Schnellantwort: Der 2026 BMW i7 (G70 LCI) ist als vollelektrische Luxuslimousine ab 121.400 Euro erhältlich. Nach dem umfassenden Facelift im…
Schnellantwort: Der 2026 BMW i7 (G70 LCI) ist als vollelektrische Luxuslimousine ab 121.400 Euro erhältlich. Nach dem umfassenden Facelift im April 2026 bietet die Baureihe ausschließlich allradgetriebene Versionen an: i7 50 xDrive, i7 60 xDrive und i7 M70 xDrive. Ein größerer Akku mit 112,5 kWh ermöglicht Reichweiten von bis zu 728 Kilometern nach WLTP, während die maximale Ladeleistung auf 250 kW steigt.
Wichtige Punkte:
Mit dem offiziellen Produktionsstart im Juli 2026 im Werk Dingolfing rollt die überarbeitete G70-Baureihe auf die Straße. BMW hat dem i7 ein tiefgreifendes technisches und optisches Update spendiert, das gestalterische Elemente der kommenden Modellgenerationen vorwegnimmt.
Die geteilten Scheinwerfer bleiben erhalten, doch das Tagfahrlicht besitzt nun filigranere, kristallklare Leuchtelemente, die stark an das Design der neuen Elektro-SUVs von BMW erinnern. Die markante Niere wurde optisch beruhigt: Flachere Querstreben lassen den Grill weniger wuchtig wirken. Am Heck sorgt eine durchgehende LED-Lichtleiste mit zentral integriertem BMW-Logo für einen breiteren Stand und eine moderne Nachtsignatur.
Hinter dem Lenkrad blickt der Fahrer auf eine radikal aufgeräumte Armaturentafel. Das bisherige Curved Display wird durch das Panoramic iDrive ersetzt. Dieses projiziert wichtige Fahrdaten und Navigationshinweise direkt auf den unteren Rand der Windschutzscheibe. Ergänzt wird das System durch das Infotainmentsystem iDrive X mit Schnellzugriffen (QuickSelect) und ein Beifahrer-Display für den Beifahrer.
Analyse: Das neue Anzeige- und Bedienkonzept ist ein mutiger Schritt. Die vollständige Verlagerung der Instrumente auf die Windschutzscheibe erfordert eine kurze Eingewöhnung, minimiert jedoch die Ablenkung im Vergleich zu klassischen Monitoren. Für Beifahrer ist das zusätzliche Display ein echter Komfortgewinn. Hinweis: Der Produktionsstart der überarbeiteten Modelle erfolgt im Juli 2026. Bis zu diesem Zeitpunkt bestellte Fahrzeuge basieren noch auf der vorherigen Version mit der 101,7-kWh-Batterie.
Ein Highlight des Fond-Entertainments wurde ebenfalls im Detail verbessert. Laut Projektleiter Dr. Vanja Zivkov im Interview mit BimmerToday.de ist der 31,3-Zoll-Theater-Bildschirm im Fond jetzt zusätzlich mit einer Kamera ausgestattet. Diese ermöglicht es Passagieren auf der Rückbank, während der Fahrt an Videokonferenzen teilzunehmen.
Die wichtigste technische Änderung betrifft das Antriebskonzept. Der bisherige Einstieg eDrive50 mit reinem Hinterradantrieb entfällt komplett. Alle drei verfügbaren Varianten des 2026er Modells sind nun serienmäßig mit dem intelligenten Allradantrieb xDrive ausgestattet.
Der new Einstieg i7 50 xDrive kombiniert einen Elektromotor an der Hinterachse mit einer Maschine an der Vorderachse. Trotz des Wechsels auf Allradantrieb bleibt die Systemleistung mit 335 kW (455 PS) und 660 Nm Drehmoment auf dem Niveau des Vorgängers. Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h gelingt in 5,5 Sekunden.
Der i7 60 xDrive bietet mit 400 kW (544 PS) und 745 Nm Drehmoment spürbar mehr Dynamik. In nur 4,7 Sekunden beschleunigt die über 2,6 Tonnen schwere Limousine aus dem Stand auf Landstraßentempo.
Das Topmodell aus dem Hause BMW M leistet 500 kW (680 PS) und entwickelt im Boost-Modus ein maximales Drehmoment von 1.100 Nm. Damit katapultiert sich der M70 xDrive in 3,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h und wird erst bei einer Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h elektronisch eingebremst.
Durch die Integration einer größeren Batterie mit einer Brutto-Kapazität von 112,5 kWh laut EV-Database.org steigen die Normreichweiten spürbar an.
Der i7 50 xDrive und der i7 60 xDrive erreichen je nach gewählter Rad-Reifen-Kombination maximale WLTP-Reichweiten von 566 bis 728 Kilometern. Große Felgen beeinflussen den Verbrauch negativ: Der Wechsel von 19-Zoll- auf 21-Zoll-Räder kann die Reichweite im Alltag um rund 30 bis 40 Kilometer reduzieren.
Dank einer optimierten Ladekurve und der neuen Ladeelektronik steigt die maximale DC-Ladeleistung von 195 kW auf 250 kW. Ein Ladevorgang von 10 auf 80 Prozent an einer High-Power-Charging-Station verkürzt sich damit auf rund 28 Minuten. An einer AC-Wallbox mit 22 kW Ladeleistung lässt sich die Batterie in etwa 6 Stunden vollständig aufladen.
