Der 2026 Honda Accord (11. Generation) startet in den USA bei 28.395 $ MSRP (≈ 26.300 €) für den LX…
Der 2026 Honda Accord (11. Generation) startet in den USA bei 28.395 $ MSRP (≈ 26.300 €) für den LX und endet beim Touring Hybrid bei 40.690 $ (≈ 37.600 €) inkl. Destination Charge[1]. In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist er seit 2015 nicht mehr offiziell erhältlich[2]. Ein US-Import kostet straßenzulassungsfertig etwa 45.000–54.000 €.
Key Takeaways
Nein. Honda hat den Accord im Februar 2015 aus dem europäischen Programm genommen und offiziell bestätigt, nicht in dieses Segment zurückzukehren[2]. Weder in Deutschland, Österreich noch der Schweiz gibt es einen Neuwagen-Vertrieb, keine Händlergarantie und keine EU-Typgenehmigung für die 11. Generation.
Wer den aktuellen Accord in DACH fahren will, hat zwei Wege: einen Gebrauchten der 8. Generation (2008–2015) aus deutschem Bestand oder einen US-Import mit Einzelabnahme. Ohne Import bleibt der Honda Civic e:HEV die einzige offiziell erhältliche Alternative mit vergleichbarem Antriebsstrang.
Rechtlicher Hinweis: US-Accords besitzen keine EU-Typgenehmigung. Für die Zulassung ist eine Einzelabnahme nach § 21 StVZO bei TÜV oder DEKRA Pflicht, inklusive Licht-, Blinker- und Nebelschluss-Umbau.
Honda nennt auf automobiles.honda.com für das Modelljahr 2026 sechs Trims mit MSRPs zwischen 28.395 $ (LX) und 39.495 $ (Touring Hybrid) – alle Werte ohne 1.195 $ Destination Charge[1]. Car and Driver weist die Gesamtpreise inklusive Überführung aus: 29.590 $ bis 40.690 $[3].
Die Umrechnung in Euro nutzt den EZB-Referenzkurs 1 $ = 0,925 € vom 25.04.2026. Wechselkursschwankungen können das Ergebnis innerhalb weniger Tage um 500–1.000 € verschieben.
Experten-Tipp: Der Sport Hybrid ist der Preis-Leistungs-Sweet-Spot. Ab diesem Trim gibt es den 204-PS-Hybridantrieb, den 12,3″-Touchscreen und Wireless CarPlay/Android Auto — unter 32.500 € US-Niveau.
Der Accord 2026 ist ein Carry-Over-Modelljahr ohne mechanischen Umbau[3]. Honda hebt die Preise moderat an, feilt an der Software und lässt den Antriebsstrang unverändert. Die Grundlage bleibt die elfte Generation aus dem Modelljahr 2023.
Der Accord 2026 fährt in zwei Antriebsvarianten vor: ein 1,5-l-Turbo-Benziner mit 192 PS für LX und SE sowie ein Zweimotor-Vollhybrid mit 2,0-l-Atkinson-Benziner und 204 PS Systemleistung für die vier Hybrid-Trims[4]. Beide Varianten treiben ausschließlich die Vorderachse an.
Fact-Nugget: Der EX-L Hybrid erreicht laut Honda 51 MPG Stadt — der höchste Wert im 2026er-Lineup[5]. Mit 48,5-Liter-Tank sind theoretisch über 900 Kilometer Reichweite möglich. Achtung: Alle Angaben stammen aus EPA-Messungen, einen europäischen WLTP-Wert gibt es nicht.
Die Benziner fahren mit klassischem CVT, die Hybride nutzen Hondas eCVT mit zwei Elektromotoren. Hybrid-Fahrer können zwischen Sport, ECON, Normal und Individual wählen. Einen Allradantrieb oder eine Handschaltung bietet Honda nicht.
Mit 4,97 Metern Länge und 2,83 Metern Radstand spielt der Accord klar in der oberen Mittelklasse — größer als Civic oder Insight, in etwa auf dem Niveau eines Škoda Superb Limousine[4]. Der Kofferraum fasst 473 Liter; das Leergewicht liegt je nach Trim zwischen 1.485 und 1.608 Kilogramm.
