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Das beste Auto für den Fahrradtransport ist der VW Caddy mit 635 Litern ADAC-Kofferraum und kantigem Laderaum — ein Fahrrad passt liegend mit abmontiertem Vorderrad hinein (ab ~30.000 €)[1]. Für zwei Räder eignet sich der Škoda Superb Combi (1.715 l dachhoch, ab 42.340 €)[1]. Wer ein E-Bike im Auto transportieren möchte, greift laut ADAC am besten zum Fahrradträger für die Anhängerkupplung — mit nur 6,3% Mehrverbrauch bei 130 km/h gegenüber 44,3% beim Heckklappen-Träger[2].
| Transportart | Empfehlung | Kofferraum (ADAC) | Preis ab |
|---|---|---|---|
| Innenraum (1 Rad) | VW Caddy | 635 l | ~30.000 € |
| Innenraum (2 Räder) | Škoda Superb Combi | 575 l (1.715 l dachhoch) | 42.340 € |
| Mit AHK-Träger | Jedes Auto mit AHK | — | Träger ab ~250 € |
| Premium-Van | Mercedes V-Klasse | ~600 l (~2.500 l dachhoch) | ~55.000 € |
Welche Autos eignen sich am besten für den Fahrradtransport?
Vier Fahrzeugsegmente kommen für den Fahrradtransport infrage: Hochdachkombis, Kombis, SUVs und Vans. Hochdachkombis wie der VW Caddy bieten die praktischste Lösung, weil ihr kantiger Laderaum fast keine toten Ecken hat[1][3]. Kombis punkten mit der längsten Ladefläche, SUVs mit Volumen — und Vans schlucken auch zwei Räder stehend.
Entscheidend sind die ADAC-Messwerte, nicht die Herstellerangaben. Der ADAC hat bei manchen Modellen Abweichungen von über 300 Litern festgestellt[1]. Die folgende Tabelle zeigt nur unabhängig gemessene Werte.
| Rang | Segment | Modell | Kofferraum (ADAC) | Dachhoch | Preis ab | Stärke |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Hochdachkombi | VW Caddy | 635 l | ~1.600 l | ~30.000 € | Kantiger Laderaum, 1 Rad liegend ohne Ausbau |
| 2 | Hochdachkombi | Ford Tourneo Courier | 566 l | ~1.200 l | ~25.000 € | Kompakt, günstigster Einstieg |
| 3 | Hochdachkombi | Mercedes T-Klasse | 530 l | ~1.300 l | ~32.000 € | Premium, Schiebetüren |
| 4 | Kombi | Škoda Superb Combi | 575 l | 1.715 l | 42.340 € | Längste Ladefläche, 2 Räder liegend |
| 5 | Kombi | VW Passat Variant | 575 l | 1.665 l | ~37.500 € | Ebene Ladefläche, niedrige Ladekante |
| 6 | Kombi | Mercedes E T-Modell | 505 l | ~1.400 l | ~58.000 € | Premium-Kombi, breite Ladeöffnung |
| 7 | SUV | Škoda Kodiaq | 655 l | ~1.700 l | ~37.000 € | Größter Mittelklasse-SUV |
| 8 | SUV | VW Tayron | 635 l | ~1.600 l | ~40.000 € | Tiguan-Nachfolger, ebene Ladefläche |
| 9 | SUV | Kia EV9 | 760 l | 2.250 l | ~55.000 € | Riesiger Laderaum, E-Bike-tauglich |
| 10 | E-SUV | Hyundai Ioniq 9 | 770 l | ~2.100 l | ~57.000 € | Größter SUV-Kofferraum im ADAC-Test |
| 11 | Van | VW ID. Buzz | ~490 l | ~1.700 l | ~52.000 € | Fahrrad stehend möglich, Schiebetüren |
| 12 | Van | Mercedes V-Klasse | ~600 l | ~2.500 l | ~55.000 € | 2+ Räder stehend, größter Laderaum |
Hochdachkombis: VW Caddy und Ford Tourneo Courier
Der VW Caddy führt die Liste an — nicht weil er den größten Kofferraum hat, sondern weil sein Laderaum fast perfekt rechteckig geschnitten ist[1]. Wer schon mal versucht hat, ein 28-Zoll-Rad in einen sportlich geformten SUV zu quetschen, kennt das Problem: Radkästen, schräge Seitenwände und eine hohe Ladekante fressen nutzbaren Platz. Beim Caddy fällt das weg. 635 Liter misst der ADAC, dachhoch sind es rund 1.600 Liter[1].
