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Seit wann gibt es Android Auto? Zeitleiste, Wireless-Start & Hersteller-Rollout

Android Auto gibt es seit März 2015, offiziell vorgestellt wurde es am 25. Juni 2014 auf der Google I/O[1][2]. In…

Chien Nguyen Van
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Android Auto gibt es seit März 2015, offiziell vorgestellt wurde es am 25. Juni 2014 auf der Google I/O[1][2]. In Deutschland startete die Smartphone-Projektion im November 2015 unter anderem mit dem Škoda Superb III[3]. Wireless Android Auto ist seit 2018 (Pixel/Samsung) bzw. ab Android 11 (2020) universell verfügbar[4]. Aktuell ist Android Auto 16.0 Beta vom 9. Januar 2026[5].

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Key Takeaways

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  • „Die Open Automotive Alliance wurde am 6. Januar 2014 gegründet – mit Audi, GM, Honda, Hyundai und Nvidia als Partnern.“
  • „Android Auto wurde am 25. Juni 2014 auf der Google I/O offiziell vorgestellt.“
  • „Der Marktstart erfolgte im März 2015; erstes Modell war der Hyundai Sonata in den USA.“
  • „In Deutschland ist Android Auto seit November 2015 verfügbar.“
  • „Wireless Android Auto kam 2018 für Pixel und Samsung, ab Android 11 (2020) für alle kompatiblen Smartphones.“
  • „BMW führte Android Auto als letzter großer Hersteller im Juli 2020 ein – ausschließlich kabellos über OS 7.0.“
  • „Die aktuelle Version Android Auto 16.0 Beta erschien am 9. Januar 2026 mit Gemini-Integration.“
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Was ist Android Auto und wer hat es entwickelt?

Android Auto ist eine Software von Google, die ausgewählte Smartphone-Apps auf das Infotainment-Display eines Fahrzeugs projiziert[6]. Die Entwicklung lag bei Google und den Gründungsmitgliedern der Open Automotive Alliance (OAA).

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  • Entwickler: Google gemeinsam mit der OAA
  • OAA-Gründung: 6. Januar 2014 mit Audi, GM, Honda, Hyundai und Nvidia[6]
  • Zweck: standardisierte Smartphone-Projektion im Auto
  • Konkurrenz: Apple CarPlay (vorgestellt im März 2014)
  • Abgrenzung: Android Auto läuft über das Smartphone, Android Automotive OS ist ein eigenständiges Fahrzeug-Betriebssystem
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Der strategische Hintergrund war klar: Google wollte verhindern, dass Apple den digitalen Innenraum der Neuwagen allein prägt. Innerhalb weniger Monate schlossen sich rund 28 Hersteller an.

Wann wurde Android Auto offiziell vorgestellt? (Juni 2014)

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Android Auto wurde am 25. Juni 2014 auf der Google I/O in San Francisco vorgestellt[1]. Die OAA selbst hatte Google rund ein halbes Jahr zuvor, am 6. Januar 2014, auf der CES Las Vegas ins Leben gerufen[6].

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  • 6. Januar 2014: Gründung der Open Automotive Alliance
  • 25. Juni 2014: Ankündigung auf der Google I/O
  • Gründungspartner: Audi, GM, Honda, Hyundai, Nvidia
  • Ziel: einheitliche Android-Plattform fürs Fahrzeug
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Experten-Hinweis: Die OAA positionierte Android als offenen Standard gegen Apples CarPlay – binnen sechs Monaten folgten rund zwei Dutzend weitere Marken[6].

Seit wann gibt es Android Auto auf dem Markt? (März 2015)

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Der eigentliche Marktstart erfolgte im März 2015[2]. Ab diesem Zeitpunkt war Android Auto weltweit in den ersten Serienfahrzeugen verfügbar – zunächst kabelgebunden per USB.

Erstes Auto mit Android Auto

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  • März 2015: Hyundai Sonata (USA) als erster Serienwagen mit Android Auto
  • Weitere Modelle 2015: Škoda Superb III, VW Passat, Audi A3, Chevrolet Cruze
  • Verbindung zum Start: ausschließlich per USB-Kabel

Deutschland- und Europa-Start

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In Deutschland war Android Auto ab November 2015 offiziell nutzbar[3]. Die ersten deutschen Anbieter waren die OAA-Mitglieder des VW-Konzerns – Audi, VW, Škoda und Seat. Bereits wenige Monate später zog Mercedes mit der damals neuen MBUX-Vorstufe nach.

