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Maßnahmen zur Umweltschonung beim Auto sind die Verwendung von Leichtlaufreifen und Leichtlaufölen, vorausschauendes Fahren, regelmäßige Wartung und der Umstieg auf Elektro- oder Hybridfahrzeuge. Klimaanlagen gehören nicht dazu — sie erhöhen den Kraftstoffverbrauch[1].
| Maßnahme | Umweltschonend? | Wirkung |
|---|---|---|
| Leichtlaufreifen | ✅ Ja | Weniger Rollwiderstand, spart bis zu 0,5 L/100 km[2] |
| Leichtlauföle | ✅ Ja | Geringere Motorreibung, spürbarer Kraftstoffvorteil[1] |
| Klimaanlage | ❌ Nein | Erhöht den Energieverbrauch[1] |

Was ist die richtige Antwort auf die Führerschein-Prüfungsfrage 1.5.01-014?
Die Führerschein-Theoriefrage Nr. 1.5.01-014 „Welche Maßnahmen tragen zur Umweltschonung bei?“ zählt mit einer Fehlerquote von 24,4% zu den häufig falsch beantworteten Fragen im Grundstoff[3]. Viele Fahrschüler scheitern, weil sie Klimaanlagen fälschlicherweise als umweltschonend einordnen. Tatsächlich ist nur die Verwendung von Leichtlaufreifen und Leichtlaufölen korrekt[1].
Die Frage bringt 3 Punkte und gehört zum Kapitel 1.5 „Umweltschutz“[1]. Wer sie falsch beantwortet, verliert wertvolle Punkte in einem Bereich, der eigentlich als „geschenkt“ gilt. Aber gerade die Verwechslung mit der Klimaanlage ist der häufigste Stolperstein.
Warum sind Leichtlaufreifen umweltschonend?
Leichtlaufreifen sind speziell für einen geringeren Rollwiderstand konstruiert[1]. Weniger Widerstand bedeutet: Der Motor muss weniger arbeiten, um das Fahrzeug in Bewegung zu halten. Das senkt den Kraftstoffverbrauch um bis zu 0,5 Liter pro 100 Kilometer[2].
CO₂-Emissionen sinken proportional zur Kraftstoffeinsparung. Beim Reifenkauf lohnt sich deshalb ein Blick auf die Energieeffizienzklasse — ein A-Rating spart über die gesamte Lebensdauer des Reifens spürbar Geld und reduziert den ökologischen Fußabdruck[2]. Wer sich auch für das passende Motoröl für sein Fahrzeug interessiert, findet dort eine praktische Übersicht.
Warum sind Leichtlauföle umweltschonend?
Leichtlauföle sind Synthetik-Öle mit verbesserter Viskosität — also einem optimierten Fließverhalten[1]. Der Motor wird schneller und besser durchölt, was die innere Reibung deutlich reduziert. Weniger Reibung heißt weniger Energieverlust und folglich weniger Kraftstoffverbrauch[4].
Ein Punkt wird oft übersehen: Nicht jedes Leichtlauföl passt in jeden Motor. Es sollten ausschließlich die vom Fahrzeughersteller zugelassenen Öle verwendet werden, da ungeeignete Öle Motorschäden verursachen können[1]. Die Freigabe steht in der Betriebsanleitung — ein kurzer Blick, der teure Reparaturen verhindert.
Warum zählen Klimaanlagen nicht dazu?
Die Klimaanlage ist ein Komfortfeature, kein Umweltschutz-Instrument. Sie benötigt Energie vom Motor (beim Verbrenner) oder von der Batterie (beim E-Auto), was den Verbrauch messbar erhöht[2]. Selbst moderne, effiziente Klimaanlagen haben diesen Grundnachteil.
Trotzdem gibt es einen Trick bei Elektrofahrzeugen: Wer das Auto während des Ladevorgangs vorheizt oder vorkühlt, nutzt Netzstrom statt Batteriekapazität — und spart so Reichweite[2]. Das ändert aber nichts an der Prüfungsantwort: Klimaanlagen tragen nicht zur Umweltschonung bei.

Welche weiteren Maßnahmen tragen zum umweltschonenden Fahren bei?
Neben Leichtlaufreifen und -ölen gibt es eine ganze Reihe weiterer Maßnahmen, die den Kraftstoffverbrauch senken und die Umwelt schützen. Diese lassen sich grob in drei Kategorien einteilen: Fahrverhalten, Fahrzeugpflege und alternative Mobilitätskonzepte[2][5].
Methode 1: Vorausschauende und effiziente Fahrweise
Gleichmäßige Geschwindigkeiten und sanftes Bremsen gehören zu den wirksamsten Methoden, um Kraftstoff zu sparen[5]. Wer den Verkehr aufmerksam beobachtet und frühzeitig reagiert, vermeidet unnötiges Beschleunigen und Verzögern. Das schont nicht nur den Motor, sondern auch Bremsen und Reifen[2].