Die Preise für den elektrischen 7er spiegeln den technologischen Sprung und die Luxus-Klassifizierung wider. Laut der offiziellen Preisliste von ecomento.de gestalten sich die Basispreise wie folgt:
Die Serienausstattung umfasst bereits die adaptive Luftfederung, eine Klimaautomatik und Soft-Close-Türen. Wer jedoch den vollen Luxus erleben möchte, muss tiefer in die Tasche greifen. Das Executive Lounge Paket mit Liegesitzen im Fond und der 31,3-Zoll-Theater-Bildschirm mit 8K-Auflösung kosten erhebliche Aufpreise. Typisch konfigurierte Fahrzeuge der 60er-Variante überschreiten schnell die Marke von 170.000 Euro.
Dank des reinen Elektroantriebs profitiert der i7 in Deutschland von einer zehnjährigen Befreiung der Kfz-Steuer bei Erstzulassungen bis 2030. Bei den Energiekosten erweist sich der i7 als wirtschaftlicher im Vergleich zu Verbrennern. Auf Basis eines durchschnittlichen Praxisverbrauchs von rund 22,0 kWh pro 100 Kilometer und einem Strompreis von 35 Cent pro kWh ergeben sich Fahrtkosten von 7,70 Euro pro 100 Kilometer. Ein vergleichbarer BMW 740d (Diesel) liegt bei aktuellen Kraftstoffpreisen bei ca. 12 bis 13 Euro pro 100 Kilometer.
Die Versicherungskosten sind aufgrund der Einstufung in hohe Typklassen (Haftpflicht Typklasse 21, Vollkasko Typklasse 30) das größte Kostenelement im laufenden Unterhalt. Wer nach älteren Alternativen sucht, findet im 2024 BMW i7 oder 2025 BMW i7 attraktive Angebote auf dem Gebrauchtwagenmarkt, da diese Fahrzeuge von einem spürbaren Wertverlust betroffen sind.
Der ADAC Autotest der BMW i7 Limousine bescheinigt dem Vorgängermodell die Gesamtnote 1,7 (gut). Besonders das extrem niedrige Geräuschniveau im Innenraum (nur 62,7 dB bei 130 km/h) und der exzellente Federungskomfort der Luftfederung setzen Maßstäbe in der Oberklasse.
Bemängelt wurden das mit 410 Litern vergleichsweise geringe Kofferraumvolumen für ein 5,39 Meter langes Fahrzeug sowie die nicht umklappbare Rücksitzlehne. Auch das hohe Leergewicht von über 2,6 Tonnen macht sich bei schnellen Richtungswechseln bemerkbar, wenngleich die optionale Hinterachslenkung die Handlichkeit im Stadtverkehr spürbar verbessert.
Euro NCAP hat den BMW i7 der Baureihe G70 bisher nicht in einem eigenständigen Crashtest bewertet. Allerdings wurde die eng verwandte BMW 5er-Reihe, die auf der gleichen CLAR-Plattform aufbaut, im Jahr 2023 mit der Höchstwertung von fünf Sternen ausgezeichnet. Laut Auto Motor und Sport lässt das identische Niveau der aktiven und passiven Assistenzsysteme auf ein gleichermaßen exzellentes Insassenschutz-Niveau beim i7 schließen.
Im Segment der elektrischen Oberklasse steht der i7 in direkter Konkurrenz zu etablierten Wettbewerbern.
Der BMW i7 fokussiert sich klar auf das Reiseerlebnis im Fond. Mit dem optionalen Theater-Bildschirm bietet er ein Entertainment-System, das kein Konkurrent anbietet. Der Mercedes EQS hingegen ist mit einem cW-Wert von 0,20 extrem auf Effizienz getrimmt und bietet eine etwas höhere maximale Reichweite von bis zu 770 Kilometern. Der Audi e-tron GT ist als flacher Gran Turismo sportlicher positioniert, bietet jedoch deutlich weniger Platz und Komfort auf den Rücksitzen.
Für detaillierte Informationen zu allen BMW-Elektromodellen empfiehlt sich ein Blick auf das BMW i7 Hub der Redaktion.
Der Einstiegspreis für den BMW i7 50 xDrive liegt in Deutschland bei 121.400 Euro. Der i7 60 xDrive startet ab 140.100 Euro, während das Topmodell i7 M70 xDrive mindestens 182.400 Euro kostet.
Mit dem neuen 112,5-kWh-Akku erreicht der BMW i7 eine WLTP-Reichweite von bis zu 728 Kilometern. Im realen Autobahnbetrieb bei Richtgeschwindigkeit sind Reichweiten von ca. 500 bis 550 Kilometern realistisch.
Das Facelift (G70 LCI) wurde im April 2026 offiziell vorgestellt. Der offizielle Produktionsstart im BMW-Werk Dingolfing erfolgt im Juli 2026.
Der BMW i7 bietet den besseren Komfort und das innovativere Entertainment im Fond. Der Mercedes EQS überzeugt durch eine höhere maximale Reichweite und einen günstigeren Einstiegspreis ab rund 109.550 Euro.
Mit dem Facelift steigt die maximale DC-Ladeleistung auf 250 kW. Ein Ladevorgang von 10 auf 80 Prozent an einer Schnellladestation dauert etwa 28 Minuten.
Lesen Sie unseren ausführlichen Testbericht zu diesen Modellen auf unserer Website.