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Android Auto Versions-Historie: 1.0 bis 16.0 im Überblick

Die Plattform hat sich in elf Jahren stark verändert. Die folgende Tabelle zeigt die zentralen Versions-Meilensteine[5].

Seit wann gibt es Wireless Android Auto?

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Wireless Android Auto gibt es seit 2018, zunächst nur für wenige Premium-Smartphones[4]. Mit Android 11 im Jahr 2020 öffnete Google die kabellose Verbindung für alle kompatiblen Geräte.

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  • 2018: Erstfreigabe nur für Pixel und Samsung S8/S9 mit Android 8.0
  • August 2020: Freigabe mit Android 11 für alle kompatiblen Smartphones[4]
  • Voraussetzungen: Android 11+, 5-GHz-WLAN, Fahrzeug mit Wireless-AA-Headunit
  • Erstverbindung nach Werksreset meist per USB-Kabel
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Experten-Tipp: Wer ein älteres Auto mit kabelgebundenem Android Auto fährt, kann mit einem AAWireless- oder Motorola-MA1-Dongle (60–90 €) auf kabellos umrüsten.

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Wer wissen will, welche Apps mit Android Auto funktionieren, findet eine laufend aktualisierte Liste im Play Store und bei Google selbst.

Ab wann Android Auto bei BMW, Audi, Mercedes, VW & Co.?

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Der Rollout verlief sehr unterschiedlich. Während Audi, VW und Hyundai ab 2015 dabei waren, zog BMW erst fünf Jahre später nach und übersprang USB komplett[7].

Ab wann Android Auto bei BMW?

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Bei BMW startete Android Auto erst im Juli 2020 für Neuwagen, gefolgt von einem Over-the-Air-Update im Oktober 2020 für Bestandsfahrzeuge mit OS 7.0[7][8]. Von Anfang an war nur die kabellose Variante vorgesehen – eine USB-Verbindung hat BMW nie umgesetzt. Voraussetzung ist das Connected Package Professional.

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Ab wann Android Auto bei Audi und VW?

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Audi bietet Android Auto seit 2015 an und gehörte zur OAA-Gründungsriege[9]. Mit dem MIB-3-Infotainment folgte 2020 die Wireless-Variante. Im VW-Konzern zogen VW, Škoda, Seat und Cupra zeitgleich mit – zunächst USB, ab 2021 kabellos mit Discover Media und Discover Pro.

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Ab wann Android Auto bei Mercedes-Benz?

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Mercedes führte Android Auto 2016 mit der ersten MBUX-Vorstufe in A- und E-Klasse ein. Die kabellose Variante folgte 2019 mit NTG 6 in der A-Klasse W177. Heute ist Android Auto in nahezu jedem Modell serienmäßig, außer bei EQ-Modellen mit MB.OS, das auf eine eigene Google-Integration setzt.

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Standalone-App: Android Auto fürs Smartphone-Display (2016–2022)

Zwischen November 2016 und 2022 konnten Nutzer Android Auto auch ohne kompatibles Auto direkt auf dem Smartphone-Display nutzen. Google stellte diesen Standalone-Modus 2022 ein und ersetzte ihn durch den Google Assistant Driving Mode in Google Maps.

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Hintergrund war die Redundanz zu Google Maps und Assistant sowie der strategische Fokus auf fest verbaute Fahrzeug-Integration. Ältere Nutzer der App berichten, dass die Umstellung zunächst für Verwirrung sorgte – heute ist der Driving Mode der Standard für Smartphone-Nutzung unterwegs.

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Android Auto vs. Android Automotive OS: Der Unterschied

Beide Systeme tragen „Android“ im Namen, funktionieren aber grundverschieden. Android Auto braucht ein Smartphone, Android Automotive OS (AAOS) läuft als vollwertiges Fahrzeug-Betriebssystem.

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Für Neuwagenkäufer ist der Unterschied relevant: AAOS-Fahrzeuge benötigen kein Smartphone, um Google Maps oder den Play Store zu nutzen. Dafür ist der Funktionsumfang stärker an das jeweilige Fahrzeug gebunden.