Der Ford Tourneo Courier ist der günstigste Hochdachkombi ab circa 25.000 €. Mit 566 Litern reicht er für ein Rad plus Gepäck — für zwei Räder wird es knapp[1]. Die Mercedes T-Klasse (530 l, ab ~32.000 €) bringt Schiebetüren mit, die das Beladen von der Seite erleichtern[1]. Wer sich für Volkswagen-Modelle generell interessiert, findet dort eine vollständige Übersicht.
Kombis: Škoda Superb Combi und VW Passat Variant
Die Škoda Superb Combi liefert den größten Laderaum unter allen Kombis: 575 Liter normal, 1.715 Liter dachhoch bei umgeklappter Rückbank[1][4]. Škoda gibt sogar 690 bis 1.920 Liter an — der ADAC misst konservativer, aber realistischer[4]. Die Ladefläche ist lang genug für zwei Fahrräder liegend nebeneinander.
Der VW Passat Variant kommt auf identische 575 Liter (1.665 l dachhoch) und überzeugt mit einer angenehm niedrigen Ladekante[5]. VW gibt 690 bis 1.920 Liter an — eine Differenz von 115 Litern zur ADAC-Messung, die zeigt, warum Herstellerwerte mit Vorsicht zu genießen sind[5]. Das Mercedes E T-Modell (505 l, ab ~58.000 €) bietet die breiteste Ladeöffnung im Kombi-Segment, kostet aber deutlich mehr[1].
SUVs und E-Autos: Škoda Kodiaq, Kia EV9 und Hyundai Ioniq 9
Der Škoda Kodiaq ist der Überraschungskandidat: 655 Liter ADAC-Volumen bei moderatem Preis ab ~37.000 €[1]. Als einziger SUV im Vergleich bietet er optional sieben Sitze — klappt man die dritte Reihe um, entsteht eine ebene Ladefläche. Der VW Tayron (635 l, ab ~40.000 €) ist der Tiguan-Nachfolger und liegt auf ähnlichem Niveau[1].
Richtig viel Platz gibt es bei den E-SUVs. Der Hyundai Ioniq 9 hält mit 770 Litern den ADAC-Rekord unter allen SUVs, der Kia EV9 folgt mit 760 Litern und 2.250 Litern dachhoch[1]. Beide starten allerdings bei über 55.000 €. Wer sich für E-Autos mit großer Reichweite interessiert, findet dort einen aktuellen Vergleich.
Vans: VW ID. Buzz und Mercedes V-Klasse
Vans sind die Königsklasse für den Fahrradtransport. In der Mercedes V-Klasse stehen zwei Räder aufrecht nebeneinander — mit rund 2.500 Litern dachhoch kein Problem[1]. Der VW ID. Buzz ermöglicht den stehenden Transport eines Rads dank hohem Dach und Schiebetüren[1]. Beide kosten ab 52.000–55.000 € und sind damit eher etwas für Vielradler oder Familien, die regelmäßig mit Bikes unterwegs sind.
Fahrrad im Kofferraum transportieren — wie geht das richtig?
Ein Fahrrad im Kofferraum zu transportieren funktioniert in den meisten Kombis und Hochdachkombis — wenn man richtig vorgeht. Die einfachste Methode: Vorderrad abmontieren, Fahrrad liegend einladen, mit Spanngurten sichern[3]. Nach § 22 StVO muss jede Ladung so gesichert sein, dass sie bei Vollbremsung oder plötzlicher Ausweichbewegung nicht verrutscht[6].
So laden Sie ein Fahrrad richtig in den Kofferraum
Vorderrad lösen — mit Schnellspanner dauert das 30 Sekunden. Das Hinterrad bleibt dran (Kette, Schaltung). Schutzdecke oder Kofferraumwanne auslegen, damit weder Kette noch Pedale den Teppich ruinieren[3]. Dann das Rad liegend einladen, Antriebsseite nach oben.
Für ein 28-Zoll-Fahrrad brauchen Sie mindestens 160–170 cm Ladelänge bei umgeklappter Rückbank[7]. Der Škoda Superb Combi und der VW Passat Variant liefern das ohne Probleme. Beim kompakteren Ford Tourneo Courier wird es ohne Vorderrad-Demontage eng. Zwei Spanngurte fixieren das Rad: einen am Rahmen, einen am Hinterrad[6].
