dachhohe Laderaum fasst bis zu 2.500 Liter. Der elektrische VW ID. Buzz bietet dank seines hohen Dachs ebenfalls die Möglichkeit, Fahrräder aufrecht zu transportieren, und verfügt über praktische Schiebetüren.
Fahrrad im Kofferraum transportieren – wie geht das richtig?
Der Transport im Innenraum schützt die Fahrräder vor Diebstahl, Vandalismus und Witterungseinflüssen. Allerdings ist hierbei die Ladungssicherung ein wichtiges Kriterium, um Bußgelder und Verletzungen bei Unfällen zu vermeiden.

So laden Sie ein Fahrrad richtig in den Kofferraum
Um ein typisches 28-Zoll-Fahrrad liegend zu transportieren, ist eine Ladelänge von mindestens 160 bis 170 cm erforderlich. Bei den meisten Kombis und Hochdachkombis muss hierfür die Rückbank umgeklappt werden. Zuerst sollte das Vorderrad über den Schnellspanner oder die Steckachse ausgebaut werden. Das Hinterrad verbleibt mit Kette und Schaltung am Rahmen.
Legen Sie den Kofferraumboden mit einer reißfesten Decke oder einer passenden Schutzmatte aus, um Schmutz und Kratzer zu verhindern. Schieben Sie das Fahrrad mit dem Hinterrad voran hinein, wobei die Antriebsseite mit der Kette nach oben zeigen muss, um Beschädigungen am Schaltwerk zu vermeiden. Nach § 22 der Straßenverkehr-Ordnung (StVO) muss die Ladung so gesichert sein, dass sie selbst bei einer Vollbremsung oder plötzlichen Ausweichmanövern nicht verrutschen kann. Verwenden Sie daher stabile Spanngurte, die an den Zurrösen des Kofferraums befestigt werden.
Zwei Fahrräder oder E-Bikes im Innenraum transportieren
Sollen zwei Fahrräder im Innenraum mitreisen, empfiehlt es sich, diese entgegengesetzt flach aufeinanderzulegen. Legen Sie unbedingt eine dicke Polsterung, etwa eine alte Wolldecke, zwischen die Rahmen, damit die Metallteile und Pedale nicht aneinander reiben und den Lack beschädigen.
Bei E-Bikes ist der Transport im Innenraum aufgrund des hohen Gewichts von 25 bis 30 kg mühsam. Vor dem Einladen muss der schwere Akku unbedingt demontiert und sicher im Fußraum des Autos verstaut werden, um die Brandgefahr bei einer eventuellen Beschädigung der Lithium-Ionen-Zellen zu minimieren.
Fahrradträger fürs Auto – welches System ist das beste?
Wenn der Innenraum für Gepäck oder Passagiere benötigt wird, sind externe Fahrradträger die einzige Alternative. Der ADAC hat die drei gängigen Systeme verglichen und hinsichtlich Handhabung, Sicherheit und Energieverbrauch bewertet.
Anhängerkupplung: ADAC-Testsieger und klare Empfehlung
Kupplungsträger, die auf der Anhängerkupplung montiert werden, sind die sicherste und komfortabelste Option. Da die Fahrräder im Windschatten des Hecks transportiert werden, bleibt der Luftwiderstand gering.
Laut den Messungen des ADAC führt der Kupplungsträger bei einer Autobahngeschwindigkeit von 130 km/h zu einem moderaten Mehrverbrauch von maximal 6,3 %. Zudem überzeugt dieses System durch das einfachste Beladen, da die Fahrräder nicht hochgehoben werden müssen. Ein Kippmechanismus sorgt bei den meisten Modellen dafür, dass der Kofferraum weiterhin zugänglich bleibt. Wer regelmäßig schwere Lasten transportieren möchte, findet in unserem Ratgeber zum Thema bestes Auto zum Wohnwagen ziehen passende Fahrzeuge mit hoher Stütz- und Anhängelast.
Dachträger und Heckklappen-Träger: Wann sie sich lohnen
Dachträger halten den Kofferraum und die Sicht nach hinten frei. Für leichte Rennräder oder Kinderräder ist dieses System gut geeignet. Allerdings ist das Heben der Fahrräder auf das Fahrzeugdach körperlich anstrengend. Zudem steigt der Kraftstoffverbrauch bei 130 km/h um deutliche 34,2 % an. Für schwere E-Bikes sind Dachträger wegen der maximalen Dachlast des Fahrzeugs, die meist zwischen 50 und 75 kg liegt, in der Regel ungeeignet.