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Android Auto vs. Apple CarPlay: Zeitlicher Vergleich

Beide Standards entstanden fast zeitgleich. Apple war bei der Ankündigung knapp schneller, Google aber bei der Marktverfügbarkeit nur wenige Monate hinterher.

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Und ja – bei Tesla fehlen beide Systeme bis heute, weil der Hersteller konsequent auf sein eigenes Infotainment setzt.

Voraussetzungen: Welche Autos und Smartphones unterstützen Android Auto?

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Für die kabelgebundene Nutzung genügt ein Smartphone mit Android 8.0 oder neuer sowie ein kompatibles Infotainment[3]. Wer kabellos fahren will, braucht Android 11+ und eine Wireless-AA-fähige Headunit.

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  • Smartphone: Android 8.0+ (Wireless: Android 11+)
  • Fahrzeug: kompatibles Infotainment (Android-Auto-Logo im Handbuch)
  • Verbindung: USB (A oder C) oder Wireless (5-GHz-WLAN + Bluetooth)
  • App: ab Android 10 vorinstalliert
  • Mobilfunktarif: ausreichendes Datenvolumen für Navigation und Streaming
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Android Auto nachrüsten: Möglichkeiten für ältere Autos

Wer ein älteres Fahrzeug ohne Werks-Android-Auto fährt, hat mehrere Nachrüst-Optionen – vom günstigen Dongle bis zum vollständigen Austausch des Radios.

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  • Doppel-DIN-Radios von Pioneer, Alpine, Kenwood oder JVC – ab rund 300 €
  • Wireless-Dongles wie AAWireless, Motorola MA1 oder Carlinkit – 60–150 €
  • Werksseitige Nachrüstung bei Mercedes, VW oder Audi per Aktivierungscode – 200–500 €
  • Hinweis: Für stabile Wireless-Nutzung empfiehlt sich ein Smartphone mit Android 11 oder neuer
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Ob sich der Aufwand lohnt, hängt stark vom Fahrzeugwert ab – bei einem Fahrzeug mit moderner Ausstattung ist die Werkslösung fast immer die sauberere Alternative.

Rechtslage: Android Auto am Steuer – was ist erlaubt?

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Die Nutzung von Android Auto über das fest verbaute Fahrzeugdisplay ist grundsätzlich erlaubt, solange das Smartphone nicht in die Hand genommen wird. Rechtsgrundlage ist § 23 Abs. 1a StVO.

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  • § 23 Abs. 1a StVO: Handy-Nutzung am Steuer verboten, Bußgeld 100 € + 1 Punkt
  • Erlaubt: Bedienung über fest verbautes Display per Sprachsteuerung oder kurzen Blicken
  • Nicht erlaubt: Smartphone in die Hand nehmen – auch wenn Android Auto aktiv ist
  • Polizei-Praxis: Nutzung über Fahrzeugdisplay gilt als zulässige Assistenz-Lösung
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Rechtlicher Hinweis: Der ADAC empfiehlt ausschließlich Sprachbefehle oder Lenkradtasten, weil aktives Tippen am Display ablenkungskritisch bleibt.

Android Auto 16.0 (2026): Gemini, Coolwalk und neue Features

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Android Auto 16.0 Beta wurde am 9. Januar 2026 veröffentlicht[5]. Die zentrale Neuerung ist die vollständige Integration von Google Gemini als Nachfolger des klassischen Google Assistant.

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  • Release: 9. Januar 2026 (Beta)[5]
  • Hauptneuerung: vollständige Gemini-Integration
  • Coolwalk-Weiterentwicklung mit adaptivem Splitscreen
  • Bessere Unterstützung für Drittanbieter-Messaging-Apps
  • Fehlerbereinigungen speziell für Samsung- und Pixel-Geräte
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Der Rollout läuft bis Mitte 2026 schrittweise über das Google-Play-Beta-Programm und erreicht danach alle kompatiblen Fahrzeuge.

Häufige Fragen (FAQs)

Seit wann gibt es Android Auto?

Ab welchem Modelljahr gibt es Android Auto bei BMW?

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Seit wann bietet Audi Android Auto an?

Ab wann hat Mercedes-Benz Android Auto?

Seit wann gibt es kabelloses Android Auto?

Was war das erste Auto mit Android Auto?

Kann ich Android Auto in einem älteren Fahrzeug nachrüsten?

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Wie unterscheidet sich Android Auto von Android Automotive OS?

Quellen

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