Zwei Fahrräder oder E-Bikes im Innenraum transportieren
Zwei Räder passen, wenn man sie in entgegengesetzter Richtung aufeinanderlegt — Lenker des einen ans Heck, Lenker des anderen Richtung Rückbank. Eine Decke oder ein Handtuch zwischen den Rahmen verhindert Kratzer[3].
Und E-Bikes? Die wiegen 25 bis 30 kg — alleine kaum über eine hohe Ladekante zu hieven[8]. Akku vor dem Transport unbedingt entfernen und separat im Fußraum sichern. Der ADAC empfiehlt generell, alle losen Anbauteile wie Luftpumpe, Akku oder Transportkörbe abzunehmen[8]. Für den regelmäßigen E-Bike-Transport im Auto eignen sich nur Hochdachkombis und Vans mit niedriger Ladekante — oder eben ein Fahrradträger für die Anhängerkupplung.
Fahrradträger fürs Auto — welches System ist das beste?
Der Fahrradträger für die Anhängerkupplung ist laut ADAC die klare Empfehlung — er gewinnt in allen Testkategorien: komfortabelste Handhabung, beste Sicherheit im Crashtest und geringster Mehrverbrauch[2]. Testsieger 2025 ist der Uebler i21 mit der Note „sehr gut“ (1,5) bei einem Preis von 730 €[9]. Aber auch für rund 400 € gibt es bereits acht mit „gut“ bewertete Modelle[9].
| Kriterium | Anhängerkupplung | Dachträger | Heckklappen-Träger |
|---|---|---|---|
| Mehrverbrauch (130 km/h) | 6,3% | 34,2% | 44,3% |
| Handhabung | Sehr gut | Mittel (Räder hochheben!) | Gut |
| Sicherheit (ADAC-Crash) | Gut | Gut | Eingeschränkt |
| E-Bike geeignet | Ja (bis 30 kg/Rad) | Oft nein (Dachlast!) | Bedingt |
| Kofferraum frei | Teilweise eingeschränkt | Ja | Nein |
| Preisbereich | 250–730 € + AHK | 100–400 € | 150–500 € |
Anhängerkupplung: ADAC-Testsieger und klare Empfehlung
Der Uebler i21 wiegt nur 13,2 kg — das leichteste Modell im Testfeld[9]. Trotzdem trägt er zwei E-Bikes mit je 30 kg. Die Montage funktioniert vertikal: Träger aufsetzen, herunterklappen, fertig. Kein Nachjustieren nötig[9]. Im zusammengefalteten Zustand passt er in jede Garage.
Auf Platz zwei landet der MFT Compact 2e+1 (448 €, Note 1,6), auf Platz drei der Thule EasyFold XT2 (730 €)[10]. Der Haken beim Thule: Die Klemmkraft erfordert Kraft in den Händen. Wer ein Auto mit Anhängerkupplung sucht — etwa zum Wohnwagen ziehen —, kann den Heckträger gleich mitnutzen.
Dachträger und Heckklappen-Träger: Wann sie sich lohnen
Der Dachträger hat einen einzigen echten Vorteil: Der Kofferraum bleibt komplett frei[8]. Für leichte Rennräder oder Kinderräder reicht das. Aber bei E-Bikes wird es kritisch — die Dachlast vieler Autos liegt bei nur 50–75 kg[2]. Abzüglich des Trägersystems (15–20 kg) bleibt für ein 28 kg schweres E-Bike kaum Spielraum. Manche E-Autos wie der VW ID.3 oder Dacia Spring erlauben gar keine Dachlast[2].
Heckklappen-Träger sitzen ohne Anhängerkupplung am Heck. Der Nachteil: 44,3% Mehrverbrauch bei 130 km/h — fast siebenmal so viel wie beim AHK-Träger[2]. Wer wissen möchte, welcher Dachträger auf das eigene Auto passt, findet dort eine Übersicht nach Modell.
Worauf kommt es beim Auto für den Fahrradtransport an?
Sechs Kriterien entscheiden, ob ein Auto wirklich fahrradtauglich ist: ADAC-Kofferraumvolumen, Ladelänge bei umgeklappter Bank, Ladehöhe, Breite der Ladeöffnung, Ladekantenhöhe und Anhängerkupplung (Serie oder nachrüstbar)[1][7]. Herstellerangaben zum Kofferraum sind oft 100–350 Liter überhöht — der ADAC misst nach eigenem Verfahren ohne Fächer und doppelte Böden[1][5].