Frühzeitiges Hochschalten bei niedrigen Drehzahlen reduziert den Verbrauch ebenfalls deutlich[2]. Moderne Motoren sind darauf ausgelegt, auch bei 1.500 bis 2.000 Umdrehungen effizient zu arbeiten. Und wenn das Fahrzeug längere Zeit steht — etwa an einer geschlossenen Bahnschranke — sollte der Motor abgestellt werden[5]. Viele Neuwagen bringen eine Start-Stopp-Automatik mit, die das automatisch übernimmt. Der Tempomat hilft auf Landstraßen und Autobahnen, eine konstante Geschwindigkeit zu halten und spart so zusätzlich[2].
Methode 2: Fahrzeugwartung und technische Optimierung
Ein gut gewartetes Fahrzeug verbraucht weniger und stößt weniger Schadstoffe aus[5]. Regelmäßige Inspektionen, Ölwechsel und der Austausch von Luft- und Kraftstofffiltern halten den Motor effizient[2].
Der Reifendruck verdient besondere Aufmerksamkeit. Bereits 0,5 bar zu wenig erhöhen den Verbrauch um bis zu 5%[2]. Wer den Dachgepäckträger nach dem Urlaub sofort wieder abbaut, spart ebenfalls: Der erhöhte Luftwiderstand kostet auf der Autobahn spürbar Kraftstoff[2]. Generell gilt — unnötiges Gewicht im Kofferraum entfernen. Jedes Kilogramm zählt.
Die regelmäßige Kontrolle des Reifenfülldrucks ist auch eine klassische Prüfungsfrage (Frage 1.5.01-125) und damit doppelt prüfungsrelevant[5].
Methode 3: Alternative Antriebe und Mobilitätskonzepte
Der Umstieg auf Elektro- oder Hybridfahrzeuge senkt den CO₂-Ausstoß erheblich, besonders im Stadtverkehr[2]. Wer sich für einen zukunftssicheren Antrieb interessiert, findet dort eine detaillierte Übersicht der Optionen. Auch verschiedene Hybrid-Varianten bieten je nach Fahrprofil unterschiedliche Vorteile.
Fahrgemeinschaften reduzieren die Anzahl der Fahrzeuge auf der Straße — weniger Autos, weniger Emissionen, weniger Stau[4]. Und wer sein Fahrverhalten professionell verbessern will, kann ein Spritspar-Training absolvieren. Solche Kurse vermitteln Techniken, die den Verbrauch dauerhaft um 10 bis 15% senken können[4]. Das Thema Kurzstrecken spielt ebenfalls eine Rolle: Auf den ersten Kilometern verbraucht ein kalter Motor deutlich mehr[2]. Kurze Wege mit dem Fahrrad oder zu Fuß erledigen — das spart Geld und CO₂.

Welche Rolle spielt die Autoindustrie bei der Umweltschonung?
Die Verantwortung liegt nicht nur beim Fahrer. Die EU-Verordnung 2019/631 verpflichtet Automobilhersteller, den CO₂-Ausstoß neuer Pkw bis 2025 um 15% gegenüber dem Referenzwert zu senken[6]. Wer diese Ziele verfehlt, zahlt hohe Strafgebühren pro verkauftem Fahrzeug.
Deshalb drängen Hersteller verstärkt Plug-in-Hybride und vollelektrische Modelle in den Markt[6]. Aber die Veränderung geht über den Antrieb hinaus: CO₂-neutrale Produktionsstandorte, recycelte Materialien im Innenraum und geschlossene Batteriekreisläufe werden zum Industriestandard[7]. Strengere Abgasnormen wie Euro 7 zwingen die Branche, auch bei Verbrennern weiter zu optimieren[7].
Für Verbraucher bedeutet das: Neue Fahrzeuge werden sparsamer und sauberer — auch ohne Elektroantrieb. Bei der Wahl zwischen Diesel und Benziner spielen die verschärften Emissionsstandards mittlerweile eine zentrale Rolle. Wer ein im Unterhalt günstiges Auto sucht, profitiert indirekt von diesen Effizienzgewinnen.

Wie können Sie Fahrzeugteile umweltgerecht entsorgen?
Umweltschonung endet nicht beim Fahren. Altöl, Bremsflüssigkeit und Fahrzeugbatterien gehören niemals in den Hausmüll — sie sind Sondermüll und müssen fachgerecht entsorgt werden[5]. Werkstätten, Recyclinghöfe und viele Tankstellen nehmen Altöle kostenlos entgegen[1].
Abgefahrene Reifen werden über den Reifenhändler oder kommunale Sammelstellen der Wiederverwertung zugeführt. Aus dem Granulat entstehen Bodenbeläge, Dämmstoffe oder Füllmaterialien für Sportplätze. Schrottfahrzeuge dürfen nur bei zertifizierten Verwertern abgegeben werden, die eine ordnungsgemäße Demontage und Entsorgung aller Gefahrstoffe sicherstellen[5]. Einen Überblick über alle Flüssigkeiten im Auto hilft dabei, nichts bei der Entsorgung zu vergessen. Auch der Katalysator verdient Beachtung — er enthält wertvolle Edelmetalle, die recycelt werden können.
