Die amtliche Führerschein-Theoriefrage 1.5.01-014 lautet: Leichtlaufreifen und Leichtlauföle tragen zur Umweltschonung bei – Klimaanlagen nicht[1]. Die Frage stammt aus dem…
Die amtliche Führerschein-Theoriefrage 1.5.01-014 lautet: Leichtlaufreifen und Leichtlauföle tragen zur Umweltschonung bei – Klimaanlagen nicht[1]. Die Frage stammt aus dem Grundstoff der Klasse B, eine falsche Antwort kostet 3 Fehlerpunkte[2]. Leichtlaufreifen und Leichtlauföle senken den Kraftstoffverbrauch um 3–7%[3].
Key Takeaways
Bei der Theoriefrage 1.5.01-014 sind zwei der drei Optionen korrekt: Leichtlaufreifen und Leichtlauföle[1]. Klimaanlagen gelten ausdrücklich nicht als Umweltschonungsmaßnahme, weil ihr Kompressor den Motor zusätzlich belastet.
Die Prüfungslogik folgt dabei der objektiven Kraftstoffbilanz, nicht dem subjektiven Komfort[1]. Wer also in der Theorieprüfung vor dieser Frage sitzt, kreuzt ausschließlich die ersten beiden Optionen an – alles andere gilt als falsch.
Prüfungs-Warnung: Wer nur eine der beiden richtigen Antworten ankreuzt oder Klimaanlagen mitankreuzt, erhält 3 Fehlerpunkte – Grundstoff-Fragen wiegen besonders schwer[2].
Die Reihenfolge der drei Optionen wird im offiziellen Fragenkatalog zufällig rotiert[2]. Prüflinge begegnen der Frage deshalb in vier gängigen Permutationen – die richtigen Antworten bleiben aber in jeder Variante identisch.
Unabhängig von der Reihenfolge sind stets Leichtlaufreifen und Leichtlauföle die richtige Auswahl[1]. Wer sich die Logik statt der Reihenfolge einprägt, ist gegen jede Variante immun.
Die Frage stammt aus dem amtlichen Fragenkatalog des TÜV/DEKRA arge tp 21, der gemäß FeV Anlage 7 die Theorieprüfung aller Führerscheinklassen abbildet[4][5]. Sie gehört in das Kapitel 1.5 Umweltschutz des Grundstoffs.
Grundstoff-Fragen erscheinen in allen Pkw- und Motorradklassen gleichermaßen – wer also für B, A oder L lernt, bekommt dieselbe Frage[4]. In der Prüfung darf maximal eine 10-Punkte-Frage falsch sein (Klasse B).
Leichtlaufreifen haben einen deutlich geringeren Rollwiderstand und sparen dadurch bis zu 7% Kraftstoff gegenüber Standardreifen[3]. Seit 2021 ist das EU-Reifenlabel nach Verordnung (EU) 2020/740 verpflichtend und macht die Klassen A–E transparent[6].
Wer Reifen auswählt, findet das Label direkt an der Lauffläche oder online. Wichtiger Ratgeber im Zusammenhang: welche Filter gibt es im Auto.
Experten-Tipp: Der Wechsel von Klasse E auf A kann laut ADAC bis zu 0,5 l Kraftstoff auf 100 km sparen[3].
Leichtlauföle sind dünnflüssige Motoröle mit Viskositätsklassen wie SAE 5W-30 oder 0W-20, die bereits beim Kaltstart schnell den Motor durchölen[7]. Die geringere innere Reibung reduziert den Kraftstoffverbrauch um 2–5%.
Entscheidend ist die Herstellerfreigabe – ein falsches Öl kann Motorschäden und Garantieverlust nach sich ziehen[7]. Die passende Spezifikation steht in der Betriebsanleitung oder im Ratgeber welches Motoröl für den Golf 5 1.4 Benzin.
Nein – § 8 AltölV verbietet die Entsorgung im Hausmüll ausdrücklich[8]. Verkaufsstellen sind verpflichtet, Altöl in der verkauften Menge kostenlos zurückzunehmen; alternativ hilft die kommunale Sammelstelle. Verstöße können nach KrWG mit Bußgeldern bis 50.000 € geahndet werden.