Kofferraum, Ladelänge und Ladehöhe — die entscheidenden Maße
Für ein normales 28-Zoll-Fahrrad liegend mit abmontiertem Vorderrad brauchen Sie mindestens 160 cm Ladelänge[7]. Das schaffen alle Kombis ab Mittelklasse und alle Hochdachkombis. Bei SUVs ist Vorsicht geboten: Radkästen und ein im Unterboden verstecktes Reserverad reduzieren die nutzbare Höhe[11].
Die Ladehöhe wird oft vergessen. Stehend transportieren — also Rad aufrecht im Auto — funktioniert erst ab etwa 110–120 cm Innenhöhe. Das bieten nur Hochdachkombis und Vans[3]. Die Breite der Ladeöffnung bestimmt, wie leicht Sie das Rad ein- und ausladen. Schiebetüren (Mercedes T-Klasse, VW ID. Buzz) sind hier ein enormer Vorteil[3].
Anhängerkupplung und Ladekante
Eine ebene Ladefläche bei umgeklappter Rückbank klingt banal — ist aber entscheidend. Wenn eine Stufe von fünf Zentimetern zwischen Kofferraumboden und Rücksitzfläche bleibt, liegt das Fahrrad instabil[7]. Der VW Passat Variant löst das elegant mit seiner fast stufenlosen Fläche[5].
Praxistipp: Nehmen Sie Ihr Fahrrad mit zum Autohaus. Probebeladen verrät mehr als jede Tabelle. Auch Hundebesitzer kennen das — wer einen Laderaum für den Vierbeiner sucht, achtet auf dieselben Kriterien.
Wie transportiert man ein E-Bike sicher mit dem Auto?
E-Bikes im Auto zu transportieren ist deutlich aufwendiger als bei normalen Rädern — das Gewicht von 25–30 kg pro Bike verändert die Rechnung komplett[8][3]. Der ADAC empfiehlt für E-Bikes den Fahrradträger für die Anhängerkupplung als sicherste Lösung, weil Dachlast und Handhabung bei anderen Systemen schnell an Grenzen stoßen[8].
Warum die Anhängerkupplung für E-Bikes fast Pflicht ist
Die Dachlast vieler Autos liegt zwischen 50 und 75 kg[2]. Ein Dachträger wiegt 15–20 kg. Bleiben 30–55 kg für die Räder. Ein einzelnes E-Bike passt gerade noch — zwei? Praktisch unmöglich. Und dann muss man 28 kg auf Dachhöhe stemmen. Für E-Bikes sagt der ADAC klar: Heckträger an der Anhängerkupplung[8].
Der ADAC-Testsieger Uebler i21 trägt zwei Räder mit je bis zu 30 kg — also auch zwei vollausgestattete E-MTBs[9]. Aber Achtung: Die Stützlast der Anhängerkupplung darf nicht überschritten werden. Je leichter der Träger (Uebler: 13,2 kg), desto mehr Gewicht bleibt für die Räder[9]. Ein Blick in den Fahrzeugschein verrät die maximal zulässige Stützlast.
E-Bike im Kofferraum: Akku, Gewicht und die richtigen Autos
Wer das E-Bike trotzdem innen transportieren will, braucht ein Auto mit niedriger Ladekante und großem Volumen. Drei Modelle funktionieren in der Praxis: VW Caddy, Škoda Kodiaq und Mercedes V-Klasse[1]. Das Wichtigste: Akku immer entfernen und separat im Fußraum verstauen[8]. Lithium-Ionen-Akkus können bei Beschädigung brandgefährlich werden.
Der ADAC rät, auch Luftpumpe, Transportkörbe und andere Anbauteile abzumontieren — alles, was sich bei einer Vollbremsung lösen könnte[8]. Empfohlene Höchstgeschwindigkeit mit Heckträger: 120 km/h[8]. Nach den ersten 50 Kilometern kurz stoppen und alle Befestigungen kontrollieren[9].
Was kostet ein guter Fahrradträger fürs Auto?