Nein. Honda hat den Accord Tourer 2015 eingestellt und plant keine Kombi- oder Crossover-Variante[2]. Wer einen Honda-Kombi möchte, findet ausschließlich ältere Gebrauchte oder weicht auf den Civic Hatchback bzw. den CR-V Hybrid aus. Für den Accord selbst bleibt nur die viertürige Stufenhecklimousine. Vergleich: Honda Civic e:HEV im Überblick.
Die 11. Generation erreichte bei IIHS und NHTSA konsequent Spitzenbewertungen, ein Euro-NCAP-Test existiert mangels EU-Vertrieb nicht[3]. Das Modelljahr 2026 baut auf derselben Struktur auf; eine offizielle IIHS-Bewertung für MY2026 wird im Laufe des Jahres erwartet.
Serienmäßig an Bord sind in allen Trims Honda Sensing mit Kollisionswarnung, Notbremsassistent, adaptivem Tempomat, Spurhalte- und Verkehrszeichen-Assistent sowie Fernlichtautomatik. Ab Sport Hybrid kommen ein Blind-Spot-Monitor und ein Querverkehrs-Warnsystem hinzu.
Unter der Kapsel sind alle Trims solide ausgerüstet, die großen Sprünge liegen bei Display-Größe und Audio[1]. LX und SE bekommen einen 7″-Touchscreen, ab Sport Hybrid misst das Display 12,3 Zoll und unterstützt kabelloses Apple CarPlay und Android Auto.
Experten-Tipp: Wer Google Maps ohne Smartphone-Kopplung nutzen möchte, kommt am Touring nicht vorbei. Alle anderen Trims setzen auf klassische Handy-Projektion.
Der US-Import kostet neben dem Kaufpreis vor allem zwei Posten: 10% Einfuhrzoll auf Pkw der Zolltarifnummer 8703 und 19% Einfuhrumsatzsteuer auf den Gesamtwert inkl. Fracht und Zoll. Hinzu kommen Überführung, Umbauten und TÜV-Einzelabnahme.
Wer in Deutschland, Österreich oder der Schweiz nach einem Accord-ähnlichen Modell sucht, landet fast zwangsläufig beim Honda Civic e:HEV. Plattform, Hybridantrieb und Infotainment stammen aus demselben Baukasten, die Karosserie ist 20 Zentimeter kürzer — zum Tarif eines gut ausgestatteten Importpreises kostet er rund 10.000 € weniger.
Betriebskosten pro 100 km zum Vergleich: Accord Hybrid rund 10,70 € / 100 km (E5 à 2,02 €/L), Civic e:HEV etwa 9,70 €, Superb iV gemischt ca. 7,50 € bei regelmäßigem Laden.
Experten-Tipp: Der Civic e:HEV teilt sich Plattform und Antrieb mit dem Accord Hybrid, kostet aber ungefähr 10.000 € weniger und hat volle EU-Händlergarantie. Für rund 95 Prozent der Accord-Interessenten in DACH ist das die rationalere Wahl. Vertiefung: Hybrid vs. Plug-in-Hybrid.
Wer den Accord-Namen ohne Import will, bleibt bei der 8. Generation (CU/CW, 2008–2015). Auf mobile.de und AutoScout24 kursieren 2026 noch rund 300 Fahrzeuge zwischen 3.000 und 14.000 Euro. Typische Schwachstellen in dieser Preisklasse sind Auspuffanlage, Stoßdämpfer und Klimakompressor.
Die US-Werksgarantie beträgt drei Jahre oder 60.000 Kilometer auf das Fahrzeug und fünf Jahre oder 100.000 Kilometer auf den Antriebsstrang[3]. Für die Hybridbatterie gibt Honda acht Jahre oder 160.000 Kilometer. In Europa greift diese Garantie nicht.
Das Wartungsintervall richtet sich nach dem bordeigenen Maintenance Minder und liegt im Alltag bei etwa 20.000 Kilometern. Versicherer wie HUK oder Allianz stufen den Accord wegen fehlender GDV-Typklasse oft erst nach der TÜV-Einzelabnahme ein — das kann die Prämie in den ersten Monaten nach oben treiben.
Lesen Sie unseren ausführlichen Testbericht zu diesen Modellen auf unserer Website.