Heckklappenträger werden direkt an der Heckklappe eingehängt. Der große Nachteil ist der aerodynamische Widerstand: Da die Räder quer im Wind stehen, steigt der Mehrverbrauch bei 130 km/h um erhebliche 44,3 %. Zudem blockiert dieses System den Zugang zum Kofferraum vollständig, da die Heckklappendämpfer das zusätzliche Gewicht nicht tragen können.
Worauf kommt es beim Auto für den Fahrradtransport an?
Ein fahrradtaugliches Auto zeichnet sich durch bestimmte Maße und technische Voraussetzungen aus. Neben dem reinen Volumen sind die Geometrie des Laderaums und die Zugänglichkeit entscheidend.
Kofferraum, Ladelänge und Ladehöhe – die entscheidenden Maße
Um ein Fahrrad aufrecht im Innenraum zu transportieren, wird eine lichte Innenhöhe von mindestens 110 bis 120 cm benötigt. Diesen Wert erreichen fast ausschließlich Hochdachkombis und Vans. Bei klassischen Kombis und SUVs behindern oft die abfallende Dachlinie oder die Innenverkleidung den aufrechten Transport. Für den liegenden Transport ist eine ebene Ladefläche ohne störende Stufen wichtig. Wenn Sie wissen möchten, welche Fahrzeuge besonders wirtschaftlich sind, empfehlen wir unseren Artikel über das bestes Auto Preis-Leistung.
Anhängerkupplung und Ladekante
Eine niedrige Ladekante erleichtert das Einladen schwerer Fahrräder ungemein. Hochdachkombis haben hier mit Ladekantenhöhen von oft unter 60 cm einen klaren Vorteil gegenüber SUVs, bei denen die Ladekante meist deutlich höher liegt.
Eine Anhängerkupplung ist die technische Voraussetzung für den sichersten Fahrradtransport. Sie sollte idealerweise ab Werk bestellt werden, da eine spätere Nachrüstung zusätzliche Kosten für die Elektrik und die mechanische Verstärkung verursacht.
Wie transportiert man ein E-Bike sicher mit dem Auto?
E-Bikes stellen aufgrund ihres Gewichts und der empfindlichen Elektronik besondere Anforderungen an den Transport auf der Straße.

Warum die Anhängerkupplung für E-Bikes fast Pflicht ist
Ein E-Bike wiegt ohne Akku meist zwischen 22 und 26 kg. Zwei E-Bikes belasten ein Trägersystem somit schnell mit rund 50 kg. Bei Dachträgern wird die zulässige Dachlast des Autos inklusive des Eigengewichts des Trägersystems (ca. 15 bis 20 kg) damit fast immer überschritten. Zudem ist das Heben eines solchen Gewichts auf das Dach für eine einzelne Person kaum zu bewältigen.
Kupplungsträger sind für diese Lasten ausgelegt. Dennoch muss die zulässige Stützlast der Anhängerkupplung beachtet werden. Diese liegt bei vielen Pkw zwischen 50 und 75 kg. Das Gesamtgewicht aus Träger und Fahrrädern darf diesen Wert nicht überschreiten.
E-Bike im Kofferraum: Akku, Gewicht und die richtigen Autos
Wer das E-Bike im Innenraum transportiert, sollte die Batterie stets ausbauen. Der Akku sollte im Fahrgastraum, idealerweise im Fußraum hinter den Vordersitzen, sicher verstaut werden. Lose Anbauteile wie Bordcomputer, Fahrradtaschen oder Luftpumpen müssen vor der Fahrt demontiert werden, damit sie bei einer Bremsung nicht als gefährliche Wurfgeschosse durch das Auto fliegen.
Analyse: Der ADAC empfiehlt für den E-Bike-Transport im Innenraum Modelle mit einer niedrigen Ladekante wie den VW Caddy oder die Mercedes V-Klasse. SUVs sind aufgrund der hohen Ladekante und des unhandlichen Hebens für ältere Personen unpraktisch.
Hinweis: Prüfen Sie vor dem Kauf eines Heckträgers die genaue Stützlast Ihrer Anhängerkupplung im Fahrzeugschein unter Punkt 13.
Was kostet ein guter Fahrradträger fürs Auto?
Die Anschaffungskosten für ein solides Trägersystem variieren je nach Typ und Hersteller. Für die Anhängerkupplung müssen Käufer mit Preisen zwischen 250 und 750 € rechnen.
ADAC-Testsieger 2025: Uebler i21, MFT Compact und Thule EasyFold
Im aktuellen ADAC-Test für Kupplungsträger konnte sich der Uebler i21 (Z90) mit der Note 1,5 (sehr gut) als Testsieger durchsetzen. Er kostet rund 730 € und überzeugt durch sein geringes Eigengewicht von nur 13 kg, was die Montage erheblich erleichtert.