Ein ADAC-getesteter Fahrradträger für die Anhängerkupplung kostet zwischen 250 und 730 €[9]. Der günstigste empfehlenswerte Träger ist der Fischer ProLine Evo (ab ~280 €, ADAC-Note 2,6), für unter 400 € gibt es bereits acht Modelle mit der Note „gut“[9]. Die Investition lohnt sich — auf einer 500-km-Urlaubsfahrt spart der AHK-Träger gegenüber dem Dachträger rund 19 € an Spritkosten[2].
| Modell | Preis | ADAC-Note | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| Uebler i21 | 730 € | 1,5 (Testsieger) | Leichtester Träger (13,2 kg), kompakt faltbar |
| MFT Compact 2e+1 | 448 € | 1,6 (Gut) | Durchdachte Mechanik, schwere E-Bikes geeignet |
| Thule EasyFold XT2 | 730 € | Gut | Fertig montiert geliefert, sehr sicher |
| Fischer ProLine Evo | ~280 € | 2,6 (Befriedigend) | Günstigster im Testfeld |
ADAC-Testsieger 2025: Uebler i21, MFT Compact und Thule EasyFold
Wer das Budget hat, greift zum Uebler i21. Kein anderer Träger im ADAC-Test erreichte „sehr gut“[9]. Die Express-Montage spart Zeit, das geringe Gewicht schont die Stützlast. Preisbewusste Käufer schauen sich den MFT Compact 2e+1 an — für 448 € eine Note von 1,6, und der Träger hält auch schwere E-Bikes sicher[10].
Der Thule EasyFold XT2 kommt fertig montiert aus dem Karton — kein Zusammenbau nötig[9]. Allerdings erfordert die Klemmmechanik etwas Handkraft. Für den gelegentlichen Einsatz zwei- oder dreimal im Jahr reicht auch ein Modell in der 400-€-Klasse. Wer generell günstige Autos im Unterhalt sucht, findet dort eine Übersicht nach Fahrzeugklasse.
Lohnt sich die Nachrüstung einer Anhängerkupplung?
Die Nachrüstung einer AHK kostet je nach Fahrzeug zwischen 500 und 1.500 € inklusive Einbau[2]. Klingt viel — rechnet sich aber schnell. Ein Dachträger verursacht bei 130 km/h einen Mehrverbrauch von 34,2%, der AHK-Träger nur 6,3%[2].
Konkret: Bei 8 l/100 km Benzinverbrauch und 1,70 €/l kosten 100 km mit Dachträger rund 4,60 € extra. Mit AHK-Träger nur 0,82 €[2]. Wer jährlich 2.000 km mit Fahrrad am Auto fährt, spart circa 75 € pro Jahr — die AHK-Nachrüstung amortisiert sich nach sieben bis zehn Jahren. Dazu kommt: Der AHK-Träger funktioniert auch für schwere E-Bikes, der Dachträger oft nicht[8].
Häufige Fragen (FAQs)
Passt ein Fahrrad in einen normalen Kombi?
Ja — in die meisten Kombis ab der Mittelklasse passt ein 28-Zoll-Fahrrad liegend, wenn man das Vorderrad abmontiert und die Rückbank umklappt[3][7]. Der Škoda Superb Combi und der VW Passat Variant bieten mit jeweils 575 Litern (1.665–1.715 l dachhoch) die besten Voraussetzungen[1]. Kompaktere Kombis wie der VW ID.7 Tourer (470 l) funktionieren auch, werden aber mit Gepäck plus Rad eng. Eine Kofferraumwanne oder Schutzdecke schützt vor Kettenöl und Kratzern.
Wie transportiere ich zwei Fahrräder im Auto?
Zwei Fahrräder passen in größere Kombis und Vans, wenn man sie in entgegengesetzter Richtung aufeinanderlegt — Lenker des einen Rads nach hinten, Lenker des anderen nach vorne[3]. Eine Decke dazwischen verhindert Kratzer an Rahmen und Lack. Beide Vorderräder sollten abmontiert sein. Der Škoda Superb Combi (1.715 l dachhoch) und die Mercedes V-Klasse (~2.500 l dachhoch) bieten dafür den meisten Platz[1]. Alternativ: Ein AHK-Fahrradträger transportiert zwei Räder sicherer und schont den Innenraum[9].
Ist ein Kombi oder SUV besser für den Fahrradtransport?
Kombis eignen sich in der Regel besser, weil sie eine längere, ebene Ladefläche bei umgeklappter Rückbank bieten[7]. SUVs haben zwar oft mehr Volumen auf dem Papier, aber Radkästen und hohe Ladekanten reduzieren den nutzbaren Raum[11]. Eine Ausnahme bilden Groß-SUVs wie der Kia EV9 (760 l, 2.250 l dachhoch) oder der Škoda Kodiaq (655 l) — bei diesen reicht das Volumen auch für Fahrräder[1]. Für den reinen Fahrradtransport im Innenraum sind Hochdachkombis wie der VW Caddy die praktischste Lösung.