FAQ
Welche Maßnahme kann zum umweltschonenden Fahren beitragen?
Die Führerschein-Prüfungsfrage 2.5.01-121 nennt drei korrekte Antworten: Teilnahme an einem kraftstoffsparenden Fahrtraining, Nutzung von Elektrofahrzeugen und Bildung von Fahrgemeinschaften[4]. Alle drei Maßnahmen senken den individuellen CO₂-Ausstoß — entweder durch effizienteres Fahren, lokal emissionsfreie Antriebe oder schlicht weniger Fahrzeuge auf der Straße. Die Fahrgemeinschaft ist dabei die Maßnahme, die am schnellsten umsetzbar ist und keinerlei Investition erfordert.
Was ist eine Voraussetzung für umweltschonendes und energiesparendes Fahren?
Laut Prüfungsfrage 1.5.01-125 ist die regelmäßige Kontrolle des Reifenfülldrucks eine zentrale Voraussetzung[5]. Ein zu niedriger Druck erhöht den Rollwiderstand und damit den Verbrauch um bis zu 5%[2]. Die Kontrolle dauert an der Tankstelle weniger als zwei Minuten und sollte mindestens einmal im Monat erfolgen. Auch die allgemeine Fahrzeugwartung — Ölstand, Luftfilter, Zündkerzen — gehört zu den Grundvoraussetzungen für sparsames Fahren.
Warum ist die Nutzung von Leichtlaufölen vorteilhaft?
Leichtlauföle verringern die Reibung im Motor dank ihrer optimierten Viskosität[1]. Geringere Reibung bedeutet weniger mechanischen Widerstand und damit einen spürbar niedrigeren Kraftstoffverbrauch[4]. Der Effekt ist besonders bei Kurzstrecken relevant, weil der Motor bei niedrigen Temperaturen mit dickflüssigerem Öl noch mehr Energie verliert. Es dürfen aber nur Öle mit der passenden Herstellerfreigabe verwendet werden — falsche Öle können den Motor beschädigen.
Wodurch wird Kraftstoff verschwendet und die Umwelt belastet?
Hektische Fahrweise, abruptes Beschleunigen und das sogenannte „Gasgeben im Stand“ an Ampeln verschwenden Kraftstoff und erhöhen den Schadstoffausstoß unnötig[8]. Auch hohe Drehzahlen durch spätes Hochschalten und Stop-and-go-Verkehr bei laufendem Motor treiben den Verbrauch nach oben. Eine ruhige, vorausschauende Fahrweise in niedrigen Drehzahlbereichen kann den Verbrauch im Stadtverkehr um bis zu 20% senken — ohne dass die Fahrzeit spürbar länger wird.
Quellen
- ClickClickDrive. (2025). Welche Maßnahmen tragen zur Umweltschonung bei? Frage 1.5.01-014. https://www.clickclickdrive.de/fragenkatalog/1.5.-umweltschutz/1.5.01-umweltschutz/1.5.01-014
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Fahrschule Fahrfreude Leipzig. (2025). Umweltschonendes Fahren: Tipps & Maßnahmen.
welche maßnahme kann zum umweltschonenden fahren beitragen
- Führerscheintest-Online. (2025). Antwort zur Frage 1.5.01-014: Welche Maßnahmen tragen zur Umweltschonung bei? https://www.fuehrerscheintest-online.de/fuehrerscheintest-fragen/frage-1.5.01-014/antwort
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Autovio. (2024). Welche Maßnahme kann zum umweltschonenden Fahren beitragen? (Frage 2.5.01-121).
2.5.01-121 – Welche Maßnahme kann zum umweltschonenden Fahren beitragen?
- Führerschein-Bestehen. (2025). Welche Maßnahmen tragen zur Umweltschonung bei? (1.5.01-014). https://www.fuehrerschein-bestehen.de/Erklaerungen/welche-massnahmen-tragen-zur-umweltschonung-bei-1-5-01-014
- Umweltbundesamt. (2025). Pkw und leichte Nutzfahrzeuge – Emissionsstandards. https://www.umweltbundesamt.de/themen/verkehr/emissionsstandards/pkw-leichte-nutzfahrzeuge
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Wasserstoffautomotor.de. (2025). Nachhaltige Mobilitätslösungen: Die Verantwortung der Autoindustrie für 2025.
Nachhaltige Mobilitätslösungen: Die Verantwortung der Autoindustrie für 2025
- Zumfahren. (2024). Umweltschutz – Grundstoff – Führerscheintest Klasse B. https://www.zumfahren.de/fuhrerscheintest-klasse-b/fragenkatalog/grundstoff-umweltschutz-1
Ich bin Senior Automotive Analyst bei KFZPick. Mit langjähriger Branchenerfahrung biete ich fundierte Fahrzeugbewertungen, detaillierte Tests und objektive Analysen, um Leser bei fundierten Entscheidungen im Automobilbereich zu unterstützen.