Auf dem geteilten zweiten Platz folgen der MFT Compact 2e+1 (ca. 448 €, Note 1,6) und der Thule EasyFold XT2 (ca. 690 €, Note 1,6). Der MFT Compact bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis unter den Top-Modellen. Günstigere Träger wie der Fischer ProLine Evo sind ab circa 280 € erhältlich, erhielten im ADAC-Test jedoch nur die Note 2,6 (befriedigend), da die Montage und Stabilität unter Belastung Schwächen zeigten. Weitere Details zu Testergebnissen finden sich im offiziellen ADAC-Fahrradträger-Test. Wer ein Auto sucht, das für Vielfahrer geeignet ist, findet in unserem Vergleich für Autos für Langstrecken-Pendler passende Modelle.
Lohnt sich die Nachrüstung einer Anhängerkupplung?
Die Nachrüstung einer Anhängerkupplung in einer Fachwerkstatt kostet je nach Fahrzeugmodell und Kupplungsart (starr, abnehmbar oder schwenkbar) zwischen 500 und 1.500 €. Trotz dieser hohen Anfangsinvestition kann sich die Nachrüstung langfristig amortisieren.
Der Mehrverbrauch mit einem Dachträger liegt bei 130 km/h bei über 34 %, während er mit einem Kupplungsträger nur rund 6 % beträgt. Bei einer jährlichen Urlaubsfahrt über mehrere tausend Kilometer spart der geringere Luftwiderstand des Kupplungsträgers spürbar Kraftstoffkosten. Zudem erhöht eine Anhängerkupplung den Wiederverkaufswert des Fahrzeugs und erweitert die Einsatzmöglichkeiten. Für Fahranfänger, die ein praktisches Erstfahrzeug suchen, zeigen wir in unserem Ratgeber über Autos für Fahranfänger alltagstaugliche Modelle.
Häufige Fragen zum Fahrradtransport mit dem Auto
Passt ein Fahrrad in einen normalen Kombi?
Ja, in den meisten Kombis der Kompakt- und Mittelklasse passt ein herkömmliches 28-Zoll-Fahrrad liegend in den Kofferraum. Voraussetzung ist das Umklappen der Rücksitzbank und in der Regel die Demontage des Vorderrads, da die Ladelänge sonst nicht ausreicht.
Wie transportiere ich zwei Fahrräder im Auto?
Zwei Fahrräder lassen sich liegend transportieren, indem sie entgegengesetzt übereinandergelegt werden. Um Beschädigungen und Kratzer zu vermeiden, sollte eine dicke Decke oder Polsterung zwischen den beiden Rahmen platziert werden. Beide Räder müssen mit Spanngurten an den Zurrösen gesichert werden.
Ist ein Kombi oder SUV besser für den Fahrradtransport?
Für den liegenden Transport im Innenraum ist ein Kombi aufgrund der längeren Ladefläche oft im Vorteil. Für den transport mit einem Kupplungsträger eignen sich beide Karosserieformen gleichermaßen. SUVs bieten zwar viel Volumen, haben jedoch eine höhere Ladekante, was das Einladen schwerer Räder erschwert. Wer vor allem kurze Strecken fährt, findet in unserer Übersicht über Autos für Kurzstrecken passende City-Fahrzeuge.
Welcher Fahrradträger ist der beste laut ADAC?
Der beste Kupplungsträger im ADAC-Test ist der Uebler i21 mit der Note 1,5 (sehr gut). Er überzeugt durch sein niedriges Eigengewicht von 13 kg und eine einfache Handhabung. Eine preiswertere, ebenfalls gute Alternative ist der MFT Compact 2e+1.
Darf ich mit offenem Kofferraum und Fahrrad fahren?
Grundsätzlich ist das Fahren mit geöffneter Heckklappe erlaubt, wenn die Ladung vorschriftsmäßig gesichert ist und Kennzeichen sowie Beleuchtung nicht verdeckt werden. Allerdings können Abgase in den Innenraum strömen, weshalb der ADAC davon abrät. Die Ladung darf nach hinten maximal 1,50 Meter (bei Strecken unter 100 km bis zu 3 Meter) hinausragen, ab 1 Meter Überstand ist eine rote Fahne Pflicht.
Wie schnell darf man mit Fahrradträger auf der Autobahn fahren?
Gesetzlich gibt es in Deutschland keine spezielle Geschwindigkeitsbegrenzung für Fahrten mit einem Fahrradträger. Der ADAC und die Hersteller der Trägersysteme empfehlen jedoch dringend, eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h nicht zu überschreiten, da sich das Brems- und Ausweichverhalten des Fahrzeugs deutlich verändert.
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