Rechtlicher Hinweis: § 8 AltölV verpflichtet Verkaufsstellen zur kostenlosen Rücknahme – heben Sie den Kaufbeleg auf[8].
Klimaanlagen erhöhen den Kraftstoffverbrauch um 0,3–1,5 l/100 km, weil der Kompressor über den Riementrieb Leistung vom Motor abzieht[9]. Deshalb sind sie in der Prüfungsfrage 1.5.01-014 ausdrücklich als falsche Antwort markiert.
Das Kältemittel R134a wurde in Neuwagen zwar längst durch R1234yf mit deutlich geringerem Treibhauspotenzial ersetzt. Bestandsfahrzeuge laufen aber oft noch Jahre mit dem älteren Gas.
Praxis-Hinweis: Im Alltag ist die Klimaanlage bei beschlagenen Scheiben oder starker Hitze sicherheitsrelevant – die Prüfungslogik bewertet jedoch ausschließlich den Umweltaspekt.
Bei Frage 1.5.01-125 sind regelmäßige Kontrolle des Reifenfülldrucks und regelmäßige Fahrzeugwartung die richtigen Antworten[10]. Eine regelmäßige Motorwäsche zählt nicht dazu.
Schon 0,2 bar zu wenig Reifendruck erhöhen den Verbrauch um rund 1%[3]. Eine gut gewartete Zündung, saubere Luftfilter und korrekte Einspritzung sparen zusätzlich Sprit – hierzu hilft der Ratgeber welches Motoröl für meinen 1er BMW Benziner.
Kern des umweltbewussten Fahrens ist vorausschauendes Fahren: rechtzeitig Gas wegnehmen und Schwung ausnutzen[11]. Unnötiges Beschleunigen und Abbremsen vermeidet unnötigen Energieverlust.
Wer früh vor einer roten Ampel ausrollen lässt, spart Sprit und schont Bremsen. Und wer niedertourig fährt, profitiert doppelt – weniger Verbrauch, weniger Motorverschleiß.
Das Kapitel 1.5 Umweltschutz enthält mehrere thematisch verwandte Fragen, die Prüflinge oft zusammen lernen[4]. Die wichtigsten Fragen im Überblick:
Wer diese fünf Fragen sicher beherrscht, deckt nahezu das komplette Kapitel Umweltschutz ab[4]. Das lohnt sich – in der Praxisprüfung wird umweltbewusstes Fahren von den Prüfern ebenfalls bewertet.
Nach bestandener Prüfung zählt die Alltagspraxis: Dort sparen Reifen, Öl, Fahrweise und Gepäck in Summe bis zu 30% Kraftstoff[3].
Besonders die Fahrweise schlägt alle technischen Maßnahmen. Wer einmal vorausschauend fährt, merkt den Unterschied an der Tankstelle schon nach einer Tankfüllung. Ergänzend hilft der Überblick welche Maßnahmen tragen zur Umweltschonung beim Auto.
Prüfungslogik und Alltagsrealität unterscheiden sich bei der Klimaanlage bewusst[1]. Die Prüfung bewertet ausschließlich den Umweltaspekt, der Alltag auch Sicherheit und Komfort.
Wer den Widerspruch kennt, fällt nicht auf die Frage herein. Und wer später bei 35 °C im Stau steht, schaltet die Klimaanlage natürlich trotzdem ein.
Die Frage 1.5.01-014 stützt sich auf mehrere Rechtsnormen, die Umweltschonung und Fahrzeugbetrieb regeln[5]. Ein Überblick hilft, die Logik der Prüfung zu verstehen.
Diese Normen greifen im Alltag oft unbemerkt, etwa wenn man Altöl beim Werkstattservice abgibt oder Reifen mit Label kauft[6].
Langfristig senken alternative Antriebe den CO₂-Ausstoß am stärksten[12]. Der EU-Flottengrenzwert liegt 2026 bei 93,6 g CO₂/km.
Wer sich vor dem nächsten Autokauf über Hybridvarianten informieren möchte, findet Details im Ratgeber welche Arten von Hybrid-Autos gibt es und im Überblick welche Antriebe gibt es beim Auto.
Lesen Sie unseren ausführlichen Testbericht zu diesen Modellen auf unserer Website.