Welcher Fahrradträger ist der beste laut ADAC?
Der ADAC-Testsieger 2025 unter den Heckträgern für die Anhängerkupplung ist der Uebler i21 mit der Gesamtnote 1,5 („sehr gut“) — das einzige Modell im Test mit dieser Bewertung[9]. Er wiegt nur 13,2 kg, lässt sich in Sekunden montieren und trägt zwei Räder mit je bis zu 30 kg. Der Preis: 730 €. Wer weniger ausgeben will, bekommt ab rund 400 € bereits acht Modelle mit der Note „gut“[9].
Darf ich mit offenem Kofferraum und Fahrrad fahren?
Grundsätzlich ja, aber unter strengen Auflagen. Nach § 22 StVO darf die Ladung bei Fahrten unter 100 km maximal 3 Meter nach hinten überstehen, bei Fahrten über 100 km nur 1,50 Meter[6]. Überstehende Ladung muss ab einer Höhe unter 2,50 m mit einem roten Fähnchen oder einer Leuchte gekennzeichnet werden. Auto und Ladung dürfen zusammen nicht breiter als 2,55 Meter und nicht höher als 4 Meter sein[6]. Sicherer und bequemer ist ein Heckträger an der Anhängerkupplung.
Wie schnell darf man mit Fahrradträger auf der Autobahn fahren?
Eine gesetzliche Höchstgeschwindigkeit speziell für Fahrradträger gibt es in Deutschland nicht. Der ADAC empfiehlt aber, mit Heckträger nicht schneller als 120 km/h zu fahren[8]. Der Grund: Luftwiderstand, Kurven- und Bremsverhalten verändern sich — das Auto reagiert in Extremsituationen anders als gewohnt. Bei Sturm oder starkem Seitenwind sollte die Geschwindigkeit weiter gedrosselt werden[8]. Keine Abdeckplanen über den Träger ziehen, da sie den Luftwiderstand zusätzlich erhöhen und die Kräfte am Träger unkontrollierbar machen können[9].
Quellen
- ADAC. (2026). Test Kofferraumvolumen: Stimmen die Angaben der Autohersteller? https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/autokatalog/autotest/kofferraumvolumen-vergleich-2026/
- ADAC. (2024). Auto-Fahrradträger: Anhängerkupplung, Dach oder Heck? https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/ausstattung-technik-zubehoer/zubehoer/fahrradtraeger/
- carwow. (2023). Wie das Fahrrad im Auto am besten transportieren. https://www.carwow.de/ratgeber/verkehr/fahrrad-im-auto-transportieren
- ADAC/YouTube. (2024). Škoda Superb Combi im Fahrbericht.
- ADAC. (2025). Test VW Passat Variant TDI & eHybrid. https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/autokatalog/marken-modelle/vw/vw-passat/
- bussgeldkatalog.org. (2026). Ladungssicherung: So geht’s richtig — § 22 StVO. https://www.bussgeldkatalog.org/ladungssicherung/
-
kofferraum.org. (2026). Fahrrad im Kofferraum transportieren.
Fahrrad
- ADAC. (2025). Fahrrad richtig transportieren – mit Dach- oder Heckträger. https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/zweirad/fahrrad-ebike-pedelec/kauf-ausruestung/fahrrad-transport/
- ADAC. (2025). Fahrradträger für die Anhängerkupplung im Test. https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/ausstattung-technik-zubehoer/zubehoer/fahrradhecktraeger/
- Auto Motor und Sport. (2025). ADAC-Test Fahrradträger-Systeme: Anhängerkupplung. https://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/adac-fahrradtraegertest-anhaengerkupplung/
- radforum.de. (2012). Welches Auto zum Fahrradtransport — Nutzerberichte. https://www.radforum.de/threads/396247-welches-auto-zum-fahrradtransport
Ich bin Senior Automotive Analyst bei KFZPick. Mit langjähriger Branchenerfahrung biete ich fundierte Fahrzeugbewertungen, detaillierte Tests und objektive Analysen, um Leser bei fundierten Entscheidungen im Automobilbereich zu unterstützen.









